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vor 38 Minuten schrieb DragonsForce:

Bei dem ganzen Gerede davon das CF nicht auf Vorschläge eingeht möchte ich nur mal daran erinnern dass die Kopfgeldjagd schon in den frühen Tagen oft vorgeschlagen wurde...

 

Gut, Chucklefish hat sich also nach ... was? 2 Jahren? Dazu entschieden einen Vorschlag mit einzubinden, weil er dem Team gefiel und das Team selbst ein Mal Kopfgeldjäger spielen wollte.

Klar. Du wolltest nur mal daran erinnern - völlig okay. Macht es leider nur nicht wirklich besser bei allem, was sich der Kugelfisch verschuldet hat :T

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Ich bin bisher nur zwei- oder dreimal seit dem Release des letzten Updates wirklich dazu gekommen, Starbound zu spielen, glaube aber, dass der Patch ein Schritt in die richtige Richtung war. Was den neuen angeht, haut der mich nicht so vom Hocker.

 

Ein Grund ist auch, weil die Modifikationen im Spiel nun nicht wirklich viel Zeit in Anspruch nimmt. Wer mal etwas an Starbound herumgespielt hat, weiß, wie einfach es im Grunde ist, neue Quests, Dungeons, Waffen, Rüstungen etc. zu erstellen. Nun haben Modder begrenzt Zeit und werden auch nicht bezahlt. Bei Entwicklern schaut die Sache etwas anders aus. Besonders, wenn bspw. in den letzten Patches zusätzlich Sachen von Moddern aufgenommen wurden. Der Output von Patches im Vergleich zur Arbeitszeit ist dann höchstens unterdurchschnittlich. Nochmal: das letzte Update war deswegen schon gut, weil es Sachen änderte, die ein Modder nicht ändern kann.

 

Es ändert dies alles aber nichts grundsätzlich am Problem, dass mir scheint, dass die Ursprungscrew ihr Interesse an Starbound größtenteils verloren hat. Metadept und Co., die das Spiel voranbringen, sind bereits Modder der ersten oder zweiten Generation. Erinnert sich jemand noch an Metadepts eigentliches Projekt? Man konnte dort über Röhren Flüssigkeiten und Items versenden, es gab Pumpen und Elektrizität, allerlei nützliches Gerät, dass die Umgebung nicht nur nützlicher, sondern auch spannender machte. Nochmal: das war zu Metadepts Modderzeit. Die heutigen CF-Patches wirken dagegen wie nur sehr kleine Erweiterungen.

 

Immerhin ein Jahr nach „1.0“ hat CF zwar etwa halbjährlich einen größeren Patch geliefert, meine Motivation bez. des Spiels ist aber leider nach mittlerweile viereinhalb (ich bin ehrlich: eigentlich zweieinhalb) Jahren gänzlich aufgebraucht.

 

Das hat einerseits damit zu tun, dass Starbound im Dezember 2013 einen anderen Eindruck erweckte, wohin die Reise gehen sollte, und letztendlich nur als eine beschnittene Version dessen endete. Dass ich mich nach dem Release von 1.0 so heftig für eine eigene Serverstory einsetzte, hat prinzipiell damit zu tun, dass gerade diese Atmosphäre von Starbound, die mit den Codices, dem Lore, den Völkern, mit deren dunklen Geheimnissen zusammenhing – gänzlich abgeschafft wurde. Das ist für ein Spiel, dass auch immer irgendwie RPG war (ob nun direkt, oder indirekt, weil Spieler in so einer Welt zum RPG neigen), in letzter Instanz tödlich. CF sah die Arbeit an diesem Bereich als „beendet“ an, obwohl gerade eine Expansion der Story, ein tieferes Eingehen auf Völker und ihre Hintergründe die Basis für eine Erweiterung von Starbound sich immer angeboten hätte. Heißt: wir hätten auch mit neuen Updates die Geschichte des Starbound-Universums immer weiter miterleben können, bspw. was die Fortsetzung des Konflikts zwischen Floranern und Hylotl angeht, oder den Kampf der Rebellen gegen das Miniknog. CF hat sich dieser Möglichkeit komplett beraubt. Dungeons (auch im Sinne von Städten und prozedural generierten Häusern), Ausrüstung und neue Charaktere inklusive.

 

Andererseits hat uns CF mit den Updates und der „Story“ einen großen Teil des „Sandbox“-Gefühls der alten Koala-Edition genommen. Früher war man beweglicher, heute muss man für einen gewissen Spielfortschritt einfach durch gewisse Teile der Story durch. Ich kenne alte Freunde, die 2013 angefangen haben, und sich von 1.0 regelrecht „zugeschnürt“ fühlten, wie in einer Strickfalle. Folge: die haben meistens nicht einmal mehr bis zur Luna-Mission geschafft. Leider. Man kann das als reine Ungeduld abtun. Oder eben als CFs Versuch, den Spagat zwischen so vielen Genres zu versuchen, aber nirgendwo diesen richtig zu schaffen. Am Kampfsystem scheiden sich im offiziellen Forum bis heute die Geister, dass es von Tiy häufig genug geändert wurde, spricht eine eigene Sprache. CF zeigt sich häufig uneinsichtig, wenn „ihre Ideen“ nicht als so genial aufgefasst werden wie sie denken. Ich habe immer noch Probleme mit der neuen Werkzeugleiste, die einfach kurz vor Release umgearbeitet wurde, obwohl niemand sich an der stieß. Trotz harscher Kritik ließ sich das Team schon damals nicht reinreden. Wie Samuel sagte: bei solchen Szenen hat man oft das Gefühl, die sehen das eben als „ihr“ Spiel an.

 

Unverzeihlich bleibt der Umgang mit dem MP und seinen Möglichkeiten. Es sind nun bald 4 Jahre seit der Koala-Version vergangen, und die Entwicklung für Mehrspieler kommen einem dauernden „zwei Schritte vor, einer zurück“ vor. Performance und so. Seit dem letzten Update ist das Spiel für mich sehr zäh geworden, schon davor gab es Patches, bei denen Bauen manchmal keinen Spaß mehr machte, weil die gesetzten Blöcke verschwanden, und dann nach einem Lag auftauchten. Noch schlimmer: obwohl m. E. der Multiplayer die einzige Möglichkeit ist, die Starbound-Community länger zusammenzubinden und auch das Endspiel zu verbessern, ist kaum ein Teil des Spiels so vernachlässigt worden.  Die logische Folgerung, dass verschiedene Starbound-Gruppen kooperieren und Konflikte austragen, ist ohne RPG kaum möglich. Uns werden keine Werkzeuge an die Hand gegeben. Der versprochene Director mode, der ursprünglich Teil von 1.0 sein sollte, ist irgendwie komplett unter den Teppich gefallen; und damit auch die bessere Gestaltung interessanterer Serverwelten. Tiy fabulierte mal vor ewigen Zeiten in irgendeinem Online-Interview über verschiedene Spielerwelten, die mal krieg führen könnten oder sich verbünden. Stattdessen haben wir immer noch das Problem mit serverseitigen (bzw. nicht existierenden serverseitigen) Charakteren und die Schwemme von Items, die ohne Moderatorenkontrolle nicht im Zaum gehalten werden können. Ursprünglich war vorgesehen, dass die Server gewisse Modpakete anbieten, die dann automatisch auf die serverseitigen Charaktere angewandt werden. Stattdessen haben wir den umgekehrten Fall, dass Charaktere Sachen aus ihrer Welt mitbringen können – ob nun auf dem Server zugänglich oder nicht. Und das Problem besteht nun nicht erst seit ein paar Monaten.

Lilietta, Dyonisos, Samuel und 2 anderen gefällt das

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Kurzer Anhang, damit mir nicht mal jemand unterstellt, ich phantasierte; hier noch einmal der Link und die Aussage Tiyuris zum "Endgame" im Februar 2014.

 

Zitat

It’s been a while since we posted an update as we’ve been feverishly working away on the game. But we’ve had an increasing number of requests to detail what the finished game (!) will be like.

[...]

End game

So eventually you’re going to get through all of the missions, you’ll have the best gear and you’ll be looking for a new challenge. This is where sector X comes in. Sector X is a collection of planets in which PVP is enabled by default and players battle over controlling various planets. To take part in the battle you first have to form an organisation (in game), which gives you access to a space station shared by other members of your organisation. The space station doubles as a ship that any captain in the organisation can control and is constructed from blocks and objects for full customization.

The PVP in this sector is entirely optional, players choose whether or not to attack each other or work together. Monsters, quests and events will be strong enough to be challenging even with the best tools in the game. And in game events, invasions and so on will keep the experience fresh.

 

Director Mode

On top of sector X, one major part of the replayable content will be director mode. Director mode exists within a separate Starbound client that allows admins to connect to their servers with a range of new tools built to control the action for their players. Admins in director mode (there can be multiple), will be able to spawn blocks, items, monsters, npcs at will. Take direct control over them, have them speak and interact with players. Essentially director mode allows admins to take on a similar role to that of a dungeon master in D&D, creating scenarios and stories on the fly to ensure players never have the same experience twice.

 

User made mission sharing

Using in game wiring tools players will be able to create their own mission maps and challenges that can be shared with other players. Custom missions installed on a server will be available to all players at any point and will function as instances. Parties will be able to enter these instances together as many times as they like.
 

Server security

We’re implementing a range of security checks to minimize cheating on a broad scale. But for admins that desire absolute security we will also eventually be implementing server side characters, including server side accounts and the option to require a new character the first time a new player connects. We want to empower server admins to create a unique experience on their server.

 

Update Schedule

Currently our update schedule relies entirely on waiting for engine updates to be finished before we are able to push any content updates to steam. After the next update we’re actually changing the way we work and separating content updates and engine updates. What this means for the end user is that content updates will hit several times a week instead of once every week/two weeks. The game will constantly evolve and you may find new things every time you log in.


http://playstarbound.com/the-future-of-chucklefish-and-starbound/

 

Das ist das, was ich mit der Enttäuschung meine. Ja, uns wurde seit dem Februar 2014 einiges gegeben, nur nicht das, was uns hier angekündigt wurde, und worauf ich u. a. eigentlich wartete. Die Veteranen erinnern sich auch noch, was für ein Hohn die Updateankündigung bzw. die Intervalle sind/waren. Es hat sich bis heute wenig daran geändert.

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Ich bin mittlerweile der Meinung das CF eine riesige Chance in den Sand gesetzt haben. Starbound hatte so viel mehr sein können. Sie haben sich vollkommen mit den neuen Updates etwas kaputt gemacht. Allein die Story war ein riesen Fehler. Sie ist zu fröhlich zu unrealistisch und einfach unnötig. Das Ende ist ein Deus Ex Machina Ende à la Herr der Ringe mit einer unlogischen Rettung.

Man hatte sehr viel dunkler werden können mit einer Schlacht zwischen Floran und Hylotl oder Berichte über Miniknog-Experimente aber was bekommen wir? Ne nette alte Oma die uns auf die Mission schickt die Welt zu retten.

Wisst ihr noch wie damals gleiche Planetenarten verschieden Hintergründe hatten? Tja sowas braucht man nicht mehr. Wisst ihr noch wie man damals nen Roboter zusammen gebaut hat weil man dachte, dass er ein cooles Upgrade wäre nur um davon angegriffen zu werden?

Man hätte so viel mehr machen können wie Mechs von Anfang an einbauen können und auch drin zu lassen. Aber das war schon immer das Problem, das CF-Team hört nicht auf Kritik. Man hätte Contant verfeinern sollen, nicht entfernen. Man hätte die Story nicht zu einer Kinderfilm-Geschichte machen sollen mit Happy-End. Das wichtigste ist aber, dass man das Spiel von Anfang an führ den Multiplayer entwickeln sollen.

 

Lilietta gefällt das

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https://community.playstarbound.com/threads/18th-september-–-starbound-vice.137520/

 

...ööhh Dev Blog!

Also es gibt jetz ein Ranking System wie es aussieht... ok.

Würde demnach Sinn machen das die Typen stärker werden je nach dem welchen Rang man ist...

...ja ist nichts total bahnbrechendes

Elsa of Spielburg gefällt das

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Ich sage: NIEMAND wird wegen diesem Update einen neuen Char anfangen und niemand wird das länger als eine Woche machen. Sobald das Update raus ist wird der Server wieder 40+ Leute haben aber nach ner Woche hat sich das wieder gelegt. Wenn CF was Gutes für das Spiel tun will, dann bitte mehr Persöhnlichkeiten der Npc's & neue Biome mit neuen Strukturen. Es kann nicht schwer sein ein Land in den Wolken (unabhängig von meiner Lore) mit entsprechenden epischen Hintergründen in die Tat um zusetzen.

Olaxis gefällt das

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Codices schreiben zu können würde uns im MP einiges an Arbeit abnehmen, wenn es um Lore geht. Aber wie schon erwähnt: das wäre ja etwas, was vornehmlich im MP Sinn ergäbe (im SP würde ja niemand für sich selbst Bücher schreiben) und daher letztendlich Stiefkind für CF. Leider.

Samuel und JimmyRustleton gefällt das

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Bücher wären mir gar nicht mal so wichtig, das kann man beispielsweise über Foren machen. Was ich brauche sind Schilder auf die man mehr als 10 Buchstaben drauf bekommt... Insbesondere um mein Wiring zu kommentieren. Aber auch für viele andere Dinge...

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