Minka

Starbound-Gamemaster
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Über Minka

  • Geburtstag 15.02.1997

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  • Steam
    Phönixfeder

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  • Starbound
    Minka

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  2. Minka vom DornenClan

    Kapitel 17: Ruin Mehrere Stunden war das Raumschiff bereits außerhalb des Hyperraums unterwegs, aber seit dem Start hatte sich Minkas Silberflügelsinn nicht mehr gemeldet. Wenn wir angekommen sind, werde ich Treibstoffprobleme haben, stellte Minka fest. Sie drehte sich um und sah, wie ihre Begleitung immer noch im hinteren Teil des Schiffes herumschlich. "Würdest du bitte aufhören herumzuschnüffeln? Ich habe keine geheimen Schätze versteckt." "Glaub ich dir sogar. Ihr Pflanzen hortet ja nur langweilige Hörner oder Knochen von irgendwelchen Tieren. Oder Pelze." Neckisch schaute die Piratin über die Schulter zu Minka. "Haste mal dran gedacht, Baumwollkleidung zu tragen?" Am liebsten hätte Minka ihren Speer gezogen und diese Fischfrau aufgespießt, aber sie zwang sich zur Ruhe und atmete tief ein und aus. Ganz ruhig bleiben. Es ist nur diese eine Reise, danach kann ich wieder... huch! Ein Warnton des Schiffes und heftige Turbolenzen lenkten sie ab. Die Sternenkarte im Navigationssystem war komplett von dichtem kosmischem Nebel verdeckt. Panisch schaute Minka aus dem Fenster, wo ihr allerdings auch dichter Nebel keine Weitsicht ließ. "Was zur... wo hast du uns hingebracht?!", fuhr sie die Hylotl an. "Ruhig Blut, kleine Knospe. Gehört alles zum Plan", antwortete diese seelenruhig, während sie langsam zu Minka trottete, den Blick auf die Frontscheibe gerichtet. "Wenn sich der Nebel verzieht, sind wir da", flüsterte sie mit Anspannung in der Stimme. Wie auf Befehl schlug Minka wieder eine bösartige Energiewelle entgegen. Alarmiert wirbelte sie herum und sah, wie sich der Nebel lichtete und die Sicht freigab auf einen rosaroten Planeten, auf dessen Oberfläche die bekannten Tentakel zu erkennen waren. "Das ist Ruin?" "Aye, das is' Ruin", bestätigte Nyura. Aber wo ist das riesige Auge? Plötzlich zeigte sich ihr eine Vision. Bilder zogen blitzschnell an Minka vorbei und deuteten einen Weg ins Innere Ruins. Das letzte, was sie sah, waren reinweiße Federn und ein Gefühl der Entschlossenheit umgab sie. "Ey! Ich red' mit dir!" Nyuras Stimme ließ die Vision verschwinden. Verwirrt blinzelte sich Minka in die Realität zurück. "Im Planetenkern muss jemand sein...", murmelte sie leise. "Hm? Du willst zum Planetenkern? Aye, das is' doch mal 'ne Ansage!" Bevor Minka überhaupt realisieren konnte, was Nyura gesagt hatte, stürzte die Piratin ans Steuer und gab Vollgas direkt auf Ruin zu. "Was soll das? Bist du vollkommen wahnsinnig geworden?!" "Endlich Action!", rief die Piratin erfreut. "Du bringst uns noch um!" Als Minka sie von der Steuereinheit wegzerren wollte, fuhr Nyura kampflustig herum, ihre beiden Dolche bereithaltend. "War lange genug öde. Du verdirbst mir nich' den Spaß!"
  3. Spielburger Gartenfest

    Ähem. Ich pack die Videos dann mal hier hinein. Einfach nur weil "Erinnerungsfotos". https://www.youtube.com/watch?v=HmKtgoeG2aQ https://www.youtube.com/watch?v=LXOlQMH1SpY https://www.youtube.com/watch?v=ORhZOaG4UnU
  4. Community Bilderbuch

    Ein von Elsa geplantes Fest mit (fast) komplett kultiviert gekleideten Besuchern. Ich darf anmerken, dass ich alles heimlich aufgenommen habe ^.^ Ort: Spielburg Die Anwesenden: Olaxis Rereto Jaci Wamditanka (leider nicht auf Bild) Den Ryu Fabs Jimmy (und seine Rustlebande) Lilietta Elsa612 Kishi (leider nicht auf Bild) Terragon (leider nicht auf Bild) Minka Zwergengraf
  5. Spielburger Gartenfest

    14.7. ab 16 Uhr bin ich frei und auch gern dabei (der Reim musste sein)
  6. Spielburger Gartenfest

    Alsooo... 15.07.17? (Ich wär dabei~) Wäre es nicht eig am besten, wenn jeder einfach schreibt, wann er diesen Monat Zeit hat? (wenn wir uns jetzt immer noch nicht auf einen Tag geeinigt haben)
  7. Spielburger Gartenfest

    Unter der Woche, also Mo-Fr, bin ich immer zwischen 17-18 Uhr zu haben :3 Und Wochenende ganztägig (aber bitte nicht vor 12 Uhr, denn ich schlafe gern )
  8. Minka vom DornenClan

    Kapitel 16: Erzfeind als Begleitung "Was'n? Hat's dir etwa die Sprache verschlagen?" Vergnügt und mit frechem Grinsen warf die fremde Hylotl einen Dolch in die Luft und fing ihn perfekt wieder auf. "Fischfrau...", knurrte Minka leise. Die Hylotl trug eine auffallend weiße Piratenjacke, eine graue Hose mit rotem Gürtel und ein schwarzes Bandana, das ihr drittes oberes Auge verdeckte. Ihre Schuppenfarben waren hellblau und weiß. "Erzähl schon. Sind die echt oder nich'?", drängte sie weiter. "Ich habe keine Zeit für dich, also tu uns beiden den Gefallen und verschwinde!", blaffte Minka sie an. "Jemand wie du sieht aber nach Abenteuer aus. Und ich steh' auf Abenteuer", sagte die Fremde und ging langsam auf Minka zu. "Also. Was suchst'n hier? Die alten Storys von Ruin werden dich ja wohl kaum interessieren, aye?" Ruin...? In dem Moment, als Minka an das riesige Auge aus ihrem Traum zurückdachte, schlug ihr eine so heftige Energiewelle entgegen, dass sie kurz das Gleichgewicht verlor und nach hinten stolperte. "Ich weiß, dass ich umwerfend bin, aber du musst nich' gleich übertreiben", sagte die Hylotl eitel. Als Minka sich wieder gefangen hatte, konnte sie nicht anders als nachzufragen. "Dieses Ruin, was ist das? Was weißt du darüber?" "Hmm, glibbrige Tentakel... 'n zu großes Auge... hat Planet Erde zerstört." Das ist dieses Monster, von dem mir Isa damals erzählt hat!, erinnerte sich Minka. "Aye, die sind wirklich echt! Haha! Biste aus 'nem Apex Lab geflohen oder was?" Durch ein Zupfen an ihren Federn wurde Minka aus ihren Gedanken gerissen. "Argh, Finger weg!", sagte sie aggressiv, wehrte die neugierigen Hände ab und wich ein paar Schritte zurück. Die Hylotl schlenderte gemütlich zu der Steinsäule, in der noch das Messer steckte und zog es heraus. "Willste zu Ruin?", fragte sie plötzlich und mit unheilvollem Grinsen. Wahrscheinlich habe ich eh keine Ruhe, bevor ich das nicht wenigstens versucht habe... Minka nickte knapp. "Wie komme ich da hin?" "Nicht du. Wir!", verbesserte die Fremde. "Wir?! Ich lasse dich doch nicht auf mein Schiff!", empörte sich Minka. "Kein Wir, kein Ruin." Als die Hylotl sich zum Gehen wandte, gab Minka doch nach. Leise knurrend sagte sie: "Na schön, du kommst mit." "Perfekt! Dann lass uns..." Ausreden konnte sie nicht, weil Minka sie aufs Schiff teleportierte und sich sofort hinterher. "Eine falsche Bewegung und du fliegst. Mir auch egal, ob wir dann mitten im All sind. Dann erstickst du eben", stellte Minka klar. "Mach dir ma' nich' in die Pelzhosen, Pflanze. Name is' Nyura, berüchtigte Piratin", stellte sich Nyura kurz vor und schlenderte zum Cockpit. Wachsam und auf jeden ihrer Schritte achtend, folgte Minka ihr. "Weißte... die meisten glauben, Ruin wurde vom Kultivator in 'ne andere Welt verbannt." Die Piratin gab Koordinaten ins Navigationssystem ein. "Totaler Blödsinn, sag ich dir. Die gute alte Erde is' noch genau da, wo se schon immer war. Nur 'n bisschen ruinierter. Hehe, verstehste? RUINierter." Als Minka genervt mit den Augen rollte, düste ihr Schiff plötzlich ruckartig los, wodurch sie unvorbereitet nach hinten geschleuderte wurde. Nur dank ihrer guten Reaktionsfähigkeit konnte sie sich gerade noch festhalten. "Aye! Ganz vergessen: Achtung, geht los!", amüsierte sich die Piratin. Murrend kämpfte sich Minka wieder nach vorne. Worauf habe ich mich bloß eingelassen?
  9. Minka vom DornenClan

    Kapitel 15: Nächtlicher Aufbruch "Wach auf! Minka, wach auf!" Liliettas panische Stimme drang in den Albtraum. Völlig verschreckt schlug Minka die Augen auf und fand sich in ihrem Bett wieder. Ruckartig setzte sie sich auf und schaute wild um sich. "Ganz ruhig! Hier bin nur ich", meldete sich Lilietta, die neben Minkas Bett stand. "Du hast im Schlaf geredet und seltsam gezuckt, da dachte ich, es wäre besser dich zu wecken." Alles war noch dunkel, nur das grüne Licht der Leuchtpflanzen erhellte etwas den Raum. "Wie spät ist es?" "Äh, mitten in der Nacht. Wieso...?" Gerade als Minka fragen wollte, was Lilietta nachts vor ihrem Haus zu suchen hatte, schaltete sich ihr Silberflügel-Sinn ein. Wie eine unsichtbare Welle schlug ihr pure bösartige Energie entgegen und für einen Moment glaubte Minka, das laute Dröhnen aus ihrem Traum wieder zu hören. Sie sprang auf und stürmte nach draußen, in der Erwartung, dass das Dorf angegriffen wurde. Aber außer den nächtlichen Dschungelgeräuschen war alles ruhig und friedlich. "Was ist los? Wovon hast du denn geträumt?", wollte Lilietta wissen, als sie Minka eingeholt hatte. Wieder strömte diese bösartige Energiewelle über Minka hinweg. "Es ist weiter weg... sehr weit", sagte Minka eher zu sich selbst und blickte hinauf zu den Sternen. "Was?" "Tut mir leid, aber ich muss ganz schnell wohin! Keine Zeit für Erklärungen!" Minka raste davon und ließ Lilietta unwissend zurück. Nachdem sie ihr Raumschiff betreten hatte, fand sie einen Zettel mit den Worten "Check mal deine Teleport-Ziele". Obwohl Minka es eilig hatte, konnte sie nicht widerstehen und folgte der Anweisung. Zwischen den wenigen Orten, die sie sich eingespeichert hatte, befand sich plötzlich ein neuer, den sie nicht kannte. Außenposten. Was soll das sein? Neugierig gab sie das Ziel im Schiffscomputer ein und musste mit Staunen feststellen, dass es in der selben Richtung lag, wie die Energiewellen, die sie immer noch spürte. Kurzerhand hob Minka mit dem Schiff ab und steuerte den Außenposten an. Je näher sie dem Außenposten kam, umso stärker und erdrückender fühlten sich die Energiewellen an. Dann endlich: Das Schiff verließ den Hyperraum und ein gewaltiger Asteroid mit einem großen Gebäude tat sich vor ihr auf. Mehrere kleine Geschäfte waren rund um das Hauptgebäude zu erkennen. Dank des neuen Teleporters musste Minka nicht dort landen, sondern ließ ihr Raumschiff einfach in sicherem Abstand um den Asteroiden kreisen und nutzte nun zum ersten Mal den Teleporter. "Hoffentlich finde ich dort die Ursache", murmelte sie und teleportierte sich runter. Unten angekommen, stand sie plötzlich auf einem dunklen altertümlichen Stein, rechts und links ragten zwei große Säulen aus dem gleichen Stein empor und bildeten fast einen geschlossenen Bogen. Direkt neben Minka befand sich eine Art antike Kontrolleinheit. Als ihr Blick zu den Spitzen der Säulen schweifte, fiel ihr sofort etwas auf: Die Tentakel und das Auge, von denen sie geträumt hatte, waren dort oben in Stein gemeißelt. Noch während Minka sich fragte, was es bloß damit auf sich hatte, flog blitzschnell ein Messer an ihr vorbei und schlug in eine der Säulen ein, wo es sogar stecken blieb. "Ey Pflanze. Coole Flügel, kannste damit auch fliegen?", fragte jemand frech. Minka wirbelte angriffsbereit herum. Hylotl...
  10. Minka vom DornenClan

    Kapitel 14: Unbewusste Vorbereitung So verging die Zeit, in der Minka einerseits nach dem Monster suchte und andererseits versuchte herauszufinden, was mit ihrem Raumschiff passieren wird. Und nach einem halben Jahr war es dann soweit. Früh am Morgen war Isa vorbeigekommen und hatte garantiert, dass die Überraschung zum Abend fertig sein würde. Als die Sonne unterging kehrte Minka mit ihrer Gruppe von der Jagd zurück. Greenfinger Chinzah hatte angeordnet, dass es sicherer wäre, nicht alleine das Dorf zu verlassen. Nachdem sie sich von ihren Kameraden getrennt hatte, machte sich Minka direkt auf zum Landeplatz. Wie erwartet befand sich Isa dort, aber auch einige Floraner des Dorfes, die um das Raumschiff herumschlichen. Isa scheuchte die Floraner weg, als sie Minka kommen sah. Bei näherem Hinsehen war zu erkennen, dass das vorher hellgraue Material des Schiffes jetzt dunkler war und auch die Dornen und Ranken, die um das Schiff herum wuchsen, sahen kräftiger aus. "Heyhey, perfektes Timing. Komm her!", rief Isa. "Ich sehe, du hast es aufgebessert", staunte Minka und gesellte sich zu ihr. "Nicht nur das." Isa hielt Minka eines dieser viereckigen Geräte hin, das sie selbst um ihr Handgelenk trug. "Überraschung!" Neugierig nahm Minka es an sich und untersuchte es. Ein großes Display in der Mitte und nur ein paar kleine Knöpfe am Rand. "Das kleine Ding hat eine Menge toller Eigenschaften. Am besten daran ist aber, dass du Gegenstände darin aufbewahren kannst. Das wird dir auf Reisen noch sehr nützlich sein. Am wichtigsten für dich wird aber das hier sein", meinte Isa und zeigte auf eines der Symbole. "Dein Schiff besitzt jetzt nämlich einen Teleporter! Dadurch brauchst du nicht mehr auf Planeten zu landen, sondern kannst dein Schiff im Orbit kreisen lassen und einfach mit diesem Knopf runter- oder hochteleportieren. Cool, oder?" "Wow, also so wie du uns damals von den Banditen wegteleportiert hattest! Das ist toll. Und... was macht der Rest?", fragte Minka, während sie die anderen Symbole betrachtete. "Das solltest du selbst austesten. Ich muss jetzt los, einige meiner Leute beschweren sich schon, dass ich so viel Zeit bei euch verbringe...", sagte Isa und rollte genervt mit den Augen. "Oh, dann... vielen Dank für die, äh, Geschenke!", bedankte sich Minka und befestigte das kleine Gerät um ihren Arm. "Keine Ursache. Ich hoffe, du verbringst ein bisschen Zeit damit es auszuprobieren. Man sieht sich." Isa zwinkerte ihr zu und ging davon. Minka schaute ihr nach. Sie will mich wirklich von meinen Problemen ablenken... Und das hat sie sogar geschafft, dachte sie und machte sich auf den Weg nach Hause, wobei sie ihr neues Gerät weiter untersuchte. In der kommenden Nacht hatte Minka allerdings mysteriöse Träume... Kaum war sie eingeschlafen, fand sich Minka im Floranerdorf wieder, von dem sie schon damals beim Mondstein geträumt hatte. Es war genau der Moment, wo jemand rief: "Der Clan wird angegriffen!" und von allen Seiten schemenhafte Kreaturen ins Dorf stürzten. Diesmal waren es keine Hylotl, sondern die Schemen, die auf Minka zugerannt kamen. Aber auch diese beiden verschmolzen miteinander, als Minka ihre Waffe hervorzog, allerdings nicht zu Scharfzahn, sondern zum metallenen Wolf, der Sommerwind auf dem Gewissen hatte. "Zeit für Rache", flüsterte Minka ernst und träumte, dass ihr Speer Feuer fangen würde. Sie stürmte auf ihn zu, bekam aber keine Chance zum Angriff, denn auf einmal verschwand das Tier und das Kampffeld um sie herum und alles wurde dunkel. "Nein! Komm sofort zurück und kämpfe!", rief Minka und blickte sich wütend nach allen Seiten um. Ein tiefes und sehr lautes Dröhnen ertönte, fleischige Tentakel schossen aus der Dunkelheit hervor und fesselten Minka, sodass sie ihren Speer fallen ließ. "Igitt, was wird das denn jetzt?!" Angewidert versuchte sie sich zu befreien, als sich plötzlich ein riesiges gelbes Auge vor ihr öffnete und auf sie hinabschaute. Wie hypnotisiert und unfähig sich zu bewegen starrte Minka zurück, während die Tentakel sich immer enger zogen...
  11. Minka vom DornenClan

    Kapitel 13: Kein Land in Sicht Nur wenige Augenblicke schienen vergangen zu sein, da klopfte es an der Tür. "Geht weg!", rief Minka, aber die Tür öffnete sich trotzdem. Genervt rollte sie sich zur Seite, sodass sie nicht sah, wer dort kam. "Hab gehört, was passiert ist. Du hattest echt Glück." Das war Isa, die sich näherte und neben Minka aufs Bett setzte. "Trotzdem solltest du hier nicht so verletzt rumliegen." Minka merkte, wie Isa anfing ihren Flügel zu verarzten. "Ich werde dieses Monster finden und als Trophäe an meine Wand hängen, wenn ich mit ihm fertig bin", murrte sie. "Was genau war das denn für ein Tier, dass selbst du es nicht erledigen konntest?", wollte Isa wissen. "Ich weiß auch nicht. Es kam mir so vor, als wäre es ein Wolf aus Metall gewesen. Ein Roboter war es aber nicht, dafür war es zu gelenkig." "Und ich dachte, es gab Wölfe nur auf der Erde...", murmelte Isa nachdenklich zu sich selbst. "Die Floranerin, die dich gerettet hat, hatte einige eurer Jäger zu der Stelle geführt, aber weder dieser Wolf noch dein Vogelfreund waren dort." Isa beendete die Behandlung von Minkas Flügel. "Das ist nicht fair. Erst verliere ich meine Heimat und jetzt auch noch Sommerwind!", jammerte Minka. "Aber deine beste Freundin ist doch noch hier", konterte Isa aufmunternd. Nach kurzem Zögern rollte sich Minka zurück und sah ihre beste Freundin an. Dabei fiel ihr auf, dass Greenfinger Chinzah recht hatte und sie jetzt tatsächlich blaue Kleidung trug, die aber sehr an einen Attentäter der Apex erinnerte. Minka setzte sich auf. "Was bist du eigentlich?" "Nenn mich eine Ordnungshüterin. Ich passe in der Kolonie auf, dass alle brav und artig sind", erklärte Isa und stand auf. "Komm, lass uns ins Avianerdorf gehen." Tief seufzend erhob sich Minka und folgte Isa nach draußen, wo sie die fremde Floranerin erblickte, die im anhaltenden Nieselregen wohl gewartet hatte. Denn als sie Minka sah, eilte sie sofort herbei. "Es geht dir gut, was ein Glück! Ich hatte in dem Chaos keine Chance mich vorzustellen... ich heiße Lilietta", stellte sie sich vor und wurde nervös. "Tut mir leid wegen dem Vorfall. Ich hab von anderen hier gehört, dass ihr große Vögel als Begleiter und Helfer nutzt... Das wusste ich nicht! Ich dachte, du hättest ihn erlegt und dieser Wolf würde..." Minka hob die Hand als Zeichen, dass sie schweigen soll. "Schon gut. Immerhin hast du mich gerettet", sagte Minka ruhig. "Entschuldige mich jetzt, ich habe zu tun." Sie machte kehrt und deutete Isa mit einer Handgeste, sich ihr anzuschließen. "Du solltest ihr lieber dankbar sein. Ohne sie wärst du jetzt Frischfleisch", flüsterte Isa Minka zu, als die beiden sich etwas entfernt hatten. Als Antwort kam nur ein abweisendes Grummeln. Der Besuch in der avianischen Siedlung war ein Reinfall. Während die Wachen Minka größtenteils misstrauisch beobachteten, traten die normalen Bewohner entweder ehrfürchtig vor ihr zurück oder versteckten sich und niemand konnte ihr mit dem Silberflügel-Problem weiterhelfen. Isa hatte darauf bestanden, Minka noch bis ins Dorf zurückzubegleiten. "Macht nichts, dann findest du eben woanders Hilfe", sagte sie auf dem Rückweg. "Ich bezweifle, dass mir jemand anderes mit dieser Sache helfen kann", murmelte Minka geknickt. "Schlechte Einstellung. Hmm... hey, ich weiß was! Würde es dir was ausmachen, für eine Weile nicht auf Entdeckungsflüge zu gehen?" Minka schaute sie verwirrt an. "Denkst du wirklich, ich würde diesen Planeten verlassen, ohne dieses Metall-Monster gefunden und erledigt zu haben?" Isa nickte schmunzelnd. "Gut. Dann bleib bitte in nächster Zeit deinem Raumschiff fern." Was hatte Isa bloß mit dem Raumschiff vor? Wollte sie etwas sabotieren? Oder etwas aufbessern? Abgelenkt durch diese Überlegungen vergaß Minka glatt ihre eigentlichen Probleme.
  12. Community Bilderbuch

    Die REPs hatten eine spontane Party mit cooler Bandmusik und Kneipenschlägereien veranstaltet! Standort: Jimmys Spacebar Die 15 Spieler: Captain Nova Iris Kowalski Pink Guy Kishi Sergeant Pepper Shura Jarih Miss Chievous Elwood (Bluemchen war auch dabei) Den Ryu Jimmy Rustleton Lilietta Fabs Elsa612 Minka
  13. Minka vom DornenClan

    Kapitel 12: Ein schwerer Verlust Sie war auf dem Weg nach Hause. Völlig aufgeregt lief Minka vor ihrem Wächter hin und her. "Ob alles gut geht? Ich weiß nicht, ob alles gut geht... Ich hoffe, dass alles gut geht. Oh Sommerwind! Was mache ich bloß, wenn alles schiefgeht?" Die Flügel wippten hinter ihr auf und ab. Minka hielt inne und betrachtete sie eingehend. "Wir müssen umkehren!", rief sie so laut und so plötzlich, dass ihr Wächter einen erschrockenen Sprung nach hinten machte. Doch es war zu spät. Das Raumschiff setzte zur Landung an. Die bekannten Floranerwohnungen waren bereits zu sehen. "Okay, jetzt gibt es kein Zurück mehr", murmelte Minka und versuchte sich zu beruhigen. Langsam schlich sie ans Fenster, spähte hinaus und entdeckte einige Floraner, die sich dem Landepunkt näherten, darunter Chinzah und Ako. Wenn ich das überstanden habe, brauche ich einen Beruhigungssnack... Das Raumschiff war gelandet, die Schiffsluke öffnete sich, Minka hüpfte hinaus und ging der Floranergruppe entgegen, die stehengeblieben war. Ihr Wächter tappte fröhlich hinterher. Als Minka vor Chinzah stehenblieb, erkannte sie, dass er keinen abweisenden Ausdruck zeigte. "Willkommen zurück, Silberflügel Minka", sagte er, als würde eine Gottheit vor ihm stehen. "Willkommen zurück", wiederholten die anderen Floraner im Chor. Minka machte große verwirrte Augen. "W-wie...", fing sie stotternd an. "Eine nette Dame in blau besuchte das Dorf und hat uns alles erzählt", erklärte Chinzah. "In blau...?" Jetzt war Minka noch verwirrter. Aber Isa trug doch keine blaue Kleidung, überlegte sie. "Nun... Ich nehme an, du möchtest eine Menge mit mir besprechen." Minka nickte und ging mit Chinzah davon. Am nächsten Tag war Minka weniger zuversichtlich. Selbst Greenfinger Chinzah hatte ihr nicht weiterhelfen können, da er, wie Isa schon angedeutet hatte, noch nie etwas über Silberflügel gehört hatte. Vorerst wollte Minka nicht weiter darüber nachdenken und machte sich auf den Weg zu Isa. Laut Chinzah gab es westlich vom Dorf eine avianische Siedlung, in deren Nähe sich Isa und ihre Kolonie befinden sollten. Ihren Reisespeer, den Minka damals von Ako geschenkt bekam, ließ sie bei sich zu Hause und nahm dafür ihren Jagdspeer mit. Noch nicht weit entfernt vom Dorf konnte sie Tiere durch die hohen Büsche huschen hören. Ein wenig zu jagen wäre wohl keine schlechte Idee... Vorsichtig und so leise wie möglich schlich Minka voran. Direkt vor ihr, hinter dichten Lianen, war graues Fell zu sehen. Minka verharrte, holte aus, zielte und schleuderte den Speer auf ihre Beute. Aber anstatt das Tier zu durchbohren, gab es einen metallischen Klang und der Speer prallte ab. Das Tier schreckte auf und flüchtete. Was war denn das?, fragte sich Minka verwirrt und ging zu der Stelle, wo ihr Speer lag. Doch da meldete sich ihr Silberflügel-Sinn und für einen kurzen Moment sah sie vor ihrem geistigen Auge, wie scharfe Reißzähne auf sie zugerast kamen. Die Vision verschwand und ein bedrohliches Knurren näherte sich von hinten. Minka reagierte schnell und sprang zur Seite. Das graue Fell, was sie eben noch jagte, stellte sich als eigener Jäger heraus: Ein Wolf schoss an ihr vorbei und verfehlte nur knapp ihren linken Flügel. Er stoppte, drehte sich um und sah Minka knurrend mit tief schwarzen Augen an. Ohne Vorwarnung sprang er wieder schnappend auf sie zu, Minka aber wich nach hinten aus. Da machte er plötzlich einen hohen weiten Sprung auf sie zu, sodass er ungeschickt hinter ihr landete, als sich Minka wegduckte. Jetzt war der Weg zu ihrer Waffe frei. So schnell sie konnte sprintete Minka zu ihrem Speer. Sommerwinds Ruf schallte durch die Bäume, als er sich mit Sturzflügen auf den Wolf stürzte und immer direkt wieder wegflog. Sehr gut! Lenk ihn ab! Gerade hatte Minka ihren Speer zurück, da ertönte ein lauter schriller Entsetzensschrei, der abrupt verstummte. Minka drehte sich um und sah ihren Wächter am Boden liegen. Der Wolf hatte ihn an der Kehle gepackt, Blut tropfte auf den Boden. "Nein!", rief Minka entsetzt und stürmte auf den Wolf zu. In hohem Bogen schleuderte er Sommerwind beiseite, sodass eine lange Blutspur entstand und rannte Minka entgegen. Kurz vor dem Zusammenstoß zielte Minka auf den Kopf ihres Feindes, der zum Sprung ansetzte. Als sie zum Angriff ausholte, musste sie mit Entsetzen zusehen, wie der Speer am Kopf ihres Feindes zerbarst, als wäre das Tier wirklich aus Metall. Zu allem Überfluss verbiss sich der Wolf nun auch noch in ihrem rechten Flügel. Sein Gewicht war unnormal schwer, sodass er sie zu Boden zog. Verzweifelt packte Minka ihn im Nacken und versuchte ihn von ihrem Flügel wegzuzerren, was ihr auch gelang, allerdings riss der Wolf ihr dabei einen Teil des Flügels aus. Minka biss die Zähne zusammen und schluckte die Schmerzen runter, ließ dabei aber den Wolf los, der die Chance ergriff und sie erneut ansprang und diesmal auch umwarf. Mit aller Kraft versuchte Minka den Wolf wegzudrücken, der jetzt an ihre Kehle wollte, aber sein Gewicht und ihre Schmerzen bewirkten, dass sie immer schwächer wurde. Plötzlich fegte eine Feuerwelle über die beiden hinweg und jemand rief: "Verschwinde, du Biest!" und tatsächlich ließ der Wolf von Minka ab. Langsam erhob sich Minka und sah eine fremde Floranerin mit grünen Blättern und einer lila Blume auf dem Kopf neben sich stehen, in ihrer Hand ein Schwert, das in Flammen stand. Der Wolf war aber nicht weg, sondern versperrte jetzt knurrend den Weg zu Sommerwind. Mit einem Pfeiflaut wollte Minka ihren Wächter zu sich rufen. Keine Reaktion. Sie wirbelte zu der Fremden herum. "Du! Er hat Angst vor deinem Schwert, kannst du nicht...", sie brach ab, als Regentropfen vom Himmel fielen und Donnergrollen in der Ferne erklang. Augenblicklich erlischte das Feuer des Schwertes. Die Floranerin schüttelte den Kopf. "Lass uns lieber gehen, dieses Ding da ist nicht normal und außerdem bist du verletzt!" "Aber..." Minka schaute wehmütig zu Sommerwind rüber, der immer noch regungslos dalag und bemerkte nicht einmal, dass die Fremde nicht zischelte. Plötzlich schoss der Wolf wieder mit gefletschten Zähnen vor. "Komm schon!" Die fremde Floranerin packte Minka an ihrer Kleidung, zog sie noch rechtzeitig weg und rannte Richtung Floranerdorf. Minka stolperte hinterher, warf einen letzten Blick auf ihren verlorenen Freund und merkte, dass der Wolf ihnen nicht folgte. Als das Dorf in Sicht kam, riss sich Minka von der Floranerin los und stakste zu ihrem Haus. Sie ignorierte Ako, der ihr entgegenkam und fragte, was passiert sei und knallte die Tür hinter sich zu. Durchnässt und mit blutendem Flügel ließ sie sich auf ihr Bett fallen. Sommerwind... ich schwöre, dass ich dich rächen werde!
  14. Minka vom DornenClan

    Kapitel 11: Eine Bitte "Hilfe! Minka, hilf mir!" Mit rasendem Herzen schlug Minka die Augen auf und realisierte, wo sie wirklich war. Der Wind und die Wellen brausten um sie herum. Blöde Albträume... Sie seufzte und beruhigte sich langsam. Nachdem sie den Banditen entkommen waren, bestand Isa darauf, dass sie gemeinsam mit Minkas Schiff ein paar Planeten erkunden sollten. "Ich kann mein Schiff jederzeit zu mir rufen, also lass uns deins nehmen und ein bisschen das Universum unsicher machen", hatte Isa vorgeschlagen. Um sich von der ganzen Sache mit den Flügeln abzulenken, hatte Minka zugestimmt. Jetzt saß sie auf einem warmen Sandstrand an einem weiten Ozean und genoss die Sonne. Isa hatte sie dazu überredet, diesen Ozeanplaneten anzufliegen. Gerade saß sie nicht weit von Minka entfernt unter einer Palme und wischte mit einem Pinsel an den Hylotlknochen herum, über die sie bei ihrer Ankunft auf dem Planeten gestoßen waren. "Verdient", hatte Minka beim Anblick der Knochen gemurmelt, woraufhin Isa sie fragte, was sie denn gegen Hylotl habe. Minka hatte ihr dann von ihrem Heimatdorf erzählt und wie die Hylotl alles zerstörten. Seitdem schwelgte Minka wieder in Erinnerungen. Ihr Blick schweifte zu Isa rüber. "Bist du eigentlich Knochenjägerin oder was findest du an denen so interessant?" "Wenn dann Archäologin. Aber nein, bin ich nicht. Ich versuche nur, so viel über andere Völker rauszufinden, wie ich kann." Fröhliches Geschnatter drang aus den Lüften herab. Minka sah, wie Sommerwind mit einigen kleineren Vögeln um die Wette flog und sie synchron Saltos schlugen. Schritte knirschten auf dem Sand. Isa hatte die Knochen beiseite gelegt und sich neben Minka gesetzt. "Hör mal. Ich hätte da eine Bitte", fing Isa zögernd an. "Ich kenne da eine kleine Kolonie. Überlebende von der Erde. Sie haben sich als Zufluchtsort einen nicht ganz so tollen Planeten ausgesucht und du hast erzählt, dass dein neues Zuhause auf einem besseren sei. Glaubst du, ihr hättet da noch Platz?" "Hm. Im Sumpf ist noch genug Platz", neckte Minka. Als Isa beleidigt dreinschaute, räusperte sich Minka schnell. "Ich meinte... ja, sicher. Blöderweise habe ich mein eigenes neues Zuhause noch nicht komplett erforscht. Ich kann dir also nicht sagen, wo der beste Platz ist", gestand sie und war peinlich berührt, weil sie ihre neue Heimat nicht erkundet hatte. "Das macht nichts. Zur Not scanne ich ihn einfach vom Schiff aus." Sie scheint eine Menge Technologien zu kennen. Das wird Greenfinger Chinzah freuen, dachte sich Minka. Doch da fiel ihr ein, dass sie jetzt ein sogenannter Silberflügel war. "Wollen wir sofort aufbrechen?", fragte Isa plötzlich und hinderte Minka so daran, weiter über die Folgen der Flügel nachzudenken. Unsicher zeichnete Minka Linien in den Sand. "Ich weiß nicht. Ich fühle mich noch nicht bereit." "Ich will ja nicht drängeln, aber würdest du mir trotzdem schonmal die Koordinaten geben? Die Kolonie würde sich sicher freuen." Für einen Moment überlegte Minka, ob sie dieser Frau wirklich trauen konnte. Was, wenn diese Kolonie insgeheim eine kleine Armee war, die ahnungslose Dörfer ausraubte? Als hätte Isa ihre Gedanken gelesen, sagte sie: "Ich weiß, wir kennen uns noch nicht lange. Aber hey, ich hätte dich auch einfach töten können, als du bewusstlos in der Höhle lagst. Aber hab ich das? Nein. Also könntest du mir wenigstens ein bisschen vertrauen." Minka war erstaunt, wie ernst diese Frau immer wieder sein konnte. Und sie hatte recht, wiedermal. "In Ordnung. Ich hoffe, dass ihr ehrliche Leute seid." Mit diesen Worten erhob sich Minka und pfiff ihren Wächter zu sich. Auf dem Weg zu ihrem Raumschiff beschloss sie, erst noch weitere Planeten zu bereisen und später heimzukehren. Nachdem sich Isa die Koordinaten notiert hatte, verabschiedete sie sich dankend von Minka und teleportierte sich davon.
  15. Minka vom DornenClan

    Kapitel 10: Die Vorliebe für Katzen Binnen eines Augenblicks fand sich Minka auf einem Raumschiff wieder. Es hatte größtenteils weiß-graue Wände und sah sehr modern aus. "Du hast uns auf dein Schiff teleportiert! Perfekt die Banditen ausgetrickst!", lobte sie und sah sich neugierig um. Doch dann fiel ihr etwas ein. "Moment. Was ist mit Sommerwind?" "Manchmal müssen eben Opfer gebracht werden." "Opfer? Du hast sie wohl nicht alle! Lass mich sofort wieder auf den Planeten!" Bedrohlich stellte Minka sich Isa gegenüber. "Oh man. Das war doch nur ein Scherz. Ihr Floraner werdet viel zu schnell aggressiv." Sie nahm das viereckige Gerät und tippte wieder darauf herum. Wie aus dem Nichts wurde Sommerwind neben Minka teleportiert und flog direkt auf sie zu. Isa hatte ihn wohl mitten im Flug erwischt. Gerade noch so konnte Minka ausweichen, wobei ihr Wächter nicht so schnell reagieren konnte und mit Wucht gegen die Wand flog. Autsch... "Alles okay, mein Großer?" Seine krächzende Antwort wurde von einem hohen aufdringlichen Laut abgeschnitten. Verwirrt blickte Minka sich um, sah aber sonst niemanden. Wieder hörte sie diesen Laut, diesmal aggressiver und näher. Sie sah an sich herunter und entdeckte die Ursache. Ein kleines Tier, gerade mal so groß wie Minkas Kopf und mit beige und weißem Fell saß vor ihr und schaute sie mit großen blauen Augen an. "Oh! Wie niedlich, ein kleiner Tiger!" Diese kleinen runden Pfoten, diese rosa Stupsnase, diese wachsam aufgestellten Ohren... Minka war überwältigt von diesem kleinen Wesen. "Das nennt man Katze, nicht Tiger", korrigierte Isa. Ohne auf Isa zu achten, hob Minka die Katze hoch. "Diese Augen und Krallen! Du jagst bestimmt so gut wie ein Floraner!" schwärmte Minka weiter. Die Katze reckte den Kopf höher und schnüffelte an Minkas Kopfblatt. "Ähm, wenn ich du wäre, würde ich sie lieber..." Isa brach ihre Warnung ab, als die Katze zubiss. "He! Böser Tiger, aus!", schimpfte Minka und zerrte sie von ihrem Kopf weg. "Warum hat sie das gemacht?", wollte sie von Isa wissen. "Es gibt da etwas, das Katzen lieben. Nämlich Katzenminze. Und nimm es nicht persönlich, aber du riechst tatsächlich nach Minze. Bestimmt heißt du auch so." "Nein. Ich heiße Minka." Ein lautes Schnurren lenkte Minkas Aufmerksamkeit wieder zur Katze. "Du bist zu niedlich, ich kann dir nicht böse sein." "Ich störe euch beide ja nur ungern... Aber hast du schon einen Plan, wie es jetzt weitergeht, Minka?", fragte Isa ruhig und ließ sich auf einem Ledersessel nieder. Nachdenklich setzte Minka das schnurrende Fellbündel ab. "Ich denke, ich werde erst einmal Greenfinger Chinzah aufsuchen und ihn fragen, ob er weiß, wie ich diese Flügel wieder loswerde." Sie wandte sich Isa zu und bemerkte ihren ernsten Blick. "Was ist?" "Ich bezweifle, dass deine Floranerfreunde jemals von Silber- oder Flammenflügeln gehört haben. Ich kenn' die Legenden auch nur, weil ich den Avianern hier begegnet bin." Minka verstand, worauf sie hinauswollte und bekam Panik. Sie könnte recht haben. Was mache ich, wenn mich jetzt keiner mehr als Floranerin anerkennt?