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    Name: Artaniz Cayuga Alter:29 Größe: 1,80m Job: Kopfgeldjägerin Schwächen: Höhenangst, Was sie mag: Gutes essen, Musik, Kunst Was sie nicht mag: Ungerechtigkeit, zu warmes und zu kaltes Wetter Besondere Merkmale: Schwarze Hörner zieren ihr Haupt, kann in der Dunkelheit besser sehen. „... Die Motte folgt dem Licht, ohne zu merken, dass es ihr Untergang ist.“ Das Erste was an meine Ohren drang war Rauschen, gefolgt von einem gleichbleibenden Piep-Ton. Ich hatte komplett die Orientierung verloren. Selbst das Gefühl von zeitlicher Orientierung war aus meinem Körper gewichen. Das Letzte an das ich mich erinnerte, war mein Aufenthalt auf einem Schiff. Ja genau... Ich wollte, nach der Erfüllung meiner Aufgabe, diesen verfluchten Planeten endlich verlassen. Mein Körper fühlte sich schwer wie Blei an. Als ich mich zu bewegen versuchte, durchdrang der Schmerz meinen Körper. Ein leises Ächzen entwich meiner Haltung. Ich spürte wie die Wellen an meinen Körper schwappten und versuchte mich nun weiter hoch zu kriechen. Es gelang mir eher schlecht als recht. Scheinbar löste ich dabei eine Falle aus und stürzte in den Abgrund. Ausruhen! Ja das war es, wonach mein Körper verlangte. Doch dem konnte ich nicht klein beigeben. Als ich langsam meine Augen öffnete, schien sich alles zu drehen. Ich kniff sie nochmal zusammen, und erblickte meine Umgebung nun genauer. Um mich herum befand sich nur Dunkelheit, außer an meinen Platz bekämpften die letzten Lichtstrahlen von oben das Schwarze. Mein Kommunikator lag ca. eine Armlänge von mir entfernt. Meine Hand wanderte nun zu meinem Kopf. Ja meine Hörner waren noch Intakt... Sie hatten zwar schon einige kerben, aber gebrochen sind sie bisher noch nie... Nein, selbst wenn es mal passieren sollte, würden sie wieder nachwachsen. Das Leuchten meines Kommunikators holte mich aus meinen Gedanken zurück. Vorsichtig nahm ich es an mich: „Was gibt’s?“, kam es mir über die Lippen, gefolgt von einem schmerzerfüllten ächzen. „GEHT'S NOCH!? Ich versuche dich schon seit fast zwei Stunden zu erreichen!? Weißt du eigentlich was ich mir für Sorgen gemacht habe!?“, brüllte jemand aus dem Kommunikator, direkt in mein Ohr. Ich zuckte zusammen und hielt ihn weiter von meinem Ohr weg. „Musst du denn gleich so schreien?! Darling, ich bin nicht taub!“, erwiderte ich gelassen. Daraufhin folgten wahllose Beschimpfungen in meine Richtung. Ich rollte mit dem Augen und ließ sie toben, bis sie schließlich aufgab... „Bist du fertig?“ „Ja, habe mir eben Sorgen gemacht... Und ich bin nicht dein Darling!“, antwortet sie bissig und schwieg dann wieder. „Gut, nun Theti du stehst in meiner Schuld. Immerhin habe ich dich von den Weltraumpiraten gerettet, die dich auf dem Sklavenmarkt verkaufen wollten. Da darf ich dich ja wohl Darling nennen?! Ein bisschen Herzenswärme brauche ich schließlich auch... Ich hoffe das Essen ist fertig wenn ich zurück zum Schiff komme. Und bevor du wieder los meckerst. Mir geht’s gut. Bin nur etwas tief gestürzt. Kleine Schürfwunden. Nichts schlimmes. Aber danke der eventuellen Nachfrage.“, log ich ohne rot zu werden und unterbrach die Kommunikation, bevor sie mir erneut ins Ohr schreien würde. Ich hievte mich schließlich vorsichtig auf die Beine. Ja, so sah ein ganz normaler Tag einer Kopfgeldjägerin aus. Es wurde eben nie langweilig. Man sah verschiedene Orte. Verletzungen waren breit gefächert. Mir schmerzten sämtliche Stellen am Körper, von dessen Existenzen mir so manches mal nicht bewusst waren. Für den ersten Eindruck. Mehr folgt in Kürze...
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    Hey Dan, nach deinem Besuch bin ich durch die Dokumente gegangen, die ich in meinem Arbeitszimmer habe. Das Archiv ist wie gesagt leider durch die Gaswesen-Infestation nicht zugänglich... Ich habe etwas gefunden, das dich interessieren könnte. Es scheint sich um den Beginn einer Art Journals zu handeln... Von einem der ersten Siedler Memoriaes, wenn ich alles richtig lese. Leider haben die Dokumente einen Wasserschaden... Sehr merkwürdig, da ich sie bereits in diesem Zustand aus dem Archiv erhalten habe. Und da war definitiv kein Wasser drin. Na ja, aber lies selbst: Vierter Tag der ersten Woche (Ich habe leider keinerlei Anhaltspunkte, woran dieses Datum festgemacht ist. Vielleicht finden wir später etwas?) Ich habe beschlossen, unsere Fortschritte zu dokumentieren, auch wenn kein wirklicher Grund dazu besteht. Das Schiff wird definitiv nicht mehr fliegen... Der Navigationscomputer ist völlig hinüber, wir haben keinen Treibstoff, und die Hülle hat bei der Landung schweren Schaden davongetragen. Von den Flüchtlingen sind alle noch am Leben.... Einige allerdings nur knapp. Der junge David ist immer noch nicht aufgewacht, er stammelt nur zwischendurch unzusammenhängende Worte im Fiebertraum. Immerhin haben wir diese Höhle gefunden.... Sie ist groß genug für uns alle, der Eingang ist gut zu verteidigen, und es gibt keine Wege tiefer hinein, von denen wir überrascht werden könnten. Die Position und Form der Höhle sollte außerdem Regenwasser herraushalten, sodass wir trocken bleiben. Das Wetter ist... Gewöhnungsbedürftig. Im einen Moment regnet es wie Brandung, im nächsten ist der Himmel vollkommen klar. Inzwischen haben fast alle eingesehen, dass wir Fleisch essen müssen, um zu überleben. Wir haben begonnen Jagdspeere zu fertigen, aber bis wir genügend zur Verfügung haben, müssen wir die Waffen nutzen, die die Flucht überlebt haben. Das Katana eignet sich erstaunlich gut... Man merkt, dass die einheimische Fauna keine Jäger gewöhnt ist. Dennoch bin ich sehr froh über meine Rüstung... Diese Vögel sind definitiv keine Vegetarier! Meine Wache endet, es ist Zeit, etwas Schlaf zu finden. Ich werde den Bericht morgen fortführen. Ich habe im Moment nur diese eine Seite, aber ich werde weitersuchen. Wenn wir mehr finden, könnte uns das glaube ich deutlich weiter bringen! Bis dahin wünsche ich dir viel Glück bei der Suche und verbleibe Dein Bruder in der Suche Den Ryu
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    Elsa... willst du mich heiraten? Die nächste Sekunde kam Elsa wie eine Ewigkeit vor. Sofort schoßen ihr die Bilder ihrer Vergangenheit durch den Kopf. Sie nahm Alex an die Hand und zog ihn in eine stillere Ecke der Taverne. Alex... Wir kenne uns doch kaum. Klar ich weiß du bist jetzt ein Held der Stadt und mein Retter, doch... was bist du für ein Mensch. Oder kennst du mich überhaupt genauer? Wir wissen doch kaum etwas von einander. Wir waren nicht einmal miteinander zusammen. Aber Elsa. Spürst du denn nicht auch dieses Kribbeln im Bauch? Noch nie habe ich jemanden wie dich erlebt. Du bist etwas Besonderes... Gute Nacht Alex. Ich weiß nicht was ich dir sagen soll... Elsa rannte aus der Taverne zurück ins Kloster. Auf dem Weg in ihr Zimmer grüßte sie keine Schwester, wenn diese ihr auf dem Gang begegneten. Sie stellte sich an ein Fenster und starrte auf den Sonnenuntergang. Gleichzeitig bemerkte sie ein Jucken an ihrem Rücken. Mit ihren Händen konnte sie Federn ertasten. Ein Schock nach dem Anderen für sie. Ihrer Flügel wuchsen durch ihre Selbstheilungskräfte nach und sie müsste sich als etwas Anderes, als das junge Mädchen zu erkennen geben. Gleichzeitig drohte sie einen ihrer wenigen Freunde in der Stadt zu verlieren. Inzwischen wurde es komplett dunkel und der Mond schien in Elsa's Zimmer. Auf einmal klopfte es an der Tür. Elsa? Ich bin es. Ist alles ok bei dir? Wir haben dich beim Abendessen vermisst. Lass mich bitte allein. Ich habe gehört was in der Taverne passiert ist. Bitte lass mich rein kommen. Mutter Hildegard öffnete die Tür. Gleichzeitig setzte sich Elsa auf ihr Bett und schaute in das Feuer des Kamins. Kind du brauchst dich nicht dafür zu schämen. Niemand erwartet von dir, dass du ihn heiratest. Elsa selber war mit ihren Gedanken jedoch ganz woanders. Sie erinnerte sich an den Verrat ihrer Schwester. Wie Àveline ihr grundlos die Flügel abtrennte und aus dem Himmel verbannte. Wenige Tränen liefen ihr über das Gesicht. Aber Elsa, was hast du denn? Glaubst du an Engel Mutter Hildegard? Glaubst du an den Himmel? Aber natürlich. Hast du jemanden verloren, den du geliebt hast? Nicht wirklich. Aber was ich dir erzählen müsste, damit du meine Lage verstehst könnte dir den Verstand rauben. Was es auch ist. Ich werde versuchen es zu verstehen. Und der Herr wird es verstehen. Es bleibt zwischen dir, mir und Gott. Was glaubst du wie alt ich bin? Um die 15 Jahre. Ich bin um einiges älter als du glaubst. Über 1000 Jahre... Aber... wie ist das möglich? Ich kenne keine Technologie im Universum die so etwas ermöglicht. Ich bin kein Mensch, sondern ein Engel... Elsa erzählte Mutter Hildegard ihre ganze Geschichte. Vom aller ersten Krieg bis hin zum verrat von Àveline. Sie drehte kurz den Rücken zu ihr und zeigte ihr die Federn auf ihrem Rücken als Beweis. Während der ganzen Geschichte musste Elsa weinen. Deshalb weiß ich nicht ob ich Alexander heiraten sollte. Er sieht gut aus, ist inzwischen sogar wohlhabend und scheint auch nicht von der dummen Sorte aber, ich weiß nicht ob ich auf ewig hier bleiben werde oder sollte. Kind... nicht mehr weinen. Ich glaube dir. Aber warum hat deine Schwester dich denn verstoßen? Ich weiß es nicht. Aber eines Tages werde ich sie dafür zur Rechenschaft ziehen. Sie hätte mir lieber den Kopf abschlagen sollen. Elsa... Gott sagt, wir sollen unsere Sünden und Rachegelüste in die Tiefen des Ozeans werfen. Ich weiß nicht ob der Ozean tief genug ist... Nun bald wird die Stadt wissen, dass du ein Engel bist. Aber wir können es vielleicht irgendwie vertuschen, damit du nicht in dieser misslichen Lage bleibst. Und was hast du vor? Du bleibst im Kloster, bis deine Flügel nachgewachsen sind. Wenn es soweit ist werde ich allen sagen, dass du ein Schutzengel bist den Gott uns geschickt hat. Du must wissen: Niemand außer mir hier weiß was Strom ist. Diese Stadt ist eine andere Generation als wir beide. Ich bin damals knapp von der Erde entkommen. Mit ein paar andere Überlebenden bauten wir diese Stadt auf und sorgten für eine neue Generation. Jedoch bin ich jetzt die Letzte. Als wir hörten, dass Ruin zerstört wurde sagte mir ein Freund, dass Gott dies getan habe. Deshalb gründete ich das Kloster. Ich wollte eine Stadt aufbauen welche immer im Schutze Gottes gedeien kann. Dann kam der Schwarze Mann und ließ viele am Worte Gottes zweifeln. Doch jetzt da ich weiß, dass du, der stärkste Engel im Universum Ruin zerstört hat und nun hier bei uns ist... Nein. Ich werde mich als Engel zu erkennen geben müssen. Aber nicht als Schutzengel der über die Stadt wacht. Die Leute würden ihre Selbstständigkeit verlieren und nur noch an mich glauben. Es ist deine Stadt, dein Glaube. Sag Elsa, glaubst du denn nicht an den Herrn im Himmel? Du, die du selber im Himmel warst. Mein ganzes Leben hatte ich die Verantwortung über andere. Ich musste Leute retten, weil ich mehr Macht hatte als Andere. Im alten Spielburg gab es einen Krieg, weil wir nicht an den Tod glaubten. Und sein Entdecker musste mit dem Leben dafür zahlen. Von mir aus gibt es einen Gott. Allerdings ist er für mich ein perverser Spinner. Warum erschafft er sonst uns Engel und setzt die Saat der Lügen und der Dunkelheit in den Himmel? Eine Woche verging. Elsa versuchte mit großen Mänteln ihre wachsenden Flügel zu verdecken, während ihr Alltag daraus bestand die Kranken und Schwachen in der Stadt zu pflegen und zu heilen. Dabei verzichtete sie jedoch nicht auf ihre Kräfte. Gleichzeitig plagte sie das schlechte Gewissen, dass sie Alex ohne Antwort zurück ließ. Sie verstand seine Hoffnungen in einer Ehe mit ihr. Jedoch konnte sie fürs Erste nicht einwilligen in die Heirat. Schließlich kam der Sonntag, andem ihre Flügel wieder voll nachgewachsen waren. Es kamen alle aus der Stadt in die Kapelle zum Gottesdienst. Als Mutter Hildegard grade das erste Lied mit der Gemeinde gesungen hatte, öffnete Elsa in einem weißen Kleid und offenen Haaren die Tür und trat nach vorne zum Altar. Alle waren erstaunt und knieten zuerst vor ihr nieder. Elsa selber drehte sich zur Gemeinde und erzählte ihnen, sie sei ein Engel und sie bräuchte die Hilfe der Stadt. Um übrezeugender rüber zu kommen erzählte sie von den positiven Seiten des Himmels, auch bekannt als Ätheria. Liebe Menschen. Ich benötige eure Hilfe. Ich muss weg von dieser Welt in eine andere. Wisst ihr wie man diesen Planeten verlassen kann? Wenn du ein Engel bist und in den Himmel must, dann flieg doch einfach nach oben in die Wolken. So einfach ist das nicht. Wir sind hier auf einem Planeten, einem runden Himmelskörper. Man brauchst jedoch mehr als Flügel um von hier fort zu kommen. Die Leute schauten sie verwundert an. Sie wollten ihr helfen aber sie wussten nicht, was Elsa wollte. Somit verließ Elsa den Gottesdienst, spreizte ihre Flügel und versuchte zu fliegen. Sie flog über die tiefen Wälder der Stadt und weit darüber hinaus. Nichts als Wald und Berge. Sie flog bis zum Abend und schaute sich auf der Planetenoberfläche als auch am Himmel nach andere Städten oder Raumschiffen um. Gleichzeitig dachte sie über viele Rätsel aus ihrer Vergangenheit nach. Warum hätte Àveline sie verbannen sollen? Was meinte Madeleine bei dem Tunier mit "Ruin wird wiederkehren"? Inzwischen wurde es wieder dunkel und Elsa wurde hungrig. Sie kehrte richtung Stadt um, kam aber erst am nächten Morgen erschöpft an. Es hatte keinen Sinn auf einer isolierten Welt nach Raumschiffen oder modernen Städten zu suchen. Sie merkte, sie müsste für die nächste Zeit hier leben. Und in dieser Zeit sollte sie lieber keinen Groll haben. Am selbigen Tag besuchte sie Alex. Er hieß sie mit einem bescheidenen Lächeln willkommen und zog seinen Antrag zurück. Elsa's neues Erscheinungsbild würde ihm als Grund reichen ihn nicht zu heiraten. Elsa dankte ihm und verließ seinen Hof auf kurz darauf. Weitere Wochen der Langeweile vergingen für Elsa. Zwar ging sie hin und wieder in die Taverne, jedoch behandelte sie Keiner mehr wie ein attraktives junges Mädchen sondern eher wie das jüngste Gericht voller Ehrfurcht. Nach und nach erkannte Elsa die Sackgasse, in welcher sie angekommen war. Um ihr zu entfliehen müsste sie ein Wunder ereilen. Und dieses ließ auch nicht all zu lange aus Sich warten..... Ende des Kapitels
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    Der Schwarze Mann Die beiden gingen den Weg durch die rabenschwarze Nacht zurück zum Hof. Oma schlief bereits, als sie eintraten. Sie lag in einer Ecke am Ofen. Alex gab Elsa und sich ein Tierfell zum schlafen. Sie legten es beide an den Kamin und schauten in die kleinen Flamen. Dir ist vielleicht aufgefallen, dass hier nie die Sonne scheint und die Bäume nicht mehr richtig grün werden. Grund dafür ist der Schwarze Mann. Niemand weiß woher er kommt oder was genau er ist. Vor ein paar Monaten ging ich meine alltägliche Rute durch den Wald, um nach dem Rechten zu sehen. Da hörte ich auf einmal einen Schrei und ein verstörendes Lachen. Ich folgte den Geräuschen und entdeckte nur noch die Überreste einen Mädchens. Inzwischen hat der Schwarze Mann schon 13 Leute brutal ermordet und gegessen. Ein Bettler, welcher inzwischen auch von ihm getötet wurde sagte: Er hätte eine grüne Haut mit wiederlichen Bäulen drauf. Seine Augen sind so schwarz wie seine Seele, sein Körper sei verkrüppelt . Das Letzte was du hörst wären zwei lachende Stimmen. Eine von ihm. Verrückt und verstörrend wie der Kanibale der er ist. Die andere vom Teufel, welcher selber nur sein Vater sein kann. Er hat den Wald vergiftet, die Ernte verdorben und die Stadt in ewige Düsterniss getränkt. Wenn du sein Lachen hörst dann lauf so schnell du kannst! Niemand traut sich mehr in den Wald. Aber... wenn er ein Kanibale ist, dann muss er doch trozdem irgendwo im Wald hausen. Das tut er auch. Aus seinen Opfern hat er sich einen Knochenhaufen errichtet, welcher den Eingang zu seiner Höhle verdeckt. Elsa zitterte. Sie wusste es beim Blick in Alexanders Augen. Dieser Blick zeigte keinen Dummen-Jungen-Streich. Es war die Angst eines junges Mannes und die Angst einer ganzen Stadt. Du zitterst ja. Ich wollte dir keine angst machen. Er wird dich hier nicht holen. Er traut sich nicht in die Stadt. Außerdem bin ich da, um dich zu beschützen. Wurden die Leute alle nachts angegriffen? Ja, nachts im Wald. Allerdings würde ich auch nur ungern tagsüber dort hinein gehen. Die Tiere sind wahnsinnig gewurden. Sie töten sich gegnseitig, weil sie keine Nahrung mehr finden. Und auch die Stadt leidet. Wir leben grade von den Vorräten der letzten Jahre. Doch bald kommt der Winter. Bis dahin wird es nicht für alle reichen. Gibt es keinen Weg den Schwarzen Mann zu töten? Das weiß keiner. Alle die es probieren wollten sind jetzt tot. Beide schwiegen für einen Moment. Sie wussten sie würden beide keinen Schlaf mehr in dieser Nacht finden. Elsa nahm ihren Mantel und zog sich die Kapuze drüber. Wo willst du hin? In den Wald Bist du verrückt? Wenn da ein Kanibale ist, dann werde ich ihn finden. Du kannst mich nicht am gehen hindern. Aber ich kann mit dir kommen. Alexander zog sich ebenfalls einen Mantel drüber, stecke sein Kurzschwert ein und folgte Elsa in den Wald. Beide gingen ganz langsam. Der gesamte Wald war dunkel und in Nebel gehüllt. Bereits nach wenigen Schritten konnten sie die Lichter der Stadt nicht mehr sehen. Mehrere Stunden irrten die beiden durch den Wald. Sie sprachen nicht miteinander um zu hören, was sie hören könnten: Das Jaulen des Windes, hin und wieder ein Knacken von einem Ast und dann plötzlich einen Schrei und ein Lachen. Beide rannten los, den Stimmen entgegen. Sie kamen an eine Lichtung. Hier wuchs nichteinmal mehr Gras. Hinter Büschen versteckt schauten beide was sich vor ihnen abspielte. Und da sahen sie ihn, den Schwarzen Mann. Er war genau so wie Alexander ihn beschrieben hatte. Sein Körper war so mager wie ein abgenagter Hühnerknochen. Unter ihm befand sich eine Frau, eine der Nonnen. Sie stieß einen letztes Schrei aus, als er ihr den Kopf abbiss und ihren Körper dann mit einer Blutspur hinter sich herzog. Alex und Elsa folgten der Blutspur mit großen Abstand. Nach geraumer Zeit kamen sie an einen Berg. Die Blutspur endete genau vor dem Berg und einem Haufen aus Knochen. Plötzlich wurde es heller. Eine kleine Lücke im dichten Wolkenfeld am Himmel ließ den Mond direkt auf den Knochenhaufen scheinen. Alexander und Elsa standen direkt davor. Hier ist sein Versteck. Oh mein Gott! Alex... schau dir die Bäume hier an. Aus ihnen läuft Blut raus. Das muss ein weiterer seiner Flüche sein. Aber wie kommen wir jetzt darunter? Hast du keine Angst, dass er uns tötet? Hast du keine Angst vor dem was dort unten aufs uns wartet? Ich bin ein Mann und kein Feigling Alex sagte das nur, um Elsa zu beeindrucken. Er zog sein Schwert und stach in den Knochenhaufen. Dieser öffnete sich wie ein Tor und ein Loch nach unten erschien. Beide schauten runter, konnten aber nichts erkennen. Also... Mann vorran!!! Mit diesem Satz sprang Alex in die Tiefe. Elsa wartete einen Moment und schaute sich nochmal um. Dann stieg sie auch vorsichtig in das Loch. Mit ihren Armen hielt sie sich am Rand fest und schaute nach unten. Nichts als Finsterniss. Anscheinend habe ich keine Wahl... Sie ließ los und viel kurz, dann jedoch rutschte sie eine Art Tunnel entlang und landete kurz darauf auf Alex. Tut mir Leid. Schon gut. Das muss seine Höhle sein. Die beiden gingen den schmallen Erdtunnel entlang. An den Wänden und auf dem Boden lagen und hingen Skelette, einnige noch blutverschmiert. Unter ihren Mänteln versteckt schlichen die Beiden den Tunnel entlang, bis sie in einer Sackgasse landeten. Verwirrt schauten sich beide um und wurden dann von einem irren Lachen überrascht. Hinter ihnen stand er... der Schwarze Mann... Er stürzte sich sofort aus Alex und fügte ihm seinen Kneipenverletzungen schwere Kratzer und Bisse zu. Alex versuchte sich gleichzeitig irgendwie zu wehren. Der Schwarze Mann lag aus Alex und lachte von Freude auf seine neue Beute. Elsa war geschockt vom Anblick dieses Dämons und versuchte Alex irgendwie zu helfen. Sie packte den Schwarzen Mann und versuchte ihn von Alex loszureißen. Der Dämon selber schrie, weil er an den Stellen wo Elsa ihn berührt hatte anfing zu brennen. Das Feuer überkam bald seinen ganzen Körper und mit einer Mischung aus lachen und kreischen verbrannte er vor den Augen von Elsa und Alex. Geschockt umarmten die beiden sich. Gleichzeitig hörten sie ein Beben. Die Höhle wurde instabil und drohte einzustürzen. Sofort realisierten beide die Gefahr und rannten den schmallen Tunnel zurück. Jedoch viel Elsa beim Rennen hin und knickte mit ihrem Fuß um. Alexander rannte zu Elsa zurück, nahm sie in den Arm und trug sie so schnell es ging. Am anderen Ende angekommen versuchte er die Erdrutsche mit voller Kraft und Elsa auf dem Arm hochzuklettern. Er schaffte es... Oben angekommen stürzte auch der Knochenhaufen ein. Alex legte Elsa auf einem nahegelegenen Fels ab. Gleichzeitig mussten beide in den Wald starren: Die Sonne ging auf, die Wolken hatten sich verzogen, Vögel flogen durch die Luft und der Wald war wieder grün...
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    Ich dachte ich haue mal meine Liedersammlung raus Hier die Songliste: Areatha Franklin - Think BB King - Lucille Beetlejuice - Maintheme Billy Ray Cyrus - Achy Breaky Heart Blink 182 - All The Small Things Bryan Adams - Summer Of 69' CCR - All Around The Bench Chuck Berry - Johnny Be Goode Chuck Berry - Maybelline Chuck berry - Sweet Little Sixteen (slow version) Chuck Berry - You Never Can Tell Cindy Lauper - Girls Just Wanna Have Fun Dead Or Alive - Spin Me Round Dick Dale - Misirlou Dion - The Wanderer Dusty Springfield - Son Of A Preacher Edvard Grieg - In The Hall Of The Mountainking Edvard Grieg - Morningmood ELO - Don't Bring Me Down Elvis Presley - A Little Less Conversation Elvis Presley - Jailhouse Rock Floggin Molly - Drunken Lullabies George Baker Selection - Little Green Bag Georges Bizet - Habanera (Carmen) Glenn Frey - The Heat is On Guiseppe Verdi - La Donna È Mobile (Rigoletto) Iron Maiden - 666 The Number Of The Beast Johann Gottfried Piefke - Preussen Gloria Johann Strauß II - Blaue Donau Johnny Cash - Ring Of Fire Julius Fucik - Entry Of The Gladiators (op. 68) Kenny Loggins - Footloose Little Richard - Tutti Futtri Loquillo - Chiero Un Camión Nina Simone - Feeling Good Nirvana - Breed Pjotr Tschaikowsky - Swan Lake Queen - I Want To Break Free Ramones - Blitzkrieg Bop Richard Wagner - Der Ritt Der Valkyren Robert Johnson - Sweet Home Chicago Stevie Wonder - Superstition The Clash - I Fought The Law The Clash - Should I Stay Or Should I Go The Hollies - Long Cold Woman In A Black Dress The Offspring - Don't Pick It Up The Offspring - It'll Be A Long The Offspring - Self Esteem The Offspring - Walla Walla Torfrock - Werner Beinhart Die Songs sind für 5 bis 7 Leute gedacht. Es Folgen bestimmt noch mehr Songs, das ist das was ich bis jetzt habe! https://www.mediafire.com/file/jvwlx657qv7yf65/Jimmy's Songcollection.rar
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    Elsa nickte etwas schüchtern, als sie schon mit einem Schwung von der Theke auf die Tanzfläche gezogen wurde. Jetzt begann die Band zu spielen. Sie spielten einen schnellen Walzer, zu welchem alle Ausenstehenden mitklatschten. In der gesamten Taverne entstand eine Atmosphäre von Spaß und Gemeinschaft und nach einem Walzer folgte der Nächste... Nach einer halben Stunde war Elsa jedoch erschöpft vom Tanzen, Drehen, Springen und Lachen. Sie setzte sich wieder an ihren Platz an der Theke wo Morris ihr bereits ein weiteres kaltes Bier hingestellt hatte. Durchgeschwitzt genoß sie ihr kühles Getränk, während um die Tanzfläche bereits ein Kreis aus Leuten in entstand. In der Mitte jeweils zwei Kerle, welche gegeneinander tanzten. Die Leute drum rum klatschen fröhlich im Takt der Musik mit, welche immer schneller wurde und auch hier folgten auf ein Tanzduell viele Weitere, in welchen sich auch andere Teilnehmer einbrachten. Auf die Tanzduelle folgten wiederum andere kleine Wettkämpfe wie Armdrücken oder Weitspucken. Die Menschenkreis drum rum musste sich dabei immer weiter vergrößern und ausdenen, damit die Kontrahenten in der Mitte genug Platz hatten für immer schwierigere Wettkämpfe. Elsa hatte sich inzwischen auch in den Kreis begeben und feuerte die Kerle mit an. Sie hatte solch ein spaßiges Erlebniss noch nie zuvor erlebt. Nach eine Runde Kopfnüsse folgte schließlich Gewichte heben. Hierbei ging auch Alexander in die Mitte und trat gegen irgendeinen Proll an, welcher damit prahlte wie stark er sei. Beide hoben verschiedenste Dinge hoch von Stühlen, über Tische bis hin zu vollen Weinfässern. Als beide mit den Fässern fertig waren, und sie nichts Schwereres finden konnten, kam Alexander schließlich auf Elsa zu, zog sie aus dem Kreis und hob sie auf seine linke Schulter, wobei sie wirklich auf seiner Schulter saß. Während er damit prahlte wie stark er sei, hielt er Elsa mit einer Hand an den Beinen fest. Sie wiederum hielt sich mit einer Hand an seinem Arm fest und versuchte sich sicher auf Alexanders Schulter zu balancieren. Den anderen Arm legte sie zur sicherheit auf seine rechte Schulter. Als sie sich ausbalanciert hatte überlegte sie jedoch: Soll das jetzt heißen ich bin schwerer als ein Weinfass? Alexanders Kontrahent jedoch protestierte. Wie du dir mal wieder die schönsten Mädchen aus der Mitte ziehst um sie zu beeindrucken. Dann holte er sich zwei ältere Damen aus dem Publikum und versuchte beide gleichzeitig auf seinen Schulter zu tragen. Das klappte für zwei Sekunden. Danach kippte er mit beladenen Schultern nach hinten um. Das ist nicht fair. Gieb mir die Blonde!!! Ich kann sie zehnmal höher heben als du! Alex setzte Elsa wieder von seiner Schulter. Als der andere Typ nach Elsa's Arm griff zog sie ihn weg, wodurch er ins wanken geriet und wieder hinfiel. Du Miststück! Er rappelte sich wieder auf und wollte Elsa eine Ohrfeige geben. Jedoch bekam er eine Sekunde davor die Faust von Alexander in sein Gesicht. Und auf den einen Schlag folgte der Andere... Eine wunderbare Schlägerei entstand in der sich fast alle jungen Kerle beteilligten. Elsa stand nur entsetzt da. Morris stellte sich mit zwie Krügen Bier neben Elsa und gab ihr einen davon. Leute... das ist doch nicht nötig... ihr... seid doch alle irgendworin die stärksten.. Lass sie Elsa. Die hälfte von denen ist eh schon betrunken. Solange sie die Tische und das Geschirr nicht zerschlagen können die machen was sie wollen. Beide gingen wieder an die Theke und unterhielten sich über die Typen und ihre Wettkämpfe. Als dann nach eine weiteren halben Stunde auch der letzte Schlag gefallen war, hatte etwa die hälfte der Männer ein blaues Auge oder eine gebrochene Nase. Auch Alexander war fertig mit Schlagen und setzte sich neben Elsa an die Theke. Seine Nase blutete, seine Arme waren voller Blutergüße und vermutlich hatte er sich seine Hand gebrochen. Ach herrlich. Es gibt doch nicht über ne schöne Kneipenschlägerei. Jaaaa.... ich sollte jetzt lieber gehen. Hast recht. Ich komm auch direkt mit. Sonst breche ich mir vielleicht noch mehr als nur ne Hand... Die beiden verabschiedeten sich von allen, auch wenn Elsa eigentlich nur Morris näher kannte. Draußen bemerkte Elsa jedoch erst, dass es bereits nacht war. Sie hatte bei all dem Spaß anscheinend die Zeit vergessen. Ich sollte jetzt lieber zurück zu Mutter Hildegard ins Kloster gehen. Danke für den tollen Abend. Warte Elsa. Es ist zu gefährlich um die Zeit, bei der Dunkelheit alleine durch den Wald zu gehen. Komm mit zu mir. Du kannst die Nacht bei uns schlafen. Mutter Hildegard wird es verstehen keine Sorge. Warum? Was ist so gefährlich im Wald? Hat es dir noch keiner erzählt? Komm wir gehen schnell zum Hof. Über sowas sollte man nicht in der Öffentlichkeit reden...
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    Ich habe mir heute Vormittag mal die Zeit genommen eine Karte des Republikgebiets anzufertigen. Leider noch nicht beschriftet. Rückmeldungen zu Fehlern erwünscht.
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    Letzer Eintrag meine Lore wurde nochmal erweitert. Nur damit ihrs wisst.
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    Kapitel VIII: Die Geburt der Garde, der Armada und des „Pulse-Projekts“ (Seite 1) Dan sollte bei seiner Rückreise erneut auf Jimmy Rustleton stoßen, dem er von dem Fund erzählte. Jim hatte bis dahin den Flüchtlingen von der Erde Flucht geboten und gegen Geld für Sicherheit gesorgt. Dan konnte in einigen Gesprächen den Veteranen dafür begeistern, sich nunmehr in den Dienst des neu zu gründenden Bundes zu stellen; Jim wurde in Aussicht gestellt, als General eine wichtige Position zu bekleiden, aber in allen Belangen autonom agieren zu dürfen. Anfangs nur als Privatarmee gegründet, die gegen Bezahlung Concordia beschützen sollte, wurde in späteren Jahren aus diesem Grundstock die Garde der Republik. (Seite 2) Ebenso kam es zu einem weiteren Treffen mit dem Hylotl Den Ryu. Von Anfang an bekundete der Nachkomme eines einstigen Republikaners, dass er mit seiner Heimatwelt einem neuen Staatenbund beitreten würde. Ein Angebot vonseiten Dans, dass er als Inhaber einiger Schiffe Flottenführer bzw. Admiral werden könnte, schlug Den Ryu zu diesem Zeitpunkt noch aus. Es sollte daher noch bis kurz vor der offiziellen Ausrufung der Neuen Republik dauern, dass der Hylotl seine Meinung änderte, und die Armada formte. (Seite 3) Katja Florence konnte bei der Rückkehr ins Konglomerat zuerst keine breite Zustimmung finden. Erst als sie eigenmächtig den Plan fasste, für die wieder ins Leben gerufene Republik eine neue Hauptstadt zu errichten, bei welcher das Konglomerat wichtige Aufträge abgreifen würde, schwenkte auch der letzte Bedenkenträger um. Die Gründung und der Bau von Pulse wurden als Riesenprojekt veranschlagt, von dem keiner die genauen Faktoren kannte – sicher war nur, dass es gesicherten Profit auf Jahre bedeuten sollte. (Seite 4) Die hawaiianischen Novakid unter Kyurix waren ganz ihrem Wesen entsprechend schnell bei der Sache, als man sich über die Erneuerung der Republik beriet. Die Einwohner Ascolis erhofften sich Schutz durch die Söldnergarde und Absatzmärkte für ihren Wein, nachdem das Protektorat in sich zusammengefallen war. Hier stattete man beide Vertreter für Vollmachten aus, um die Republikgründung sobald wie möglich in die tat umzusetzen.
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    Es ist also war... Der Schwarze Mann hatte den Wald vergiftet. Geht es dir gut? Es sind nur ein paar Kratzer. Deine halbe Brust ist aufgeschlizt wurden. Deine Hand ist immernoch verstaucht oder gebrochen und du hast einige Bisswunden. Tiefe Bisswunden. Ist halb so wild. Wie geht es deinem Fuß? Erst jetzt merkte Elsa, dass ihr Fuß nicht mehr schmerzte. Sie hatte zwar ihre Flügel verloren, aber keine anderen Merkmale eines Engels. Moment! Wie kann dein Fuß schon verheilt sein. Du bist brutal umgeknickt! Es dauert mindestens drei Tage bis sowas verheilt. Und wo wir schon dabei sind: Wie konntest du den Schwarzen Mann einfach so verbrennen? Ich will dir nichts vorwerfen, aber du hast ihn einfach berührt und verbrannt. Wie?! Es ist kompliziert. Setzt dich zu mir. Alexander setzte sich zu Elsa auf den Felsen. Sie berührte ihn an seinen Wunden, wodurch diese brannten. Jedoch schmerzte das Feuer nicht. Es brannte die Wunden nur aus und heilte diese sofort. Danke... Wie... Wie machst du das? Es ist eine Gabe. Eine Gabe Gottes. Mutter Hildegard hat uns allen häufig von Wundern erzählt. Wenn wir zu Gott beten würden, dann würde auch einmal ein Wunder geschehen. Ist es war? Hat Gott dich aus dem Himmel zu uns geschickt? Es ist sehr viel komplizierter... eines Tages kann ich es dir vielleicht erzählen. Du hast bereits Männer im Krieg gesehen oder? Männer die dort gestorben sind. Du weißt, dass es schlimmere Dinge als den Schwarzen Mann gibt oder? Ich kenne sonst niemanden, der bei seinem Anblick nicht in panick gerieht. Elsa schwieg. Sie stand auf und ging mit Blick zum Boden dem Sonnenaufgang entgegen. Alex folgte ihr Wortlos. Er sagte ihr im Wald nur hin und wieder, wohin sie in richtung Stadt müssten. Nach einer Stunde des Schweigens kamen sie an. In der Stadt selber waren alle auf den Straßen. Sie freuten sich wieder die Sonne zu sehen. Als sie Alex und Elsa aus dem Wald kommen sahen, wurden diese auch sofort von ihren Nächtens begrüßt. Mutter Hildegard empfing Elsa auf dem Marktplatz mit offenen Armen. Elsa schau! Unsere Gebete wurden erhört. Gott hat uns die Sonne zurück geschenkt. Dann hat der Herr es aber über Alexander getan. Er hat den Schwarzen Mann in seinem Versteckt enthauptet und den Fluch gebrochen. Ich habe es mit eigenen Augen gesehen! Nicht einmal einen Kratzer hat der Dämon an ihm anrichten können! Diese Neuigkeit verbreitete sich in der Stadt rassend schnell und schon bald stand der Bürgermeister vor Alex und gratlierte ihm zu seiner überraschenden Beförderung zum Hauptmann der Wache. Alle feierten den Vormittag. Alle außer Elsa und die Nonnen des Klosters. Elsa hatte Mutter Hildegard nämlich gesagt was noch passiert sei. Sie traffen sich im Kloster und beteten für das Wohl der Nonne, welche letzte Nacht noch von Schwarzen Mann ermordet wurde. Ihr Name war Schwester Lazarus. Sie war die Heilerin in der Stadt und pflegte im Kloster alle Schwerkranken oder machte Hausbesuche. Jetzt wo sie im Himmel ist muss Jemand Anderes ihre Aufgaben übernehmen. Ich kann es tun. Ich kenne mich aus mit Heilkräutern und anderen Aspekten der Medizin. Elsa hatte gelogen. Sie hatte keine Ahnung von medizinischen Instrumenten. Jedoch wollte sie es lernen und auch irgendeine sinnvolle Aufgabe im Kloster und in der Stadt haben. Und weil es sonst niemand Freiwilligen gab bekam Elsa die Arbeit als Heillerin. Nach der Trauerfeier ging Elsa zu bett. SIe schlief bis zum späten Nachmittag, an welchem sie ihre Kleider gewaschen und getrocknet auf dem Tisch in ihrem Zimmer fand. Beim Anblick wunderte sie sich nur ob es wirklich das gleiche Kleid war oder ob die Nonnen einfach extrem gut im Kleider trocknen sind. Am Abend traffen sich alle möglichen Leute in der Taverne und feierten Alexanders Triumph über den Schwarzen Mann. Auch Elsa betrat etwas später die Taverne und wurde von der Menge sofort zu Alexander geschoben. Sie wollen, dass wir tanzen. Ich glaube du hast keine Wahl. Alle bildeten einen Kreis um Alex und Elsa, welche wieder walzer Tanzten. Elsa tat dies wiederwillig. Sie wollte eigentlich nur vorbei schauen und nicht direkt der Mittelpunkt von Allem werden. Ihr war die ganze Situation sehr unangenehm. Alex flüsterte ihr entgegen: Danke für meine Beförderung. Ich werde mich bei dir revangieren. Im gleichen Moment kniete er vor Elsa nieder...
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    Ich weiß nicht ob wir einen richtigen Ort dafür haben, aber ich habe jetzt Blueprints die ich doppelt hatte (Auch für Mechs!) einfach mal im Nebengebäude der Bibliothek auf Caelia abgeladen; es bediene sich wer will! Zusätzlich habe ich auch den Bibliotheksbestand erweitert; von den mit der 1.3 neuen Codexen ist einer bereits zweifach vorhanden (Die anderen leider noch nicht, da die erste Ausgabe die ich finde für die Bibliothek auf Memoriae reserviert werden. Aber bei Interesse einfach anfragen!)