Beatrice

Chronik der Republik

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Chronik der Republik

 

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Von Dr. [NAME REDIGIERT]

Herausgegeben in Caelia, sieben Jahre nach dem Untergang der Erde


 

Dies ist die offizielle Version der republikanischen Geschichte. Hier wird in der Form einer Codexsammlung das Wichtigste zusammengefasst, was die Ereignisse in der alten und neuen Republik angeht. Aussagen sind verbindlich.

Vertiefungen zu verschiedenen Planeten, Personen und Organisationen der Republik werden in anderen Codices separat vertieft. Absprachen dafür bitte im Republikthread.

 

 

Übersicht über die Kapitel

 

Codexreihe I: Von der Alten Republik bis zum Ende des Protektorats

 

Kapitel I: Die alte Republik

Kapitel II: Die Zeit des Protektorats

Kapitel III: RUIN und die Zerstörung der Erde

Kapitel IV: Der Niedergang des Protektorats

 

Codexreihe II: Vom Ende des Protektorats bis zur Gründung der Neuen Republik

 

Kapitel V: Eine Neue Hoffnung

Kapitel VI: Die Entdeckung Concordias

Kapitel VII: Der Schatz der Alten Republik

Kapitel VIII: Die Geburt der Garde, der Armada und das Projekt "Pulse"

 

Codexreihe III: Von der Gründung der Neuen Republik bis zum ersten Kontakt mit Ad Astra

 

Kapitel IX: Die Gründung der Neuen Republik

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Kapitel I: Die alte Republik (auch: 1. Republik)

 

(Seite 1)

Die alte Republik existierte vor einigen Jahrhunderten als Föderation von verschiedenen Planeten, Systemen und Rassen. Aus einem Verbund der Menschen von San Leone, den Hylotl von Shiti’Saba, der United Terran Resources (UTR) und den Novakids von Cocos entwickelte sich ein über unzählige Sonnensysteme ausgebreitetes Staatswesen. Hauptstadt und zentraler Nervenpunkt der Republik war Concordia, das als einer der eindrucksvollsten Orte der Galaxis galt. Dieser Bund rührt noch aus einer Zeit vor der Existenz des Protektorats.

 

(Seite 2)

Bis heute gibt der Untergang der Republik Rätsel auf. Vermutungen bezüglich einer außerirdischen Invasion oder einer anderen Katastrophe machen immer wieder die Runde. Trotz ihrer wirtschaftlichen und militärischen Stärke und fortgeschrittenen Technologie ging die stolze Föderation vor mehr als 500 Jahren zugrunde. Die alte Republik wurde zu einem Mythos und überlebte nur noch in Legenden und Ruinen.

 

(Seite 3)

Historiker haben nicht selten angemerkt, dass das Protektorat womöglich selbst dafür zuständig war, im Nachhinein Informationen bezüglich der Republik zu löschen oder zu verbergen, um nicht den Gedanken an eine Konkurrenz im Weltall aufkommen zu lassen. Es ist verbürgt, dass einige Kolonien der Republik nach deren Zerstörung zum Protektorat überwechselten, um Schutz zu suchen.

 

(Seite 4)

Der Wissenschaftler Dr. Kayne Shima stellte die These auf, dass die Zerstörung der Republik von einem Ereignis großer Bedeutung ausgegangen sein muss, das in seiner Verheerung kaum vorstellbar sei. Das führte nach der Zerstörung der Erde zu Spekulationen, dass RUIN für die Vernichtung Concordias und anderer Republikplaneten vor 500 Jahren verantwortlich war. Diese Thesen sind nicht verifiziert. Weitere Theorien kursieren bezüglich der Invasion einer fremden Spezies, astronomischen Ereignissen (Gamma-Strahlen, Schwarze Löcher, etc.) oder einem internen Bürgerkrieg, der die Föderation auseinander riss.

 

(Seite 5)

Immer wieder tauchen Relikte, Berichte oder Hinweise auf, die das Leben in der alten Republik oder ihren Untergang betrifft. So bietet das Tagebuch des einstigen Großädils Samuel einen Einblick.

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Kapitel II: Die Zeit des Protektorats

 

(Seite 1)

Es ist nicht völlig bekannt, wie viele Reste der Republik, ob nur einzelne Flüchtlinge, Flotten oder Kolonien sich retteten, und dem später gegründeten Protektorat anschlossen. Viele Nachkömmlinge dieser Zeiten vergaßen die Geschichte ihrer Vorfahren. Erinnerungen überlebten in geringer Zahl, Schriftstücke, Datenbanken und andere Aufzeichnungen sind eher selten, aber doch in solcher Zahl vorhanden, dass der Mythos der Republik nicht verblasste.

 

(Seite 2)

In den Zeiten des Protektorats existierte kein Anlass dazu, sich mit der Republik zu beschäftigen oder diese gar wiederzubeleben. Einige begrenzte archäologische Forschungen führten Entdeckungen zu Tage, wie das vom Sand konservierte Baz-Ar. Da die Navigationsakten verloren gingen, und das Zentrum der Republik in einem abgelegenen Teil des Universums lag (weit von der Erde entfernt), wurde der einstmals blühende Sektor zu einem eher verwahrlosten Randgebiet, das vom Protektorat nicht weiter beachtet wurde.

 

(Seite 3)

Dennoch lebten Teile des republikanischen Erbes fort. An dieser Stelle sei besonders das Konglomerat unter der Leitung der Florence-Familie hervorgehoben, welches sich auf die alt-republikanische UTR zurückführen lässt. Ähnlich konnte der Nachfahre des republikanischen Gouverneurs Hylotl Beta Teile seiner Familie und Aufzeichnungen retten, die sich heute im Besitz seines Nachkommen Den Ryu in mittlerweile 18. Generation befinden. Ascoli gilt als Gründung von Flüchtlingen aus Vacanza, einem der beiden Monde Concordias.

 

(Seite 4)

Abenteurer und Draufgänger suchten immer wieder nach dem legendären Concordia, da man sich Schätze oder technologisches Wissen versprach. Für andere wurde die Republik ein neuer Atlantis-Mythos. Die Mehrzahl der interstellaren Bewohner – geschätzte 90% - interessierte jedoch weder die Geschichte, noch das Erbe der Republik, so sie denn überhaupt davon wussten.

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Kapitel III: RUIN und die Zerstörung der Erde

 

(Seite 1)

Von den Verwüstungen, die RUIN anrichtete, war die Zerstörung der Erde mit Sicherheit der schwerste Schlag. Das Ereignis läutete den Niedergang des Protektorats und letztlich dessen Untergang ein. Nur wenige Protektoren konnten vor dem Tentakelmonster fliehen.

 

(Seite 2)

Entgegen verbreiteter Meinung besaßen die Menschen einige Kolonien, auch wenn diese eher klein waren und meistens weitab von den Zentren des ehemaligen Protektorats. Sie konnten aber kaum mit den Zentren der Hylotl, Avianer oder Glitch mithalten. Die Menschen verloren ihre bis dahin einmalige Bedeutung, die sie als heimliche Führer des Protektorats besessen hatten. Zynisch sprach man bereits von einer aussterbenden Spezies.

 

(Seite 3)

Das Ereignis hatte solche Bedeutung, dass die restliche Menschheit von da an ihre Zeitrechnung nach der Zerstörung der Erde datierte. Im Jahr 1 nach der Zerstörung der Erde war Ruin entfesselt und terrorisierte auch andere Welten. Erst im Jahr 2 konnte das Tentakelmonster von unbekannten Helden gestellt und bezwungen werden. Die Hintergründe und Identitäten sind unbekannt.

 

(Seite 4)

Die Anonymität der Retter des Universums sorgt bis heute für Animositäten zwischen den Rassen. Die Menschen behaupten, ein Mensch hätte die Zerstörung der Erde gerächt; die Hylotl sagen, ein Hylotl hätte dem Universum Frieden gebracht; die Floraner, dass nur ein großer Krieger aus ihren Reihen dies hätte bewerkstelligen können. Bereits diese Eifersüchteleien waren Zeichen, dass das schwindende Protektorat keinen Kitt mehr zwischen den Rassen bot.

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Kapitel IV: Der Niedergang des Protektorats

 

(Seite 1)

Das Protektorat wurde nicht mit einem Schlag vernichtet. Ohne die Menschheit versuchten die übrigen Rassen – insbesondere die auf Diplomatie bedachten Hylotl – die Organisation am Leben zu erhalten. Die Hylotl wollten das neue Protektorat auf ihrem Hauptplaneten einrichten. Dies führte jedoch zu Protest aus Reihen der Floraner, die das Protektorat gemäß ihrer Stammesmentalität lockern wollten. Ebenso keimte die alte Rivalität zwischen diesen beiden Rassen auf.

 

(Seite 2)

In diesem Konflikt unterstützten die Apex die Sache der Hylotl, indes die Glitch sich auf die Seite der Floraner schlugen. Die Avianer hielten sich neutral. Damit kehrten die Rassen zu ihren alten Allianzen zurück, die schon vor dem Protektorat bestanden hatten. Die Hylotl gaben ihr Projekt zugunsten der Harmonie unter den Rassen auf, was dazu führte, dass kein Beschluss gefällt wurde. Ein neuerliches Treffen zwischen den Abgesandten wurde auf unbestimmte Zeit vertagt.

 

(Seite 3)

Die Apex waren daraufhin die ersten, die aufgrund der internen Konflikte mit der stärker werdenden Rebellion ihr Militär abzogen. Die internen Querelen und die unberechenbare Zukunft des schwächelnden Protektorats machten diesen Schritt notwendig. Kurz darauf kündigten die Avianer an, sich nicht weiter in die Konflikte anderer Völker einmischen zu wollen; man war die Streitereien leid und erklärte sich nun auch offiziell für neutral. Glitch und Floraner traten nicht offiziell aus, verzichteten aber auf jedwede Information bezüglich eines neuerlichen Treffens.

 

(Seite 4)

Das Protektorat existierte damit als Schattenbund noch auf einige Zeit pro forma weiter, besaß aber keine Streitkräfte, keine Vertretungen und keine Administration. Bemühungen, die Risse zu kitten, scheiterten auch an den Regierungen der Beteiligten, die erst die eignen Schäden beheben wollten, welche RUIN verursacht hatte. Man sah sich nicht in der Pflicht, anderen zu helfen, wenn diese blockierten, so wie auf der Konferenz geschehen.

 

(Seite 5)

Verstreute Einheiten des Protektorats versuchten in der Folge, selbiges wiederherzustellen oder zu erhalten, doch kam man angesichts des Notstandes in der Galaxis zur Erkenntnis, sich erst selbst helfen zu müssen.

Die Menschen erfuhren von diesen Vorgängen am wenigsten, waren die meisten jedoch entweder von der Zentrale isoliert, oder kämpften ums nackte Überleben.

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Kapitel V: Eine neue Hoffnung

 

(Seite 1)

Der Randsektor des Protektorats, in dem einst das Zentrum der Republik gelegen hatte, bekam vieles nur indirekt von den Geschehnissen mit. Man hatte schon zuvor aufgrund der recht großen Distanz die Oberhoheit der interstellaren Organisation akzeptiert, sich aber de facto zuvor schon selbst helfen müssen.  Die wenigen Welten, die sich offen zum Protektorat bekannten, verloren nun jedoch ihren Schutz.

 

(Seite 2)

In dieser Zeit expandierte das Konglomerat unter der Führung von Katja Florence massiv in diesem Sektor. Als die Firma auf dem Planeten Ascoli Fuß fassen wollte, stellten sich jedoch die Bewohner quer. Die Einwohner Ascolis, durchweg Menschen und vor allem der Landwirtschaft und dem guten Leben zugetan, hatten kein Interesse an einer Firmenfiliale oder gar Hochhäusern.  In der Hoffnung, doch noch ein Abkommen zu erreichen, stellte Katja Kontakt mit Daniele Teal Ghiero her, dem Bruder des Bürgermeisters von Vinjetta. Vinjetta galt als die Hauptstadt von Ascoli, und die Dynastie Ghiero daher als die einflussreichste Familie auf dem Planeten.

 

(Seite 3)

Katjas Erwartungen wurden jedoch bald enttäuscht. Dan – mehr an Architektur als an Wirtschaft interessiert –  zeigte keinerlei Interesse daran, ihr zu helfen. Stattdessen kreiste sein Geist nur um ein mysteriöses Raumschiff einer alten Zivilisation, das er bei Bauarbeiten entdeckt hatte. Katja erkannte bald, dass es sich dabei um ein Überbleibsel der alten Republik handelte: samt Navigationsakten und einen möglichen Verweis auf den alten Hauptstadtplaneten Concordia.

 

(Seite 4)

Angestachelt von der Idee, im verschollenen Concordia Technologien, Reichtümer und andere Reste der legendären Republik zu finden, machten sich beide auf, um den Navigationsakten nachzugehen. Leider waren diese beschädigt und nicht völlig exakt. Es begann eine Odyssee, die mehrere Wochen andauerte. Dabei stießen sie auf Vega, einer einsam lebenden Novakid-Dame auf ihrer Ranch, die sich begeistert der Reise anschloss.

 

(Seite 5)

Weitere illustre Persönlichkeiten, die Katja und Dan auf ihrer Jagd nach dem verschollenen Concordia trafen, waren: Kyurix, der Häuptling der hawaiianischen Novakids, die schon Teil der Alten Republik gewesen waren; Jimmy Rustleton, ein Söldnerführer, welcher der verstreuten Menschheit als Söldnerführer Schutz anbot; und zuletzt Den Ryu, ein Nachkomme des Alt-Republikaners Hylotl Beta, der auf Memoriae die Herrschaft seiner Ahnen fortführte, und in seiner Bibliothek Aufzeichnungen über die untergegangene Föderation bewahrte. In den Aufzeichnungen fanden die Suchenden einen entscheidenden Hinweis.

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Kapitel VI: Die Entdeckung Concordias

 

(Seite 1)

Bald stellte sich heraus, weshalb niemand die alte Hauptstadt wiederfand: laut Aufzeichnungen hatte Concordia als Ozeanplanet zwei Satelliten besessen, nämlich den Savannenplaneten Victoria und den kleineren Ozeanplaneten Vacanza. Victoria galt als Austragungsort für Weltraumrennen, Vacanza als Urlaubsort der Concordianer, die dort Villen und Ferienhäuser besaßen. Im gesamten Sektor gab es jedoch keine Planetengruppe, die auf diese Konstellation hindeutete.

 

(Seite 2)

Seit dem Untergang der Republik hatte sich die Umgebung dramatisch gewandelt. Concordia existierte noch; aber den Ozeanplanet umkreiste nur noch ein lebensfeindlicher Mond ohne Atmosphäre. Deshalb hatte man trotz jahrhundertelanger Suche den Planeten nicht mehr wiedergefunden.  Die Notizen und Akten, die Katja, Dan, Vega und Kyurix ausfindig gemacht hatten, waren jedoch eindeutig.

 

(Seite 3)

Die eigentliche Entdeckung Concordias war jedoch eher ein Schock. Von der prachtvollen Hauptstadt war so gut wie nichts übrig. 90% der Bebauung waren im Meer verschwunden. Palmen wucherten auf Ruinen, Sand verschüttete Mauerwerk und triste Wasserbögen waren letztes Zeugnis einer einst grandiosen Zivilisation. Einzig der Lorbeerkranz des Senats hatte den Zeiten getrotzt, vom Rest des monumentalen Haus zeugten nur noch die Grundmauern.

 

(Seite 4)

Die Abenteurer streiften durch die Arkadenbögen und über von Sand begrabenen Stufen. Dabei machten sie auch eine etwas verwirrte Person ausfindig. Die Gestalt, die in den Ruinen lungerte, war Hans Olo, ein Überlebender aus der Alten Republik. Wie und warum er über Jahrhunderte überleben konnte, blieb den Gefährten ein Rätsel; aber Hans erzählte Ihnen, es hätte mit einem Experiment zu tun. Obwohl immer noch etwas irritiert, sollte Hans den Abenteurern von großer Hilfe sein.

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Kapitel VII: Der Schatz der Alten Republik

 

(Seite 1)

Es war Hans, der die Gefährten bis in die Keller des Senats führte. Die Gewölbe aus Stahl und Kupfer, auf denen das Gebäude ruhte, existierten immer noch. Hans hatte in seinem früheren Leben als Ädil der Republik gedient und kannte daher den Zugangscode. Über eine Röhre stiegen die Abenteurer tief in den Ozean hinab, bis zum Meeresgrund, wo eine geheime Halle lag.

 

(Seite 2)

Endlich war das Ziel erreicht. In Tresorräumen reihten sich Voxelbestände aneinander, ein Vermögen ungekannten Ausmaßes – die einstige Staatskasse der alten Republik. In Nebenhallen hatten die Republikaner Kunstschätze, Schmuck, Gemälde und anderes Erbe gehortet; zuletzt schlossen sich ein Waffenarsenal und ein Historisches Archiv an. In diesem hatten die Republikaner nicht nur alte Aufzeichnungen verwahrt, sondern auch Musikdateien oder Baupläne.

 

(Seite 3)

Die Größe der Schätze erschlug die Anwesenden. Noch bevor man nur einen Ansatz davon erschließen konnte, wurden die Entdecker jedoch von ihren Heimatwelten zurückbeordert. Das Konglomerat, Ascoli und Cassis meldeten sich. Die Instabilität der Region und der Niedergang des Protektorates hatten dazu geführt, dass Weltraumpiraten, Plünderer und andere Glücksritter den Raum durchquerten. Die Schiffe von Katja und Dan wurden dringend gebraucht, um sich vor Übergriffen zu verteidigen.

 

(Seite 4)

Noch bevor die Abenteurer in ihre Welten zurückkehrten, keimte daher die Idee auf, die entdeckten Reichtümer zu nutzen, um einen Bund, ähnlich der alten Republik, wiederzubeleben. Die Gunst der Stunde schien das zu ermöglichen. Katja kehrte daher zurück, um im Konglomerat für die Idee zu werben, Dan nach Ascoli, um seinen Bruder von der Idee zu überzeugen. Kyurix machte sich auf den Weg nach Cassis, um das Volk der hawaiianischen Novakids einzustimmen. Nur Hans und Vega blieben vorerst auf Concordia zurück, um den Schatz zu bewachen und auf die Rückkehr der anderen Gefährten zu warten.

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Kapitel VIII: Die Geburt der Garde, der Armada und des „Pulse-Projekts“

 

(Seite 1)

 

Dan sollte bei seiner Rückreise erneut auf Jimmy Rustleton stoßen, dem er von dem Fund erzählte. Jim hatte bis dahin den Flüchtlingen von der Erde Flucht geboten und gegen Geld für Sicherheit gesorgt. Dan konnte in einigen Gesprächen den Veteranen dafür begeistern, sich nunmehr in den Dienst des neu zu gründenden Bundes zu stellen; Jim wurde in Aussicht gestellt, als General eine wichtige Position zu bekleiden, aber in allen Belangen autonom agieren zu dürfen. Anfangs nur als Privatarmee gegründet, die gegen Bezahlung Concordia beschützen sollte, wurde in späteren Jahren aus diesem Grundstock die Garde der Republik.

 

(Seite 2)

 

Ebenso kam es zu einem weiteren Treffen mit dem Hylotl Den Ryu. Von Anfang an bekundete der Nachkomme eines einstigen Republikaners, dass er mit seiner Heimatwelt einem neuen Staatenbund beitreten würde. Ein Angebot vonseiten Dans, dass er als Inhaber einiger Schiffe Flottenführer bzw. Admiral werden könnte, schlug Den Ryu zu diesem Zeitpunkt noch aus. Es sollte daher noch bis kurz vor der offiziellen Ausrufung der Neuen Republik dauern, dass der Hylotl seine Meinung änderte, und die Armada formte.

 

(Seite 3)

 

Katja Florence konnte bei der Rückkehr ins Konglomerat zuerst keine breite Zustimmung finden. Erst als sie eigenmächtig den Plan fasste, für die wieder ins Leben gerufene Republik eine neue Hauptstadt zu errichten, bei welcher das Konglomerat wichtige Aufträge abgreifen würde, schwenkte auch der letzte Bedenkenträger um. Die Gründung und der Bau von Pulse wurden als Riesenprojekt veranschlagt, von dem keiner die genauen Faktoren kannte – sicher war nur, dass es gesicherten Profit auf Jahre bedeuten sollte.

 

(Seite 4)

 

Die hawaiianischen Novakid unter Kyurix waren ganz ihrem Wesen entsprechend schnell bei der Sache, als man sich über die Erneuerung der Republik beriet. Die Einwohner Ascolis erhofften sich Schutz durch die Söldnergarde und Absatzmärkte für ihren Wein, nachdem das Protektorat in sich zusammengefallen war. Hier stattete man beide Vertreter für Vollmachten aus, um die Republikgründung sobald wie möglich in die tat umzusetzen.

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