Lilietta

VIP
  • Content count

    59
  • Joined

  • Last visited

About Lilietta

  • Birthday 04/24/1999

Contact Methods

  • Steam
    Lilia

Profile Information

  • Geschlecht
    Privat

Spielaccounts

  • Starbound
    Lilietta

Recent Profile Visitors

  1. Die Geschichte von Lilietta

    Kapitel 15 Der Außenposten „Ich hoffe es dauert nicht mehr allzu lange…“, seufzte Lilietta leise vor sich hin während sie auf ihrer Gitarre vor sich hin spielte auf ihrem Bett. Es waren schon einige Stunden vergangen, seit sie sich auf den Weg zum Außenposten gemacht hat. Sie hatte sich in der Zwischenzeit viele Gedanken dazu gemacht, wie der Außenposten wohl aussehen würde und ob sie dort wirklich fündig werden würde mit ihrer Suche. Ich sollte mich glaube ich schlafen legen und mich ausruhen. Laut Sail dauert der Flug sowieso noch mehrere Tage., dachte sie sich und legte die Gitarre schließlich weg, nachdem sie bereits ein paar Stunden einfach nur vor sich hin gespielt hatte. Sie seufzte ein weiteres Mal und legte sich schließlich hin und schloss ihre Augen. Sie war aufgeregt und gespannt darauf, endlich anzukommen. Sie konnte es kaum erwarten. Lambert und Lilietta waren ohne weitere Vorkommnisse zu ihren Schiffen gegangen. Dort hatte Lambert ihr anschließen die Koordinaten für den Ort namens Außenposten gegeben sowie die Bezahlung für den Auftrag. Als Bezahlung hat er ihr einen Beutel voller kleiner Würfel gegeben, welche er als Pixel bezeichnete. Sie hatte noch nie von Pixeln gehört und auf ihre Nachfrage hin, was das sei, erklärte er ihr, dass dies eine weit verbreitete Währung im Universum ist. Er hatte ihr ungefähr beschrieben, wie es am Außenposten aussieht, wo sie was finden kann und worauf sie achten sollte, da es dort angeblich auch unangenehme Zeitgenossen geben solle. Danach hatte sie sich direkt auf den Weg dorthin gemacht um keine Zeit zu verlieren. "In wenigen Minuten sollte der Außenposten in Sicht kommen. Ich bereite die Systeme auf die Landung vor", hörte sie S.A.I.L. sagen, als sie gerade dabei war schmutziges Geschirr vom Essen, welches sie kurz zuvor gegessen hat, sauber zu machen und wieder wegzuräumen. Es waren bereits einige Tage vergangen, seit sie sich von Lambert verabschiedet hatte. "Was? Wirklich?", sagte sie freudig überrascht und huschte schnell zum vorderen Teil des Schiffes um aus der Glasfront hinauszuschauen. Vor dem Schiff befanden sich momentan noch einige mittelgroße Asteroiden, welche im Universum umherschwebten. Nachdem ein etwas größerer vor ihrem Schiff vorbeigeflogen war, welcher ihr zuvor die Sicht versperrt hatte, sah sie schließlich ihr Ziel. "Das ist also der Außenposten!", sagte sie freudig, als sich vor ihr ein riesiger Asteroid mit flacher Oberfläche aufzeigte auf welchem sie Lichter scheinen sah. Als sie dem Asteroiden näher kam konnte sie langsam die Umrisse von einzelnen Konstrukten erkennen. Auf diesem Asteroiden befand sich ein großes Gebäude und darum herum waren ein paar kleinere Stände und Geschäfte aufgebaut. Sie sah auch direkt vor einem kleineren Gebäude eine etwas größere freie Fläche, wo schon zwei andere Raumschiffe standen. Es war aber noch genug Platz für ihr Raumschiff auf der Fläche neben den anderen beiden Raumschiffen. Ich hätte aber irgendwie gedacht, dass er größer wäre..., dachte sie im Stillen. Dafür, dass das hier angeblich der bekannteste Treffpunkt unter Reisenden sein soll, wie Lambert meinte. "Sail? Bitte lande vor diesem etwas kleinerem Gebäude mit dem großen Schild und wo auch schon die anderen Raumschiffe stehen.", beauftragte sie das S.A.I.L.. Das Schiff steuerte langsam hinüber zu dem Gebäude und stoppte einige Meter davor ab und setzte an zum Landen. Die ganze Zeit über schaute sie aus der Glasfront hinaus und konnte auch schon einige andere Gestalten umherlaufen auf der Oberfläche. Sie erkannte darunter ein paar wenige Glitch und Avianer jedoch größtenteils sah sie Gestalten von der Rasse Mensch, welche sie bisher nur von den Büchern aus Nekras Baum kannte und aus denen, welche er ihr mitgegeben hatte. Und sie sah noch eine Rasse... … Hylotl., dachte sie während sie seufzte. Naja, solange sie mich nicht angreifen oder mich beleidigen hab ich ja eigentlich nichts gegen diese Fischmenschen. Als das Schiff auf der Oberfläche schließlich aufkam gab es einen dumpfen Ton und es wackelte kurz. Dann war es wieder ruhig. Sie ging wieder von der Fensterscheibe weg und bewegte sich zu ihrem Bett hinüber. Ich sollte mir irgendetwas anziehen…, dachte sie während sie sich umschaute. Ihr Blick schweifte zu ihrer Rüstung. Dann schüttelte sie den Kopf. Nee… Ich will mich ja nur umhören. Ich glaube eine Rüstung würde einen falschen Eindruck erwecken., überlegte sie, kniete sich auf ihr Bett und suchte nun nach etwas anderem zum anziehen. „Wo sind denn…?“, stieß sie genervt hervor, nachdem sie schon mehrere Minuten auf ihrem Bett zwischen verschiedenen Sachen, die sich über die Zeit dort angesammelt hatten, nach ihren Anziehsachen wühlte. "Ah, na endlich!!", rief sie erfreut hervor, und riss dabei einen Arm in die Luft, in welchem sie ihr Stoffkleidung festhielt, welche sie noch von ihrer alten Heimat mitgenommen hatte. Sie war ein bisschen größer und bedeckte ein bisschen mehr Haut, als ihre alte, welche sie sonst früher immer anhatte. Diese hatte sie jedoch schon sehr lange gehabt, weshalb sie sich kurz vor ihrer Flucht noch neue geholt hatte. Lilietta zog sich schnell die Stoffteile über ihre Brust und über ihre Hüfte und machte sich bereit um nach draußen zu gehen. Sie ließ ihr Schwert neben ihrer Rüstung liegen, jedoch hängte sie ein Messer in ihr Hüfttuch ein für den Notfall. Ich hab zwar nicht vor einen Kampf zu starten, aber sicher ist sicher..., dachte sie sich, während sie es sich an die Hüfte hängte mithilfe des Stofftuches. Danach drehte sie sich zur Luke hin. "Sail? Öffne bitte die Luke.", sagte sie, während sie hinüber zur Luke ging, welche sich daraufhin langsam öffnete. Dann setzte sie ihren ersten Schritt nach draußen...
  2. Assoziationskette

    Neutronen - Protonen
  3. Die Geschichte von Lilietta

    Kapitel 14 Eine gefährliche Überraschung Sie schaute die Gestalt verwirrt an. Sie trug einen braunen Mantel aus Leder und eine kurze Stoffhose. Doch was sie so verwirrte war etwas anderes. Der Kopf und alles, was sie noch vom Körper sah bestand aus Metall und dort, wo die Augen wären war ein länglicher Bildschirm, worauf zwei Punkte abgebildet waren. Überall waren Nieten zu sehen, welche die Metallstücke, aus welchen der Körper bestand, zusammenhielt. An der Stelle, wo eigentlich der Mund wäre waren nur Löcher mit einem Gitter dahinter. Dafür jedoch, dass sein Körper aus Metall bestand, waren seine Bewegungen relativ fließend. Sie hatte schonmal in einem Buch gelesen, dass es solch Metallgestalten gäbe, jedoch fand sie die Vorstellung dazu immer zu abstrakt, um ihr Glauben zu können. In dem Buch wurden sie immer als Glitch bezeichnet. Ist das wirklich einer dieser Glitch? "Schön, endlich persönlich mit Ihnen reden zu können.", sagte er schließlich. "Ich bin Lambert. Dürfte ich auch ihren Namen erfahren?", stellte er sich vor und zog sie mit der Frage wieder aus ihren Gedanken. "Ähm, ja. Ich bin Lilietta Flora.", antwortete sie. "Schön sie kennenlernen zu können Frau Flora. Wie ich sehe sind sie eine Floranerin, jedoch zischeln sie nicht. Kann ich annehmen, dass sie zu den Greenfingern unter den Floranern zählen?", fragte er sie. "Nein, ein Greenfingern bin ich nicht.", sagte Lilietta ihn. "Verstehe. Es hatte mich nur verwundert, dass sie nicht zischeln. Daher kam ich auf den Gedanken. Nun denn, sollen wir uns auf den Weg machen?", sagte er und deutete in eine Richtung, in welche er wohl gehen wollte. Sie nickte und daraufhin machten sie sich auf den Weg. Sie wanderten schon seit einiger Zeit ohne sich zu unterhalten. Sie merkte, wie die Anzahl der verbrannten Stellen immer größer wurde. Sie musste oft hinschauen, wohin sie trat, um nicht über die verkohlten Bäume zu stolpern, welche umgefallen waren. Sie überlegte schon länger, ob sie ihn einfach nach Hilfe bei ihrer Suche fragen sollte. Schließlich entschied sie sich, es einfach zu tun. "Lambert? Ich hätte eine Frage. Ich bin momentan auf der Suche nach einer neuen Heimat. Ein Floranerdorf. Wissen sie vielleicht von einem, welches ich aufsuchen könnte? Oder wissen Sie vielleicht von jemanden, der mir weiterhelfen könnte?", fragte Lilietta vorsichtig. "Ich kenne durchaus ein Floranerdorf. Zu ebendiesem sind wir momentan unterwegs. Ich weiß nur noch nicht, ob es Ihnen weiterhelfen wird bei ihrer Suche. Also erwarten sie bitte nicht zu viel.", sagte er. Was? Hier soll ein Floranerdorf sein?, fragte sie sich. Sie konnte es sich nur schwer vorstellen, hier eines zu finden. Und was meint er damit, dass er nicht weiß, ob ich es mir weiterhilft…? Sie überlegte die ganze Zeit weiter im Stillen, während sie weitergingen. Sie war gerade über einen etwas größeren Baum geklettert, nachdem sie Lambert hinübergeholfen hatte, als sie etwas sah, was ihren Atem stocken ließ. "Wir sind da. Und wie ich sehe bewahrheiten sich die Gerüchte, die ich gehört hatte…", sagte Lambert. Vor ihnen befanden sich die verbrannten Überreste eines Dorfes. Es war allem Anschein nach einmal ein Floranerdorf gewesen. Vermutlich das, von welchem Lambert geredet hatte. Ein paar große Bäume, welche als Wohnungen genutzt worden waren, lagen quer verteilt über den Überresten der Hütten. Alles war verkohlt und eingestürzt. "Was ist hier passiert??", fragte sie geschockt aber auch gewissermaßen traurig von dem Anblick. "Dies ist dem Angriff der Hylotl zu verschulden. Jedenfalls, wenn die Gerüchte stimmen.", sagte er. "Daran sind Hylotl schuld? Und was für Gerüchte?", fragte sie ihn verwirrt. "Ich verfolge den Weg der Verwüstung einer Hylotl-Flotte schon etwas länger, da ich den Kampf zwischen den Floranern und den Hylotl schon länger studiere. Als ich dann neulich, seit längerem mal wieder, Gerüchte gehört hatte, dass hier ebenfalls ein Dorf ausgelöscht worden sein sollte. Ich hatte es am Außenposten aufgeschnappt. Jedoch wollte ich mich selber davon überzeugen.", fuhr er fort. "Es tut mir leid, dass du dies jetzt ansehen musst. Es muss für dich bestimmt unangenehm sein." "Passt schon…", sagte Lilietta langsam, während sie sich weiter umsah. Sie war immer noch leicht geschockt von dem Anblick und den Gedanken, was hier passiert war. "Leider kann ich dir dann auch nicht weiterhelfen mit deiner Bitte. Jedoch…", fing Lambert an. Lilietta schaute ihn fragend an. "… vielleicht kann dir jemand am Außenposten weiterhelfen. Vielleicht könntest du dort fündig werden." "Außenposten…? Was ist das?", fragte sie ihn. "Du weißt nicht, was der Außenposten ist? Er ist ein Treffpunkt unter Reisenden. Wenn du möchtest, kann ich dir die Koordinaten geben, die du brauchst um dorthin zu gelangen.", bot er ihr an. "Ja… gerne! Ich wäre dir sehr dankbar dafür.", sagte sie nach kurzen überlegen. "Gut. Dann werde ich dir die Koordinaten geben, sobald wir wieder bei den Schiffen sind. Begleiten dorthin werde ich dich aber vermutlich nicht können.", erklärte er ihr. "Ich werd mich schon zurechtfinden. Vielen Dank.", sagte Lilietta freudig, fröhlich darüber einen möglichen Schritt weitergekommen zu sein bei ihrer Suche. "Gut gut… Dann werde ich mich beeilen um ein paar Sachen zu überprüfen und zu Dokumentieren. Wenn du dich hier unwohl fühlst, kannst du am Dorfrand auch warten. Ich glaube nicht, dass es hier wirklich gefährlich ist.", sagte Lambert und ging langsam weiter in das Dorf hinein "Alles gut. Ich werde dich begleiten.", erwiderte sie und folgte ihm. Gerade als sie losgingen spürte sie ein merkwürdiges Gefühl, so als würde jemand sie beobachten. Dann gab es ein leises knacken, als ob jemand auf einen Trockenen Ast getreten war. Sie blieb stehen und drehte sich um. Hinter ihr befand sich nur der große Baum, über den sie vorhin geklettert war. Sonst war nichts zu sehen. Sie blieb so noch ein paar Sekunden stehen und beobachtete ihre Umgebung. Dann drehte sie sich schulterzuckend um und folgte Lambert wieder. Selbst wenn uns jemand beobachtet, er wird uns jetzt vermutlich noch nicht angreifen. Wenn dann erst im Wald, wo man uns besser auflauern kann und wenn es dunkler ist. Außerdem hab ich ja mein Schwert., dachte sie sich, während sie sich beeilte die Strecke, die Lambert bereits zurückgelegt hatte, aufzuholen. Es verging noch einige Zeit, bevor sie sich auf den Rückweg machten zu den Schiffen. Lambert hatte sich noch einige Zeit umgeschaut in dem Dorf und sich auf einem Zettel Notizen gemacht. Die ganze Zeit über schien jemand sie zu beobachten, jedoch tat Lilietta so, als ob sie es nicht bemerken würde. Einerseits um Lambert nicht zu verunsichern und andererseits, um dem Beobachter in Sicherheit zu wiegen. Sie waren schon einige Zeit wieder auf dem Weg zurück zu ihren Schiffen und es war schon etwas dunkel geworden, als es passierte. Von der Seite aus bemerkte sie eine schnelle Bewegung. Kurz darauf flog ihr ein Messer entgegen. Verdammt!!, schoss es ihr durch den Kopf, als das Messer sich in ihrem linkem Arm versenkte. Sie schaute sich die Stelle an, wo das Messer steckte und zog es schnell heraus. Das war das erste Mal, dass sie froh darüber war, nichts mehr spüren zu können in ihrem linken Arm seit dem Vorfall mit dem Metallischem Wolf. Sie zog Lambert hinter sich und suchte den Wald um sich herum ab. Dann sah sie eine Gestalt von vorne auf sie zustürmen. Sie hielt jeweils ein Messer in beiden Händen. "Na dann wolln wir mal etwas Spaß haben!", rief die Gestalt ihr entgegen. Sie ließ ihr Schwert sofort aufglühen, wodurch die Umgebung erhellt wurde. Nun konnte sie die Gestalt sehen. Das ist ein Hylotl! Als der Hylotl das glühende Schwert sah blieb er ruckartig stehen und hielt Abstand. "Woah!? Hey hey hey! Das Grünzeug scheint ja nen nettes Spielzeug zu haben.", gab er von sich, als er sich wieder in Angriffsstellung brachte. Dann bemerkte sie eine weitere Bewegung von rechts am Rand ihres Blickfeldes. "Hey, du solltest dich besser umschauen kleines Pflänzchen! Jetzt komme ich!", kam eine neue Stimme aus der Richtung der Bewegung. Im nächstem Augenblick sprang ein weiterer Hylotl auf sie zu. Dieser jedoch war mit einem langen, dünnen Schwert bewaffnet. Es sind zwei?? "Nein! Pass auf!", rief der Hylotl, welcher sie vor ihr befand, plötzlich dem heranspringenden zu. Sie holte aus mit ihrem Schwert in der rechten Hand und schlug in die Richtung des herranspringenden Hylotl. Er versuchte den Schlag mit seinem Schwert abzuwehren, jedoch schmolz dieses an der Stelle, wo Ihres Seins berührte und sie traf ihn an seinem Arm durch welchen das Schwert mit Leichtigkeit schnitt. Es zischte und rauchte, als das Schwert auf das Fleisch traf. Sie drehte sich zur Seite weg und der Hylotl flog an ihr vorbei, fiel zu Boden und rollte noch ein paar Meter durch den Schwung des Sprunges. Er blieb liegen, während er Schmerzensgeräusche von sich gab und sich die Stelle hielt, wo vorher sich noch sein Arm befand. Einer weniger… Das hätte auch schiefgehen können… Ich muss mehr aufpassen, dachte sie sich und wandte sich wieder dem anderen Hylotl zu. Dieser schaute geschockt zu seinem Freund. Sie merkte bereits, wie ihre Energie immer weniger wurde. Ich muss vorsichtig sein… Ich darf nicht zu viel Energie verbrauchen… "Dieser Idiot! Scheiße…!", hörte sie ihn fluchen. Dann stürmte er auf sie los. "Lambert, bitte nimm etwas Abstand.", sagte sie und stieß ihn schräg nach hinten weg. Sie holte erneut aus mit dem Schwert. Diesmal entflammte sie es und zog eine kleine Feuerwelle hinter dem Schwert her. Als die Feuerwelle dem Hylotl entgegenkam, sprang dieser über sie hinweg. Was?!?, schoss ihr durch den Kopf. Kurz darauf merkte sie, wie sie immer Erschöpfter wurde. Das ist nicht gut... wenn ich noch mehr Energie verliere wird das ganz schnell ein schlechtes Ende nehmen..., dachte sie sich und zwang sich, die Energiezufuhr zum Schwert zu unterbrechen. Das Schwert hörte auf zu brennen und zu glühen. Es wurde schlagartig dunkler. Gleichzeitig versuchte sie das Schwert hochzureißen, um den anstürmenden Hylotl abzuwehren. Sie schaffte es gerade noch ein Messer zu parieren und versuchte dem anderem mit einem Seitwärtsschritt auszuweichen. Er erwischte sie trotzdem mit dem einem Messer an der Hüfte. Sie stöhnte kurz auf wegen dem Schmerz. Der Hylotl stolperte seinerseits durch das unerwartete Ausweichmanöver von Lilietta und fiel auf den Boden. Er hatte wohl damit gerechnet, dass sie wie bei seinem Freund ebenfalls angreift, anstatt auszuweichen. Er richtete sich schnell wieder auf und stellte sich schützend vor den verletzten Hylotl. Lilietta stellte sich Kampfbereit hin, hielt sich jedoch mit der linken Hand die Wunde an ihrer Hüfte. "Du verdammte Pflanze…!", fing er wütend an zu sagen. "Bevor du redest, überleg, wer zuerst angegriffen hat!", schnitt sie seine Worte harsch ab. Sie versuchte es sich nicht ansehen zu lassen, dass sie erschöpft war. "Pff… Ihr seid selber schuld, wenn ihr auf diesem Planeten landet. Floraner haben hier nichts zu suchen. Das hier ist Floranerfreies Gebiet. Dafür hatten wir hart gekämpft.", sagte er trotzig. "Also habt ihr das Floranerdorf zerstört?", fragte sie ihn. "Ja klar. Vor knapp 4 Jahren schon mit unserer Flotte. Wir haben alle getötet…", sagte er mit einem Grinsen auf dem Gesicht. Sie schaute ihn geschockt an. Ihr flogen die Bilder vom zerstörtem Dorf noch einmal durch den Kopf. "Bis auf eine… Ich erinnre mich noch gut daran, wie zwei feige Pflanzen zu einem Schiff geflohen waren. Einen von ihnen haben wir noch bekommen. Er hat sich, ach so tapfer, geopfert. Es war witzig mit anzusehen, wie er versuchte sich zu wehren. Hat sogar ein paar von meinen Kumpeln umlegen können dieser Mistkerl… die andere konnte deshalb jedoch leider abhauen.", fuhr er fort mit einem genervten Blick. Sie schaute ihn angewidert an und spürte leicht, wie irgendetwas ihr weiter Energie raubte, jedoch war es ihr egal. Sie war wütend. "Was? Bist du jetzt sauer? Ich hab dir doch nur geantwortet kleines Pflänzchen.", sagte er hochnäsig und grinste sie dabei an. Ihr Schwert fing wieder an zu glühen und Grinsen in seinem Gesicht verschwand wieder. Dann spürte sie etwas auf ihrer rechten Schulter. "Lasst euch nicht unnötig aufregen Frau Flora.", hörte sie Lamberts Stimme hinter sich. "Wenn Sie jetzt etwas Unüberlegtes tun, wird es nur noch schlimmer…" Es vergingen ein paar Sekunden. Dann seufzte sie einmal laut, merklich genervt und das Glühen verschwand. Sie wusste, dass er recht hat. "Tse... du hast echt Glück. Ich möchte nicht unnötig weiterkämpfen. Wir werden jetzt einfach gehen. Also hilf deinem Freund, und bete, dass wir uns nie wiedersehen. Wenn du uns folgst passiert dir was noch Schlimmeres als ihm.", drohte sie ihm, immer noch gereizt und wütend. Jedoch wusste sie, dass sie einen weiteren Kampf vermutlich nicht gewinnen würde. "Du hast eher Glück, dass mein Kumpel so bescheuert war... aber gut. Belassen wir es dabei...", erwiderte er genervt, ging zu seinem Freund und hockte sich neben ihn hin um die Wunden zu betrachten, schaute jedoch immer wieder misstrauisch zu ihr hinüber. "Los… Wir gehen.", sagte sie schließlich und drehte sich zu Lambert. Dann machten sich beide wieder auf den Weg zurück zu ihren Schiffen und ließen die beiden Hylotl hinter sich.
  4. Assoziationskette

    Atomkraftwerk - Strom
  5. Assoziationskette

    Silvester - Feuerwerk
  6. deleted character

    Yeah, they can. Just ask one of the Gamermasters or our Admin Zwergengraf. They can unprotect your Planet, so you can protect it with your new charakter again
  7. Assoziationskette

    Nadeln - Nähen
  8. Assoziationskette

    Nordische Mythologie - Hellblade: Senua's Sacrifice
  9. Assoziationskette

    Vorboten - Schwarzer Rabe
  10. Assoziationskette

    Wunde - Life is Strange
  11. Assoziationskette

    TV-Serie - The Walking Dead
  12. Die Geschichte von Lilietta

    Kapitel 13 Die erste Mission Sie war kurz vor Anbruch der Dunkelheit an ihrem Schiff angekommen und war auch direkt abgehoben. Nachdem sie einige Zeit noch nachgedacht hatte legte sie sich schlafen. Es war ein langer Tag gewesen und sie war immer noch leicht erschöpft vom Vortag. Diesmal war es ein traumloser Schlaf. Als sie aufwachte machte sie sich zuerst etwas zu essen. Sie hatte große Hunger dadurch, dass sie seit sie den Planeten betreten hatte nichts mehr gegessen hatte. Als ihr Hunger schließlich gestillt war stand sie auf, nahm die Gitarre in die Hand und ging zum Pilotensitz. Sie erstellte sich einen Route von Planet zu Planet mit Hilfe vom S.A.I.L., welchem sie immer sagte, wo es auf der Sternenkarte hinsteuern sollte, welche Planeten es genauer anzeigen soll und welche es schlussendlich auch zu der Route hinzufügen sollte. Sie wählte immer nur Planeten aus, welche bewohnbar seien könnten. Die ganze Zeit über spielte sie verschiedene Melodien auf der Gitarre, während sie die Anzeigen betrachtete und S.A.I.L. sagte, was es tun sollte. Und so vergingen die Stunden. Nachdem sie ein paar Planeten sich ausgesucht hatte hörte sie auf. Die Planeten waren allesamt immer einige Tagereisen voneinander entfernt. Und so fing sie ihre Reise an. Auf der Suche nach einer Heimat, jedoch auch nach Antworten auf ihre Fragen. Es vergingen ein paar Wochen seit sie ihre Reise begonnen hat. Sie hatte jedoch kein Glück gehabt mit ihrer Suche bis jetzt. Sie fand keine weiteren Dörfer oder ähnliches. Beim Erkunden der Planeten hat sie einige Pflanzen und Tiere gesehen, welche zum Teil so abstrakt aussahen, dass sie es nicht geglaubt hätte, dass sie existieren könnten, wenn sie sie nicht selbst gesehen hätte. Manchmal fand sie auch Ortschaften, welche wunderschön waren, sodass sie zum Teil einfach nur dastand und sie staunend betrachtete. Immer mal wieder, wenn mal etwas Zeit war und sie nichts zu tun hatte, übte sie etwas mit ihrem Schwert. Sie versuchte zu verstehen, wie man die Kraft des Schwertes kontrollieren kann. Beim ersten Mal als sie diese Kraft benutze hatte sie ihre komplette Energie dabei aufgebraucht. Sie konnte die Kraft des Schwertes meist kaum bis überhaupt nicht kontrollieren und fiel anschließend immer erschöpft in ihr Bett. Einmal, als sie in ihrem Raumschiff geübt hat, hat sie fast alles in Flammen gesetzt. Sie konnte im letztem Moment die Kraft noch stoppen indem sie das Schwert weggeworfen hat und damit die Energiezufuhr unterbrach. Seitdem hat sie beschlossen, nie wieder im Schiff zu üben. Sie übte immer wieder, jedoch schien sie fast keine Fortschritte zu machen. Sie kam gerade wieder von einer Erkundungstour zurück zu ihrem Schiff. Sie war auf einem dicht bewachsenen Planeten gelandet und hatte nach Dörfern gesucht. Sie hatte diesmal darauf verzichtet, mit dem Schwert zu üben, da sie sich nicht wieder komplett verausgaben wollte. Es war auch mittlerweile spät und dunkel geworden. Hm... irgendwie hab ich echt kein Glück was meine Suche angeht... Naja, jetzt erstmal etwas essen und dann mal schauen, welcher Planet als nächstes dran ist., dachte sie zu sich, als sie auf ihr Schiff zuging. Als sie das Schiff betrat bemerkte sie einen leisen Piepton und ein Blinken auf der Anzeige vom S.A.I.L.. Sie blieb erst verwirrt stehen, bewegte sich dann jedoch langsam zur Anzeige nachdem sie die Luke hinter sich geschlossen hatte. Was ist das denn?, dachte sie verwirrt, als sie auf die Anzeige schaute, wo ein Ausrufezeichen abgebildet war. Sie tippte einmal auf den Bildschirm. Daraufhin verschwand das Ausrufezeichen und die Stimme vom S.A.I.L. ertönte. "Ein neuer Auftrag steht zur Verfügung. Er kam vor wenigen Minuten rein. Es handelt sich um eine Anfrage für einen Begleitschutz.", sagte das S.A.I.L., während sich ein kleiner Text auf der Anzeige langsam aufbaute. Darin stand, wie das S.A.I.L. schon sagte, dass es sich um eine Begleitmission handelt. Sie solle jemanden beschützen, welcher sich auf einem Planeten umschauen möchte. Darunter waren Koordinaten angegeben, welche vermutlich die des besagten Planeten sind. "Möchtest du den Auftrag annehmen?", fragte das S.A.I.L. nach einiger Zeit. Sie überlegte. Das wäre mein erster Auftrag... vielleicht mal eine gute Abwechslung von meiner Suche. Zudem... vielleicht kennt ja derjenige, den ich begleiten soll, ein Floranerdorf. "Ich nehme ihn an", sagte sie schließlich. Damit verschwand der Text vom Bildschirm und es wurde wieder der grüne Kopf angezeigt, wie sonst auch. "Auftrag wurde angenommen. Soll ich das Schiff direkt zu den angegebenen Koordinaten fliegen lassen?", fragte das S.A.I.L. sie nun. "Ja, dass wäre nicht schlecht. Bitte tu das Sail.", antwortete sie. Danach ging sie zum hinterem Teil des Schiffes. Sie merkte, wie sich das Schiff bewegte, während es von dem Planeten abhob. Mittlerweile hatte sie sich jedoch an das Wackeln gewöhnt und konnte sich mühelos auf den Beinen halten. Während das Schiff sich auf den Weg zu den Koordinaten machte, machte sie sich etwas zu essen. Sie dachte die ganze Zeit an den Auftrag, und wie es wohl ablaufen wird. Sie war gewissermaßen gespannt auf den anstehenden Auftrag. Sie hoffte, dass alles reibungslos ablaufen wird. Nachdem sie gegessen hatte legte sie sich schließlich schlafen. Bis zur Ankunft dauerte es noch einige Zeit, da der Ort, wo sie hinmusste, ziemlich weit weg war. Sie war schon einige Zeit lang wach, saß auf ihrem Bett und spielte auf der Gitarre zum Zeitvertreib als das S.A.I.L. anfing zu reden. "Das Schiff ist nun im Sonnensystem angekommen und steuert den Planeten an, welcher in dem Auftrag angegeben wurde.", sagte es. Sie hörte auf zu spielen, stand auf und legte die Gitarre auf ihr Bett. Dann ging sie in den vorderen Teil des Schiffes und schaute aus der großen Glasfront hinaus. Nach kurzer Zeit erblickte sie ein anderes Schiff in der Entfernung. Das muss wohl das Schiff desjenigen sein, den ich begleitet soll., überlegte sie. "Ein Anruf von dem anderem Schiff kommt rein. Soll ich die Sprachverbindung zulassen und den Anruf durchstellen?", fragte das S.A.I.L. sie wenige Momente später. Sie schaute erst verwirrt. Dann erinnerte sie sich wieder, dass Nekra ihr mal etwas von diesem Anrufen erzählt hatte. Sie erinnerte sich auch, etwas darüber in einem Buch über das Schiff gelesen zu haben. "Ähm… Ja, bitte tu das.", sagte sie schließlich leicht zögerlich. Sie hatte zwar davon gehört, jedoch fühlte sie sich trotzdem leicht unsicher. "Sprachverbindung wird aufgebaut…", ertönte die Stimme vom S.A.I.L. zuerst. Dann war ein lautes Knistern zu hören, welches jedoch mit der Zeit wieder leider wurde. Das nächste was sie hörte, nachdem das Knistern verschwand war eine unbekannte Stimme. Sie hörte sich sehr merkwürdig an. "Hallo? Können Sie mich hören?", sagte die Stimme. Man konnte sie klar hören, als ob sie direkt neben einem wäre. "Äh, ja. Ich kann sie hören.", antwortete sie. "Ah, das ist sehr erfreulich! Kann ich annehmen, dass sie diejenige sind, welche den Auftrag angenommen hat?", fragte die Stimme sie. "Ja, äh… Das können sie. Ich bin hier wegen des Auftrages.", sagte sie, etwas verwirrt von der merkwürdigen Ausdrucksweise der Stimme in Verbindung mit wie sich die Stimme anhört. "Vorzüglich! Dann lasset uns auf den Planeten treffen. Ich glaube, das dies unsere Kommunikation verbessern wird.", sagte die Stimme. "Ähm, ja. Fliegen sie vor und ich folge ihnen dann.", sagte sie daraufhin. "Gut gut, dann werde ich dies tuen. Wir führen unser Gespräch dann dort fort. Ich erwarte sie dann.", erwiderte die Stimme anschließend. Danach wurde es still. "Sprachverbindung wurde geschlossen.", sagte S.A.I.L. nun. "Sail? Folg bitte dem Schiff und lande dann anschließend in dessen Nähe.", sagte sie woraufhin sich das Schiff in Bewegung setzte. Was er wohl für eine Person ist… Also freundlich wirkte er jedenfalls. Nur die Stimme…, ging es ihr durch den Kopf, während das Schiff anfing zu wackeln, weil es in die Umlaufbahn des Planeten eintrat. Sie flogen einige Zeit über die Oberfläche des Planeten. Es war ein bewaldeter Planet, aber er besaß auch vielen große grüne Wiesen. Jedoch fiel ihr auf, dass einige Stellen abgebrannt waren und nur Asche übrig geblieben war auf den schwarzen Flecken. Sie fragte sich, was hier wohl passiert sein könnte. Nach einiger Zeit landeten sie auf einer dieser kahlen schwarzen stellen. Als sie landeten wirbelten Unmengen an Asche auf, sodass die Sicht stark beschränkt war für einen Moment. Sie zog sich in der Zeit, in welcher sie wartete bis die Aschewolke sich wieder legte, ihre Rüstung an und machte sich bereit. Als sich die Sicht wieder aufgeklärt hat öffnete sie die Luke und ging langsam hinaus. Draußen angekommen wartete sie nun auf die Person, welche sie beschützen soll. Während sie auf ihn wartete betrachtete sie sein Schiff. Es erinnerte sie an eine Sache aus den Büchern, welche sie von Nekra bekommen hatte. Es dauerte noch ein paar Momente, bis sich die Luke des Schiffes schließlich öffnete. Und dann kam eine Gestalt heraus. Was ist das?!, schoss es ihr durch den Kopf und sie schaute zugleich verwirrt, aber auch leicht geschockt der Gestalt entgegen.
  13. Assoziationskette

    Dramatische Situation - Unerwartete Wendung (auf Storys bezogen)
  14. Community-Raumstation

    Man kann ja einem Rechte geben für die Bauzeit, und ihm diese im Nachhinein wieder entziehen. Sodass jeder dann für die Zeit, wo er seinen Raum baut, rechte besitzt, und wenn er fertig ist, um Chaos und Zerstörung zu vermeiden, diese wieder entzogen bekommt Wäre die alternative zu den Regeln
  15. Assoziationskette

    Olaxis - Ölig (alles)