Sir Kunz

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About Sir Kunz

  • Birthday June 14

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  • Geschlecht
    Männlich

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  1. Sir Kunz

    Tach auch...

    Ich heiße dich dann einfach mal im Namen der Community willkommen. Gibt hier Kaffee, Kuchen, Rollenspiel, Pixxel, Asteroiden und vieles mehr. Fühl dich einfach wie ein Fremder, dem gesagt wird, dass er sich wie zu Hause fühlen soll
  2. Bin bis Freitag in London. Tschöö bis dann!

  3. Nur um Bescheid zu geben: BIn bei Steam eigentlich IMMER Online. Der neue Client zeigt es nur falsch an.

     

     

  4. Ich möchte sagen, dass ich mich grade ziemlich scheiße fühle wegen Ereignissen, die vermutlich niemand außer mir in Verbindung setzten kann...

    1. Minka

      Minka

      Falls es andere Personen betrifft... wäre es dann nicht ratsam, es mit denjenigen zu besprechen?

    2. Sir Kunz

      Sir Kunz

      Neee, dat würde zu Problemen führen, die mich nich mehr betreffen... Will nur nicht, dass sich Leute wundern falls ich schlecht drauf bin...

  5. Ich hab beschlossen zu gehen. Ich kämpfe schon seit Monaten mit diesem Entschluss. Seit 3 Jahren hänge ich inzwischen hier fest und komme für mich selber nicht vorran. Es liegt an keinem von euch. Ich selber halte es nur einfach grade nicht mehr aus.

    1. Minka

      Minka

      Inakzeptabel.

  6. Sir Kunz

    Ein Inferno im Himmel

    Es war ein frischer Herbsttag. Lady Elizabeth war grade aufgestanden, als ihre Kammerzofe ihr das Frühstück an ihr Bett brachte. Tee, Toast, Orangenmarmelade und eine Hand voll Biscuits. Ein Feuer prasselte verspielt im Kamin. Im Nebenzimmer stand grade ihr Zwillingsbruder Sir James auf. Im Gegensatz zu seiner Schwester gab es für ihn kein Frühstück am Bett. Er zog sich mit der Hilfe seines Kammerdieners an. Ein reinweißes Hemd, ein schwarzes Sakko mit Weste, eine Taschenuhr und die feinen Lederschuhe. Das Frühstücksbuffet war bereits hergerichtet. Eine Tasse Kaffee, Rührei, Speck, das übliche Frühstück. Grade als er sich hinsetzen wollte kam der Buttler herein und brachte James die frisch gebügelte Zeitung. Schlagzeile Der Duke of Newlondon ist vor zwei Tagen in Beisein seiner Familie an einem Fieber verstorben. Die Duchess of Newlondon verbleibt mir ihren beiden Kindern... Die Tür ging auf. Lady Elizabeth betrat das Zimmer und schaute traurig zu ihrem Bruder. Das ganze Haus stand immernoch unter Schock. Gleichzeitig stand die Mutter der Beiden inzwischen auch auf. Aufgrund des Verlustes musste das ganze Haus schwarz tragen. Die frische Witwe hatte jedoch nur ein schlichtes schwarzes Kleid. Und die Farbe war nun wirklich nicht ihre Lieblingsfarbe. Wenn es nach ihr ginge würde sie mit ihren Kindern normal weiterleben. Schließlich waren die James und Elizabeth inzwischen 20 Jahre alt, und es war in Wahrheit nur ihr Stiefvater gewesen. So ging die Duchess, mit formeller Trauer ins den Speisesaal. Guten Morgen James, guten Morgen Elizabeth. Meine liebe Mutter! Du hättest heute wirklich nicht aufstehen müssen. Wir wissen, dass die Trauer noch tief in dir sitzt. Nein James, ich muss euch beiden etwas erzählen. Es war mein Geheimnis und nun solltet ihr es erfahren. Du musst uns nichts erzählen, nicht heute zu Vaters Beerdigung. Nun gut. Dann sprechen wir heute Abend beim Dinner. Die Beerdigung des Dukes wurde privat gehalten. Die Duchess wollte die Öffentlichkeit dieses eine Mal nicht dabei haben. Es war ihr Ehemann uns der offizielle Vater ihrer Kinder, welcher hier im Beisein seiner verbliebenen Familie beigesetzt werden sollte. Sonst hatte der Duke niemanden mehr. Nur seine Frau und seine beiden Kinder. Das Anwesen hatte er von seiner Mutter geerbt. So wie auch sein Vermögen, für welches die Duchess ihn in Wahrheit geheiratet hatte. Er war kein schöner Mann, jedenfalls nicht im Vergleich zum wahren Vater der Zwillinge. Dieser war aus einem weit ehrenvolleren Grund gestorben, in einer ultimativen Schlacht zwischen Gut und Böse. Am Abend nach dem Dinner setzten sich Sir James, Lady Elizabeth und ihre Mutter schließlich zusammen in die Bibliothek. Sie schickten alle Diener hinaus und baten darum nicht gestört zu werden. Der Grund warum ich mit euch reden muss... es geht um euren Vater, euren wahren Vater. Ihr seid jetzt beide 20 und solltet auch bemerkt haben, dass ihr keinerlei Ähnlichkeit mit Papa gehabt hattet. Das liegt daran, dass er nicht euer Vater war, weder biologisch noch im Herzen. Mutter bitte, du solltest wirklich nicht so über Vater reden. Was ich euch jetzt erzähle werde ich euch einmal erzählen, ihr werdet warten bis ich fertig bin und euch alle Fragen zum Schluss aufheben. Verstanden? Die beiden nickten. Damit ihr diese Geschichte versteht muss ich sehr weit vorne beginnen. In einer Zeit wo nichteinmal euer Vater existierte...
  7. Sir Kunz

    Ein Inferno im Himmel

    Drei Stunden vergingen bis die riesige Flotte der Republik unter dem Kommadon Den Ryu vor der Inseln Ätherias aus dem Hyperraum kam. Elsas Schwester Madeleine war jedoch nicht dumm. Ihre Armee aus Engeln würde nach ihrer Ansicht die Eindringlinge zerschmettern. In einem gewaltigen Schwarm flogen lauter Engel in schwarzer Metallrüstung von den Inseln auf die daruntergelegene Welt, wo die Streitmächte der Republik ihre ersten Versorgungsstationen und Kasernen errichten konnte. Elsa und Alex standen in Elsas Raum, wo sich beide ausrüsteten. Für Alexander hatte Elsa eine spezielle verzauberte Rüstung anfertigen lassen. Sie schimmerte silbern und trug auf dem Wappenrock Elsas heilliges Schwert. Elsa selber brannte sich wortwörtlich die Kleider vom Leib, hüllte sich in ihren goldenen Schild ein und erstrahlte kurz darauf in ihrer goldenen Rüstung, mit ihrem heilligen Schwert in der Hand. Beide rannten die Treppen hinuntern, durch das große Tor aus dem Schlosshof, an eine Kante der Insel. Halt dich gut an mir fest. Alexander umklammerte Elsa fest. Sie streckte ihre Flügel aus und stürzte sich den Hang hinunter. Im Sturzflug durch die Wolkendecke wurde es immer dunkler. Donner kam auf, am Horizont hinter den Streitmächten Ätherias kam erstes Wetterleuchten auf und es begann stark zu regnen. Nach wenigen Minuten konnten Alex und Elsa schließlich die untere Welt erblicken. Sie war grau und steinig, ganz anders als in der Erinnerung von Elsa. Vereinzelt standen tote Bäume in der Landschaft. Es wirkte düster und leblos. Das einzige Licht kam von den Fackeln auf der einen Seite und den Hightech-Lichtern auf der Anderen. Majestätisch glitt Elsa über die ätherische Armee in Richtung der republikanischen Streitmächte. Dort waren inzwischen die ersten großen Kreuzer gelandet. Aus einem stieg grade General Rustleton aus. Elsa landete kurz vor dem riesigen Schiff und nahm ihren Helm ab. Es tut gut Sie wieder zu sehen James. Es freut mich auch Sie wieder zu sehen Elsa. Auch wenn die Umstände sich mit jedem Mal verschlechtern. Die Armee Ätherias weiß wahrscheinlich noch nicht, auf wessen Seite ihre Königin steht. Das verschafft uns einen weiteren Vorteil. Allerdings bricht so eben die Nacht über das Land hinein. Und bei dem Wetter über uns wird es vielleicht zu dunkel um den Gegner in schwarzer Rüstung zu erkennen. Was schlagt Ihr vor? Wir warten, bis uns der Himmel etwas mehr erleuchtet. Der General nickte und ging dann weiter in ein Kriegszelt. Alexander folgte ihm um sich mit der Lage besser vertraut zu machen. In der Zwischenzeit sah sich Elsa unter den Soldaten um. Größtenteils Männer, wenn auch unabhängig der Spezies. Elsa flog mit ihren Flügeln drei meter die Höhe um über die Köpfe der Armee zu schauen und erblickte alleinstehend in der Menge ein Gesicht was ihr doch besser vertraut war als der Rest. Minka bist du das? Elsa! Ich bin froh dich zu sehen. Hab nach einiger Zeit mal wieder nach dir schaun wollen und nur das von der Republik besetzte Spielburg entdeckt. Die Leute fasselten dort was von "du wärst wieder nach Ätheria zurück gekehrt, nachdem du für Monate verschwunden warst". Ich bin froh dich hier zu sehen. Mit deinem Speer fühl ich mich dem Sieg über Madeleine schon einen Schritt näher. Und das mit meinem Verschwinden erzähl ich dir lieber ein ander Mal. Ich hab noch Verstärkung mitgebracht. Das hier ist Lilietta, eine gute Freundin von mir. Lilietta nickte kurz mit einem Lächeln zu Elsa. Nun deine Freunde sind auch meine Freunde. Jeder fähige Krieger ist mir bei diesem Feldzug willkommen. Wollt ihr jedoch wirklich nur so schwach gerüstet und mit einem Speer in die Schlacht ziehen? Unser Gegner ist nicht ganz ohne. Passt schon. Wir haben noch mehr auf Lager als ein paar Speere... Elsa wusste nicht genau, was Lilietta damit meinte aber sie vertraute einfach darauf, dass die Beiden es wüssten. Plötzlich gab es einen Schuss. Ein paar Spione von Ätheria hatten versucht sich in das Lager der Republik einzuschleichen. Sie wurden offenbar direkt erwischt. Elsa erhob sich wieder in die Luft um einen Überblick über die Situation zu bekommen. Die Republik hatte an ihrem Lager frontal inwzischen erste Barrikaden errichtet mit Selbstschussanlagen. Kein Freind würde es dort vorbeischaffen. Gleichzeitig nahm der Donner immer mehr und mehr zu, erste Blitze erleuchteten nun den Himmel und wenn man Richtung Ätheria schaute konnte man erste Schatten sich in der Dunkelheit bewegen sehen. Im selben Moment gab es einen Ruf durch das Lager. EIne Nachricht war für Elsa angekommen, in einer versiegelten Schriftrolle mit dem Wappen Ätherias vorne drauf. "Meine liebe, böse Schwester Wenn du glaubt du kommst mit diesem Verrat ohne Schmerz davon, dann irrst du dich. Jedoch will ich nicht sinnos Blut vergießen. Daher schlage ich dir ein Duell vor. Wir treffen uns um 4 in der Mitte vom Schlachtfeld, wo wir Schwester gegen Schwester für unsere Armee vertretend kämpfen werden. Es ist für dich ein sehr viel ehrenvollerer Tod, als noch tausende zukünfitge Sklaven von mir mit hinein zu ziehen. Wenn du erscheinst wirst nur du sterben. Wenn nicht sterbt ihr alle. Als deine Versicherung darfst du dir einen kleinen Teil deiner Armee mitnehmen. Außerdem sollte es Zeugen von deinem Untergang geben. Es wär eine Sünde, dies nicht in Geschichtsbüchern festzuhalten... Also um 4 in der Mitte. Mit tödlichen Grüßen Madeleine von Ätheria."
  8. Sir Kunz

    Ein Inferno im Himmel

    Den ganzen Abend unterhielt Elsa sich mit ihren Verehrer. Er erzählte ihr Geschichten von sein Berufsleben, seine Begeisterung für Zahlen und seiner Bewunderung zum Königshaus. Elsa hingegen war nach fünf Minuten gelangweillt, nickte ab und an, lächelte dabei betörend und stellte ab und an zu den letzten drei Sätzen eine Frage. Seine Geschichten über die Banken und Handelspreise schienen endlos, bis es einen lauten Knall gab. Es war inzwischen Mitternacht und über der Glaskuppel explodierte ein spektakuläres Feuerwerk. Alle starrten durch die Scheiben in den erleuchteten Himmel, während Elsa die Chance nutzte um dem Abend geheimnisvoll zu entfliegen. Die nächsten Wochen schrieb sie unzählige Briefe mit dem Bankvorsitzenden. Gleichzeitig kommunizierte sie im geheimen mit der Republik, über die Lage und den besten Zeitpunkt zum Einmarschieren. Alexander wurde von Elsa offiziell als ihre persönliche Leibgarde ernannt und hatte so zutritt zu allen Bereichen des Schlosses, ohne sich Blicke oder gar unerwünschte Zusammenstöße einfangen zu müssen. Das Alex bei Elsa mit im Bett schlief hatte Elsas Kammerzofe bisher auch nicht verraten. Schließlich wöllte niemand ein neues Hausmädchen einstellen, welches über ihren Chef lästert. Nach fünf Wochen des Briefverkehrs ergaben sich jedoch zwei Überraschungen. Zuerst kehrte Madeleine von eine angeblichen diplomatischen Reise wieder und begrüßte Elsa direkt am Abend ihrer Ankunft. Ihre Haut war blasser und ihre Haare dunkler als jemals zuvor. Zu Elsas Verwunderung hinterfragte Madeleine nicht wär Elsas neue Leibwache war. Elsa konnte es jedoch diesen Abend in Madeleines Blick sehen: Sie wusste wer dieser starke Mann in royaler Rüstung war. Und sie würde ihre Schachfiguren in kurzer Zeit in Stellung setzten. Die zweite Überraschung war, dass der Bankvorsitzende einer Diskussion über die wirtschaftliche Lage Ätherias eingewilligt hatte. So traff sich Elsa noch am selben Abend mit ihm im Schloss Ätheria zum Schachspiel. Ach ja. Eure Majestät beherscht dieses Spiel wahrlich. Jedoch seid ihr nicht nur aus Vergnügen hier. Ich habe eine finanzielle Sorge um Ätheria. Meine Schwester Madeleine wird vermutlich bald von euch verlangen, dass ihr dem Staat einen gewaltigen Kredit gewärt. Er soll dazu dienen eine neue Armee zu finanzieren und mit uns gegenüber neutralen Fraktionen in den Krieg zu ziehen, wenn nicht gar sie zu unterwerfen. Und euer Problem ist dabei? Es würde die Wirkung von uns als Engel in der Galaxis zerstören. Wir als heilliges Volk sollten wie ein Vorbild fungieren und nicht uns unterlegene Völker dominieren. Außerdem gibt es uns ebenbürtige Staaten in der Galaxis. Stellt euch vor wenn die Republik uns den Krieg erklärt. Wir haben nicht die Ressourcen, was kräftige Männer angeht um eine Armee zum Einnehmen und zum Verteidigen auszubilden. Es würde Ätheria in den Ruin treiben und am Ende wären wir die Verlierer. Dazu kommt, dass wir nur Ätheria als Festung besitzten. Wir haben kein weiteres Territorium, noch einen Verbündeten. Und ich versichere euch: Ein bisschen Magie und mittelalterliche Waffen sind keine Antwort auf Laser und Plasma. Aber Ihr seid eurer Schwester doch im Rang höher gestellt. Warum verbietet Ihr es ihr nicht einfach? Sie wird auf euch zurück kommen. Egal ob ich es verbiete oder nicht. Und wenn es soweit kommen sollte müsst Ihr den Kredit verneinen. Unsere jetzige Armee reicht zum Schutz unserer Inseln. Es gibt keinen Grund zur territorialen Ausweitung. Hab ich euer Wort? Ja habt Ihr. Doch nun genug über Politik geredet. Verratet mir, wo Ihr so Schachspielen gelernt habt... Zwei weitere Wochen vergingen und Madeleine bat die Bank tatsächlich um einen Kredit, welcher direkt verneint wurde. Jedoch ließ sie sich diesen Rückfall in ihrem Plan nicht anmerken. Sie betrat lediglich am Abend den Musiksaal des Schlosses, in welchem Elsa Cembalo übte und warf eine Vase von einem Kamin. Danach stampfte sie wütend in Richtung ihres Zimmers. Elsa wusste sofort, was dies bedeutete. Sofort ging sie los und schrieb der Republik eine Nachricht. "Jetzt ist die Zeit zum Zuschlagen"
  9. Sir Kunz

    Was spielst Du? - Gameserver-Vorschläge

    Am Besten machen wir es einfach so, dass alle die gleiche Größe haben und man größere Bauprojekte, welche man z.B. mit Freunden machen will beantragt werden müssen (Zumindest wenn man den Bauschutz will) Dann kann sich keiner aufregen, keiner wird benachteiligt und ich hab meine Ruhe
  10. Sir Kunz

    Was spielst Du? - Gameserver-Vorschläge

    Es regt sich IMMER jemand auf. Egal was man macht. Außerdem zwingt niemand die Leute auf Gameunity zu spielen <.<
  11. Sir Kunz

    Was spielst Du? - Gameserver-Vorschläge

    Das mit der Grundstücksgröße könnte man dann ja durch den Rang (Gamemaster, VIP etc.) festlegen. Allerdings würde es bestimmt viel Arbeit sein für JEDEN das Grundstück festzulegen ._.
  12. Sir Kunz

    Was spielst Du? - Gameserver-Vorschläge

    Also ich fänd einen Team Fortress 2 Server interessant. Hab das früher schon auf nem Communityserver gespielt, welcher dann leider geschlossen wurde. Es ist zwar ein Shooter ABER man kann grade durch die Communitymaps mehr als nur Schießen UND es ist kostenlos. Außerdem könnte man dann auch den Premium und VIP-Bonus nutzen in Form von besonderes Befehlen usw.
  13. Sir Kunz

    Ein Inferno im Himmel

    Der nächste Sonntag kam und Elsa fuhr in einer prunkvollen Kutsche zum Ball. Alexander war der Wagenlenker auf "Befehl" von seiner Bestizerin. Beide waren aufgeregt, jedoch auch optimistisch. Dieser Abend würde entscheiden wie friedlich sich der Konflikt, den Madeleine verursachte, lösen lassen würde. Das Observatorium lag auf einer distanzierten Insel von Ätheria. Eine lange Steinbrücke verband die Stadt mit dem Observatorium. Man wollte so der Lichtverschmutzung der Stadt entgegen kommen, damit die Gäste den klaren Sternenhimmel um Mitternacht genießen konnten. Während eines majestätischen Sonnenuntergangs kam Elsa schließlich an und stieg aus der Kutsche. Sie sorgte allein durch ihr Auftreten direkt für Getuschel unter den Gästen. Ihr Kleid war im Gegensatz zu dem kitschigen Zeug, was alle anderen trugen sehr schlicht aber dennoch edler als jeder andere Fetzen in Elsa's Schrank. Ihr Kleid war rubinrot und hatte kein Muster. Was die intensive Farbe jedoch stark betonte war ein sehr tiefer Ausschnitt, bei welchem man von oben bis zu Elsa's Bauchnabel runterblicken konnte. Um dennoch einen seriösen und noblem Effekt zu behalten hatte Elsa einen roten Fächer aus Himmelsrosen anfertigen lassen. Diese Rosen haben gigantische Blütenblätter von intensiven Farben. Bei richtiger Ernte der Blüten lässt sich aus den Blütenblättern alles mögliche fertigen. Die Blütenblätter sind weich wie Seide und stabil wie Wolle. So hatte Elsa an diesem Abend eine modische Revolution in Ätheria veranlasst: Das Kleid schmückte sie und nicht umgekehrt. Ihre Haare hatte sie hochgesteckt, wobei eine einzige lockige Strähne zu ihrem Busen hinunter hing. Auch beim Schminken und beim Schmuck war sie bescheidener und dennoch eindrucksvoller als jede andere Dame hier. Sie hatte sich knallig roten Lippenstift, passend zum Kleid aufgetragen. Ihr Lidschatten hatte eine leicht dunklere Rottönung und ihre Wangen waren mit einem Hauch von Rouge betont. Ihre restlichen Accessoirs bestanden aus Rubinohrringen und einer Rubinghalskette sowie rubinroten Handschuhen und einer Rosenblütte, welche ihre Haare zusammenhielt. Das Alexander offiziell als Sklave von Elsa da war durfte er den Ball nicht betreten und musste bei der Kutsche warten. Elsa selber jedoch stellte definitiv den Mittelpunkt des Balls dar. Inmitten dieses Balls aus Rosa, Hellgelb, Himmelblau und Orange tanzte Elsa in ihren rubinroten Kleid, mit ihren goldenen Haaren und ihren reinweißen Flügeln. Jeder Mann wollte hier mit ihr tanzen, was auch kein Wunder war. Schließlich war sie offiziell nicht verheiratet, Thronerbin und verführte die halbe Gästeliste ohne sie auch nur zu bemerken. Langsam setzte sich das Sonnenlicht über Ätheria und schien schwächer durch die Glaskuppel in das Observatorium hinein. Ein Orchester spielte ein Hapischordkonzert von Bach. Edle Bedienstete reichten Getränke und kleine Häppchen auf Goldtabletten an die Gäste. In all diesem Geschehen hatte Elsa jedoch nur ein Ziel: Einen ätherischen Herren finden, welcher mit den Finanzen des Staates zutun hatte. Nach zwei Stunden des Tanzes musste Elsa ihren Veehren absagen und zog sich an ein Buffet am Rande des Saals zurück. Ein Gentlemen verbeugte sich vor ihr, als sie sich ein Glas Brandy nehmen wollte. Eure Majestät. Elsa ging ebenfalls als Zeichen des Respekts mit einem Knickser vor ihrem Verehrer hinunter. Und ihr seid...? Bitte verzeiht. Ich bin der 6. Erzherzog von Leoch. Aber ihr dürft mich einfach James nennen. Leoch? Ich befürchte noch nie davon gehört zu haben. Eine ehemalige Provinz des alten Spielburgs. Sie war für ihren Whiskey und ihre Pralienen berühmt. Das hört sich reizend an. Ich selber habe leide erst seit Kurzem das Vergnügen mich in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Meine Schwester Madeleine hatte vorher die Gesellschaft zu mir eingeladen, anstatt dass ich von der Gesellschaft eingeladen werde. Sagt, jetzt da ihr nur noch ein Titelträger seid: Womit verdient ihr euren Lebensunterhalt? Eure Majestät ist sehr direkt. Anscheinend unterscheiden nicht nur die Farben Sie vom Rest des Adels von Ätheria. Ich verfüge durch die Generationen und den Titel selber über genug finanzielle Mittel um meine Residenz auf einer Insel in höheren Ebenen zu finanzieren. Aus langeweille jedoch lernte ich Politik und Wirtschaft in meinen Blütejahren. Ich hatte es im Militär und in einer anderen Gesellschaftswissenschaft veruscht, jedoch ist mein Körper und mein Geist ganz den Zahlen der Banken verfallen. Jetzt wo er es anmerkte musterte Elsa den Erzherzog erst richtig. Er war einen halben Kopf kleiner als sie, trug eine lange graue Perücke und grau-bläuliche Gewänder. Er hatte weder ein maskulines Auftreten noch einen femininen Charm. Kein Wunder für Elsa das grade ER in der Finanzwelt von Ätheria Fuß setzten konnte. Und was genau ist eure Position in der Wirtschaft von Ätheria? Nun ihr wisst es anscheinend noch nicht, allzu verständlich, bedenkt man eure kurzfristige Ankunft hier. Ich bin Vorsitzender der Bank von Ätheria. Zu euren Diensten. Ein weiteres Mal verbeugte er sich vor Elsa. Und sie selbst wusste sofort was dies bedeutete. Er hatte offensichtlich gefallen an ihr gefunden. Nun dafür war ihr erscheinen hier auch geplant. Alle ledigen adlichen Herren hatten an diesem Abend um Elsa versammelt wie Fliegen um einen Kadaver. Jetzt hing es ganz von ihrem Charm, ihrer Überredungskunst und der Dummheit ihres momentanen Anwerters ab...
  14. Sir Kunz

    Ein Inferno im Himmel

    Warum bist du hier? Ich hab dich so sehr vermisst, mit vorgestellt dich wieder zusehen. Jedoch hätte ich so früh nicht mit dir gerechnet. Ich habe dich auch vermisst. Ich wollte dir auch gehorchen und vertrauen, dich alleine hier deine Angelegenheiten regeln lassen. Zumindest sagte mir mein Kopf das. Mein Herz verlangte jedoch bei dir zu sein, dir beizustehen, dich zu beschützen. Beide gaben sich einen Kuss und setzten sich dann auf Elsa's Bett. Aber... wie konntest du hier hinreisen? Versteh mich nicht falsch aber du warst doch nicht besonders mit Technik, Raumschiffen und Teleportern vertraut. Um bei dir zusein habe ich mir das ein oder andere Wissen angeeignet. Außerdem haben wir deine Nachricht bekommen. Hör zu: Die Wachen und Bürger mögen mich möglicherweise als rechtmäßige Herscherin ansehen, jedoch zieht wie ich bereits erwähnte Madeleine die Fäden. Ich bin mehr oder weniger selber in diesem Schloss eingesperrt und werde meinen Freigang erstmal auch nicht wegen Rebellionen oder Revolten riskieren. Euch diese Nachricht zu senden war schon riskant genug. Außerdem ist meine böse Schwester nicht hier. Keiner weiß wo sie ist. Und wir müssen uns auch um dich kümmern. Ätheria ist grade nicht besonders begeistert von Menschen mit Freigang. Was hast du vor? Solange du hier verweilst und wir nicht wissen was Madeleine genau tut bist du mein persönlicher Sklave. Du darfst mit Niemandem reden und must mir in der Öffentlichkeit gehorchen. Und das wird das Misstrauen der Engel lindern? Wenn ich dir vertraue werden sie es auch. Und jetzt warte hier. Ich muss dir etwas zeigen. Elsa rannte hinuntern durch endlose Korridore in die Bibliothek um jenes Buch zuholen, aus welchem sie selber bereits schlauer wurde. Wieder in ihrem Gemach legte sie es auf den Tisch und blätterte die erste Seite auf, wobei sie auf den Eintrag mit dem Kannibalen verweiste. Also war jene Kreatur der Nacht eine Art "Dämon"? Und ohne dich hätten wir das Dorf nie von seiner Tyrannei befreien können? Möglich. Jetzt jedoch sag mir wie es um Spielburg steht. Den Leuten geht es gut. Jedoch plant die Republik bereits einen militärischen Akt gegen Ätheria. Das ist... riskant. Wenn wir schnell und bald angreifen hat Madeleine keine Zeit mehr ihre Pläne genau umzusetzten und muss improvisieren. Andererseits rechnet sie womöglich schon mit einem direkten Angriff. Wir auch immer wir handeln, es bleibt ein Risiko. Aber... was ist wenn wir hier und jetzt die Armee von Ätheria schwächen? Ihre Geräte sabotieren, die Soldaten vergiften oder ähnliches? Das ist eine gute Idee.... jedoch vergiften? Meine eigenen Leute? Sie wissen nicht was passiert. Sie sind unschuldig, wenn auch nicht besonders sympathisch... Was ist wenn wir den Staat pleite gehen lassen? Kriege sind sehr kostspielig, egal welches Volk, welche Epoche und welcher Stern. Wie es der Zufall will treffen sich alle hohen Ämter jeden Sonntag im Observatorium. Was ist das Observatorium? Ein Tanzsaal. Wir nennen ihn so, weil die Kuppel komplett aus Glas gebaut wurde, sodass man Nachts unter einem Sternenzelt feiern kann. Es gibt dort bestimmt einen Finanzminister oder Vertreter von der ätherischen Bank, welchen man eine zukünftige Investition der Staatskasse ausreden könne. Dazu würden wir erstmal kein Blut vergießen und Madeleine würde sich freuen wenn ich meine "Pflichten" als "Staatsoberhaupt" verwirkliche. Alexander nickte und die beiden gingen zu Bett. Am nächsten Tag ließ Elsa ihre Kutsche vorfahren und fuhr zur bekanntesten Schneiderin Ätheria's, Madame Josief. Durch das unbegrenzte Budget und Elsa's hinreisendem Körper entwarfen die beiden ein Ballkleid würdig einer Heilligen. Und auch Alexander schneiderte sie einen Bedienstetenanzug von umwerfenster Eleganz. Nun konnte der Sonntagsball kommen...
  15. Sir Kunz

    Ein Inferno im Himmel

    Eine Woche verging. Elsa verbrachte die meiste Zeit in der Bibliothek, wobei sie die gesammte Geschichte der Engel neu kennen lernte. So ging der Ursprung ihrer Spezies auf die Schöpfung des Universums zurück. Aus all den Lebensformen selektierten sich 13 geflügelte Wesen heraus, Die zwölf Erzengel und der König. Die zwölf Erzengel symbolisierten einen Monat und der König das Oberhaupt. Jeder Erzengel fertigte ein unvergleichbares Werk an. Neun von ihnen waren unbekannt. Jedoch kannte Elsa zwei der drei bekannten nur all zu gut. Die drei bekannten Werke der Erzengel wurden als eine goldene Rüstung, welche dem Träger nahezu unverwundbar werden ließ. Dazu ein Schwert mit eingravierten Runen, einer Klinge aus feinstem Sternenlicht und Gold, der Sonne selber entnommen. Hinzu Rubine, welche das Schwert mit heilligem Feuer erfüllten. Das letzte bekannte Werk war der Stab der Erzengel, ein von Elsa nie gesehendes Relikt, welches dem Besitzer die Fähigkeit geben würde eine geliebte Person vor dem Tod zu bewaren. Jedoch gab es auch eine Bedingung zu diesen Werken: Der Nutzen, als auch der Besitzt dieser Artefakte kann nur von einer reinen Absicht durchgeführt werden. Elsa selber wusste was gemeint war. Als sie vor vielen Jahren dem Militär beitrat und ihr Lernfortschritt den ihrer Kameraden 10 mal überholte, erhielt sie ihr Schwert und ihre Rüstung in einer feierlichen Zeremonie. Bislang glaubte sie, dass diese Dinge eine Spezialanfertigung für sie selbst gewesen sein. Jetzt sah sie sich jedoch damit konfrontiert, dass ein höherer Wille sie womöglich antrieb und beschützte. Hinzu kam, dass zehn mächtige Werke womöglich im Universum verstreut waren. Benutzen konnte man sie nicht für böse Zwecke, jedoch könnte der Besitzt schon ein großes Übel hervor rufen. So began Elsa eine lange Recherche über die Erzengel und ihre Werke. Gleichzeitig hatte Alexander in Spielburg eine emotionale Krise. Er vertraute Elsa, wollte sie jedoch auch beschützen. Sein Kopf war im Konflikt mit seinem Herzen. So geschah es, dass er sich selber mehr und mehr über die für ihn moderne Technik aufklärte um im geheimen nach Ätheria aufzubrechen. Und dies gelang ihm schließlich auch Mittels eines Teleporters... Es war ein sonniger Tag. Elsa wachte auf und ließ sich von ihrer Zofe ankleiden. Ihre Schwester war in all der Zeit nicht noch einmal aufgetaucht, jedoch wagte Elsa den Gedanken nicht, dass Madeleine womöglich weg war. So ging Elsa wieder in Richtung Bibliothek um ihre Recherche fortzusetzten. Grade als sie mit einem Buch über Mythen und Glauben fortsetzten wollte hörte sie Wachen durch die Gänge rennen. Neugierig folgte sie ihnen und den Thronsaal wo sie ihren Mann in Eisen sah. Eure Majestät. Wir haben diesen Menschen in eurem Reich gefunden. Bringt ihn in mein Gemach und legt ihm die Eisen ab. Mit einem unauffäligen Lächeln entgegnete sie Alexanders dankbarem Blick. Mit ihm allein in ihrem Gemach vielen sich die beiden in die Arme und hätten sich am liebsten nie wieder los gelassen...