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Beliebteste Inhalte seit dem 23.09.2017 in allen Bereichen

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    Seit Langem endlich mal wieder ein Konzert der Republik mit einer Reihe an Zelda-Musik. Wurde echt mal wieder Zeit. Und obwohl nicht alle Repus anwesend waren, war's trotzdem ein schöner (und chaotischer) Abend. Ort: Anjou (Oper) Die Anwesenden: Olaxis Fordo/Flämmchen/Parja Sergeant Casual (nicht auf Bild) Brooke Parker/Katja Jimmy & die Rustlebande Lilietta Dan Elsa612 Kishi Terragon Willson Minka Zwergengraf (nicht auf Bild, weil viel zu spät gekommen!)
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    Name: Artaniz Cayuga Alter:29 Größe: 1,80m Job: Kopfgeldjägerin Schwächen: Höhenangst, Was sie mag: Gutes essen, Musik, Kunst Was sie nicht mag: Ungerechtigkeit, zu warmes und zu kaltes Wetter Besondere Merkmale: Schwarze Hörner zieren ihr Haupt, kann in der Dunkelheit besser sehen. „... Die Motte folgt dem Licht, ohne zu merken, dass es ihr Untergang ist.“ Das Erste was an meine Ohren drang war Rauschen, gefolgt von einem gleichbleibenden Piep-Ton. Ich hatte komplett die Orientierung verloren. Selbst das Gefühl von zeitlicher Orientierung war aus meinem Körper gewichen. Das Letzte an das ich mich erinnerte, war mein Aufenthalt auf einem Schiff. Ja genau... Ich wollte, nach der Erfüllung meiner Aufgabe, diesen verfluchten Planeten endlich verlassen. Mein Körper fühlte sich schwer wie Blei an. Als ich mich zu bewegen versuchte, durchdrang der Schmerz meinen Körper. Ein leises Ächzen entwich meiner Haltung. Ich spürte wie die Wellen an meinen Körper schwappten und versuchte mich nun weiter hoch zu kriechen. Es gelang mir eher schlecht als recht. Scheinbar löste ich dabei eine Falle aus und stürzte in den Abgrund. Ausruhen! Ja das war es, wonach mein Körper verlangte. Doch dem konnte ich nicht klein beigeben. Als ich langsam meine Augen öffnete, schien sich alles zu drehen. Ich kniff sie nochmal zusammen, und erblickte meine Umgebung nun genauer. Um mich herum befand sich nur Dunkelheit, außer an meinen Platz bekämpften die letzten Lichtstrahlen von oben das Schwarze. Mein Kommunikator lag ca. eine Armlänge von mir entfernt. Meine Hand wanderte nun zu meinem Kopf. Ja meine Hörner waren noch Intakt... Sie hatten zwar schon einige kerben, aber gebrochen sind sie bisher noch nie... Nein, selbst wenn es mal passieren sollte, würden sie wieder nachwachsen. Das Leuchten meines Kommunikators holte mich aus meinen Gedanken zurück. Vorsichtig nahm ich es an mich: „Was gibt’s?“, kam es mir über die Lippen, gefolgt von einem schmerzerfüllten ächzen. „GEHT'S NOCH!? Ich versuche dich schon seit fast zwei Stunden zu erreichen!? Weißt du eigentlich was ich mir für Sorgen gemacht habe!?“, brüllte jemand aus dem Kommunikator, direkt in mein Ohr. Ich zuckte zusammen und hielt ihn weiter von meinem Ohr weg. „Musst du denn gleich so schreien?! Darling, ich bin nicht taub!“, erwiderte ich gelassen. Daraufhin folgten wahllose Beschimpfungen in meine Richtung. Ich rollte mit dem Augen und ließ sie toben, bis sie schließlich aufgab... „Bist du fertig?“ „Ja, habe mir eben Sorgen gemacht... Und ich bin nicht dein Darling!“, antwortet sie bissig und schwieg dann wieder. „Gut, nun Theti du stehst in meiner Schuld. Immerhin habe ich dich von den Weltraumpiraten gerettet, die dich auf dem Sklavenmarkt verkaufen wollten. Da darf ich dich ja wohl Darling nennen?! Ein bisschen Herzenswärme brauche ich schließlich auch... Ich hoffe das Essen ist fertig wenn ich zurück zum Schiff komme. Und bevor du wieder los meckerst. Mir geht’s gut. Bin nur etwas tief gestürzt. Kleine Schürfwunden. Nichts schlimmes. Aber danke der eventuellen Nachfrage.“, log ich ohne rot zu werden und unterbrach die Kommunikation, bevor sie mir erneut ins Ohr schreien würde. Ich hievte mich schließlich vorsichtig auf die Beine. Ja, so sah ein ganz normaler Tag einer Kopfgeldjägerin aus. Es wurde eben nie langweilig. Man sah verschiedene Orte. Verletzungen waren breit gefächert. Mir schmerzten sämtliche Stellen am Körper, von dessen Existenzen mir so manches mal nicht bewusst waren. Für den ersten Eindruck. Mehr folgt in Kürze...
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    Hey Dan, nach deinem Besuch bin ich durch die Dokumente gegangen, die ich in meinem Arbeitszimmer habe. Das Archiv ist wie gesagt leider durch die Gaswesen-Infestation nicht zugänglich... Ich habe etwas gefunden, das dich interessieren könnte. Es scheint sich um den Beginn einer Art Journals zu handeln... Von einem der ersten Siedler Memoriaes, wenn ich alles richtig lese. Leider haben die Dokumente einen Wasserschaden... Sehr merkwürdig, da ich sie bereits in diesem Zustand aus dem Archiv erhalten habe. Und da war definitiv kein Wasser drin. Na ja, aber lies selbst: Vierter Tag der ersten Woche (Ich habe leider keinerlei Anhaltspunkte, woran dieses Datum festgemacht ist. Vielleicht finden wir später etwas?) Ich habe beschlossen, unsere Fortschritte zu dokumentieren, auch wenn kein wirklicher Grund dazu besteht. Das Schiff wird definitiv nicht mehr fliegen... Der Navigationscomputer ist völlig hinüber, wir haben keinen Treibstoff, und die Hülle hat bei der Landung schweren Schaden davongetragen. Von den Flüchtlingen sind alle noch am Leben.... Einige allerdings nur knapp. Der junge David ist immer noch nicht aufgewacht, er stammelt nur zwischendurch unzusammenhängende Worte im Fiebertraum. Immerhin haben wir diese Höhle gefunden.... Sie ist groß genug für uns alle, der Eingang ist gut zu verteidigen, und es gibt keine Wege tiefer hinein, von denen wir überrascht werden könnten. Die Position und Form der Höhle sollte außerdem Regenwasser herraushalten, sodass wir trocken bleiben. Das Wetter ist... Gewöhnungsbedürftig. Im einen Moment regnet es wie Brandung, im nächsten ist der Himmel vollkommen klar. Inzwischen haben fast alle eingesehen, dass wir Fleisch essen müssen, um zu überleben. Wir haben begonnen Jagdspeere zu fertigen, aber bis wir genügend zur Verfügung haben, müssen wir die Waffen nutzen, die die Flucht überlebt haben. Das Katana eignet sich erstaunlich gut... Man merkt, dass die einheimische Fauna keine Jäger gewöhnt ist. Dennoch bin ich sehr froh über meine Rüstung... Diese Vögel sind definitiv keine Vegetarier! Meine Wache endet, es ist Zeit, etwas Schlaf zu finden. Ich werde den Bericht morgen fortführen. Ich habe im Moment nur diese eine Seite, aber ich werde weitersuchen. Wenn wir mehr finden, könnte uns das glaube ich deutlich weiter bringen! Bis dahin wünsche ich dir viel Glück bei der Suche und verbleibe Dein Bruder in der Suche Den Ryu
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    Ein Abend auf Memoriae - spontanes Kleinstkonzert im Theater der republikanischen Kolonie Memoriae Performer: -Elsa of Atheria -Olaxis (später) Publikum: -Den Ryu -Iris -Olaxis Nicht gezeigt: Elsa, die ein Boot ins Theater holt, um darauf stehend "My heart will go on" zu spielen.
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    Kapitel 8 Wunden der Zeit Sie stolperte und fiel hin. Die Schmerzen waren überwältigend. Sie war außer Atem. Sie krümmte sich auf dem Boden und hielt sich ihre linke Schulter. Ihre Gedanken überschlugen sich. Es tut weh… Was war das??? Woher kam es??? Es tut so weh… Wieso war das Ding so schwer?? Was sollen wir jetzt tun?? Scheiße… meine Schulter… Sie biss die Zähne zusammen um sich selber daran zu hindern vor Schmerzen aufzuschreien. Sie versuchte still zu halten, aber bei jedem Atemzug krümmte sie sich vor Schmerzen. Jede Sekunde schien zu einer Stunde zu werden. Dann hörte sie eine Stimme. Sie kam ihr bekannt vor. Gedanken rasten durch ihren Kopf. Nekra... "Lilietta?? Hey, bleib bei Bewusstsein!" Alles wirkte gedämpft, ihre Gedanken waren vernebelt vom Schmerz. Langsam schien sich der Nebel in ihrem Kopf zu lichten, jedoch schien der Schmerz immer stärker zu werden mit jedem Atemzug. Sie versuchte ihre Atmung wieder zu beruhigen. "Lilietta? Hörst du mich??“, hörte sie Nekra sagen, welcher, wie sie bemerkte, neben ihr kniete. Sie brachte zwischen den zusammengebissenen nur ein stöhnen hervor und versuchte zu nicken. Offenbar schien Nekra dies zu verstehen. "Ich werde dir deine Rüstung abnehmen und mir deine Schulter nun anschauen und gucken was ich gegen die Schmerzen machen kann." Sie nickte erneut. Bitte… tu was du möchtest, aber bitte mach irgendwas…, dachte sie verzweifelt. Die Schmerzen waren unerträglich. Er nahm ihr vorsichtig Stück für Stück die Rüstung ab, welche zum Teil komplett verbeult war. Als er die ganzen Rüstungsteile abgelegt hatte spürte sie wie er vorsichtig ihre Schulter berührte. Sie sah, wie er sein Gesicht verzog. "Es tut mir leid, aber ich werde jetzt etwas machen müssen was vermutlich sehr schmerzhaft sein wird. Danach wird es jedoch wieder besser werden, ich verspreche es.", sagte er. Bitte tu es, solange es hilft..., dachte sie. Er streckte ihr etwas zum Mund hin. "Hier. Beiß darauf.", sagte er. Sie öffnete ihren Mund und er steckte das Stück Stoff zwischen ihre Zähne. Dann stand er auf und ging hinaus aus ihrem Sichtfeld. Dann spürte sie, wie sie etwas am Rücken berührte und dann an der Schulter. "Okay, ich fang jetzt an.", sagte er ruhig. Und dann drückte etwas mit sehr viel Kraft gegen ihre Schulter von hinten. Überall blitzen Farben auf und ihr Sichtfeld verschwamm. Sie biss so fest sie konnte in den Stoff. Trotzdem drang ein Schmerzensschrei hindurch bis sie keine Luft mehr hatte. Ihre Schulter wurde immer weiter nach vorne gedrückt und plötzlich gab es einen kleinen Ruck. Der Schmerz, den sie beim Atmen hatte, war nun plötzlich nicht mehr so stark wie vorher. Sie schnappte nach Luft, nun, da sie wieder relativ normal atmen konnte. Ihre Schulter tat jedoch immer noch bei der kleinsten Bewegung höllisch weh, als ob sie jeden Moment einfach abreißen würde. Nekra drückte weiterhin an verschiedenen Stellen an ihrer Schulter und tastete sie ab. Die Schmerzen ließen den Moment wie eine Ewigkeit wirken. Sie wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war, seit sie wieder in das Raumschiff gelangen konnten. Nekra hatte es hinbekommen, ihre Schulter soweit wieder zu richten, dass sie nicht mehr beim geringsten bewegen direkt wieder in der Welt der Schmerzen versank. Zudem hatte er die Schulter soweit und so gut es ging fixiert, sodass sie diese nicht mehr wirklich bewegen konnte, um nicht unnötig Schmerzen hervorzurufen. "Ich hoffe, das wird fürs erste reichen. Mehr kann ich leider momentan nicht gegen deine Schmerzen tun. Tut mir leid.", sagte er als er fertig war. Als Lilietta sich fertig aufgerichtet hatte, lächelte sie ihn nur mit einem Schmerzverzerrtem Gesicht an. Sie konnte nicht richtig reden, da sie sich zwischenzeitlich aus Versehen auf die Zunge gebissen hatte, als der Stoff einmal aus ihrem Mund gerutscht war. Seitdem vermied sie es unnötig zu reden, um die Bissstelle nicht wieder aufreißen zu lassen. "Ich werde das Schiff zum Dorf fliegen. Das ist am sicherstem. Ich werde auch einige Umwege fliegen, um den Wolf abzuschütteln, für den Fall, dass er uns wirklich verfolgen sollte.", damit ging Nekra zum vorderen Teil des Schiffes und setzte sich in den Stuhl. Die Vermutung kam nicht aus dem nichts. Er hatte zu ihr gemeint öfters ein Knallen an die Luke gehört zu haben. Sie hatte von dem ganzen nichts mitbekommen gehabt. Jedoch waren einige Beulen dort, wo die Luke ist, zu sehen. Sie wollte sich gar nicht vorstellen, was passiert wäre, wenn der Wolf in das Schiff gelangt wäre. Lilietta derweil langsam in Richtung Bett. Sie war erschöpft und schlief direkt ein. Sie wachte auf, als sie eine Stimme hörte. "Lilietta. Wach auf, wir sind zurück im Dorf.", sagte sie. Als sie die Augen öffnete stand Nekra vor ihr. Sie stand vorsichtig auf. Sie hatte immer noch Schmerzen überall, vor allem jedoch in ihrer Schulter. Gemeinsam gingen sie zur Luke, welche Nekra mit einem Knopfdruck öffnete. Sie gingen beide hinaus. Draußen angekommen standen sehr viele Floraner aus dem Dorf um sie herum. Sie schaute sich um und bemerkte, dass sie direkt in der Mitte des Dorfes gelandet waren und es bereits nachts war. Die meisten Floraner standen mit Waffen um sie herum. Als sie jedoch sahen, wer aus dem Raumschiff kam, senkten sie diese sofort. "Lili?!", hörte sie irgendwo aus der Menge klingen. Es war Tianas Stimme. Und dann sah sie sie auch schon, wie sie sich durch die Menge drückte um zu ihnen zu kommen. Lilietta schaute Tiana mit einem Schmerzverzehrtem Gesicht an. Tiana schaute entsetzt von Lilietta zu Nekra. "Was ist passiert??" "Lass uns das woanders besprechen... wir haben schon genug Aufmerksamkeit erregt.", sagte Nekra ruhig aber ernst zu Tiana im Flüsterton. "Geh zu den Dorfältesten und zu dem obersten Wächter und sag ihnen sie sollen zu meinem Baum kommen. Sofort. Und sag ihnen, sie sollen einzeln kommen. Ich möchte nicht für noch mehr Aufruhr sorgen als so schon." Tiana schaute ihn verwirrt an, lief dann jedoch los, um alle zu holen. Nekra ging nun voraus und schob Lilietta neben sich mit. Sie hörte das Gemurmel von den Dorfbewohnern... "Sie war doch letztens schon so verletzt...", "Ich frag mich, was sie dieses Mal angerichtet hat.", "Sie hat sich bestimmt wieder beim Jagen verletzt, sie war schon immer ein Tollpatsch. Aber dann den Greenfinger auch noch mit reinziehen??", "Irgendetwas scheint passiert zu sein... vermutlich war es ihre Schuld, so wie sie aussieht.", "Ich hoffe das wird keine Auswirkungen auf uns haben..." Sie schaute beschämt nach unten. Sie fühlte sich nicht wohl... und das nicht nur wegen den Schmerzen. Sie wollte von diesem Platz weg... Nekra beschleunigte seinen Schritt und versuchte sie sanft weiter nach vorne zu drücken. Es war schon einige Zeit vergangen, seit sie im Baum des Greenfingers eingetroffen waren, als die ersten Dorfältesten ankamen. Nekra hatte sich weiter um ihre Schulter gekümmert, meinte jedoch, dass nur noch Zeit helfen kann und er nichts weiter tun könnte. Ihre Schulter tat mittlerweile auch nicht mehr so weh. Zwar schmerzte es noch von Zeit zu Zeit, aber es war erträglich. Sie hatte versucht ihren linken Arm zu bewegen, was auch funktionierte, jedoch konnte sie ihn nicht mehr wirklich belasten. Zudem konnte sie nichts mehr fühlen mit ihm. Er war komplett taub von Beginn der Schulter an. Als alle 4 Dorfältesten und der oberste Wächter eingetroffen waren begaben sich alle nach oben in Nekras Arbeits- und Schlafzimmer und begannen die Diskussion darüber, was passiert war und wie es weitergehen soll. Lilietta blieb unten mit Tiana, welche zusammen mit dem obersten Wächter angekommen war als die letzten. Also fing sie an Tiana zu erzählen, was passiert war. Als sie fertig war zu erzählen schaute Tiana sie entsetzt an. Dann umarmte sie Lilietta. "Ich bin froh das du noch am Leben bist." "Ich auch…", sagte Lilietta leise. Sie warteten noch einige Zeit im stillem ohne etwas Weiteres zu sagen. Von oben hörte man die aufgeregte Diskussion. Es ging zum Teil auch um Lilietta. Ob man sie vielleicht aus dem Dorf werfen sollte, weil sie angeblich nur Unglück über das Dorf bringen würde. Erst mit dem riesigen Monster und jetzt mit dem Wolf. Die Dorfältesten hatten Angst, dass sie nun eines Tages von diesen Wesen angegriffen werden, weil Lilietta sie aufgescheucht hätte. Nur der oberste Wächter und Nekra waren dagegen. Jedoch hatte der oberste Wächter nur wenig Sagen im Dorf. Der einzige, der sie noch schützen konnte war also Nekra. Da Nekra der Greenfinger war, hatte er einiges zu Sagen, jedoch würde auch er Schwierigkeiten haben, die Dorfältesten in Zaum zu halten. Allein der Fakt, dass sich der Greenfinger und die Dorfältesten sich stritten, war Grund genug zur Sorge. Der Greenfinger konnte nicht lange ohne den Schutz der Dorfältesten überleben im Dorf, da viele ihn als Schwächling sahen, da er mehr seinen Kopf nutze als seine Muskeln. Jedoch konnten die Dorfältesten das Dorf nicht lange weiter am Leben halten ohne den Greenfinger, welcher die Heiler, die Schmiede und allerlei anderen Leuten im Dorf unterstütze mit seinem Wissen und den Materialien, welche er mit sich bringt. Nach mehreren Stunden des Diskutierens wurde die Sitzung fürs erste beendet und auf einen anderen Termin verlegt. Der oberste Wächter sah sie entschuldigend an als er den Baum verließ, vermutlich dafür, dass er sie nicht schützen konnte in der Diskussion. Die Dorfältesten schauten sie beim Verlassen des Baumes allesamt misstrauisch an. Als letzte ging Tiana, welche sie nochmal umarmte und ihr versicherte, dass sich das bestimmt alles klären lassen wird. Als alle gegangen waren ging Nekra zu Lilietta. "Ich werde nicht zulassen, dass du einfach des Dorfes verwiesen wirst. Ich werde mein Bestes geben, dich zu verteidigen. Denn es ist zum Teil auch meine Schuld, dass dies nun alles passiert. Immerhin habe ich dich zu meinem Raumschiff eingeladen.", sagte er ruhig zu ihr. "Jedoch... ich werde dir einiges beibringen. Sagen wir, als Entschuldigung. Und auch für den schlimmsten Fall, falls ich es nicht schaffe, dich verteidigen zu können vor den Ältesten." "Danke.... Nekra", sagte sie leise und versuchte zu lächeln. Er lächelte ihr als Antwort auch entgegen. Es vergingen einige Monate seit dem Vorfall. Lilietta hatte seitdem mit Nekra viel gelernt. Sie hat viele verschiedene Sprachen kennengelernt und auch Heilmethoden. Jedoch hat sie auch einiges über das Schiff lernen könne und über verschiedene Planeten. Vor allem jedoch, hatte sie gelernt, wie man richtig mit einem Schwert kämpft. Jedoch gestaltete sich einiges schwieriger als erwartet. Ihre Schulter tat zwar nicht mehr weh, jedoch hatte sich nichts an dem Zustand geändert, dass sie mit dem linkem Arm nichts fühlen konnte und ihn immer noch nicht wirklich belasten konnte. Außerdem hatte Nekra nach wie vor Schwierigkeiten die Dorfältesten zurückzuhalten. Es haben sich auch Gerüchte darüber und über Lilietta rumgesprochen, weshalb sie immer, wenn sie im Dorf umherging, scharfe Blicke von den Floranern bekam, denen sie über den Weg lief. Deshalb mied sie es mittlerweile unnötigerweise sich im Dorf zu bewegen und nahm lieber Umwege in Kauf. Sie lebte auch seit längerem deshalb etwas außerhalb des Dorfes. Eines Tages kam Nekra plötzlich in ihr Haus, gefolgt von Tiana.
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    Kapitel 7 Der Unruhestifter Sie wachte auf durch ein lautes knallen zusammen mit ein paar anderen merkwürdig klingenden Geräuschen. Sie richtete sich direkt auf und stieß sich den Kopf an der Decke. Ihr Bett, in welchem sie geschlafen hatte, war komplett in die Wand eingearbeitet und hatten nicht genug Platz nach oben, damit darüber Platz für das zweite Bett war, in welchem Nekra schlief. Sie hielt sich mit ihrer Hand auf die Stelle am Kopf, wo sie sich gestoßen hatte. "Autsch... verdammt!", sagte sie zischelnd. Aber wenigstens bin ich jetzt hellwach., dachte sie sich, schwang sich aus dem Bett und suchte nach der Quelle des Geräusches. Jedoch konnte sie die Quelle des Geräusches nicht ausmachen. Dann knallte es nochmal. Dabei ruckelte das Raumschiff etwas. Sie suchte schnell ihre Rüstung zusammen, welche sie ausgezogen hatte vor dem schlafen gehen, und streifte sie sich schnell über. Dann griff sie zu ihrem Schwert. Nekra war mittlerweile auch auf die Beine gekommen. Lilietta und Nekra wechselten kurz einen Blick mit einander aus, und Nekra fing daraufhin auch an, seine Rüstung anzuziehen. Lilietta ging derweil schon langsam Richtung Luke. "S.A.I.L.? Öffne bitte die Tür", sagte sie nun. Sie hielt sich bereit, für den Fall, direkt in einen Kampf zu geraten. Sie richtete ihr Schwert zur Luke hin. Dann ging die Luke langsam auf. Als sie komplett geöffnet war sprang Lilietta mit einem Sprung hinaus und schaute sich um. Sie sah um sich herum einiges an Blut, fand aber nicht den Ursprung des Blutes. Jedoch sah sie dann den möglichen Unruhestifter am Rand der Lichtung. Als er sie sah rannte er direkt auf sie zu. Es war eines von den Monstern, welche oft am Rand des Dorfes umherwanderten. Die Wachen waren oft damit beschäftigt, diese abzuwehren, wenn sie mal wieder dem Dorf zu nahekamen. Es waren Monster, die ungefähr so groß waren wie Lilietta selbst, sie hatten braunes Fell und einen braunen schweif mit weißer Spitze und sie liefen auf 2 Beinen. Das Gesicht war sehr flach und schien eher wie eine Maske mit zwei löchern für ihre glühenden Augen. Normalerweise war es eine Leichtigkeit, sie zu erlegen oder zu verscheuchen. Man lernte im Dorf sowas schon sehr früh, damit man sich selber verteidigen kann. Jedoch gab es ein großes Problem damit im hier und jetzt. Ihnen wurde im Dorf nur beigebracht mit Speeren zu kämpfen. Sie ging in die Stellung, welche ihr beigebracht wurde im Dorf, jedoch als sie ihre Waffe auf das Monster richten wollte fiel ihr auf, dass sie keinen Speer, sondern ein Schwert in der Hand hatte. Sie konnte im letztem Moment noch aus dem Weg springen, nachdem sie ihren Fehler bemerkt hatte, kam jedoch beim Landen ins Stolpern und fiel auf den Boden. Sie schaute sich schnell um, um herauszufinden, wo das Monster war. Dann entdeckte sie es, wie es bereits wieder auf sie zustürmte. Sie rollte sich schnell beiseite und richtete sich wieder auf. Als das Monster an ihr vorbeilief, nahm sie ihr Kurzschwert in beide Hände, sprang dem Monster hinterher und rammte ihm dieses in den Rücken. Dann sprang sie wieder schnell zurück mit ihrem Schwert und begab sich wieder in Angriffsstellung. Das Monster schlug um sich. Als es sich zu Lilietta drehte, bemerkte sie, dass seine Augen Rot geworden waren. Dann lief es auch schon wieder auf sie zu. Diesmal jedoch sehr viel schneller als vorher. Lilietta versuchte auszuweichen, wurde jedoch an der Schulter von dem Monster erfasst. Sie Taumelte zur Seite und das Monster lief mit voller Wucht gegen das Raumschiff. Sie stand zwar einige Meter entfernt von dem Monster, konnte sich jedoch kaum bewegen. Sie konnte nur zusehen, wie das Monster langsam sich zu ihr drehte und Anlauf nahm. Dann rannte es los. Sie hielt ihr Schwert mit beiden Händen Richtung Monster, konnte jedoch nicht wirklich zielen da ihre Sicht vor Schmerzen leicht verschwommen war . Sie hatte wenig Hoffnung den nächsten Treffer vom Monster noch einstecken zu können. Dann hörte sie einen dumpfen Aufschlag. Als sich ihre Sicht wieder normalisiert hatte sah sie Nekra vor sich. Er drehte seinen Kopf zu ihr. "Na da bin ich ja grade noch rechtzeitig dem Kampf beigetreten.", sagte er mit einem Lächeln. Dann drehte er sich weg vom Raumschiff. In dem Moment konnte sie das Monster sehen, wie es auf seinem Schwert aufgespießt war. Nekra muss im genau Richtigem Moment aus dem Schiff gekommen sein, und das Monster bei seinem Sprint aufgespießt haben mit seinem Schwert. Jedoch war etwas seltsam. Es schien bläulich angelaufen zu sein im Gesicht, sein Fell war mit Frost überzogen und weiße Dampfwolken stiegen von ihm auf. Dann machte er einen Schritt zurück und zog sein Schwert zurück und das Monster fiel zu Boden mit einem dumpfen Geräusch. Sie schaute verwirrt vom Monster zu Nekra und wieder zurück zum Monster. "Was... ist mit dem da passiert?" "Er wurde eingefroren. Mein Schwert hat die Eigenschaft schlagartig alles in einem bestimmten Bereich um die Klinge gezielt einfrieren zu lassen. Es heißt nicht umsonst Glacies, oder, übersetzt in unsere Sprache, "Eis".", sagte er zu ihr mit einem Lächeln. Lilietta war verwirrt. Das Ding kann Sachen schockfrosten?? "Ich habe noch nie von einem Schwert gehört, welches Sachen einfriert.", sagte sie immer noch erstaunt von dem Schwert während sie sich ihre Schulter hielt. "Es ist auch eher etwas Besonderes. Manche Schwerter haben ebenfalls Eigenschaften, jedoch sind solche Schwerter eher selten.", erklärte Nekra ihr. "Aber zurück zum Thema... woher kommt das ganze Blut??", sagte er nun ernst. Beide schauten sich um. Dann entdeckte Lilietta die Quelle des Blutes. Einige Meter außerhalb der Lichtung, im Wald, lagen 3 Körper. Als sie genauer hinsah kam ein verwirrter Blick auf ihr Gesicht. Riesenvögel? Sowas habe ich ja noch nie gesehen, dachte sie überrascht von dem Fund. Nekra hatte sie ebenfalls gesichtet. "Avianer? Was machen Avianer so nah an unserem Dorf?? Und vor allem warum sind sie tot?!?", sagte Nekra. Er schien gewissermaßen aus der Fassung zu sein. Er ging mit schnellem schritt und mit seinem Schwert in der Hand zu den leblosen Körpern. "Was sind Avia....", fing Lilietta an, wurde jedoch plötzlich von einem lauten Knurren unterbrochen. Sie schaute sich sofort um nach dem Ort, von wo aus das Knurren kam und machte sich Kampfbereit. Als sie dies tat, durchfuhr sie ein stechender Schmerz in der Schulter, jedoch biss sie die Zähne zusammen. Auch Nekra stellte sich kampfbereit hin und beobachtete die Umgebung. Dann sah Lilietta etwas tiefer im Wald eine Bewegung. Als sie genauer hinsah erkannte sie ein graues Fell. Dann kam es auch schon ihr entgegen geschossen und sprang auf sie zu. Sie hatte kaum Zeit zum Reagieren. Sie holte mit ihrem Schwert aus und schlug mit aller Kraft die sie hatte zu. Als die Klinge das Wesen traf gab es ein Geräusch, als würde Metall auf Metall treffen. Das Schwert fiel ihr durch den harten Aufprall aus der Hand. Sie konnte sich mit letzter Kraft noch aus der Bahn des Wesens retten und landete auf dem Boden. Dabei durchfuhr sie ein stechender Schmerz. Sie war auf der Schulter gelandet, welche vorher vom anderem Monster getroffen wurde. Sie schaute sie um und sah nun das Wesen richtig. Es war ein Wolf mit grauem Fell und tiefschwarzen Augen. Im nächstem Moment sprang er schon wieder auf sie zu. Sie hatte keine Chance auszuweichen. Und er war sehr viel schwerer als es aussah. Sie nahm beide Hände und versuchte ihn wegzudrücken, während er versuchte mit seinen scharfen Zähnen nach ihrem Gesicht zu schnappen, jedoch kam sein Gesicht dem ihren immer näher. Ihre Schulter schien zu explodieren. Plötzlich sprang er von ihr runter und es fegte ein Eiskalter Wind über sie hinweg. Als sie sich umsah sah sie Nekra auf sie zugehen mit seinem Schwert in der Hand. Als sie genauer hinsah bemerkte sie, dass der Boden um ihn herum anfing zu gefrieren. Er ging weiter auf sie zu. Der Wolf, welcher noch neben ihr gestanden hatte, wich weiter zurück, vermutlich überrascht von der plötzlichen Kälte die ihm entgegenkam. Nekra beeilte sich, zu ihr zu kommen. „Los, ab ins Schiff!“, sagte er zu Lilietta ernst, ließ den Wolf jedoch nicht aus den Augen. Er zog sie schnell vom Boden hoch, drückte sie in das Schiff, während sie sich ihre Schulter noch hielt. Als beide innerhalb des Schiffes waren drückte er einen Knopf und die Luke schloss sich.
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    Die Drei verließen ihr Versteck und begegneten, kurz vor dem Aussteigen aus dem Schiff dem König welcher ihnen einen bösen Blick zuwarf. Keine Sorge, er ist nur auf mich sauer.... Schließlich traten sie aus dem Schiff und standen auf einmal vor einem riesigen Schloss. Ein Teppich war von dem Raumschiff bis hin zum Schlosstor hingelegt und an jeder Seite Schlosswachen welche vor den Neuankömmlingen maschierten und sich verbeugten. Wiederum hinter ihnen jubelten lauter Engel den Dreien zu. Als die Drei grade los gehen wollten, drängelte sich der König in gewisser Weise vor und öffnete seine Arme zum Volk, um den Jubel zu genießen. Nun folgten auch Erwin, Minka und Elsa auch wenn es Minka und Elsa schwer viel den Weg in ihren Kleidern ohne Stolperer zu schaffen. Über dem Schlosstor befand sich ein riesiges Fenster, welches das Wappen von Ätheria zeigte: Einen Heilligen Schein und zwei Flügel, gekreuzt von einem weißen Schwert. Bevor sie durch das Tor treten konnten, mussten sie jedoch noch eine Treppe steigen. Während Erwin und der König bereits oben waren, hingen Minka und Elsa wegen ihren Kleidern hinterher. Man konnte beiden die Anstrengung ansehen. Schließlich kammen sie an und das Tor wurde mit einem Lärm geöffnet. Dahinter befand sich ein riesiger Thronsaal mit gigantischen weißen Säulen, in welche Muster und Engel eingemeißelt waren. In den Wänden steckten wunderschöne Fenster, welche verschiedene Leute bei historischen Taten zeigten. Auf einem konnte man sogar Elsa sehen wie sie Ruin richtete. Im Thronsaal verteilt standen verschiedenste Adlige und unzählige Schlosswachen, welche silberne Rüstungen mit blauen Wappenröcken trugen. Die meisten von ihnen hatten braune adlerähnliche Flügel. Am anderen Ende des Thronsaals befand sich insgesammt fünf Thröne, welche alle eine andere Farbe und ein anderes Muster aufweisten. Zwei von ihnen waren leer nämlich der Hinterste, welcher am höchsten gelegen und am prunkvollsten verziehrt und ein Goldener mit Feuermuster in einer Reihe mit den drei Anderen. In den nicht-leeren Thrönen jedoch erkannte Elsa ihre Schwestern... Àveline saß ganz rechts, danaben Madeleine, danach der leere Thron welcher vermutlich Elsa zustand und daneben Elisabeth. Àveline trug ein magenta Kleid und hatte ihre kastanien braunen Haare hochgesteckt. Ihre dunkelbraunen Flügel streckten sich, als sie Elsa sah. Madeleine daneben hatte ein schwarzes Kleid an welches zu ihren glatten schwarzen Haaren und ihren schwarzen Flügeln passte. Ihr Gesichtsausdruck strahlte Boshaftigkeit und Intelligenz aus. Elisabeth trug ein knallig rotes Kleid und stieg als Erste aus ihrem Thron aus. Sie streckte ihre silber-grauen Flügel und flog auf Elsa zu, wobei ihre silber-blonden Haare in der Luft wehten. Elsa hingegen war geschockt...
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    Elsa... willst du mich heiraten? Die nächste Sekunde kam Elsa wie eine Ewigkeit vor. Sofort schoßen ihr die Bilder ihrer Vergangenheit durch den Kopf. Sie nahm Alex an die Hand und zog ihn in eine stillere Ecke der Taverne. Alex... Wir kenne uns doch kaum. Klar ich weiß du bist jetzt ein Held der Stadt und mein Retter, doch... was bist du für ein Mensch. Oder kennst du mich überhaupt genauer? Wir wissen doch kaum etwas von einander. Wir waren nicht einmal miteinander zusammen. Aber Elsa. Spürst du denn nicht auch dieses Kribbeln im Bauch? Noch nie habe ich jemanden wie dich erlebt. Du bist etwas Besonderes... Gute Nacht Alex. Ich weiß nicht was ich dir sagen soll... Elsa rannte aus der Taverne zurück ins Kloster. Auf dem Weg in ihr Zimmer grüßte sie keine Schwester, wenn diese ihr auf dem Gang begegneten. Sie stellte sich an ein Fenster und starrte auf den Sonnenuntergang. Gleichzeitig bemerkte sie ein Jucken an ihrem Rücken. Mit ihren Händen konnte sie Federn ertasten. Ein Schock nach dem Anderen für sie. Ihrer Flügel wuchsen durch ihre Selbstheilungskräfte nach und sie müsste sich als etwas Anderes, als das junge Mädchen zu erkennen geben. Gleichzeitig drohte sie einen ihrer wenigen Freunde in der Stadt zu verlieren. Inzwischen wurde es komplett dunkel und der Mond schien in Elsa's Zimmer. Auf einmal klopfte es an der Tür. Elsa? Ich bin es. Ist alles ok bei dir? Wir haben dich beim Abendessen vermisst. Lass mich bitte allein. Ich habe gehört was in der Taverne passiert ist. Bitte lass mich rein kommen. Mutter Hildegard öffnete die Tür. Gleichzeitig setzte sich Elsa auf ihr Bett und schaute in das Feuer des Kamins. Kind du brauchst dich nicht dafür zu schämen. Niemand erwartet von dir, dass du ihn heiratest. Elsa selber war mit ihren Gedanken jedoch ganz woanders. Sie erinnerte sich an den Verrat ihrer Schwester. Wie Àveline ihr grundlos die Flügel abtrennte und aus dem Himmel verbannte. Wenige Tränen liefen ihr über das Gesicht. Aber Elsa, was hast du denn? Glaubst du an Engel Mutter Hildegard? Glaubst du an den Himmel? Aber natürlich. Hast du jemanden verloren, den du geliebt hast? Nicht wirklich. Aber was ich dir erzählen müsste, damit du meine Lage verstehst könnte dir den Verstand rauben. Was es auch ist. Ich werde versuchen es zu verstehen. Und der Herr wird es verstehen. Es bleibt zwischen dir, mir und Gott. Was glaubst du wie alt ich bin? Um die 15 Jahre. Ich bin um einiges älter als du glaubst. Über 1000 Jahre... Aber... wie ist das möglich? Ich kenne keine Technologie im Universum die so etwas ermöglicht. Ich bin kein Mensch, sondern ein Engel... Elsa erzählte Mutter Hildegard ihre ganze Geschichte. Vom aller ersten Krieg bis hin zum verrat von Àveline. Sie drehte kurz den Rücken zu ihr und zeigte ihr die Federn auf ihrem Rücken als Beweis. Während der ganzen Geschichte musste Elsa weinen. Deshalb weiß ich nicht ob ich Alexander heiraten sollte. Er sieht gut aus, ist inzwischen sogar wohlhabend und scheint auch nicht von der dummen Sorte aber, ich weiß nicht ob ich auf ewig hier bleiben werde oder sollte. Kind... nicht mehr weinen. Ich glaube dir. Aber warum hat deine Schwester dich denn verstoßen? Ich weiß es nicht. Aber eines Tages werde ich sie dafür zur Rechenschaft ziehen. Sie hätte mir lieber den Kopf abschlagen sollen. Elsa... Gott sagt, wir sollen unsere Sünden und Rachegelüste in die Tiefen des Ozeans werfen. Ich weiß nicht ob der Ozean tief genug ist... Nun bald wird die Stadt wissen, dass du ein Engel bist. Aber wir können es vielleicht irgendwie vertuschen, damit du nicht in dieser misslichen Lage bleibst. Und was hast du vor? Du bleibst im Kloster, bis deine Flügel nachgewachsen sind. Wenn es soweit ist werde ich allen sagen, dass du ein Schutzengel bist den Gott uns geschickt hat. Du must wissen: Niemand außer mir hier weiß was Strom ist. Diese Stadt ist eine andere Generation als wir beide. Ich bin damals knapp von der Erde entkommen. Mit ein paar andere Überlebenden bauten wir diese Stadt auf und sorgten für eine neue Generation. Jedoch bin ich jetzt die Letzte. Als wir hörten, dass Ruin zerstört wurde sagte mir ein Freund, dass Gott dies getan habe. Deshalb gründete ich das Kloster. Ich wollte eine Stadt aufbauen welche immer im Schutze Gottes gedeien kann. Dann kam der Schwarze Mann und ließ viele am Worte Gottes zweifeln. Doch jetzt da ich weiß, dass du, der stärkste Engel im Universum Ruin zerstört hat und nun hier bei uns ist... Nein. Ich werde mich als Engel zu erkennen geben müssen. Aber nicht als Schutzengel der über die Stadt wacht. Die Leute würden ihre Selbstständigkeit verlieren und nur noch an mich glauben. Es ist deine Stadt, dein Glaube. Sag Elsa, glaubst du denn nicht an den Herrn im Himmel? Du, die du selber im Himmel warst. Mein ganzes Leben hatte ich die Verantwortung über andere. Ich musste Leute retten, weil ich mehr Macht hatte als Andere. Im alten Spielburg gab es einen Krieg, weil wir nicht an den Tod glaubten. Und sein Entdecker musste mit dem Leben dafür zahlen. Von mir aus gibt es einen Gott. Allerdings ist er für mich ein perverser Spinner. Warum erschafft er sonst uns Engel und setzt die Saat der Lügen und der Dunkelheit in den Himmel? Eine Woche verging. Elsa versuchte mit großen Mänteln ihre wachsenden Flügel zu verdecken, während ihr Alltag daraus bestand die Kranken und Schwachen in der Stadt zu pflegen und zu heilen. Dabei verzichtete sie jedoch nicht auf ihre Kräfte. Gleichzeitig plagte sie das schlechte Gewissen, dass sie Alex ohne Antwort zurück ließ. Sie verstand seine Hoffnungen in einer Ehe mit ihr. Jedoch konnte sie fürs Erste nicht einwilligen in die Heirat. Schließlich kam der Sonntag, andem ihre Flügel wieder voll nachgewachsen waren. Es kamen alle aus der Stadt in die Kapelle zum Gottesdienst. Als Mutter Hildegard grade das erste Lied mit der Gemeinde gesungen hatte, öffnete Elsa in einem weißen Kleid und offenen Haaren die Tür und trat nach vorne zum Altar. Alle waren erstaunt und knieten zuerst vor ihr nieder. Elsa selber drehte sich zur Gemeinde und erzählte ihnen, sie sei ein Engel und sie bräuchte die Hilfe der Stadt. Um übrezeugender rüber zu kommen erzählte sie von den positiven Seiten des Himmels, auch bekannt als Ätheria. Liebe Menschen. Ich benötige eure Hilfe. Ich muss weg von dieser Welt in eine andere. Wisst ihr wie man diesen Planeten verlassen kann? Wenn du ein Engel bist und in den Himmel must, dann flieg doch einfach nach oben in die Wolken. So einfach ist das nicht. Wir sind hier auf einem Planeten, einem runden Himmelskörper. Man brauchst jedoch mehr als Flügel um von hier fort zu kommen. Die Leute schauten sie verwundert an. Sie wollten ihr helfen aber sie wussten nicht, was Elsa wollte. Somit verließ Elsa den Gottesdienst, spreizte ihre Flügel und versuchte zu fliegen. Sie flog über die tiefen Wälder der Stadt und weit darüber hinaus. Nichts als Wald und Berge. Sie flog bis zum Abend und schaute sich auf der Planetenoberfläche als auch am Himmel nach andere Städten oder Raumschiffen um. Gleichzeitig dachte sie über viele Rätsel aus ihrer Vergangenheit nach. Warum hätte Àveline sie verbannen sollen? Was meinte Madeleine bei dem Tunier mit "Ruin wird wiederkehren"? Inzwischen wurde es wieder dunkel und Elsa wurde hungrig. Sie kehrte richtung Stadt um, kam aber erst am nächten Morgen erschöpft an. Es hatte keinen Sinn auf einer isolierten Welt nach Raumschiffen oder modernen Städten zu suchen. Sie merkte, sie müsste für die nächste Zeit hier leben. Und in dieser Zeit sollte sie lieber keinen Groll haben. Am selbigen Tag besuchte sie Alex. Er hieß sie mit einem bescheidenen Lächeln willkommen und zog seinen Antrag zurück. Elsa's neues Erscheinungsbild würde ihm als Grund reichen ihn nicht zu heiraten. Elsa dankte ihm und verließ seinen Hof auf kurz darauf. Weitere Wochen der Langeweile vergingen für Elsa. Zwar ging sie hin und wieder in die Taverne, jedoch behandelte sie Keiner mehr wie ein attraktives junges Mädchen sondern eher wie das jüngste Gericht voller Ehrfurcht. Nach und nach erkannte Elsa die Sackgasse, in welcher sie angekommen war. Um ihr zu entfliehen müsste sie ein Wunder ereilen. Und dieses ließ auch nicht all zu lange aus Sich warten..... Ende des Kapitels
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    Elsa nickte etwas schüchtern, als sie schon mit einem Schwung von der Theke auf die Tanzfläche gezogen wurde. Jetzt begann die Band zu spielen. Sie spielten einen schnellen Walzer, zu welchem alle Ausenstehenden mitklatschten. In der gesamten Taverne entstand eine Atmosphäre von Spaß und Gemeinschaft und nach einem Walzer folgte der Nächste... Nach einer halben Stunde war Elsa jedoch erschöpft vom Tanzen, Drehen, Springen und Lachen. Sie setzte sich wieder an ihren Platz an der Theke wo Morris ihr bereits ein weiteres kaltes Bier hingestellt hatte. Durchgeschwitzt genoß sie ihr kühles Getränk, während um die Tanzfläche bereits ein Kreis aus Leuten in entstand. In der Mitte jeweils zwei Kerle, welche gegeneinander tanzten. Die Leute drum rum klatschen fröhlich im Takt der Musik mit, welche immer schneller wurde und auch hier folgten auf ein Tanzduell viele Weitere, in welchen sich auch andere Teilnehmer einbrachten. Auf die Tanzduelle folgten wiederum andere kleine Wettkämpfe wie Armdrücken oder Weitspucken. Die Menschenkreis drum rum musste sich dabei immer weiter vergrößern und ausdenen, damit die Kontrahenten in der Mitte genug Platz hatten für immer schwierigere Wettkämpfe. Elsa hatte sich inzwischen auch in den Kreis begeben und feuerte die Kerle mit an. Sie hatte solch ein spaßiges Erlebniss noch nie zuvor erlebt. Nach eine Runde Kopfnüsse folgte schließlich Gewichte heben. Hierbei ging auch Alexander in die Mitte und trat gegen irgendeinen Proll an, welcher damit prahlte wie stark er sei. Beide hoben verschiedenste Dinge hoch von Stühlen, über Tische bis hin zu vollen Weinfässern. Als beide mit den Fässern fertig waren, und sie nichts Schwereres finden konnten, kam Alexander schließlich auf Elsa zu, zog sie aus dem Kreis und hob sie auf seine linke Schulter, wobei sie wirklich auf seiner Schulter saß. Während er damit prahlte wie stark er sei, hielt er Elsa mit einer Hand an den Beinen fest. Sie wiederum hielt sich mit einer Hand an seinem Arm fest und versuchte sich sicher auf Alexanders Schulter zu balancieren. Den anderen Arm legte sie zur sicherheit auf seine rechte Schulter. Als sie sich ausbalanciert hatte überlegte sie jedoch: Soll das jetzt heißen ich bin schwerer als ein Weinfass? Alexanders Kontrahent jedoch protestierte. Wie du dir mal wieder die schönsten Mädchen aus der Mitte ziehst um sie zu beeindrucken. Dann holte er sich zwei ältere Damen aus dem Publikum und versuchte beide gleichzeitig auf seinen Schulter zu tragen. Das klappte für zwei Sekunden. Danach kippte er mit beladenen Schultern nach hinten um. Das ist nicht fair. Gieb mir die Blonde!!! Ich kann sie zehnmal höher heben als du! Alex setzte Elsa wieder von seiner Schulter. Als der andere Typ nach Elsa's Arm griff zog sie ihn weg, wodurch er ins wanken geriet und wieder hinfiel. Du Miststück! Er rappelte sich wieder auf und wollte Elsa eine Ohrfeige geben. Jedoch bekam er eine Sekunde davor die Faust von Alexander in sein Gesicht. Und auf den einen Schlag folgte der Andere... Eine wunderbare Schlägerei entstand in der sich fast alle jungen Kerle beteilligten. Elsa stand nur entsetzt da. Morris stellte sich mit zwie Krügen Bier neben Elsa und gab ihr einen davon. Leute... das ist doch nicht nötig... ihr... seid doch alle irgendworin die stärksten.. Lass sie Elsa. Die hälfte von denen ist eh schon betrunken. Solange sie die Tische und das Geschirr nicht zerschlagen können die machen was sie wollen. Beide gingen wieder an die Theke und unterhielten sich über die Typen und ihre Wettkämpfe. Als dann nach eine weiteren halben Stunde auch der letzte Schlag gefallen war, hatte etwa die hälfte der Männer ein blaues Auge oder eine gebrochene Nase. Auch Alexander war fertig mit Schlagen und setzte sich neben Elsa an die Theke. Seine Nase blutete, seine Arme waren voller Blutergüße und vermutlich hatte er sich seine Hand gebrochen. Ach herrlich. Es gibt doch nicht über ne schöne Kneipenschlägerei. Jaaaa.... ich sollte jetzt lieber gehen. Hast recht. Ich komm auch direkt mit. Sonst breche ich mir vielleicht noch mehr als nur ne Hand... Die beiden verabschiedeten sich von allen, auch wenn Elsa eigentlich nur Morris näher kannte. Draußen bemerkte Elsa jedoch erst, dass es bereits nacht war. Sie hatte bei all dem Spaß anscheinend die Zeit vergessen. Ich sollte jetzt lieber zurück zu Mutter Hildegard ins Kloster gehen. Danke für den tollen Abend. Warte Elsa. Es ist zu gefährlich um die Zeit, bei der Dunkelheit alleine durch den Wald zu gehen. Komm mit zu mir. Du kannst die Nacht bei uns schlafen. Mutter Hildegard wird es verstehen keine Sorge. Warum? Was ist so gefährlich im Wald? Hat es dir noch keiner erzählt? Komm wir gehen schnell zum Hof. Über sowas sollte man nicht in der Öffentlichkeit reden...
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    Mutter Hildegard führte Elsa eine Treppe hinunter in einen Kirchensaal. Hier saßen bereits andere Nonnen und beteten. Guten Morgen Schwestern. Dies hier ist unser neuer Gast Elsa. Sie wird für einnige Zeit bei uns verweilen. Die Nonnen lächelten zu Elsa, welche dies erwiederte. Elsa sah sich die Gesichter der Frauen an. Die meisten waren schon in einem höheren Alter, jedoch keineswegs alterschwach. Mutter Hildegard rief zum Essen, woraufhin alle durch das Kloster eielten und mit Geschirr und Besteck in der Speiseraum kammen. Alle setzten sich an den Tisch, während Schwester Anne-Marie Krüge mit Milch und Schüsseln mit Haferbrei auf dem Tisch verteielte. Nun falteten alle ihre Hände und Mutter Hildegard sprach ein Tischgebet. Elsa überkam dabei ein Lächeln. Sie freute sich über die Liebe und die Wärme, mit welcher ihr die Schwestern begegneten. Schließlich war das Gebet zu Ende und alle nahmen sich Haferbrei und Milch. Zu ihrer Überraschung schmeckte dieses simple Essen Elsa hervorragend. Alle unterhielten sich miteinander über alltägliche Dinge. Und auch Elsa konnte einniges über sich erzählen, als eine Schwester danach fragte. Nun ich bin jetzt 16 Jahre alt und war noch nie zuvor in Buchenhain... Elsa wusste nicht wie sie weiter machen sollte. Zu ihrem Glück hatten im selben Moment alle fertig gegessen. Schwester Anne-Marie kam mit einem Tablett und räumte ab, während die anderen Schwestern den Raum verließen um ihrer alltäglichen Arbeit im Klostergarten oder im Kloster selber nachzugehen. Elsa stand auf und half Anne-Marie selbstständig beim abräumen, wodurch sie ein warmes Lächeln zurück bekam. Schließlich ging sie zu Mutter Hildegard welche immernoch am Tisch saß. Mutter Hildegard, du sagtest ich wurde von "der Wache" hier hergebracht? Ja, es war der junge Alexander (Aussprache wie im Englischen :3 ). Er sagte er hätte im Wald nach dem rechten gesehen und dich dabei gefunden. Das Kloster hätte wohl näher gelegen als die Stadt an sich, weshalb er dich zu uns trug. Wir boten ihm an hier zu übernachten doch er musste gehen. Wo finde ich diesen Alexander? Ich würde mich gerne bei ihm bedanken. Oh Kindchen, das ist wirklich lieb von dir. Er wohnt am Rand der Stadt auf einem kleinen Hof mit seiner Großmutter. Er ging zur Wache um für sie und sich sorgen zu können. Seit dem ist er selbstbewusst und kräftig geworden. Ich gehe heute selber in die Stadt und kann dich gerne mitnehmen wenn du magst. Es dauert ca. 15 minuten zu Fuß. Gerne. Ich würde ihm gerne etwas schenken. Weißt du was ein angemessenes Geschenk wäre? Och wie süß. Wenn du durch den Kirchensaal durch die große Tür rausgehst kommts du direkt auf einen Hügel. Dort wachsen viele bunte Blumen und du kannst die Stadt von dort aus sehen. Aber fall nicht den Hügel hinunter. Ich verspreche ich bin vorsichtig. Vielen Dank. So ging Elsa, wie ihr Mutter Hildegard sagte auf den Hügel und pflückte ein paar Blumen. Von hier konnte man tatsächlich die Stadt sehen. Sie war klein, mittelalterlich und versteckt in einem Wald. In der Mitte ragte ein Turm mit Uhr heraus, vermutlich das Rathaus. Drum rum sah Elsa noch einnige Schornsteine aus denen Rauch heraus kam. Der Rest war in einem Wald versteckt. Der Wald selber sah jedoch nicht sonderlich gesund aus. Es hingen nur vereinzelt grüne Blätter an den Buchen, nach welchen offensichtlich dieser Ort benannt wurde. Das Wetter war auch nicht das aller Beste. Graue Wolken verliehen diesem Anblick etwas Unheimliches. Auf einmal hörte Elsa Mutter Hildegard ihren Namen rufen. Sofort lief sie zu ihr und die beiden brachen in RIchtung Stadt auf...
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    Elsa nahm den Eimer mit dem schmutzigen Wasser und machte die Tür auf. Die Frau nahm ihr den Eimer ab und die beiden gingen einen schmallen Flur entlang. Die Wände waren weiß, an den Wänden hingen ein paar Kerzen zur Beleuchtung und auf jeder Seite waren in etwa weitere vier Türen. Am Ende machte der Flur einen Knick nach Rechts wo eine Treppe hinunter führte. Unten angekommen erwartete Elsa eine weitere alte Frau in der gleichen Kleidung wie die Erste. Guten Morgen. Was für eine Schönheit du bist! Ich bin Mutter Hildegard und das ist Schwester Anne-Marie. Willkommen in unserem bescheidenen Kloster. Magst du mir deinen Namen verraten Kind? Ich bin Elsa. Was für ein hübscher Name. Und wie ist dein Nachname? I.. Ich.. Wenn du es uns nicht sagen möchtest musst du es auch nicht. Elsa reicht uns vollkommen. Du hast uns erst einen schrecken eingejagd. Als dich die Wache gestern zu uns brachte dachten wir erst, dass du es nicht schaffen würdest so blutverschmiert wie du warst. Doch du hattest keinen Kratzer an dir. Keinen Kratzer?! Keinen Einzigen. Aber was ist dir denn passiert Kind? Warum bist du des Nachts zu diesen Tagen nur in einem Unterkleid im Wald spazieren. Wenn Er dich gefunden hätte... Er? Ich wollte niemandem Ärger machen. Ich weiß nicht was passiert ist. Verzeihen Sie bitte... Och Kindchen, sag ruhig "Du" zu uns. Wir sind doch keine Autoritätspersonen. Erst Recht nicht für eine junge Dame wie dich. Verzeihung, jedenfalls wo bin ich hier genau? In unserem Kloster. Etwa eine viertel Stunde von Buchenhain entfernt. Wir sind Nonnen. Und von wo kommst du? Elsa schwieg. Sie schaute sich mit abwesendem Blick den Raum an. Es war anscheinend ein Esszimmer. In der Mitte stand ein großer Holztisch mit etwa neun Stühlen auf jeder Seite. Zwei große Fenster, gegenüber der Treppe und ein bescheidener Kronleuchter spendeten dem Raum genügend Licht. Der Boden war aus Holzdielen, welche sehr laut knarrten wenn man auf ihnen lief. Ein großer Rahmen ohne Tür stellte den Ausgang zu dem Raum da. Ansonsten entdeckte sie nichts besonderes mehr. Ich verstehe... Du bist von zu Hause weggelaufen stimmts? Hat jemand in deiner Familie versucht die zu missbrauchen? Kommt daher das ganze Blut? Ist auch egal. Du hast hier Asyl und bist willkommen. Niemand hat das Recht eine Seele einfach zu missbrauchen. Hier bist du sicher. Mutter, die anderen Schwestern warten schon. Wir sollten nun gehen. Ist gut. Komm Elsa. Wir stellen dich jetzt den restlichen Schwestern vor. Ach und keine Sorge. Nur weil du jetzt hier lebst musst du noch lange keine Nonne werden. Es ist unsere Pflicht vor Gott einer armen Seele wir dir Zuflucht zu gewähren.
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    Kapitel 9 Eine traurige Melodie Lilietta war grade dabei, sich etwas zu essen zu machen. Dann öffnete sich die Tür und Nekra kam rein. Ihre Tür hatte noch kein Schloss, weshalb sie immer offenstand. Tiana folgte ihm und lehnte die Tür wieder an. Lilietta schaute beide verwirrt an. "Lilietta? Ich habe Gerüchte gehört, dass du das Dorf verlassen möchtest und vorbereitungen dazu getroffen hast. Stimmt das?", sagte Nekra während er durch die Tür kam. Sie schaute wieder zu ihrem Essen, welches sie grade machte. Deswegen sind sie also hier, dachte sie im Stillem. "Ja.", antwortete sie kurz. "Aber warum jetzt schon? Bist du dir wirklich sicher damit? Du hattest doch noch vor, dich mit einigen Sachen noch mehr auseinander zu setzen.", sagte Tiana verwirrt. Das stimmte. Sie hatte sich vorgenommen noch über die verschiedenen Rassen sich zu informieren und über die verschiedenen Planetenarten die es gab. Sie hatte bis jetzt nur Grundlegende Sachen dazu herausfinden können in den ganzen Büchern von Nekra, welcher ihr diese lieh. "Das stimmt… Ich hatte jedoch nicht vor, euch so viele Schwierigkeiten zu bereiten mit den Dorfbewohnern… Ich möchte euch nicht weiter Probleme bereiten. Zudem halte ich’s einfach nicht mehr aus… dieses Geflüster immer, wenn ich das Dorf betrete… diese Blicke…", sagte sie langsam. Sie schaute nach wie vor auf das Essen, jedoch konzentrierte sich nicht mehr wirklich darauf weiter zu kochen. "Deswegen…ich halte es nicht mehr aus. Ich möchte lieber heute als morgen hier weg... Ich fühle mich auch nicht mehr sicher hier. Manche Floraner kommen teilweise nachts zu meinem Haus und sagen mir ich solle endlich verschwinden. Wenn ich bleibe würde ich nur noch mehr Unglück bringen.", sagte sie weiter und wurde immer leiser. Als sie zu den beiden schaute, versuchte sie zu lächeln, aber bekam kein wirkliches Lächeln zustande. Stattdessen wirkte es eher schmerzverzerrt. Sie konnte es selber nicht glauben, dass sie sowas je sagen würde. Und es verletzte sie, als sie dies realisierte. Beide standen wie angewurzelt da. "Ich werde vermutlich auch nicht zurückkehren. Ich würde sowieso nicht willkommen geheißen werden.", sagte sie zu den beiden. Nekra sagte als erster wieder etwas. „Und du bist dir wirklich sicher?“, sagte er ruhig. „Ja. Das bin ich.“, antwortete sie leise. „Dann ist es...", fing Nekra an zu sagen. Plötzlich hörte man ein rufen. Alle drehten sich zur Tür, als diese plötzlich aufgeschlagen wurde. Dort stand nun eine Wache aus dem Dorf. "Greenfinger! Das Monster, es wurde in der Nähe des Dorfes gesichtet! Und es war auf dem Weg Richtung Dorf!", sagte die Wache völlig außer Atem. "Bitte was?!", sagte Nekra vollkommen aus der Fassung. Dann drehte er sich zu Tiana und Lilietta um, welche wie angewurzelt dastanden. "Ihr beide! Kommt mit!", sagte er schnell und ging daraufhin hinaus durch die Tür. Auf dem Weg zur Dorfmitte sahen sie überall Floraner, welche sich Kampfbereit machten. "Lilietta... bitte verlass das Dorf so schnell es geht.", sagte Nekra nun mit einer ernsten Stimme. "Nach heute werde ich dich nicht mehr in Schutz nehmen können. Also flieh, solange überall Verwirrtheit herrscht. Ich hatte dir schon einige Sachen ebenfalls ins Raumschiff bringen lassen, darunter Bücher, Essen und sonstige Sachen. Zusammen mit deinen Vorbereitungen solltest du eigentlich sofort Startklar sein.", sagte er und schaute zu ihr mit einem ernsten Gesicht. Sie schaute ihn an. Sie war überfordert von der ganzen Situation. "Ich...", fing sie an, jedoch wusste sie nicht, was sie sagen sollte. Letztendlich nickte sie nur, während sie weiter Richtung Dorfmitte unterwegs waren. "Tiana? Versammle bitte alle Dorfältesten in meinem Baum.", sagte er nun, und wandte sich an Tiana. Tiana schaute ihn an. Dann sah sie mit einem traurigem lächeln zu Lilietta. "Ich werde dich vermissen.", sagte sie schließlich und lief nun in eine andere Richtung weiter. "Ich dich auch...", sagte Lilietta leise vor sich hin. Dann waren sie in der Dorfmitte angekommen. Das Schiff stand noch dort, wie an dem Tag, wo sie es hier landeten. Sie blieben vor der offenen Lucke stehen. "Na los, rein mit dir. Wir haben nicht viel Zeit bis es auffällt, dass du dich aus dem Staub machen willst.", sagte er schnell zu ihr. Dann stieg zur Luke hinauf. Auf halben Weg blieb sie jedoch stehen und drehte sich zu Nekra um. "Vielen Dank Nekra... für alles.", sagte sie zu ihm. "Du brauchst mir für nichts zu danken. Ich hatte selber genug Spaß, mein Wissen weitergeben zu können an jemanden. Es ist Dank genug, wenn ich weiß, dass du dieses Wissen richtig anwendest.", sagte er ruhig zu ihr. "Und jetzt ab mit dir, los!" Daraufhin drehte sich Lilietta um, ging ins Raumschiff und schloss die Luke. Sie schaute sich kurz um, um nochmal zu überprüfen, ob alles Notwendige im Raumschiff war. "Sail? Bitte das Schiff soweit wie möglich startklar machen!", sagte sie laut. "Schiff wird startklar gemacht. Initialisiere die Startdüsen. Öffne Gebiets- und Sternenkarte auf dem vorderen Monitor. Schiff ist bereit zum Starten." Dann setzte sie sich in den Stuhl im vorderen Teil des Schiffes, welcher vor den Schalttafeln stand wo die Karten angezeigt wurden. Dann schob sie einen Hebel nach vorne und das Schiff bewegte sich. Sie hörte die lauten Startdüsen des Schiffes und merkte leicht, wie sie nach unten in den Sitz gedrückt wurde. Sie schaute nach vorne durch die große Frontscheibe uns sah, wie das Schiff langsam nach oben Flog. Jetzt heißt es Abschied nehmen..., dachte sie im Stillem und fühlte, wie sich Traurigkeit in ihr ausbreitete. Nach einiger Zeit drückte sie auf einen Knopf, und sie wurde nach hinten in den Sitz gedrückt, während das Schiff immer weiter beschleunigte, um den Planeten zu verlassen. Nur wenige Momente später wurde es ganz ruhig und das Schiff hörte auf zu wackeln. Sie schaute erneut aus dem Frontfenster und sah, dass um sie herum nur das Schwarz des Weltalls war, und immer mal wieder darin farbige Punkte, was wohl Planeten sein müssten. "Schiff ist außerhalb der Laufbahn des Planeten angekommen, Düsen werden in den Standby-Modus umgestellt. Geben sie eine Route ein, um das Schiff zu einer neuen Position zu fliegen.", sagte das S.A.I.L. nach einiger Zeit der Stille. Doch Lilietta war nicht danach, sich jetzt schon Gedanken darüber zu machen, wo sie hinwollte. Sie stand auf, ging in den mittleren Teil des Schiffes, wo die Betten in die Wand eingearbeitet waren und setzte sich auf das untere, nachdem sie es ein bisschen weiter aus der Wand gezogen hatte. Sie schaute sich etwas um. Und dann sah sie etwas. Eine Gitarre. Sie stand im hinteren Bereich des Schiffes. Lilietta hatte in der Zeit. nach dem Zwischenfall mit dem Wolf, zum Teil auch gelernt, mit der Gitarre zu spielen. Nekra meinte, es wäre eine gute Beschäftigung für lange Reisen im Weltall. Zumal es ziemlich ruhig und eintönig werden kann bei solchen. Deshalb hat er ihr auch beigebracht, wie man Gitarre spielt. Sie ging zu der Gitarre, nahm sie auf, und setzte sich wieder zurück auf das Bett. Das ist Nekras Gitarre..., bemerkte sie. Sie selber hatte nie eine eigene gehabt. Sie konnte immer nur mit seiner spielen. Und dann fing sie an die Saiten willkürlich zu zupfen. Sie machte so lange weiter, bis es eine Melodie ergab. Sie feilte immer weiter an der Melodie bis sie ihr gefiel. Ihr fielen immer weitere neue Erweiterungen für ihre Melodie ein. Es war eine ruhige und fast schon traurige Melodie. Doch genau jetzt war Lilietta danach, eine solche zu hören. Und so vergingen die Stunden, während sie ohne wirkliches Ziel im Weltraum vor sich hin schwebte mit ihrem Schiff.
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    1 Jahr verging seit diesem Skandal. Der König war verschwunden und vermutlich tot. Madeleine war ebenfalls tot und Ätheria stand zuerst ohne Monarchen da. Nach eine demokratischen Abstimmung wollte das Volk Elsa als Königin. Sie lehnte jedoch den Thron ab und meinte, dass Àveline mehr vom Regieren verstand. Sie gründeten zusammen mit Elisabeth ein Drei-Anführer-System. Àveline war absofort für Ätheria und dessen Politik verantwortlich, Elisabeth kümmerte sich um die Wirtschaft und den Handel mit andere Kolonien und Elsa reformierte das Gesetzt und wurde als Richterin im Universum bekannt. Durch ihre neuen Aufgaben, verschwand Elsa's Gesicht endgültig unter ihrem Helm, welchen sie inzwischen wieder mit ihrer Rüstung und Schwert Gold-Rot färben ließ. Sie war vielleicht die Richterin von Ätheria aber ihre Zugehörigkeit gehörte nach Spielburg. Dennoch nahm sie den Titel Elsa von Ätheria an um vom Volk auch akzeptiert zu werden. Minka war inzwischen abgereist. Sie hatte selber Dinge in ihrer Heimat zu regeln und wurde von Ätheria mit einem uralten Floranerspeer beschenkt für ihrer Dienste am Königreich. Erwin hingegen bekam etwas Besseres. Aufgrund dessen, dass Elsa von nun an größtenteils wieder das Universum bereisen würde, ernannte sie Erwin zum Baron von Spielburg. Der Titel war im zwar erst nicht gewachsen, aber nach einiger Zeit und mit Wohlwollen der Bürger erreichte Erwin viel und verhalf Spieburg zu neuem Glanz. Gleichzeitig entschieden Elsa, Àveline und Elisabeth sich wieder unter anderen Kulturen zu verbreiten. Sie entsanten Missionare zu verschiedenen Reichen der Menschen, welche Engel immernoch als heillig ansahen jedoch für ausgestorben hielten. So wurde Ätheria zu einer Metropole und wured technisch ausgebaut, wobei es seinen alten Charm behielt. Die Märkte boomten und das Böse schien ein weiteres Mal ausgelöscht. Unterdessen fand Elsa neue Freunde in den Kolonien der Republik und anderer Fraktionen. So zählte sie bald Jimmy Rustleton, einen charmanten General der Republik und Olaxis, einen verträumten aber einzigartigen Hylotl bald zu ihren neuen Freunden. Alles schien für Elsa zum ersten Mal in bester Ordnung. Den König von Ätheria schien niemand zu vermissen. Seine drei hinterbliebenen Töchter konnten ihn auf Grund seiner Einstellung nie lieben oder leiden. Und beim Volk war er auch eher der Unbegabte in einer Familie aus Hochbegabten. Auf Madeleines Ermordung antwortete Elsa zu ihrer neuen Königin nur: Madeleine ist durch ungeünstige Magie dem Tode verfallen. Zufälliger Weise ging diese Magie von meinem Schwert aus. Sie war eine Verräterin und im Bunde mit dunkler Magie. Ich habe nicht gesehen, dass sie von jemandem hier getötet wurde und mein Urteil wurde bereits im Ersten Königreich Spielburg als unanfechtbar angesehen. Madeleines Zauber konnte Elsa auch bald auf den Grund gehen. In ihrem Zimmer waren Zahlreiche Bücher zur Verzauberung von Gedanken und Aussehen. Jedoch blieb bis Weilen das Rätsel über ihre letzten Worte. Wenn die Kultisten wirklich noch existierten wäre das Universum mal wieder in großer Gefahr. Elsa jedoch glaubte nicht mehr daran. Nachdem was ihr Minka damals berichtete und was sie im Herzen von Ruin an Schaden angerichtet hatte war es unmöglich, dass dieses Monstrum weiter existieren konnte.
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    Àveline und Elisabeth stürmten in Madeleines Gemach. Dort lag auf einem Tisch ein schwarzer Talisman. Sie erkannten sofort das Böse was von ihm ausging und versuchten ihn beide mit ihren Kräften zu zerstören. Sie erkannten jedoch, dass ihnen Elsa fehlte um den seine Kraft zu brechen. Beide gingen und den Balkon, streckten ihre Flügel und flogen runter in die Arena. Die Arena selber war jedoch schon zu weiten Teilen zerstört. Elsa versuchte Madeleine die Flügel abzuschlagen, Madeleine versuchte Elsa zu töten. In einem Moment, als Beide auf einander zuflogen schaffte es Elsa in einer schnellen Drehung Madeleines beschworene Flügel abzutrennen, worauf diese zu Boden viel und einen Moment betäubt war. Elsa schnell!!! Zünde diesen Talisman an. Er bündelt einen Fluch von Madeleine. Eine Sekunde später richtete Elsa ihr Schwert mit der Klinge vorran auf den Talisman, worauf eine Feuerkugel heraus schoß und den Talisman entflammte. Dieser Zerbrach im selben Moment, wodurch Madeleine kurz aufschrie und dann bewusstlos wurde. Gleichzeit jedoch schrie der König einen dämonischen Schrei aus. Schwarzer Dampf kam aus seinen Augen und seinem Mund. Sein Gesicht schmolz dahin, seine Flügel verloren ihre Federn und wurden ledern. Seine Haare färbten sich schwarz und seine Haut wurde blass. Ein violettes Gewand formte sich um ihn rum und zum vorschein kam ein Dämon in der Kluft eines Kultisten. Elsa, welche immernoch in der Luft flog richtete ihre Klinge auf den Dämon. Dieser jedoch formte um sich rum ein schwarzes Loch mit welchem er auch schon verschwand. Kurz bevor Elsa hinein fliegen konnte, schloss sich das Loch und ließ alle Beteiligten mit einem Schock zurück. Elsa's Feuerkreis erlosch, ihr Schwert kam zur Ruhe und sie landete in dem Trümmelfeld. Nun versuchten die Wachen Madeleine festzunehmen, doch grade als sie sie verhaften wollten, began sie ohne Flügel in der Luft zu schweben. Wind kam auf und ihre Augen leuchteten giftgrün. Ihr Narren!!! Der König ist tot. Ätheria wird fallen und Ruin wird wieder auferstehen!!! Das erste Zeitalter der Engel ist vorbei!!! Die Dunkelheit wir... Bevor sie ausreden konnte, flog Elsa auf sie zu, entflammte ihr Schwert erneut und enthauptete ihre Schwester. Als ihr Kopf über den Boden rollte und ihr verdorbenes Blut verteilte öffnete sich wieder das Schwarze Loch und der tote Körper des Kultitsten, welcher sich als König ausgab viel hinaus. Die Sonne legte schließlich über Ätheria. Alle standen da, geschockt von der Zerstörung, verwirrt von den Ereignissen.
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    Aufgrund der Ereignisse des letzten Abends kündigte der König an, dass jeder Adlige von Ätheria zu Hofe zeigen solle um sich Seiner würdig zu erweisen und Elsa als Ehefrau zu bekommen. Wie es das Gesetz jedoch vorsah sollte Elsa selber entscheiden wer würdig und wer nicht würdig war. Sie selber zeigte sich so in den nächsten Tagen kaum noch zu Hofe um möglichst Lange Zeit schinden zu können. Statdessen erkundete sie Ätheria, unterhielt sich mit verschiedenen Beamten und sorgte durch Veranstaltungen wie z.B. ein Gartenfest im Schloss für ein hohes Ansehen am Bürger, als auch am Adel. Minka entdeckte die Wildinseln von Ätheria für sich und verbrachte die meisten Tage dort, wobei sie verschiedene Artefakte aus vergangener Zeit fand. Innerhalb einer Woche erlangte sie dadurch einen Ruf als Archäologin. Erwin wiederum verbrachte sehr viel Zeit im Schloss selber wo er verschiedenste Instrumente erlehrnte oder sich in der riesigen Bibliothek durch die Geschichte von Alt Spielburg bis hin zum Jüngsten Tage laß. Somit kehrte für die Drei ein Alltag ein, bei welchem sie sich jedoch nur noch selten sahen. Nach drei Wochen kam der König schließlich zu Elsa und befahl ihr sich innerhalb der nächsten Woche einen Verlobten auszusuchen. Sonst würde er sie enterben und verbannen. Am selbigen Abend hatte Elsa dann schließlich die Idee: Wenn sie ihren Vater überzeugen würde, dass kein Mann in Ätheria ihrer würdig wär, so müsste er die Verlobung verschieben. Somit hatte sie die Idee auf ein Tunier. Jeder Kämpfer der um ihre Hand anhalten will solle sich beweisen. Und so verkündete der König selber am nächsten Tag von einem Tunier, in welches jeder Mann eingeladen war Elsa von seiner Kampfkraft zu überzeugen. Gleichzeitig befahl Elsa zwei Dienern ihre Rüstung in eine Kutscher zu verfrachten. Elsa selber stieg ebenfalls mit einem Beutel teurer Edelsteine ein. Die Kutsche selber wurde mit einem Schimmel bespannt (in Ätheria handelt es sich nicht um ein Pferd sondern ein Pegasus). Elsa sagte dem Kutscher er solle sie ins beste Handwerkerviertel der Stadt bringen. Am Abend kehrte Elsa heim, wo der König ihr von der Planung des Tuniers berichtete, und dass es um die 90.000 Teilnehmer wären. Aufgrund der hohen Zahl müsse sie sich also nicht jedes Tunier ansehen und könne die Zeit mit der Planung ihrer Hochzeit verbringen. Elsa selber jedoch stellte dem König ihre Regeln zum Tunier vor: 1. Keine Fernwaffen 2. Keine Magie 3. Auf dem Boden bleiben (springen ist erlaubt) 4. Der Erste der liegt verliert 5. Wenn Jemand liegt ist der Kampf vorbei. Bei weiteren Angriffen des Siegers wird dieser disqualifiziert. Und somit begann das Tunier am nächsten Morgen. Wie zu erwarten war Elsa selber als Zuschauherin beim ersten Kampf beteiligt. Die beiden Kämpfer schritten in den Schlosshof, welcher für das Tunier als Arena umfunktionierte. Einer von ihnen war ein junger Bursche mit einem leichten Kettenhemd und zersausten Flügeln. Sein Gegenüber jedoch war ein Ritter in silberner Rüstung, welche sich durch einen blauen Wappenrock und blauen bemahlungen wie auch einer blauen Feder auf dem Helm auszeichnete. Das Gesicht selber konnte man jedoch nicht erkennen. Der Ritter trug außerdem lichtweiße Flügel und ein silbernen Schwert mit blauen Edelsteinen darauf und verschiedenen, eingeschmiedeten Runen. Die Vermutung lag Nahe, dass dies kein einfacher Knappe sondern eher ein starker Kämpfer mit viel Erfahrung war. Bereits beim Anblick dieses Geschöpfs gab der Bursche auf. Somit kam majestätische Ritter eine Runde weiter. Das Tunier verlief über Wochen so. Und wenn sich gegen den Ritter mal einer traute, so dauerte es höchstens 3 Sekunden bis Dieser seine Niederlage erkannte. Erst im Finale schien jemand dem Ritter gewachsen zu sein. Ein muskulöser Krieger, welcher beim Beginn des Finales direkt auf den Ritter zurannte. Dieser wiederum weichte geschickt aus und verletzte den Muskelprotz mit dem Schwert an der Hüfte. Wutentbrannt rannte dieser wieder mit seiner Axt auf den Ritter zu. So ging es unfeähr 15 Minuten bis der Muskelprotz mit unzähligen Wunden zusammenbrach und wegen seiner Niederlage schrie. Er schrie laut aus, dass er es nicht fassen konnte Elsa nicht zu Frau haben zu können und forderte seinen neuen Rivalen den Helm abzunehmen, damit er sich sein Gesicht einprägen könne um Rache zu nehmen. Als dieser dann den Helm abnahm lächelte er den Muskelprotz mit einem einzigartigen Grinsen an, welches so viel aussagte wie "Du wirst niemals so gut sein wie ich..."
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    Gefällt dir der Sonnenuntergang kleine Schwester? Zu sehen wie die Dunkelheit langsam über das Licht siegt? Wie hast du das gemacht? Wie konntest du bitte einen Mann finden? Das war nicht so schwer. Meine Flügel sind zwar vergangen aber meine Schönheit nicht. Und nun bist du dran mit heiraten. Vater und ich haben uns bereits zu dir beraten. Ich sagte ihm, dass du bescheiden wärst. Daher bekommst du ebenfalls wie Àveline einen Mann aus dem Unteradel. Damit scheidest du dann leider aus der Thronfolge aus. Vergiss nicht das Àveline vor dir dran ist. Tut mir nicht Leid dich zu enttäuschen. Sie will auf den Thron verzichten und uns nach Elisabeths Heirat verlassen und im Universum ihr Glück versuchen. Jetzt komm es wird Zeit fürs Abendessen. Elsa wartete noch einen Augenblick bevor sie schließlich den Festsaal betrat. Dort angekommen verneigten sich alle außer dem König vor ihr. Minka und Erwin waren auch da. Erwin trug einen eleganten weinroten Anzug. Minka hingegen trug ein floranischer "Gewand". Schließlich rief der König, dass das Fest beginne und alle setzten sich an den riesigen Tisch. Minka setzte sich zwischen Elsa und Erwin so, dass die Drei sich austauschen konnten. Der erste Gang: Engels-Suppe, eine helle Brühe aus Gemüse mit Gewürzen und Sahne verfeinert. Dazu wurde allen Rotwein eingeschenkt. Minka, wieso trägst du kein Kleid? Ich hab meinem Zimmermädchen sofort gesagt es sollte mir eines meiner Floraneroutfits bringen. Danach hab ich es freundlich rausgeworfen. Ich kann es nicht ertragen die ganze Zeit behätschelt zu werden. Alle löffelten ihre Suppe. Es wurden verschiedene Geschichten erzählt und der gesammte Adel von Ätheria lachte. Elsa selber jedoch kannte niemanden außer ihrer Familie. In ihrer Abwesenheit hatte sich viel bei ihrem Volk getan. Schließlich kam der zweite Gang: Einen Braten mit Kartoffelbrei und feinem Gemüse. Als Beilagen wurden Brotkörbe mit Baguette und Kräuterbrühe auf dem Tisch verteilt. Erst jetzt viel Elsa auf, dass ihr eine "Gruppe" junger Herren gegenüber von ihr zulächelten. Sie sahen jedoch nicht besonders männlich aus. Eher wie, als hätte Papi für sie alles arrangiert. Àveline, welche neben Elsa saß sagte ihr: Ignoriere die lieber. Sie sind nichtmal adlig sondern drei Brüder eines Kaufmanns der bald Pleite ist. Sie wollen in den Adel heiraten um das Geschäfft ihres Vaters zu retten. Siehst du den Herren dort drüben? Das ist laut Vater dein Verlobter. Ein reicher Schnösel der alles erreicht hat außer seiner Familie. Die beiden schauten zu einem "alten" Engel mit grauer Halbglatze und Federn. Er trug einen Oberlippenbart und eine Brille und sah generell sehr langweillig aus. Aber der Brauch sagt doch, dass ich mir selber einen Mann aussuchen kann? Jaaaa... nein. Vater hat mal wieder voreillig gehandelt unter der Beeinflussung von Madeleine. Elisabeth und ich hätten ihm abgeraten aber wir waren nicht im Schloss zu dem Zeitpunkt. Madeleine hat wie auch schon bei meiner Ehe alles zu ihren gunsten manipuliert. Elisabeth und ich überlegen schon seit Jahren wie wir ihr einhalt gebieten können. Vater sagt zwar immer er liebt uns alle gleich, doch wir merken wie er von Madeleine kontrolliert wird. Jetzt wo ich wieder hier bin kann ich Gerechtigkeit neu erstrahlen lassen. Mit Elisabeth und dir könnten wir Madeleine und ihren Plänen endlich einhalt gebieten. Zu letzt kam das Dessert: Teufelstorte auf Schokoladenbasis. Das Wort Kalorienbombe beschreibt es hierbei auch am Besten. Du glaubst nicht wie froh Elisabeth und ich sind dich wieder bei uns zu haben. Es ist sehr viel passiert. Der Adel ist den Bach runter, das Volk wird korrupt und Madeleine plant im geheimen Ätheria zu übernehmen. Das Schlimme ist: Niemand will Elisabeth und mir glauben. Als hätte Madeleine alle hier verhext. Bist du dir da sicher? Vermutlich hat sie das sogar. Hast du hier einen gut aussehenden Mann getroffen? Ok ich glaube dir... Wir müssten sie ausspionieren. Aber wie? Elisabeth und ich sind damit beschäftigt zu verhindern, dass das Adelsgesetzt geändert wird und du wirst die nächsten Wochen mit deiner Verlobten beschäftigt sein. Wenn Madeleine uns wirklich erneut hintergangen hat, werden wir es auch diesmal aufdecken. Dann können wir sie enterben und endlich aus unserer Heimat verbannen. Schließlich waren alle fertig mit dem Dessert und der Ball begann. Sämtliche Damen positionierten sich am Rand des Ballsaals um von einem Herren angefragt zu werden. Minka und Erwin beschlossen sich im Notfall zusammen zu tun und versuchten sich unauffällig im Hintergrund zu halten. Elsa bekam hingegen direkt eine Einladung von ihrem Vater zu tanzen. Wiederwillig akzeptierte sie es und die beiden tanzten den Eröffnunfstanz. Ein Orchester spielte auf einem Cembalo, mehreren Violinen und einer Oboe während eine Frau dazu sang. Elsa konzentrierte sich auf die Abfolge des Tanzes wobei ihr Madeleine auffiel, welche Elsa ein böses Grinsen zuwarf. Als das Stück zuende war kamen alle, mit einem Partner zusammen und beganen zu tanzen, wobei die Damen von Herr zu Herr "weitergereicht" wurden. So musste Elsa mit jedem Mann tanzen. Als sie schließlich bei ihrem Verlobten ankam, rülpste dieser sie mit einem lauten Hallen an. Er hatte offensichtlich zu viel beim Essen getrunken. Schließlich musste er sich auf der Tanzfläche übergeben, woraufhin alle diese verließen und er einsam und betrunken hin und her taumelte. Elsa stellte sich zu Àveline und Elisabeth. Wenn Vater jetzt noch verlangt, dass ich DEN heirate... Ich denke damit sollten wir genug Zeit haben Madeleines Komplott zu stoppen... Zum Schluss des Abends, als der Saufbolt und sein Erbrochenes entfernt waren erklärte der König, dass die Hochzeit seiner geliebten Tocher aufgeschoben würde bis sie sich einen neuen Verlobten aussuchen würde. Erleichtert ging Elsa um Mitternacht, nach einer formalen Verabschiedung zu Bett, mit dem Glück beflügelt mehr Zeit zu haben.
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    Ihre kleine Schwester ist zu einer reizvollen jungen Frau herangereift. Schließlich kam auch Àveline auf Elsa zu und die Drei umarmten sich, wobei auch ein paar Tränen vergoßen wurden. Sie tauschten sich über das Vergangene aus und gingen dabei in Richtung der Thröne. Àveline stellte Elsa schließlich ihren Mann vor. Herzog James aus dem Unteradel von Spielburg. Er schien jedoch weniger interessiert an Àveline oder Elsa als an der Krone selbst. Der König selbst hatte sich inzwischen zu Madeleine begeben und die beiden flüsterten miteinander. Aufgrund dessen, dass alle von der Feier und dem Wiedersehen erschöpft waren bat Elsa darum sich ausruhen zu dürfen, bevor es schließlich ein Festessen geben sollte. Minka und Erwin bekamen jeweils ein Gästezimmer, wobei das Wort Zimmer diesem nicht gerecht wurde. Die Gästequartiere waren alle samt gleich gebaut und eingerichtet. In der Mitte befand sich ein kleiner Springbrunnen, an den Wänden hingen verschiedene Schwerter, Trophähen und Bilder von Adligen. Hinzu kamen noch ein Kamin, ein gigantisches Himmelbett und mehrere Sitzecken als auch ein Cembalo. Elsa selber jedoch bekam ein Zimmer mit Aussicht auf die Gärten und die Hauptstadt. Ihr Quartier war in mehrere Räume unterlegt, wobei nur ihr Schlafgemach eine Tür hatte. Auch bei ihr hingen verschiedenste Dekorationen an den Wänden, ein Kamin geschmückt mit Bildern ihrer Schwestern und zusätzlich noch einen Rüstungsständer auf dem ihre Rüstung bereits aufgestellt wurde und ihr Schwert in den "Händen" hielt. Das, was das Esszimmer darstellte entpuppte sich als ein gemütlicher Teilraum mit sehr prunkvollen Möbeln und mehreren Vitrinen, in welchem bestes Prozellan ausgestellt war. Eben typisch Barock. Von dem Wohnzimmer aus erstreckte sich ein Balkon welcher jedoch von Pflanzen umhült war. Nachdem Elsa ihr neues Zuhause inspiziert hatte stellte sich auch schon ihr neues Zimmermädchen vor. Sie kniete vor Elsa und versprach ihr gut zu dienen. Schließlich tickte die Uhr 8 und das Zimmermädchen rieht Elsa sich jetzt besser formal anzuziehen. Sie würde heute noch ihren Verlobten treffen. Elsa selber stimmte zu, wobei sich in ihrem Kopf eher ein Schock ereignete. Ihr Zimmermädchen zog Elsa schließlich ein goldenen Ballkleid an und steckte ihre goldenen Haare auf. Hinzu kamen noch Make-Up und verschiedene Perlenketten und goldene Tanzschuhe gekrönt von einer großen rosa-roten Blume in ihren Haaren. Als Elsa fertig angezogen war beschloss sie nochmal auf ihren Balkon zu gehen um tief durchzuatmen. Dort erwartete sie bereits Madeleine. Was Elsa jedoch mehr erschreckte war, dass Madeleines Flügel fehlten. Das goldene Abendlicht ließ Madeleines Kleid und ihre Haare in einem violetten Ton erscheinen. Keine von beiden sagte etwas. Elsa setze sich auf eine Bank, als die Uhr 9 schlug und beide Richtung Hauptstadt blickten über welcher sich die Sonne setzte...
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    Kapitel 6 Eine neue Welt Sie stand ein paar Minuten einfach nur rum und schaute Nekra mit einem verwirrten Blick an. Dann fing sie sich wieder etwas. "Aber... ich... wieso? Ich meine, es gehört dir. Wenn jemand damit umherfliegen sollte, dann du. Zudem, warum ausgerechnet ich? Wieso nicht.... Tiana zum Beispiel?" "Ich bin schon zu alt zum Reisen. Es würde mich zwar trotzdem reizen, jedoch habe ich hier meine Pflichten als Greenfinger. Ich kann unser Dorf nicht allein lassen. Und Tiana brauche ich auch an meiner Seite. Sonst komm ich doch gar nicht gegen die ganzen anderen Sturrköpfe im Dorf an.", sagte er ruhig. „Ähm... Also wenn ich das wirklich darf... dann... ja klar. Ich würde liebend gern reisen!“, sagte sie, immer noch überwältigt von dem Angebot. Nekra schaute sie lächelnd an. „Dann würde ich anfangen dir zu erklären wie man so ein Ding fliegt.“ Er fing an mit den simplen Sachen, zum Beispiel wie man den Treibstoff nachfüllt und was für einen Treibstoff dieses Schiff braucht. Er schien zu versuche nicht zu stark in die Details zu gehen, jedoch hatte sie so schon Probleme hinterherzukommen bei den ganzen Informationen. Lilietta war die ganze Zeit aufmerksam, da sie es liebte, ihr Wissen zu erweitern. Trotzdem fiel es ihr schwer alles zu behalten. Im Dorf hatte sie nur selten Zeit gehabt Sachen zu lernen, deshalb war sie es nicht gewohnt so viel Informationen auf einmal zu bekommen. Die meisten aus dem Dorf interessierten sich nicht wirklich dafür, neue Sachen zu lernen. Das heißt jedoch nicht, dass sie dumm sind. Sie sind sehr scharfsinnig sogar, jedoch im Bereich des Kämpfen und des Jagen. Da Lilietta jedoch schon immer Schwierigkeiten beim Kämpfen und Jagen, hatte sie immer versucht stattdessen ihr Wissen auf anderen Bereichen zu erweitern. Deshalb war sie, was das betrifft, schon immer ein Sonderling im Dorf gewesen. Als er fertig war mit dem erklären, wofür die ganzen Geräte im vorderen Teil waren, drehte er sich zu ihr. "Und jetzt zeige ich dir das eigentliche Herzstück dieses Schiffes.", sagte er und ging anschließend zu einer großen Tafel mit einem schwarzen Bereich der sich über die Tafel erstreckte. "Das hier ist ein S.A.I.L.", sagte er, während er darauf zeigte. "Das ist sozusagen dein Assistent, welcher dir bei allen möglichen Sachen beiseite steht. Außerdem kann es sein, dass er dir von Zeit zu Zeit auch Aufträge zur Verfügung stellt, die du erfüllen kannst. Falls du ebendiese erfüllst kannst du Belohnungen dafür erhalten von den Auftragstellern." Lilietta schaute ungläubig von Nekra zu dieser Tafel und wieder zurück. Wie soll mir eine Tafel helfen können oder mir Aufträge anbieten?, dachte sie. Sie konnte es sich einfach nicht vorstellen. Nekra schien dies zu bemerken und lächelte. "Unglaublich, oder nicht? Aber ich glaube es lässt sich besser erklären, wenn ich es dir zeige." Und damit tippte auf einen Knopf am Rand der Tafel. Plötzlich veränderte der schwarze Bereich seine Farbe. Die Fläche schien irgendwie anzufangen zu flackern und irgendwelche Zeichen bewegten sich von oben nach unten. Sie sprang vor Schreck einen Meter nach hinten und schaute misstrauisch zu der Tafel. Nekra schaute verblüfft von der schnellen Reaktion Liliettas zu ihr, fing aber nach ein paar Sekunden an zu lachen. Sie schaute verwirrt zu ihm. "Du kannst ruhig deine Hand vom Schwert wegnehmen. Alles ist gut. Das ist völlig normal." Erst jetzt merkte sie, dass sie mit ihrer einen Hand direkt zu ihrem Schwert gegriffen hat, welches noch auf ihrem Rücken war. "Dafür, dass du das Schwert erst seit kurzer Zeit hast und es nie benutzt hast, scheinen sich deine Reflexe schon daran gewöhnt zu haben. Nicht schlecht.", sagte Nekra, immer noch leicht am Lachen. Sie war selber überrascht, dass sie automatisch zum Schwert gegriffen hat. "Ich…ähm… ok", sagte sie und nahm die Hand schnell vom Schwert wieder weg und entspannte sich wieder. "Aber was ist das für eine magische Tafel? Wie soll sie mir helfen können? Ich meine, selbst wenn ich das lesen könnte was dieses Ding da zeigt grade, es verschwindet eh zu schnell wieder und wird durch irgendwas Neues ersetzt." "Das wird gleich aufhören. Es muss sich erst wieder neu starten.", sagte er ruhig. Neu starten?, dachte Lilietta und schaute Nekra verwirrt an. Gerade als sie fragen wollte wurde die Tafel wieder Dunkel. Dann erschien auf einmal etwas darauf, was wie ein Kopf aussah. Nur, das der Kopf Grün war. Was ist d… Dann ertönte auf einmal eine Stimme aus der Richtung von der Tafel. "Neustart abgeschlossen. Alle Systeme Ordnungsgemäß hochgefahren. Versuche Datenbank zu laden." Auf gewisser Art und Weise war die Stimme verstörend. Sie konnte sie zwar verstehen, jedoch wirkte jedes Wort so unnatürlich. Sie schaute die Tafel mit einem gewissermaßen angeekelten Gesicht an. Sie mochte diese Stimme nicht. Als sie zu Nekra schaute sah er ihr Gesicht und grinste. "Ja, ich mag diese Stimme auch nicht. Sobald es die Datenbank jedoch hat, sollte sie um einiges angenehmer klingen." Sie schaute daraufhin Nekra daraufhin mit einem schiefen Lächeln an, was so viel wie "Na hoffentlich" aussagen sollte, und schaute wieder zurück zur Tafel. Nach einiger Zeit ertönte die Stimme nochmal. "Fehler beim Laden der Datenbank. Registrierung erforderlich zum Laden der Rassenspezifischen Daten." "Ach ja, da war ja was.", sagte Nekra. "Du musst dich erst registrieren." Registrieren? Was ist das?, dachte sie verwirrt und schaute Nekra mit einem fragendem BlIck an. "Das S.A.I.L. wird dir schon sagen, was du tun musst.", sagte er und nickte in Richtung der Tafel. Daraufhin ging sie zur Tafel und stellte sich vor ihr hin. Dann ertönte die Stimme wieder. "Bitte geben sie ihren vollen Namen an." "Lilietta Flora" "Lilietta Flora. Eingabe bestätigt." Sie zuckte zusammen und verzog das Gesicht, als die Stimme ihren Namen aussprach. "Beginne nun mit dem Scan.", sagte die Stimme daraufhin. Dann kamen plötzlich Lichtstrahlen aus der Tafel, welche sich einmal über ihren ganzen Körper bewegten. Sie blieb stehen und ließ es einfach über sich ergehen. "Scan abgeschlossen.", ertönte von der Tafel und die Strahlen verschwanden. "Rasse: Floraner. Blätterfarbe: Grün. Blütenfarbe: Lila. Geschlecht: Weiblich. Name: Lilietta Flora. Registrierung abgeschlossen. Versuche Datenbank zu laden. Laden erfolgreich. Führe schnellen Neustart durch." Daraufhin wurde die Tafel wieder dunkel. Lilietta trat wieder zurück von der Tafel. Dann, nachdem sie ein paar Sekunden des stillen Wartens, piepte die Tafel kurz. Danach ertönte eine Stimme wieder. Diesmal war sie nicht so ekelhaft unnatürlich. Sie war zwar immer noch leicht ruckartig, jedoch sehr viel angenehmer zum Zuhören. "Das S.A.I.L. wurde fertig eingerichtet. Hallo ich bin ihr Ship-based Artificial Intelligence Lattice, auch kurz S.A.I.L. genannt. Ich werde ihnen bei verschiedenen Sachen Hilfe leisten, und ihnen auch Aufträge anbieten, wenn solche vorhanden sind. Ich hoffe ich werde ihnen gute Dienste leisten." Lilietta schaute zu Nekra, immer noch verblüfft vom S.A.I.L. "Ich glaube, ich habe für heute genug erklärt. Wir sollten uns langsam fürs Übernachten vorbereiten und uns was zu essen machen." Lilietta schaute erst verwirrt zu Nekra. Übernachten? Wie spät ist es denn schon?? Bei den ganzen Informationen, die sie versucht hat in sich reinzustopfen, hatte sie komplett ihr Zeitgefühl verloren. Sie ging deshalb langsam zur Luke, von welcher aus sie in das Schiff gegangen sind, und schaute hinaus. Es war bereits relativ dunkel geworden. Lilietta war verwundert, dass es schon so spät war, wenn man bedenkt, dass sie ins Schiff gegangen sind, als die Sonne gerade erst aufgegangen war. "Morgen werde wir erstmal wieder zurück zum Dorf gehen. Selbst wenn du auf Reisen gehst, musst du zuerst allerlei Sachen zusammenpacken. Da wird dein Beutelinhalt nicht reichen", sagte Nekra scherzend, als Lilietta sich wieder zum inneren des Raumschiffes wendete. "Ach ja, übrigens: Das S.A.I.L. kann für dich auch die Lichter an und ausmachen, sowie die Wärme regulieren im Raumschiff und noch einige andere Sachen. Du musst es nur ansprechen, und es sagen, was es machen soll.", sagte Nekra mit einem Lächeln im Gesicht. Sie schaute ihn verwirrt an. Was kann man denn noch alles hier machen?? Sie war einfach überwältigt von den ganzen Funktionen, die ihr zur Verfügung standen. Sie hatte heute so viel Neues gelernt. Sie war überglücklich. Auch Nekra schien es zu genießen, ihr die einzelnen Funktionen des Schiffes zu erklären. Er wirkte ziemlich glücklich und lächelte den Großteil der Zeit. "Ich... ok. Dann versuch ich es mal. Ähm.... Sail? Mach bitte die Lichter an im Schiff.", sagte sie vorsichtig. Kurz darauf gingen die Lichter, eins nach dem anderen, an im Raumschiff. Sie war im ersten Moment geblendet und merkte auch erst jetzt, wie dunkel es die ganze Zeit schon gewesen sein musste. "Ach... und mach bitte die Tür wieder zu.", fügte Lilietta danach noch hinzu, woraufhin die Luke sich langsam wieder schloss. "So, und um den Rest kümmere ich mich. Du kannst dich ja schonmal ausruhen oder dich weiter umschauen, während ich das Essen vorbereite.", sagte er, und verschwand im hinteren Teil des Raumschiffes, wo er einen Tisch mit Bänken, Schränke und noch weitere Geräte, welche sie noch nie zuvor gesehen hatte, einfach aus der Wand herauszog. Sie war fasziniert von dem Anblick, wie alles einfach in den Wänden versteckt war, um Platz zu sparen. Sie schaute sich weiter um im Raumschiff, schaute sich nochmal die Geräte im vorderen Teil des Schiffes an, über welche sie am Mittag geredet hatten und legte sich dann ins Bett, während sie wartete. Ihr flog noch so vieles durch den Kopf. Passiert das wirklich grade alles? Nach einiger Zeit rief Nekra sie, weil das Essen bereit war. Er hatte aus dem Restfleisch, welches übrig geblieben ist bis jetzt, und ein paar anderen Sachen die er in seinem Rucksack dabei hatte, einen Fleischeintopf gemacht. Allein vom Geruch bekam sie schon Hunger. Im Anschluss legte sich beide auch schon schlafen. Lilietta war erschöpft, durch die ganzen Informationen, welche sie immer noch versucht zu verarbeiten, und Nekra schien auch erschöpft zu sein. Sie machte die Augen zu und dachte noch einige Zeit über das nach, was heute passiert war. Das ist also meine neue Welt... Und dann war sie auch schon eingeschlafen.
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    Ein Leben im "Exil" Elsa erwachte. Offensichtlich ist sie in ihrem Käfig wieder ohnmächtig geworden. Sie war geschockt von den Ereignissen, spürte jedoch keine Schmerzen mehr an ihrem Rücken. Sie schaute sich um und bemerkte, dass sie in einem Bett lag. Ein kleines gemütliches Holzbett mit rot-weiß karrierter Bettwäsche. Sie befand sich in einem kleinen Raum aus Steinmauern. Es gabg drei kleine Kachelfenster, auf welchen verschiedene Wildblumen wie Mohn und Gänseblümchen standen. Ein Fenster lag direkt am anderen Ende des Raumes, die beiden Anderen and der linken Wand von ihr aus gesehen. Auf der rechten Seite war eine kleine Holztür. Der Boden war ebenfalls aus Holzdielen. Ein kleines Feuer knisterte neben dem Bett in einem Ofen. Ansonsten gab es hier nicht mehr zu sehen außer zwei Stühle, einen runden Holztisch in der Mitte des Raumes und ein Bücherregal mit einem Schaukelstuhl am anderen Ende neben dem Fenster. Elsa hatte nicht die geringste Ahnung wo sie war oder was ihr passiert war. Jedoch bemerkte sie, dass ihre Haare fettig waren und ihr Hemd durchgeschwitzt war. Sie konnte sich selber nicht riechen und stand auf um aus einem Fenster zu blicken. Sie sah hinaus und blickte auf einen tiefen, grünen Wald. Ihr Zimmer lag auf gleicher Höhe zu den Baumkronen und Elsa konnte das Zwitschern der Vögel hören. Auf einmal klopfte es an der Tür. Elsa ging in nichts weiter als einem Hemd bekleidet zu der Tür und machte diese auf. Vor ihr Stand eine alte Frau in einem schwarz-weißen Gewand, welches sie zum Teil verhüllte. Ihr Gesicht drückte ein liebevolles, aber auch besorgtes Lächeln aus. Guten Morgen Kindchen. Hier hast du einen Eimer mit warmen Wasser und etwas zu anziehen. Husch Husch! Die anderen warten schon. Elsa tat wie ihr gesagt und wusch sich von ihrem Schmutz und ihrem Gestank. Schließlich betrachtete sie das Kleid, welches ihr die Frau gegeben hatte. Es war ein blaues Kleid aus Wolle mit einer schwarzen Wollweste und braunen Schuhen dazu. Sie blickte nochmal in den Raum und entdeckte einen Kamm und einen Handspiegel auf dem Tisch. SIe beschloss sich die Haare zu kämmen um wenigstens etwas gepflegt ihre neue Umgebung kenne zu lernen. Sie erblickte sich im Spiegel und wurde von sich selbst überrascht. Aus dem zuvor über 1000-Jahre altem Engel war augenscheinlich ein ca. 16 jähriges Mädchen geworden mit. Sie schaute noch einmal kurz aus dem Fenster und überlegte. Jedoch wollte ihr kein Gedanke im Kopf bleiben. Plötzlich klopfte es wieder. Nicht tröddeln Kindchen sonst kommen wir noch zu spät zum Essen. Mutter Hildegard wartet schon aus uns.
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    Heyo, Ich arbeite seid ein paar Tagen an einem kleinen Songpack für Starbound und wollte es mit euch teilen. Das Pack umfasst 88 Songs aus bekannten aber auch unbekannten Videospielen. Hier fang: http://www.mediafire.com/file/91iggtehu8u2o84/Olaxis'_ölige_Songs_(First_Wave_Version).zip Ich werde das Pack auch noch updaten wenn ich genug Dateien habe und ihr könnt mir auch gerne Wünsche entgegenwerfen (was nicht heißt das ich sie annehme ) Alle Songs habe ich mit der hilfe von Starbound Composer aus .midi Dateien erstellt. Songliste: (Vorsicht lang!)
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    Kapitel 10 Eine gefährliche Macht Sie wachte auf. Sie blieb erstmal noch liegen und drehte nur ihren Kopf, um sich umzuschauen. Es war ruhig. Sie fragte sich wo sie war. Ach ja… stimmt…, dachte sie sich, als sie sich wieder langsam daran erinnerte, was am vorherigen Tag passiert war. Sie richtete sich langsam auf im Bett und stand auf. Sie schaute sich etwas genauer im Schiff um und schaute in die verschiedenen Schränke während sie durch das Raumschiff wanderte. Ich hab Hunger…, dachte sie nach einiger Zeit. Sie hatte am Vortag nicht wirklich viel gegessen gehabt. Sie ging in den hinteren Teil des Schiffes und begann, sich etwas zu essen zu machen. Nachdem sie gegessen hat ging sie in zum vorderen Teil. „Sail? Wie groß sind die Treibstoffreserven? Zudem... zeig bitte die Sternenkarte auf dem großen Monitor an mit den darin enthaltenen Sonnensystemen. Auch mit Anzeigen, um welche Art von Sonnensystemen es sich handelt.", sagte sie schließlich und setzte sich auf den Pilotenstuhl. "Treibstofftank ist zu 88,57% gefüllt. Werde nun die Sternenkarte anzeigen lassen.", sagte das S.A.I.L als Antwort. Dann wurde auf den Anzeigen von der Schalttafel vor ihr, die Sternenkarte abgebildet mit den vorhandenen Informationen zu den darauf abgebildeten Sonnensystemen. Sie schaute sie sich lange an und überlegte, wo sie hinfliegen sollte. Sie war zu dem Schluss gekommen, dass es ihr nichts bringt nichts tuend im Raumschiff zu verweilen. Dafür hat sie nicht die letzten Monate mit Nekra zusammen trainiert. Sie wollte Reisen. Und das würde sie jetzt auch tuen. Dann fiel ihr Blick auf ein Sonnensystem, welches am Rand der Sternenkarte angezeigt wurde. Es sah relativ klein aus, jedoch besaß es viele kleine Planeten, wovon der Großteil als "Bewohnbar" gekennzeichnet war. Hm... das sieht interessant aus. Zudem sind die Planeten auch nicht so groß... vielleicht ein guter Start für diese Reise, dachte sie. "Sail? Bitte steuere das Schiff zu diesem Sonnensystem und lande anschließend auf diesem Planeten.", sagte sie schließlich und tippte mit einem Finger auf einen kleinen Planeten innerhalb des Sonnensystems. "Okay. Richte Schiff in Richtung des ausgewählten Sonnensystems aus.", sagte das S.A.I.L., woraufhin sich das Schiff langsam anfing zu drehen. Als es wieder stoppte ertönte die Stimme des S.A.I.L.'s erneut. "Schiff wurde ausgerichtet. Starte nun die Rückdüsen. Die errechnete Reisezeit beträgt eine Stunde." Okay... eine Stunde. Ich sollte schonmal Vorbereitungen treffen fürs Erkunden, überlegte sie und machte sich daran, einige Sachen in einen Rucksack zu packen während das Schiff immer mehr beschleunigte. Sie hatte gerade ein paar Fackeln in den Rucksack gesteckt und wollte ihn zumachen, als das Schiff langsamer wurde. "Schiff ist im Sonnensystem angekommen. Beginne nun, in die Umlaufbahn des genannten Planeten zu gelangen und in dessen Atmosphäre einzudringen. Schalte die Rückdüsen nun vollkommen aus." Als das S.A.I.L. dies sagte, beginn das Raumschiff zu wackeln. Sie war nicht darauf vorbereitet und fiel rückwärts auf den Boden. "Aua... verdammt Sail! Hättest du mich nicht etwas früher warnen können?", zischelte sie etwas genervt. Sie richtete sie wieder auf, nachdem das Wackeln nach ein paar Minuten wieder aufgehört hatte. "Aktiviere die Schwebedüsen. Schiff ist nun innerhalb der Atmosphäre des Planeten. Autopilot wird ausgeschaltet. Zeige geeignete Landepunkte auf der Gebietskarte an." Sie ging zum Pilotenstuhl und setzte sich hin. Die Oberfläche des Planeten war mit grünem Gras und einigen kleinen Wäldern bedeckt. Dann sah sie etwas, was ihre Interesse weckte. Es war ein Bauwerk aus Stein. Sie hatte sowas noch nie gesehen. Es war von Moos bewachsen. Was ist das? Ein Gebäude? Sie wählte einen Landepunkt welcher halbwegs in der Nähe des Konstruktes und landete das Schiff. Die Landung war etwas unsanft, jedoch dachte sie, für ihre erste war sie gar nicht so schlecht. Nachdem sie ihre Rüstung angezogen schulterte sie den Rucksack und nahm ihr Schwert in die Hand. "Sail, öffne die Luke.", sagte sie dann. Nachdem sich die Luke geöffnet hat ging sie hinaus und drückte draußen auf einen Knopf um sie wieder zu schließen. Dann machte sie sich auf den Weg. Nach einiger Zeit erreichte sie schließlich das Konstrukt. Es hatte ein großes Loch in der Mitte, wodurch man ins Innere gelangen konnte. Sie ging langsam auf den Eingang zu um hineinzusehen. Sie konnte nicht weit hineinschauen, da das Licht von der Sonne nicht ausreichte um das Innere auszuleuchten. Lilietta überlegte kurz, ob sie lieber draußen bleiben sollte. Jedoch nahm sie nach kurzer Zeit eine Fackel aus ihrem Rucksack und zündete sie an. Dann ging sie auch schon hinein. Sie wollte herausfinden wieso so ein Ding mitten im Wald steht und was möglicherweise darin sein könnte. Innerhalb erstreckte sich das Konstrukt zu einem langem Gang, welcher ziemlich weit ins Innere führte. Der Boden war zum Teil dicht mit Gras bewachsen. In einiger Entfernung erkannte sie einen Altar, auf welchem sich eine Halterung für etwas befand. Diese war jedoch leer. Sie beschloss sich den Altar näher anzuschauen und ging tiefer hinein. Dabei hielt sie ihr Schwert kampfbereit in der rechten Hand. Als sie ein paar Meter gegangen war trat sie plötzlich auf einen Punkt am Boden, welcher sich absenkte als sie auftrat. Dann klickte es. Lilietta blieb stehen und traute sich nicht, sich von der Stelle zu bewegen. Was war das?? Eine Falle?!, schoss es ihr durch den Kopf. Bevor sie noch einen weiteren Gedanken fassen konnte hörte sie den Klang von aneinander reibenden Steinen. Sie schaute sich schnell um, um herauszufinden, woher der Klang kam. Und dann sah sie es auch schon. Der Boden fing an in sich zusammen zu fallen nur wenige Zentimeter hinter ihren Füße. Sie hatte nicht viel Zeit zum Reagieren. Sie sprang, soweit sie konnte aus dem Stand, nach vorne. Sie sah wie der Boden unter ihr immer mehr in sich zusammenfiel, jedoch nur bis zu einem Punkt ca. 3 Meter vor ihr. Sie ließ ihr Schwert fallen und steckte ihre Hand soweit es ging nach vorne. Sie landete mit ihrem Oberkörper auf dem harten Boden, merkte jedoch wie sie langsam nach hinten in das Loch rutschte. Sie griff in eine Rille vor ihr und zog sich langsam auf den festen Boden hoch. Sie blieb einen Moment lang liegen und drehte sich auf den Rücken. Ich lebe noch…!, ging es ihr durch den Kopf. Dann richtete sie sich langsam auf. Dort wo sie vorhin noch stand war nun ein riesiges Loch in der Mitte des Ganges. Als sie das Loch hinunterschaute sah sie nicht mal den Boden. Es schien unendlich nach unten zu gehen. Aber warum? Wieso ist hier eine Falle?, dachte sie sich verwirrt. Sie drehte sich schließlich wieder zum Altar um. Als sie am Altar dann angekommen war musterte sie die Halterung. Es schien so, als ob sie für ein Schwert gewesen wäre. Aber wo ist das Schwert davon?, dachte sie sich. Als sie grade den Altar umrunden wollte merkte sie, wie sie auf etwas drauftrat. Als sie runterblickte sah sie etwas Metallisches auf den Boden liegen eingehüllt in Gras. Sie beugte sich nach vorne und hob es auf. Es war ein Schwert, vermutlich das, aus der Halterung. Aber warum ist in diesem Gebäude nur dieses Schwert? Zusammen mit dieser Falle... was hat es damit auf sich?, dachte sie und schaute sich das Schwert genauer an. Es war etwas länger als das Schwert, was Nekra ihr geschenkt hatte. Es fühlte sich jedoch sehr viel leichter an. Der Griff war komplett weiß mit einem rotem Edelstein darauf und die Klinge war glänzend schwarz. Ich werde es einfach mitnehmen… Ich brauche sowieso eine neue Waffe, dachte sie sich und drehte sich um um wieder hinauszugehen. Doch als sie sich umdrehte fand sie vor sich eine Nebelwand. Und es war schlagartig kälter geworden. Ähm... was ist denn jetzt los? Sie ging vorsichtig in die Richtung, aus welcher sie kam. Sie hatte gerade das Loch umrundet als sie einen Schrei hörte. Sie blieb kurz zögernd stehen, fing dann jedoch Richtung Ausgang zu laufen. Was ist hier los??, schoss ihr durch den Kopf, während sie weiterlief. Draußen angekommen hörte sie noch einen weiteren Schrei. Sie blieb stehen und überlegte. Soll ich nach der Quelle suchen oder zurück zum Schiff…, dachte sie. "Aaaah! Verdammt!", rief sie plötzlich laut hinaus. Dann fing sie an in Richtung der Schreie zu rennen. Egal wer da schreit er braucht wahrscheinlich Hilfe. Zudem… Ich würde sowieso in diesem Nebel nie den Weg zurück zum Schiff finden. Als sie durch den Wald lief wurde der Nebel immer dichter und kälter. Zudem fielen Eisbrocken vom Himmel. Was passiert hier? Ist das etwa normal hier?!, dachte sie, während sie ab und an den Eisbrocken auswich. Und dann sah sie die Quelle der Schreie. Sie blieb wie angewurzelt stehen. Sie war am Rand einer etwas größeren Lichtung angekommen welche sich an einer Riesigen Steinwand befand. An der Steinwand konnte sie 5 Gestalten erkennen.. Sie waren nicht weit entfernt, jedoch machte der Nebel es etwas schwer zu erkennen. Das sind diese Riesenvögel!, fiel ihr auf, nachdem sie etwas genauer hinschaute. Sie ging etwas näher heran, um besser erkennen zu können, was sie machten. Doch dann stieß ihr Fuß an etwas. Als sie nach unten sah weiteten sich ihre Augen. Vor ihr lag ein Avianer. Er war mit Frost überzogen. Um ihn herum war Blut, was gefroren schien und er hatte eine große Bisswunde am Bauch, welche auch vollkommen vereist war. Als sie sich genauer umsah, erkannte sie noch ein paar weitere Avianer, welche auf dem Boden lagen. Und sie sah auch einige Waffen auf dem Boden verteilt. Was…?? Als sie sich genauer umschaute erkannte sie eine Gestalt, welche ebenfalls am Rand der Lichtung stand. Jedoch etwas entfernt von ihr. Sie sah aus wie ein Wolf. Hat dieser Wolf sie etwas alle getötet? Wie...? Und vor allem warum?, kam ihr in den Kopf. Es sah weniger danach aus, als ob der Wolf zum Essen jagte. Dann hätte er sich mit einem oder zwei zufrieden gegeben. Aber sie zählte insgesamt 7 tote Körper am Boden. Das ist einfach nur grausam... Dann flog ein Objekt von hinter dem Wolf auf die Avianer zu. Sie hörte einen dumpfen Ton und einer der Avianer wurde an die Felswand geworfen und fiel dann zu Boden. Er blieb reglos am Boden liegen. Hör auf… Sie fühlte sich erinnert an den Wolf von damals. Dann die toten Avianer. Alles spielte sich wieder vor ihrem inneren Auge ab. Wie sie angegriffen wurde. Die Schmerzen. Die Scham und das Misstrauen. Dann sah sie schon das nächste Projektil aus dem Nichts angeflogen. "HÖR AUF!!!", fing sie plötzlich an zu schreien. Sie handelte ohne wirklich nachzudenken. Irgendetwas in ihr sagte ihr genau, was sie zu tun hatte. Sie nahm ihr neues Schwert in beide Hände und holte über ihren Kopf für einen Schlag aus. Sie spürte plötzlich eine unheimliche Wärme um sich herum.Dann schlug sie so stark sie konnte einmal senkrecht durch die Luft. Das was daraufhin passierte, hätte sie niemals für möglich gehalten. Sie hätte denjenigen ausgelacht, der ihr dies erzählt hätte, wenn sie es nicht jetzt mit eigenen Augen gesehen hätte. Vor ihr hatte sich eine riesige Feuerlinie gebildet, welche sich so verhielt, als wäre es eine Verlängerung ihres Schwertes, und sich einmal quer über die Lichtung gelegt. Die Klinge des Schwertes selbst war von Flammen umhüllt, jedoch konnte sie nach wie vor problemlos das Schwert halten. Der Griff fühlte sich für sie nur angenehm warm an. Das Projektil, welches eben noch durch die Luft flog verdampfte, als es auf das Feuer traf. Nach kurzer Zeit verschwanden dann die Flammen wieder. Zurückgeblieben war nur eine Linie aus verbranntem Gras und die rotglühende Klinge des Schwertes. Die Gestalten schauten zu ihr hinüber. Auch der Wolf schaute zu ihr. Dabei bemerkte sie die Cyanfarbenden Augen, welche sie durchbohrten. Sie fühlte sich plötzlich ausgelaugt. Als ob etwas ihre ganze Energie ausgesaugt hätte. Was…? Wie?, fing sie an zu denken, während sie verwirrt stehen blieb. Was ist gerade passiert? Sie schüttelte sich einmal und beschloss, das jetzt nicht der richtige Zeitpunkt dafür ist, um über das nachzudenken. Sie lief zwischen die Avianer und den Wolf. "Ihr da! Los, haut ab!", rief sie zu den übrigen 4 Avianern. Sie schauten sie erst nur verwirrt an. Dann trat einer von ihnen nach vorne. "Ich werde nicht weglaufen! Dieses Monster hat meine Freunde getötet! Ich… ich werde dir helfen!", rief er daraufhin zurück. Er drehte sich nun zu den anderen 3 Avianern. "Ihr solltet aber gehen. Ihr seid verletzt. Ich schaff das hier schon!", sagte er mutig vor den anderen Avianern "Und du bist dir sicher, dass sie es ebenfalls schaffen? Sie sind verletzt und brauchen jemanden, der sie beschützt!", sagte Lilietta daraufhin ernst. Als er dies hörte drehte er sich zu den 3 anderen Avianern. Alle 3 Avianer sahen mitgenommen aus und wären wohl nicht in der Lage sich selber verteidigen zu können. Der einzige, der noch fit genug aussah, war der, der vorgetreten war. "Du solltest mit ihnen mitgehen und sie beschützen, anstatt dich hier aufzuhalten!" "Verdammt...", hörte sie ihn leise sagen. "Okay. Gut, ich werde sie hier wegbringen. Ich werde jedoch zurückkommen, sobald sie in Sicherheit sind! Ich heiße Flux! Wir werden uns wiedersehen!", sagte er und machte sich daraufhin so schnell es ging mit den anderen verletzen Avianern in eine Richtung auf. Hoffentlich... denn allein werde ich vermutlich mein Schiff nie wiederfinden..., dachte sie im stillem zu sich selbst. Sie hatte beim suchen der Quelle der Schreie nicht darauf geachtet, wo sie hingelaufen war. Sie hatte vollkommen die Orientierung verloren. Sie drehte sich nun wieder dem Wolfwesen zu. Es hatte ein weißes Fell, weshalb es nur schwer zu erkennen war. Jedoch merkte sie, wie es versuchte sie zu umrunden, um an die Avianer zu kommen. Diese waren mittlerweile schon im Nebel verschwunden. Lilietta versuchte ihm den weg abzuschneiden. "Lass sie in Ruhe!", rief sie ihm entgegen und sprang in die Richtung des Wolfes. "Was bist du überhaupt? Bist du sowas wie dieser Wolf mit dieser Metallischen Haut?? Was seid ihr für Wesen?", schrie sie nun laut heraus, eher zu sich selbst. "Du solltest dich nicht in Angelegenheiten von anderen einmischen, Floranerin.", kam ihr eine Stimme aus dem Nebel entgegen. Es war eine ruhige weiblich klingende Stimme. Es kann reden?! Was ist das für ein Wesen??, ging ihr durch den Kopf. Sie blieb wie angewurzelt stehen, während sie versuchte sich wieder zu sammeln. Sie hatte nicht mit einer Antwort gerechnet. "Wieso? Wegen Wesen wie euch bin ich doch überhaupt jetzt hier! Weil ich auf diesem Metallischen Wolf getroffen war musste ich meinen Planeten verlassen und kann nie wieder zurück!", rief sie zurück in den Nebel, nachdem sie sich wieder gefasst hatte. "Selber schuld, wenn du so närrisch bist und ihn angreifst.", antwortete die Stimme langsam. "Angegriffen?? Ich habe ihn nicht angegriffen! Er hat mich angefallen!", rief sie daraufhin empört. "Du hättest einfach flüchten sollen. Ihr Floraner steht schließlich nicht auf unserer Liste.", erwiderte die Stimme immer noch ruhig. "Ich hatte nicht mal eine Chance zu flüchten, bevor er mich Angriff. Wäre ein Freund damals nicht bei mir gewesen wäre ich jetzt tot! Und was für eine Liste??“, rief sie wieder zurück. Sie war verwirrt. "Haltet euch einfach fern von uns. Sonst werdet ihr es mit eurem Leben büßen.", sagte die Stimme und wurde mit jedem Wort leiser. Der Nebel lichtete sich auch langsam wieder. Sie blieb noch für einige Minuten so stehen, mit dem immer noch glühendem Schwert in der Hand. Dann fiel sie auf die Knie. Ihr war schwindelig. Sie fühlte sich komplett erschöpft. Das Schwert fiel zu Boden und sie hörte ein Zischen. Als sie es nachschaute war die Klinge jedoch plötzlich ganz normal. Dabei hatte sie vor wenigen Sekunden in ihrer Hand noch Rot geglüht. Was ist hier nur los...? Ihre Sicht wurde immer dunkler. Sie schaute noch einmal in die Richtung, in welche der Wolf verschwand. Dann kippte ihre Sicht zur Seite und alles wurde schwarz.
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    Auf dem Weg in die Stadt bemerkte Elsa, dass die meisten Bäume nahezu tot waren. Am Wegrand lagen hin und wieder tote Tiere und es war kein einziger Vogel zu hören. Schließlich erreichten beide nach wortlosen 15 Minuten das Zentrum der Stadt. In der mitte befand sich ein innaktiver Sringbrunnen auf einem gepflasterten Marktplatz, umgeben von einer Taverne, einigen Händlern und dem Rathaus. Aufgrund eines leichten Nebels, welcher die Sonne blockierte waren in der Stadt selbst am Vormittag alle Straßenlaternen mit Feuer beleuchtet. Mutter Hildegard erklärte Elsa den Weg zum Hof der Wache, welche sie gerettet hatte und verschwand dann im Rathaus. Elsa befolgte die Wegbeschreibung und ging verschiedene Straßen entlang. Es waren nicht viele Leute draußen aber wenn sie welche traff, dann wurde sie von Jenen begrüßt. Die Häuser waren alle samt Fachwerkhäuser, meist mit Ranken verziert. Ab und zu stand auch mal eine halbtoter Baum am Straßenrand oder ein Pferd trapte durch die Stadt. Nach zehn Minuten kam Elsa schließlich am Rand der Stadt an, wo sie den Hof bereits sehen konnte. Es war ein kleines Fachwerkhaus am Waldrand mit einem Strohdach und einem kleinen Feld auf dem verschiedenes Grünzeug wuchs. Ein kleiner Trampelpfad führte zur Eingangstür. Durch die Fenster konnte man das Flackern von Kerzen und einige Holzmöbel erkennen. Elsa klopfte an der Tür und trat dann einen Schritt zurück. Eine alte Frau machte ihr auf. Hallo gute Frau, wohnt hier ein Alexander? Guten Tag junge Dame. Alex ist zur Zeit nicht hier. Möchtest du auf eine Tasse Tee und ein paar Plätzchen hinein kommen? Sehr gern. Die beiden traten in das kleine Haus ein. Elsa fand sich wieder in einem kleinen, gemütlichen Wohnzimmer, welches gleichzeitig die Rolle der Küche und eines Schlaffzimmers übernahm. Ein kleiner Kamin spendete dem Raum licht und Wärme, als auch die möglichkeit etwas zu Kochen. Daneben stand ein kleiner Ofen welcher über eine Art Rohr mit dem Kamin verbunden war. Die alte Frau weiste Elsa in einem mit Fell bezogenen Sessel und setzte sich dann in einen ähnlichen. Dazwischen stand eine heiße Kanne mit Kamillentee, zwei Tassen und ein paar Mürbeplätzchen mit getrockneten Früchten drinne. Hier Fräulein. Trink eine heiße Tasse Tee um dich aufzuwärmen. In deinem Kleid holst du dir noch einen Schnupfen. Du sagst du wolltest meinen Enkel Alex treffen? Nun, lassen sie mich bitte von vorne Anfangen. Nennen sie mich bitte Elsa. So wie ich hörte hat ihr Enkel mir letzte Nacht das Leben gerettet. Ich war ohnmächtig und er hätte mich laut Mutter Hildegard zum Kloster oben auf dem Hügel gebracht. Ich wollte mich mit den Blumen bei ihm bedanken. Oh das ist sehr lieb von dir Elsa. Nenn mich ruhig Oma. Das machen alle jüngeren in der Stadt. Alex hatte mir heute Morgen von dir erzählt. Bleib noch einen Moment und wärm dich auf. Danach kannst du dich bei ihm persöhnlich bedanken. Er ist grade bestimmt in der Taverne auf der Suche nach einer Bekanntschaft fürs Leben. Du musst wissen, es gibt nicht mehr sehr viele so junge und hübsche Damen wie dich. Und es wäre schade wenn ihr euch verpassen würdet. Elsa wurde das Gespräch etwas unangenehm. Sie trank den heißen Tee so schnell sie konnte, wobei sie sich die Zunge leicht verbrannte. Ich sollte nun gehen. Vielen Dank für den Tee. Warte noch kurz Elsa. Die Frau stand auf und ging zu einer Truhe, welche sie mit einem Knarren öffnete. Heraus holte sie einen braunen Wollumhang mit Kapuze. Nimm ihn bei der Kälte lieber mit. Du kannst ihn auch ruhig behalten. Er hat eine ausgezeichnete Qualität und hälte dich bei jedem Wetter warm. Bei mir würde er nur noch zu Staub zerfallen. Elsa legte den Umhang um und bedankte sich bei "Oma". Sie verließ das Haus und ging mit ihrem neuen Umhang den Weg zurück, welchen sie gekommen war. Inzwischen wurde es auch Nachmittag und Elsa bekam hunger. Sie tastete die Innentaschen ihres Umhangs ab und fand dort ein paar Goldtaler. Wenn sie schonmal auf dem Weg zur Taverne war, könnte sie auch gleich etwas essen und trinken....
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    Als sie vor den Toren des Schlosses landete kam ihr die Königin bereits wütend entgegen. Elsa!!! Hast du die Kugel unten berührt und verstellt? Ja und dem Ergebniss nach bereue ich es auch nicht. Verdammt nochmal!!! Diese Kugel ist kein Spielzeug! Sie hält die Inseln in der Luft!!! NIEMAND sollte davon wissen!!! Hast du nichts besseres zu tun als Ätherias Existenz zu bedrohen? Bedrohen? Ich? Wer war es denn? Wer hat Ätheria vor der Tyrannei von Madelein gerettet? Wer hat sich ihr im Kampf gestellt und ihr Komplott aufgedeckt? Darum geht es nicht. Hast du wirklich nichts besseres zu tun? Was soll ich denn machen? Rumsitzen und meine Thron warmhalten? Ich habe jetzt seit über einem Jahr illegale Machenschaften gerichtet, Leute verurteilt und Ätheria über Missionare zu Kontakt mit dem Universum verholfen? Minka ist irgendwo in den Weiten der Galaxis und erlebt Abenteuer. Und Erwin kann sich zu Hause auf Spielburg amüsieren mit Arbeit. Nur ich, die reiche Elsa von Ätheria soll darauf warten, dass der nächste Krieg bevor steht um wieder alle retten zu können? Verdiene ich nicht mehr Anerkennung? Kann ich denn nicht auch mal Spaß haben? Überleg dir mit wem du redest KLEINE Schwester!!! NEIN!!! Überleg DU es dir mal! Ich errang bereits im ersten Krieg von Spielburg den Sieg und verholf uns zu Wohlstand. Dann kam Ruin. Ich zerstörte selbstlos sein Herz um die Galaxis zu retten. Und hätte Minka mich nicht gerettet wäre mir das Gleiche passiert wie Ruin. Schließlich muss ich das neue Spielburg durch eine Kriese und einen Bürgerkrieg führen, weil sich irgendein Trottel dachte "ich bin noch nicht reich genug". Dann reise ich mit Minka durchs Universum und alte Relikte von Spielburg für das neue Spielburg zu sammeln, damit dessen Bevökerung wenigstens ETWAS Vertrautes hat, was ihnen das Gefühl von Heimat gibt um bei meiner Ankunft dann in Ätheria festzustellen, dass ich im Himmel der Galaxis bin weil mein flascher Vater und meine böse Schwester mich mit einem Vollidioten verheiraten wollen. Ende der Situation ist schließlich ihre Enthauptung und ein Berg von Rätseln und du sagst mir, dass ICH mir darauf achten soll mit welchem Monarchen ich rede? Was hast du denn großes für unser Volk getan? Raus damit? Weißt du wie es ist Freunde in einer Schlacht sterben zu sehen? Den Geruch von Blut und den Anblick von lauter toten Engeln, während ihre Federn blutbefleckt durch die Luft tanzen? SO REDEST DU NICHT MIT DEINER KÖNIGIN!!! Wachen! Legt sie in Ketten! Amputiert ihre Flügel und schickt bringt sie ins Exil!!! Im selben Moment holte Elsa mit ihrem Schwert aus, drehte sich hinter Àveline und hielt ihr Schwert an ihre Kehle. Sofort setzte Elsa alles um sie rum in Feuer, welches jeden der ihr Gewalt antun wollte verbrennen würde. Weder wirst du MICH ins Exil schicken noch mir meine Flügel nehmen! Einige Zivilisten, welche zufällig an dem Spektakel entlang gingen fingen an zu kreischen "SEHT SIE WILL UNSERE KÖNIGIN ERMORDEN!!!". Diese Meldung verbreitete sich innerhalb von zwei Stunden in Ätheria, während Elsa ihre Schwester bereits den Wachen entgegen geworfen hatte und nun auf dem Hof gegen unzählige ihrer ehemaligen Kriegsfreunde kämpfen musste. Jedoch tötete sie diesmal keinen. Sie spürte die Dunkelheit in Àveline und wusste, dass ihre Soldaten keine Schuld an diesem Debakel hatten. Nach ungefähr drei weiteren Stunden brach Elsa schließlich zusammen. Sie wurde bewusstlos, fand sich jedoch wenig später in einem Käfig wieder. Sie lag auf dem Boden des Käfigs. Es war nass und kalt. Sie hatte keine Ahnung wo es solch einen Platz in Ätheria geben könnte. Elsa blickte auf den Boden und sah Federn und Blut. Gleichzeitig musste sie vor Schmerzen schreien. Àveline hatte nicht gelogen und ihr tatsächlich die Flügel amputieren lassen. Elsa hatte keine Ahnung wo sie war oder was sie tun sollte. Sie trug nichts weiter als ein blutiges Hemd und fühlte sich entblößt als auch hintergangen. Zum ersten Mal in ihrem Leben hatte sie selber keine Hoffnung mehr, keine Glauben an Gerechtigkeit... Ende des Kapitels
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    Die Zeit verstrich und Ätheria erblühte zu einem Zentrum aller Städte. Es gab inzwischen fast keine Verbrechen mehr, weshalb Elsa fast immer nichts zu tun hatte, ähnlich wie ihre Schwestern. Als Elsa und Elisabeth zusammen mittag aßen, fragte Elsa Elisabeth: Ich lebe jetzt schon eine ganze Weile hier. Allerdings habe ich einniges noch nicht so richtig verstanden. Wen hat Àveline jetzt eigentlich geheiratet? Das weiß ich nicht. Der Falsche König und Madeleine hatten sie damals mit jemandem gezwungen zu heiraten. Allerdings hat sich ihr Mann nie am Hofe blicken lassen. Seltsam.... Was mich auch wundert ist: wodurch fliegen die Inseln eigentlich genau? Ich weiß, dass es eine Quelle von Magie geben muss aber wie? Wo? Ich zeig es dir wenn wir fertig sind mit essen. Elisabeth führte Elsa durch das Schloss in einen kleinen Innengarten. Jedoch konnte man aufgrund der hohen Mauern und Türme drum rum keinen einzigen Sonnenstrahl sehen, der bis zum Boden reichte. In der Mitte war ein großer Springbrunnen mit einer Art Kompass in der Mitte, welcher nach oben zeigte. Elisabeth drehte ihn zur hälfte im Uhrzeigersinn, worauf das Wasser abfloss und sich eine Wendeltreppe nach unten öffnete. Die beiden stiegen die Treppen hinunter. Es war sehr dunkel und feucht. Die beiden konnten die Stufen vor sich kaum erkennen, bis sie schließlich in einem Saal ankamen. Das einzige Licht, was den Raum erhellte war heilendes Wasser, welches von oben in die Mitte des Raumes floss. In der Mitte befand sich eine tiefrote, schwach leuchtende Kugel. Und, was genau ist das hier? Ein Altar? Vermutlich. Wir wissen es nicht genau. Außer Àveline und uns beiden war noch niemand hier. Wir glauben, dass diese Kugel die Inseln in der Luft hält. Elsa berührte die Kugel kurz. Sie war ungefähr so groß wie ein Kürbis. Sofort bebte der Boden, Schmutz viel von den Wänden und das Wasser spritzte durch den Raum. Elsa jedoch zeigten sich kleine rot getöhnte Bilder am Rand der Kugel. Sie konnte sie verschieben, was immer ein kleines Beben zur Folge hatte. Die Bilder zeigten ihr Wolken, Wälder, Schnee, Wasser und vieles mehr. Als letztes brührte sie ein Bild welches Wolken im Sonnenuntergang zeigte. Was hast du gemacht? Ich weiß es nicht. Aber irgendwas in dieser Kugel erscheint mir mehr technisch als magisch. Die beiden gingen die Treppe schließlich wieder hoch. In dem Raum gab es sonst nichts interessantes. Oben bemerkten sie im Garten, dass nun gar keine Sonne mehr schien. Nur der Himmel hatte sich orange gefärbt. Sie gingen durch die Gänge des Schlosses, durch den Thronsaal zur Vordertür raus. Nun sahen sie, was sie getan hatten. Vor ihnen sahen sie eine Sonne in heißen Feuerfarben untergehen. Beide überkam eine Gänsehaut bei diesem Anblick. Am Himmer konnte man nun auch andere Planeten sehen. Sie waren so nahe an Ätheria, dass man Städte auf den Oberflächen erkennen konnte, sowie Raumstationen um diese herum. Ich muss mir das genauer ansehen. Elsa streckte ihre Flügel und flog über das Schloss nach oben. Nach einigen 100 Metern höhe flog sie auf der Stelle weiter und genoß diese Einsamkeit im Himmel, wobei ihr ein paar Tränen über das Gesicht liefen. Als sie nach unten blickte vermisste sie jedoch etwas. Vorher konnte man die Oberfläche eines Waldplaneten erkennen. Jetzt jedoch erkannte sie nur Wolken, Wolken und nochmals Wolken. Sie wusste zwar nicht genau was diese Kugel ist, jedoch vermutete sie eine Art Apperat, mit welcher man die Inseln manipulieren und verschieben kann. Stellt sich ihr nur die Frage von wo dieser Apperat kommt.
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    Kapitel 19: In letzter Sekunde Die Erschütterungen wurden immer stärker und schleimige Substanzen schienen das Raumschiff bereits komplett verschluckt zu haben. So sehr Minka es auch versuchte, ihr Schiff steckte fest. Sie gab auf und ließ langsam vom Steuer ab. Es war seltsam ruhig geworden, also schaute sie sich nach Nyura um. Diese hockte unbekümmert neben der ohnmächtigen Person und analysierte die weißen Federn der Flügel, die sie neugierig anhob. Minka wurde richtig wütend. Diese Hylotl schien überhaupt nicht zu wissen, was sie angerichtet hatte! Gerade wollte Minka ihrer Wut freien Lauf lassen, da wurde das Raumschiff so stark erschüttert, dass es jede Sekunde hätte auseinanderbrechen können. Stehen war nicht mehr möglich, so versuchte Minka sich irgendwie am Kapitänssessel festzukrallen. Jetzt ist alles aus. Es tut mir leid, Greenfinger Chinzah... In dem Moment, als sie die Augen schloss, um das Schicksal über sich ergehen zu lassen, wurde ihr Schiff so schnell nach vorne katapultiert, als wäre es aus dem Stand direkt in den Hyperraum eingedrungen. Weder Minka noch Nyura hatten damit gerechnet und beide wurden an die hinterste Schiffswand gedrückt, die Ohnmächtige landete rüstungsschwer auf ihnen. Uff... Das Schiff wurde abrupt langsamer. Minka erhaschte einen Blick aus dem Fenster und konnte es kaum glauben, als sie das dunkle Weltall wieder vor sich sah. Sie hatten es tatsächlich lebend rausgeschafft! Ohne auf irgendetwas um sich herum zu achten, kämpfte Minka sich zum Seitenfenster vor und warf einen Blick zurück auf Ruin, das genau in dem Moment in viele einzelne fleischige Teile zerbrach, die sich langsam im All verteilten. Plötzlich hörte sie ein seltsames Geräusch, das zuerst wie eine Alarmanlage klang, was aber nicht sein konnte, da es zu lange nachhallte, als wäre sie unterwasser. Aus dem Nichts sprach eine anmutige hohe Stimme ruhig: "Nachfahrin des DornenClans, deine Zukunft hat keine Flügel." Auch die Stimme hallte leise nach, Minka konnte aber nicht ausmachen, von wo sie kam. "Aye Knospe! Das war hammer! Hat dein Schiff Nitro oder wie haste das gemacht?" Der freche Kommentar löste Minkas Verwirrung sofort durch Wut ab. Sie wollte diese Hylotl keine Sekunde länger auf ihrem Schiff. Eiskalt zog sie ihr Armband-Inventar hervor und teleportierte die Unerwünschte aus ihrem Schiff raus, während sie sich gleichzeitig vom Fenster wegdrehte, um nicht zu sehen, wo diese landete. Ich hatte sie ausdrücklich gewarnt, dachte Minka und wandte sich dann der immer noch ohnmächtigen Person zu. Was danach geschah... Nachdem Ruin zerstört und Minka die Piratin losgeworden war, flog sie zu einem nächstgelegenen Wüstenplaneten, auf dem sie ein Oasenbiom mit hübschen Sandsteinstatuen entdeckte, von denen sie welche mitgehen ließ. Die mysteriöse Stimme, die sie bei der Flucht aus Ruin wahrgenommen hatte, schob sie einfach auf ihre Fantasie im Eifer des Gefechts. Nach mehreren Tagen erwachte dann auch die Unbekannte mit den reinweißen Flügeln. Minka erzählte ihr alles, was passiert war, woraufhin sich die Fremde bedankte und als Elsa of Spielburg vorstellte, ihrerseits Spezies Engel. Da Minka noch nie von Engeln gehört hatte, nahm sie zuerst an, dass sie auch einer wäre, nur mit schwarzen Flügeln. Elsa aber erklärte ihr, dass es keine floranischen Engel gäbe. Enttäuscht musste Minka akzeptieren, dass sie wohl doch nur ein Silberflügel war. Davon wiederum hatte Elsa noch nie gehört und lauschte aufmerksam, als Minka ihr von ihrer damaligen Wandlung erzählte. Damit Minkas Flügel nicht nur als Accessoire dienten, brachte Elsa ihr ein paar Tricks und Tipps bei, unter anderem das Gleiten, damit sie Stürze aus gefährlichen Höhen überleben könnte. Die beiden verstanden sich äußerst gut und einigten sich darauf, zusammen auf Reisen zu gehen. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann machen sie noch heute das Universum unsicher. ~The End~ (Hier bitte Credits einspielen) Staffel 2 coming soon 2022! Hauptrollen/meine OCs: Wichtige Wörter/Sätze erklärt: Kap. 5: Lorbeerkranz Wahrzeichen der alten Republik. Kap. 7: seltsame Bäume, die gefährlich stachelig aussahen; der Clan Heimatort des längst vergessenen DornenClans (mehr dazu in Staffel 2). Kap. 8: Silberflügel Ein/e von Kluex Auserwählte/r, der/dem Flügel in bestimmter Farbe und ein Spezialsinn verliehen werden. Kap. 12: Ein Wolf mit tief schwarzen Augen und aus Metall Ein Feind, der in Staffel 2 erklärt wird. Floranerin mit grünen Blättern und einer lila Blume auf dem Kopf Wer kann das nur sein? Lilietta! Kap. 14: fleischige Tentakel, riesiges gelbes Auge *teuflische Stimme* Ruuuuiiiin. Kap. 17: reinweiße Flügel Vision mit Hinweis auf Elsa. Kap. 19: "Nachfahrin des DornenClans, deine Zukunft hat keine Flügel" Anspielung auf eine 2. Staffel.
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    Der Schwarze Mann Die beiden gingen den Weg durch die rabenschwarze Nacht zurück zum Hof. Oma schlief bereits, als sie eintraten. Sie lag in einer Ecke am Ofen. Alex gab Elsa und sich ein Tierfell zum schlafen. Sie legten es beide an den Kamin und schauten in die kleinen Flamen. Dir ist vielleicht aufgefallen, dass hier nie die Sonne scheint und die Bäume nicht mehr richtig grün werden. Grund dafür ist der Schwarze Mann. Niemand weiß woher er kommt oder was genau er ist. Vor ein paar Monaten ging ich meine alltägliche Rute durch den Wald, um nach dem Rechten zu sehen. Da hörte ich auf einmal einen Schrei und ein verstörendes Lachen. Ich folgte den Geräuschen und entdeckte nur noch die Überreste einen Mädchens. Inzwischen hat der Schwarze Mann schon 13 Leute brutal ermordet und gegessen. Ein Bettler, welcher inzwischen auch von ihm getötet wurde sagte: Er hätte eine grüne Haut mit wiederlichen Bäulen drauf. Seine Augen sind so schwarz wie seine Seele, sein Körper sei verkrüppelt . Das Letzte was du hörst wären zwei lachende Stimmen. Eine von ihm. Verrückt und verstörrend wie der Kanibale der er ist. Die andere vom Teufel, welcher selber nur sein Vater sein kann. Er hat den Wald vergiftet, die Ernte verdorben und die Stadt in ewige Düsterniss getränkt. Wenn du sein Lachen hörst dann lauf so schnell du kannst! Niemand traut sich mehr in den Wald. Aber... wenn er ein Kanibale ist, dann muss er doch trozdem irgendwo im Wald hausen. Das tut er auch. Aus seinen Opfern hat er sich einen Knochenhaufen errichtet, welcher den Eingang zu seiner Höhle verdeckt. Elsa zitterte. Sie wusste es beim Blick in Alexanders Augen. Dieser Blick zeigte keinen Dummen-Jungen-Streich. Es war die Angst eines junges Mannes und die Angst einer ganzen Stadt. Du zitterst ja. Ich wollte dir keine angst machen. Er wird dich hier nicht holen. Er traut sich nicht in die Stadt. Außerdem bin ich da, um dich zu beschützen. Wurden die Leute alle nachts angegriffen? Ja, nachts im Wald. Allerdings würde ich auch nur ungern tagsüber dort hinein gehen. Die Tiere sind wahnsinnig gewurden. Sie töten sich gegnseitig, weil sie keine Nahrung mehr finden. Und auch die Stadt leidet. Wir leben grade von den Vorräten der letzten Jahre. Doch bald kommt der Winter. Bis dahin wird es nicht für alle reichen. Gibt es keinen Weg den Schwarzen Mann zu töten? Das weiß keiner. Alle die es probieren wollten sind jetzt tot. Beide schwiegen für einen Moment. Sie wussten sie würden beide keinen Schlaf mehr in dieser Nacht finden. Elsa nahm ihren Mantel und zog sich die Kapuze drüber. Wo willst du hin? In den Wald Bist du verrückt? Wenn da ein Kanibale ist, dann werde ich ihn finden. Du kannst mich nicht am gehen hindern. Aber ich kann mit dir kommen. Alexander zog sich ebenfalls einen Mantel drüber, stecke sein Kurzschwert ein und folgte Elsa in den Wald. Beide gingen ganz langsam. Der gesamte Wald war dunkel und in Nebel gehüllt. Bereits nach wenigen Schritten konnten sie die Lichter der Stadt nicht mehr sehen. Mehrere Stunden irrten die beiden durch den Wald. Sie sprachen nicht miteinander um zu hören, was sie hören könnten: Das Jaulen des Windes, hin und wieder ein Knacken von einem Ast und dann plötzlich einen Schrei und ein Lachen. Beide rannten los, den Stimmen entgegen. Sie kamen an eine Lichtung. Hier wuchs nichteinmal mehr Gras. Hinter Büschen versteckt schauten beide was sich vor ihnen abspielte. Und da sahen sie ihn, den Schwarzen Mann. Er war genau so wie Alexander ihn beschrieben hatte. Sein Körper war so mager wie ein abgenagter Hühnerknochen. Unter ihm befand sich eine Frau, eine der Nonnen. Sie stieß einen letztes Schrei aus, als er ihr den Kopf abbiss und ihren Körper dann mit einer Blutspur hinter sich herzog. Alex und Elsa folgten der Blutspur mit großen Abstand. Nach geraumer Zeit kamen sie an einen Berg. Die Blutspur endete genau vor dem Berg und einem Haufen aus Knochen. Plötzlich wurde es heller. Eine kleine Lücke im dichten Wolkenfeld am Himmel ließ den Mond direkt auf den Knochenhaufen scheinen. Alexander und Elsa standen direkt davor. Hier ist sein Versteck. Oh mein Gott! Alex... schau dir die Bäume hier an. Aus ihnen läuft Blut raus. Das muss ein weiterer seiner Flüche sein. Aber wie kommen wir jetzt darunter? Hast du keine Angst, dass er uns tötet? Hast du keine Angst vor dem was dort unten aufs uns wartet? Ich bin ein Mann und kein Feigling Alex sagte das nur, um Elsa zu beeindrucken. Er zog sein Schwert und stach in den Knochenhaufen. Dieser öffnete sich wie ein Tor und ein Loch nach unten erschien. Beide schauten runter, konnten aber nichts erkennen. Also... Mann vorran!!! Mit diesem Satz sprang Alex in die Tiefe. Elsa wartete einen Moment und schaute sich nochmal um. Dann stieg sie auch vorsichtig in das Loch. Mit ihren Armen hielt sie sich am Rand fest und schaute nach unten. Nichts als Finsterniss. Anscheinend habe ich keine Wahl... Sie ließ los und viel kurz, dann jedoch rutschte sie eine Art Tunnel entlang und landete kurz darauf auf Alex. Tut mir Leid. Schon gut. Das muss seine Höhle sein. Die beiden gingen den schmallen Erdtunnel entlang. An den Wänden und auf dem Boden lagen und hingen Skelette, einnige noch blutverschmiert. Unter ihren Mänteln versteckt schlichen die Beiden den Tunnel entlang, bis sie in einer Sackgasse landeten. Verwirrt schauten sich beide um und wurden dann von einem irren Lachen überrascht. Hinter ihnen stand er... der Schwarze Mann... Er stürzte sich sofort aus Alex und fügte ihm seinen Kneipenverletzungen schwere Kratzer und Bisse zu. Alex versuchte sich gleichzeitig irgendwie zu wehren. Der Schwarze Mann lag aus Alex und lachte von Freude auf seine neue Beute. Elsa war geschockt vom Anblick dieses Dämons und versuchte Alex irgendwie zu helfen. Sie packte den Schwarzen Mann und versuchte ihn von Alex loszureißen. Der Dämon selber schrie, weil er an den Stellen wo Elsa ihn berührt hatte anfing zu brennen. Das Feuer überkam bald seinen ganzen Körper und mit einer Mischung aus lachen und kreischen verbrannte er vor den Augen von Elsa und Alex. Geschockt umarmten die beiden sich. Gleichzeitig hörten sie ein Beben. Die Höhle wurde instabil und drohte einzustürzen. Sofort realisierten beide die Gefahr und rannten den schmallen Tunnel zurück. Jedoch viel Elsa beim Rennen hin und knickte mit ihrem Fuß um. Alexander rannte zu Elsa zurück, nahm sie in den Arm und trug sie so schnell es ging. Am anderen Ende angekommen versuchte er die Erdrutsche mit voller Kraft und Elsa auf dem Arm hochzuklettern. Er schaffte es... Oben angekommen stürzte auch der Knochenhaufen ein. Alex legte Elsa auf einem nahegelegenen Fels ab. Gleichzeitig mussten beide in den Wald starren: Die Sonne ging auf, die Wolken hatten sich verzogen, Vögel flogen durch die Luft und der Wald war wieder grün...
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    Ich dachte ich haue mal meine Liedersammlung raus Hier die Songliste: Areatha Franklin - Think BB King - Lucille Beetlejuice - Maintheme Billy Ray Cyrus - Achy Breaky Heart Blink 182 - All The Small Things Bryan Adams - Summer Of 69' CCR - All Around The Bench Chuck Berry - Johnny Be Goode Chuck Berry - Maybelline Chuck berry - Sweet Little Sixteen (slow version) Chuck Berry - You Never Can Tell Cindy Lauper - Girls Just Wanna Have Fun Dead Or Alive - Spin Me Round Dick Dale - Misirlou Dion - The Wanderer Dusty Springfield - Son Of A Preacher Edvard Grieg - In The Hall Of The Mountainking Edvard Grieg - Morningmood ELO - Don't Bring Me Down Elvis Presley - A Little Less Conversation Elvis Presley - Jailhouse Rock Floggin Molly - Drunken Lullabies George Baker Selection - Little Green Bag Georges Bizet - Habanera (Carmen) Glenn Frey - The Heat is On Guiseppe Verdi - La Donna È Mobile (Rigoletto) Iron Maiden - 666 The Number Of The Beast Johann Gottfried Piefke - Preussen Gloria Johann Strauß II - Blaue Donau Johnny Cash - Ring Of Fire Julius Fucik - Entry Of The Gladiators (op. 68) Kenny Loggins - Footloose Little Richard - Tutti Futtri Loquillo - Chiero Un Camión Nina Simone - Feeling Good Nirvana - Breed Pjotr Tschaikowsky - Swan Lake Queen - I Want To Break Free Ramones - Blitzkrieg Bop Richard Wagner - Der Ritt Der Valkyren Robert Johnson - Sweet Home Chicago Stevie Wonder - Superstition The Clash - I Fought The Law The Clash - Should I Stay Or Should I Go The Hollies - Long Cold Woman In A Black Dress The Offspring - Don't Pick It Up The Offspring - It'll Be A Long The Offspring - Self Esteem The Offspring - Walla Walla Torfrock - Werner Beinhart Die Songs sind für 5 bis 7 Leute gedacht. Es Folgen bestimmt noch mehr Songs, das ist das was ich bis jetzt habe! https://www.mediafire.com/file/jvwlx657qv7yf65/Jimmy's Songcollection.rar
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    Auf dem Marktplatz konnte Elsa bereits die Musik und das Lachen aus der Taverne hören. Sie öffnete die Tür und fand sich wieder in einem Haufen aus Leuten. Sie lachten, aßen, tranken und tanzten. Mehrere Tische befanden sich in der Mitte des Raumes. Ein großer Kamin mit unzähligen Jagdtrophähen darüber prasselte gemütlich neben eine Theke, an welcher ein alter Mann mit seiner Frau bedienten. Daneben wiederrum spielten ein drei Leute ihre Instrumente, während eine Frau dazu sang. Als Elsa durch die bunte Menge schaute stellte sie schnell fest, dass sie hier vom Aussehen her die Jüngste war. Das viel auch dem Mann an der Theke auf, welcher zu ihr schaute und sie her wank. Elsa folgte der Aufforderung und setzte sich zu ihm an die Theke. Willkommen Fräulein. Was darfs für dich sein? Ich hab dich hier noch nie gesehen, zu deinem Glück. Das erste Mal im Ratsweinkeller geht für JEDEN aufs Haus. Was könnten sie mir den empfehlen? Pfifferlinge mit Rahmsauce, ner Hühnerkäule und n paar Bratkartoffeln sind heute das Tagesangebot. Dann nehme ich die gerne. Darfs auch was zu trinken sein? N Bier oder nen Krug warme Milch? Ein Bier hört sich verlockend an. Danke. Der Mann verschwand durch einen Durchgang hinter der Theke für kurze Zeit. Elsa legte ihre Blumen auf die Theke und schaute sich dann um. Etwa die Hälfte der Leute hier mussten Wachen sein. Sie trugen alle Rüstungen. Sehr viele von ihnen mussten so um die 30 sein. Einnige schauten Elsa auch an. Sie zwinkerten ihr zu und deuteten mit Gesten an, dass sie rüber kommen wollen. Elsa jedoch lehnte diese "Einladungen" vorerst ab. Hier Fräulein. Dein Essen und einen fetten Krug Bier. Guten Appetit. Danke. Das Essen roch verlockend. Es dampfte noch heiß, im Gegensatz zu ihrem Bier welches eiskalt war. Du kommst nicht von hier oder? Nein nicht wirklich. Ich möchte nicht unhöflich sein, aber es ist meine Sache woher ich kommen. Schon gut Fräulein. Ich bin Morris. Meine Frau Helga und ich kamen vor zwei Jahren hier her und eröffneten den Laden. Jetzt ist es der beste Platz der Stadt um sich den Bauch zu füllen oder mit Freunden zu feiern. Hier ist fast jeder willkommen. Ich bin Elsa und bin kürzlich erst hier her gekommen. Zur Zeit verweile ich oben im Kloster mit dem Segen von Mutter Hildegard und... ich kam eigentlich hier her weil ich jemanden suche. Wen denn? Ich kenne jeden in der Stadt. Ich suche Alexander. Ich komme grade von seiner Großmutter. Sie sagte er wäre bestimmt hier. Ach Alex. Logisch, dass du nach ihm suchst. Er ist der einzige Bursche in der Stadt der ungefähr in deinem Alter sein könnte. Er sitzt dort drüben in der Sitzecke und macht dir bereits schöne Augen. Elsa versuchte unauffällig sich umzudrehen. In der Sitzecke befand sich ein doch älterer Bursche als sie selbst. Er trug ein ärmelloses Hemd, eine Lederweste mit Leinhose und Stiefeln. Auch wenn sie eigentlich nur kurz luckte, konnte sie sein Grinsen, seinen 3-Tage-Bart und seine kurzen braunen Haare immernoch sehen. Sie musste nochmal gucken. Jetzt bemerkte sie auch seine Muskeln, welche offensichtlich den Grund darstellten, dass er ein ärmelloses Hemd trug, trotzt der Kälte. Er stand auf und ging richtung Theke. Gleichzeitig hatte die Frau aufgehört zu singen. Alle räumten die Tische aus der Mitte der Taverne und schoben sie an die Seite. Ein neue Sänger ging nun auf die "Bühne" und wollte anfangen an zu singen. Einnige der Kerle suchten sich eine Frau zum tanzen. Die "Band" wartete noch einen Moment bis die neue Tanzfläche voll wäre. Eine Sekunde später stand er auch schon neben Elsa. Guten Tag. Ich hab dich hier noch nie gesehen. Und trozdem kommt mir dein Gesicht bekannt vor. Du bist Alexander oder? Bitte, nenn mich Alex. Das tun hier alle. Ich bin Elsa und ich habe dich bereits gesucht. Du hast mich letzte nacht im Wald gefunden oder? Ehm... oh.. das warst du... ICH MEINE selbstverständlich. Brauchst dich auch nicht zu bedanken. Schöne Mädchen wie dich rette ich doch gerne. Schade, jetzt hatte ich dir extra diese Blumen mitgebracht als Dankeschön. Sie reichte ihm die Blumen, von denen die meisten inzwischen angewelkt waren. Er nahm eine Mohnblume aus dem kleinen Strauß heraus und steckte sie Elsa in die Haare. Ich weiß wie du dich bei mir bedanken könnstest. Magst du mit mir tanzen?
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    Da fehlen wohl jemandem Flügel, huh? Hier hast du ein Paar :3
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    Wie Verlierer war geschockt als er das Gesicht seines "Rivalen" sah. Dieser war nämlich niemand geringeres als Elsa selber. Du bist ja eine Frau!!! Ich bin nicht einfach nur eine Frau. Ich bin die Frau die du hättest heiraten können. Der König selber war geschockt als er erkannte, dass Elsa ihn und das Ätherische Rechtssystem reingelegt hatte. Elisabeth und Àveline, welche auch anwesend waren umarmten sich und freuten sich für Elsa. Das Publikum tobte und alle Teilnehmer des Tuniers stümmten in die Arena. Sie konnten es nicht fassen, dass sie von einer Frau geschlagen wurden. Das Tunier ist vorbei! Legt eure Waffen nieder. Ohhh Schwesterherz... Das sieht aber garnicht gut aus. Madeleine schaute von eine Balkon des Schlosses auf Elsa runter und warf ihr ein böses Grinsen zu. Ich weiß, dass du Ätheria und seine Bewohner verhext hast!!! Das Volk wür welches ich damals kämpfte wusste, dass ich die Stärkste aller Engel war. Die Ritter waren dennoch kräftig und intelligent. Wir kämpften Seite an Seite mit Respekt und Ehre. Doch DU hast sie verhext und zu Bauern gemacht!!! Einen Moment darauf hatten sich schließlich unzählige Kämpfer mit Rüstungen und Schwertern gegen Elsa in der Arena versammelt. Legt sie in Ketten und fesselt ihre Hände. Jetzt wussten es alle die noch bei Verstand waren. Madeleine hatte in Abwesenheit von Elsa das Volk verhext und wollte nun zuschlagen. Im gleichen Moment stand jedoch Minka hinter ihr und hielt ihr einen scharfen Speer an den Hals. Überleg nochmal genau was du hier tust. Nun stürmte die "Armee" auf Elsa zu. Elsa setzte ihren Helm auf, ihre Augen begannen unter ihrem Helm golden zu leuchten und sie selber wurde plötzlich in ihrem heiligen Feuer eingehüllt, wodurch sie unverwundbar wurde. Sie holte einmal mit ihren Flügel aus, sprang in die Luft und rammte ihr Schwert mit voller Wucht und Flamme in den Boden, woraufhin eine Schockwelle freigesetzt wurde die alle Krieger in der Arena umwarf. Ein Schatten verließ Jeden Einzelnen von ihnen. Der Fluch von Madeleine war gebrochen. Die Männer erholten sich innerhalb von Sekunden und wurden wieder jung und kräftig. Ihre Muskeln wuchsen ihren Körpern und die Falten verschwanden aus den Gesichtern von Betroffenen. Sie sahen wieder aus wie Heillige Ritter. Im selben Moment jedoch befreite sich Madelein aus Minka's griff und sprang runter in die Arena. Ihre Landung löste eine Druckwelle aus, welche alle außer Elsa umwarf. Sie verlor lediglich ihren Helm und wurde ein Stück nach hinter gedrängt. Jetzt wirst du es bereuern wieder hier zu sein!!! Elsa selber bemächtigte sich ihres Gerechten Zorns und nutzte ihr innere Flamme um einen Kreis um sich und Madeleine aus heilligem Feuer zu bilden. Madeleine beschwar scharze Magie um Elsa leiden zu lassen. Der Boden unter Elsa wurde schwarz und rissig. Dunkle Kugeln schoßen aus Madeleine's Händen auf Elsa zu. Elsa streckte ihre Flügel und flog leicht in die Höhe. Sie entflammte ihr Schwert und holte nach Madeleine aus. Diese beschwor sich in der gleichen Zeit Schwarze Flügel um ebenfalls los zu fliegen und Elsa's Schlag auszuweichen. Ein entbitterter Kampf entbrach zwischen den beiden. Der König alamierte sofort die Wachen. Minka rannte durch das Schloss um die Arena zu erreichen und Elsa irgendwie zu helfen. Elisabeth und Àveline rannten in das Schloss um in Madeleine's Zimmer irgend etwas zu finden um sie zu schwächen. Jedoch konnte niemand in den Feuerring den Elsa gezogen hatte. Sie wollte einen ehrenvollen Kampf. Auge um Auge...
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    Musik bei der ich Gänsehaut bekomme *-*
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    Ich habe mir heute Vormittag mal die Zeit genommen eine Karte des Republikgebiets anzufertigen. Leider noch nicht beschriftet. Rückmeldungen zu Fehlern erwünscht.
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    Letzer Eintrag meine Lore wurde nochmal erweitert. Nur damit ihrs wisst.
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    Kapitel VIII: Die Geburt der Garde, der Armada und des „Pulse-Projekts“ (Seite 1) Dan sollte bei seiner Rückreise erneut auf Jimmy Rustleton stoßen, dem er von dem Fund erzählte. Jim hatte bis dahin den Flüchtlingen von der Erde Flucht geboten und gegen Geld für Sicherheit gesorgt. Dan konnte in einigen Gesprächen den Veteranen dafür begeistern, sich nunmehr in den Dienst des neu zu gründenden Bundes zu stellen; Jim wurde in Aussicht gestellt, als General eine wichtige Position zu bekleiden, aber in allen Belangen autonom agieren zu dürfen. Anfangs nur als Privatarmee gegründet, die gegen Bezahlung Concordia beschützen sollte, wurde in späteren Jahren aus diesem Grundstock die Garde der Republik. (Seite 2) Ebenso kam es zu einem weiteren Treffen mit dem Hylotl Den Ryu. Von Anfang an bekundete der Nachkomme eines einstigen Republikaners, dass er mit seiner Heimatwelt einem neuen Staatenbund beitreten würde. Ein Angebot vonseiten Dans, dass er als Inhaber einiger Schiffe Flottenführer bzw. Admiral werden könnte, schlug Den Ryu zu diesem Zeitpunkt noch aus. Es sollte daher noch bis kurz vor der offiziellen Ausrufung der Neuen Republik dauern, dass der Hylotl seine Meinung änderte, und die Armada formte. (Seite 3) Katja Florence konnte bei der Rückkehr ins Konglomerat zuerst keine breite Zustimmung finden. Erst als sie eigenmächtig den Plan fasste, für die wieder ins Leben gerufene Republik eine neue Hauptstadt zu errichten, bei welcher das Konglomerat wichtige Aufträge abgreifen würde, schwenkte auch der letzte Bedenkenträger um. Die Gründung und der Bau von Pulse wurden als Riesenprojekt veranschlagt, von dem keiner die genauen Faktoren kannte – sicher war nur, dass es gesicherten Profit auf Jahre bedeuten sollte. (Seite 4) Die hawaiianischen Novakid unter Kyurix waren ganz ihrem Wesen entsprechend schnell bei der Sache, als man sich über die Erneuerung der Republik beriet. Die Einwohner Ascolis erhofften sich Schutz durch die Söldnergarde und Absatzmärkte für ihren Wein, nachdem das Protektorat in sich zusammengefallen war. Hier stattete man beide Vertreter für Vollmachten aus, um die Republikgründung sobald wie möglich in die tat umzusetzen.
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    Es ist also war... Der Schwarze Mann hatte den Wald vergiftet. Geht es dir gut? Es sind nur ein paar Kratzer. Deine halbe Brust ist aufgeschlizt wurden. Deine Hand ist immernoch verstaucht oder gebrochen und du hast einige Bisswunden. Tiefe Bisswunden. Ist halb so wild. Wie geht es deinem Fuß? Erst jetzt merkte Elsa, dass ihr Fuß nicht mehr schmerzte. Sie hatte zwar ihre Flügel verloren, aber keine anderen Merkmale eines Engels. Moment! Wie kann dein Fuß schon verheilt sein. Du bist brutal umgeknickt! Es dauert mindestens drei Tage bis sowas verheilt. Und wo wir schon dabei sind: Wie konntest du den Schwarzen Mann einfach so verbrennen? Ich will dir nichts vorwerfen, aber du hast ihn einfach berührt und verbrannt. Wie?! Es ist kompliziert. Setzt dich zu mir. Alexander setzte sich zu Elsa auf den Felsen. Sie berührte ihn an seinen Wunden, wodurch diese brannten. Jedoch schmerzte das Feuer nicht. Es brannte die Wunden nur aus und heilte diese sofort. Danke... Wie... Wie machst du das? Es ist eine Gabe. Eine Gabe Gottes. Mutter Hildegard hat uns allen häufig von Wundern erzählt. Wenn wir zu Gott beten würden, dann würde auch einmal ein Wunder geschehen. Ist es war? Hat Gott dich aus dem Himmel zu uns geschickt? Es ist sehr viel komplizierter... eines Tages kann ich es dir vielleicht erzählen. Du hast bereits Männer im Krieg gesehen oder? Männer die dort gestorben sind. Du weißt, dass es schlimmere Dinge als den Schwarzen Mann gibt oder? Ich kenne sonst niemanden, der bei seinem Anblick nicht in panick gerieht. Elsa schwieg. Sie stand auf und ging mit Blick zum Boden dem Sonnenaufgang entgegen. Alex folgte ihr Wortlos. Er sagte ihr im Wald nur hin und wieder, wohin sie in richtung Stadt müssten. Nach einer Stunde des Schweigens kamen sie an. In der Stadt selber waren alle auf den Straßen. Sie freuten sich wieder die Sonne zu sehen. Als sie Alex und Elsa aus dem Wald kommen sahen, wurden diese auch sofort von ihren Nächtens begrüßt. Mutter Hildegard empfing Elsa auf dem Marktplatz mit offenen Armen. Elsa schau! Unsere Gebete wurden erhört. Gott hat uns die Sonne zurück geschenkt. Dann hat der Herr es aber über Alexander getan. Er hat den Schwarzen Mann in seinem Versteckt enthauptet und den Fluch gebrochen. Ich habe es mit eigenen Augen gesehen! Nicht einmal einen Kratzer hat der Dämon an ihm anrichten können! Diese Neuigkeit verbreitete sich in der Stadt rassend schnell und schon bald stand der Bürgermeister vor Alex und gratlierte ihm zu seiner überraschenden Beförderung zum Hauptmann der Wache. Alle feierten den Vormittag. Alle außer Elsa und die Nonnen des Klosters. Elsa hatte Mutter Hildegard nämlich gesagt was noch passiert sei. Sie traffen sich im Kloster und beteten für das Wohl der Nonne, welche letzte Nacht noch von Schwarzen Mann ermordet wurde. Ihr Name war Schwester Lazarus. Sie war die Heilerin in der Stadt und pflegte im Kloster alle Schwerkranken oder machte Hausbesuche. Jetzt wo sie im Himmel ist muss Jemand Anderes ihre Aufgaben übernehmen. Ich kann es tun. Ich kenne mich aus mit Heilkräutern und anderen Aspekten der Medizin. Elsa hatte gelogen. Sie hatte keine Ahnung von medizinischen Instrumenten. Jedoch wollte sie es lernen und auch irgendeine sinnvolle Aufgabe im Kloster und in der Stadt haben. Und weil es sonst niemand Freiwilligen gab bekam Elsa die Arbeit als Heillerin. Nach der Trauerfeier ging Elsa zu bett. SIe schlief bis zum späten Nachmittag, an welchem sie ihre Kleider gewaschen und getrocknet auf dem Tisch in ihrem Zimmer fand. Beim Anblick wunderte sie sich nur ob es wirklich das gleiche Kleid war oder ob die Nonnen einfach extrem gut im Kleider trocknen sind. Am Abend traffen sich alle möglichen Leute in der Taverne und feierten Alexanders Triumph über den Schwarzen Mann. Auch Elsa betrat etwas später die Taverne und wurde von der Menge sofort zu Alexander geschoben. Sie wollen, dass wir tanzen. Ich glaube du hast keine Wahl. Alle bildeten einen Kreis um Alex und Elsa, welche wieder walzer Tanzten. Elsa tat dies wiederwillig. Sie wollte eigentlich nur vorbei schauen und nicht direkt der Mittelpunkt von Allem werden. Ihr war die ganze Situation sehr unangenehm. Alex flüsterte ihr entgegen: Danke für meine Beförderung. Ich werde mich bei dir revangieren. Im gleichen Moment kniete er vor Elsa nieder...
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    ...und erst am Abend bemerkte ich, dass ich an einem Freitag dem 13. nur Glück hatte. Aberglaube GET REKT!!!!
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    Vorwort Joa, hi erstmal! Zuallererst was Wichtiges. Wäre nett, wenn ihr keine Nachrichten oder so hier drunter schreibt. Würde nämlich gerne noch weitere Teile raushauen. Sähe also blöd aus, wenn zwischendurch irgendwie solche Kommentare wären. Danke dafür schon mal im Voraus. Btw, das soll so ne "kleine" Geschichte über meinen SB Charakter werden. Ich habe jedoch noch nie vorher wirklich ne Geschichte geschrieben, geschweige denn eine über SB! Nur damit ihr es wisst, also erwartet nicht allzu viel. Und damit geht's auch schon los! Kapitel 1 Eine ungewollte Begegnung Alles war schwarz. Zu hören war nur der laute Regen der auf den Boden fiel und der Starke Wind. Dann, plötzlich, wurde es Taghell. Ein lautes Donnern folgte kurz darauf. Sie konnte kurz ihre Umgebung betrachten. Und dabei sah sie etwas. Etwas Großes... Sie wusste sofort, dass sie laufen muss. Noch bevor sie den ersten Schritt machen konnte, hörte sie schon das laute knurren und schneller werdende schwere Schritte. Sie lief los, zwischen den Bäumen durch, ohne wirklich zu wissen wohin. Sie wollte nur zurück... zurück zu ihrem Dorf. Sie hatte Angst! Einige Zeit zuvor: Es war abends, als Lilietta gerade aus ihrer Hütte kam. Der Wind wehte leicht zwischen ihren Blättern hindurch, während sie sich auf den Weg zum Wald am Rand des Dorfes machte. Sie hielt einen Langen, aber schon etwas älter aussehenden, Speer in der einen Hand und in der anderen Hand einen Beutel. Als sie sich umsah, entdeckte sie Tiana, eine gute Freundin von ihr und "rechte Hand" des Greenfingers. Tiana hatte ihr viel beigebracht von dem, was sie vom Greenfinger gelernt hat. Jedoch versteht sie vieles immer noch nicht ganz und muss deshalb oft bei Tiana nachfragen, wenn es um bestimmte Sachen geht. Sie ist, nach dem Greenfinger, die schlaueste Floranerin im ganzem Dorf. Lilietta ist froh, Tiana als Freundin zu haben, da sie sie oft verteidigt hat, wenn sie von anderen Floranern aufgezogen wurde, da sie eher sanftmütig war und weniger begabt im Jagen, anders als die anderen. Zudem kann sie so vieles lernen, wozu sie sonst nie die Chance gehabt hätte. "Hey, Lili! Gehst du schon wieder in den Wald um zu jagen?", rief Tiana vom anderem Ende des Zentrums vom Dorf, ein großer freier Platz mit Lagerfeuer in der Mitte umringt von vielen kleinen Hütten, zu Lilietta. "Ja, hatte ich vor. Willst du mitkommen?", rief Lilietta zurück. Tiana schüttelte den Kopf. "Ich kann leider nicht. Irgendjemand hat mal wieder Mist gebaut und der Greenfinger möchte, dass ich das wieder richte" "Na gut, dann vielleicht nächstes Mal!", rief Lilietta daraufhin zurück und lief dann auch schon, mit Speer und Beutel in den Händen, los in den Wald. Sie bemerkte, wie Tiana noch was zu ihr rief, konnte es jedoch nicht mehr verstehen. Als sie sich jedoch umdrehte, um nachzufragen, war Tiana bereits verschwunden. Lili war bereits einige Zeit in dem Wald, hatte jedoch immer noch nichts zum erlegen gefunden, so wie meistens. Sie hatte auch nicht bemerkt das es bereits sehr dunkel geworden ist und dunkle Wolken den ganzen Himmel bedeckten. Sie fragte sich, wie lange es wohl noch dauern wird, bis es komplett dunkel ist, und bemerkte dabei mit einem Schreck, dass sie vergessen hatte eine Fackel mitzunehmen für Licht. Sie durchsuchte nochmal ihren Beutel, fand jedoch nichts. Plötzlich hörte sie leise Geräusche hinter sich. Es waren Schritte von einem Tier, vermutete sie. "Ah, na endlich. Wurde ja auch Zeit, dass ich was zu essen finde.", flüsterte sie leise zu sich selbst und ging langsam in Richtung der Geräusche. Sie brauchte noch etwas, bis sie endlich die Quelle der Geräusche gefunden hatte. Mittlerweile war es so dunkel, dass sie selber nur noch kaum was erkennen konnte. Sie wollte jedoch nicht mit leeren Händen wiederkommen, und ging deshalb das Risiko ein, trotz der Dunkelheit zu jagen. Es hatte auch angefangen stark zu Regen und der Wind war auch kräftiger geworden. Sie visierte trotzdem die Quelle der Geräusche an, auch wenn sie nicht wirklich erkennen konnte, was es nun war. Und dann sprang sie, mit dem Speer voraus, auf das Tier, und stach zu und erlegte es. Blöderweise zerbrach ihr Speer dabei, als das Tier zu Boden fiel. Es stellte sich raus, dass es ein relativ junges Fluffalo war, welches auf der Suche nach Nahrung war. "Yay! Endlich. Zwar schade um den Speer, aber der war eh schon fast kaputt. So, und jetzt beeilen und dann nichts wie zurück zum Dorf, bevor ich gar nichts mehr sehen kann." sagte Lilietta zu sich selbst, glücklich und stolz darüber, nach vielen Misserfolgen wieder etwas erlegt zu haben. "Tiana wird sich bestimmt freuen, wenn ich ihr davon erzähle", murmelte sie vor sich hin. Als sie dabei war ihre Beute in ihren Beutel zu packen, hörte sie ein dumpfes Knacken, als ob ein Zweig zerbrach, auf den etwas sehr Schweres getreten ist. Sie bemerkte auch plötzlich eine gewisse Aura, welche ihr einen Schauer über den Rücken jagte. Sie schaute sich um, konnte jedoch nichts mehr erkennen, weil es mittlerweile komplett dunkel geworden war. Der Regen war mittlerweile auch zu einem richtigen Sturm geworden. Dann blitzte es, und sie sah, was diese Aura ausstrahlte. Sie konnte nicht genau erkennen, was es war, aber es war riesig, und es durchbohrte sie mit seinen Augen. Sie wusste aus purem Instinkt, dass sie nicht gewinnen konnte, jedenfalls nicht ohne Waffe. Dann rannte sie los in die Dunkelheit.
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    Am Morgen darauf wurde Elsa durch die Sonne geweckt. Sie schien durch die riesigen Kachelfenster auf Elsa's Bett und sorgte für eine angenehme Wärme. Elsa stand schließlich auf und überlegte was sie sich anziehen sollte. Im selben Moment kam ihr Zimmermädchen rein mit einem rosa Kleid mit Blumenmuster drauf. Sie half Elsa dabei es anzuziehen und verschwand dann auch recht schnell wieder. Elsa schaute sich selber noch einmal in ihrem Zimmer um, verließ dann das Zimmer und betrat den Speisesaal. Hier wurde bereits das Frühstück gedeckt und es roch herlich nach warmer Preiselbeersoße und warmen Plinsen. Als sich Elsa an ihren Platz am Anfang des Tisches setze sprach sie von hinten einer ihrer Diener an und fragte: Mein Fräulein von Spielburg, eure Gäste haben nichts zum Anziehen. Sollen wir ihnen welche von unseren noblen Kleidern geben? Wenn wir sonst nichts im Hause haben. Was ist mit der Kleidung die sie bei ihrer Ankunft trugen? Die befindet sich grade beim Waschgang. Ich werde mich dann um die Ankleide kümmern. Mit diesen Worten verließ der Diener den Speisesaal. Nach wenigen Minuten kam Erwin in einem prächtigen, violetten Mantel mit weißer Weste und rosa Hemd in den Saal. Außerdem trug er weiße Strümpfe und elegante schwarze Schuhe. Guten Morgen Elsa. Ich wusste nicht das der typische Kleidungsstiel hier so sehr barock ist. Er gefällt mir sehr. Erwin setze sich an den Platz neben Elsa und beide begannen ihr Frühstück zu schlemmen. Nach langer Zeit kam dann auch endlich Minka in einem protzigen pinken Kleid in den Saal. Wie soll man in diesen Gardinen bitte die Treppen herunter laufen? Gab es hier wirklich nichts besseres? Auch sie setze sich nun an den Tisch und genoß ihr Frühstück. Die Drei redeten derweile über ihre Ankunft und die ihre mometane Kleidung. Als sie fertig waren, verließen sie das Anwesen und gingen in die Stadt um mit dem König von Ätheria zu sprechen. Sie kammen auf dem Marktplatz an und mussten feststellen, dass hier heute kein Markt stattfinden würde. Vor ihnen befand sich ein riesigen Raumschiff zu welchem Eingang sich schwer gerüstete Wachen aufstellten und somit eine Gasse bildeten, welche Elsa, Minka und Erwin lang gingen. Kurz vor dem Eingang stand schließlich der König. Wir reisen jetzt ab. Bist du bereit mein Kind? Wir gehen NICHT ohne meine Rüstung und mein Schwert. Ist mir egal wie es in Ätheria ist. Zwei Wachen hollten schließlich Elsa's Schwert und Rüstung und brachten es in den Lagerraum des Raumschiffes. Bereits beim Einsteigen hatten Minka und Elsa Probleme durch ihre Kleider. Sie beide beneideten den König welcher selber in einer mittelalterlichen aber dennoch seriösen Montur einstieg. Als alle bereit waren startete das Schiff schließlich richtung Ätheria. Minka, Elsa und Erwin waren nicht sonderlich interessiert von dem Raumschiff und suchten sich einen stillen Platz im Lagerraum, wo sie niemand vermissen und sie den Hyperraum ungestört verbringen würden. Elsa... was ist eigentlich mit meinen Waffen und Erwin's Instrumenten die noch auf deinem Schiff waren? Die sind schon in Ätheria. Voreillig wie mein Vater ist hat er seinen Leuten befohlen mein Schiff dort hin zu steuern. So wie ich ihn kenne wird er für euch noch nichtmal ein Quartir organisiert haben. Von daher sorgt in Ätheria dafür, dass ihr immer bei mir bleibt. Ich will nicht, dass ihr schlecht behandelt oder vergessen werdet. Mich werden definitiv erstmal alle bedrängen. Ich hab jetzt schon keine Lust mehr darauf. Es geht mich zwar nichts an aber du und dein Vater scheint euch ja nicht so gut miteinander zu verstehen. Mein Vater war immer dagegen, dass ich für mein Volk kämpfte. Wenn es nach ihm ginge wäre ich jetzt verheiratet und hätte bereits Kinder, würde 1000 Instrumente spielen und in den teuersten Kleidern an seinem Hof auftreten. Er konnte nie einsehen, dass meine Schwestern und ich mehr waren als nur Frauen. Wenn wir eines gemeinsam haben, dann unsere Revolte gegen Vater's Vorliebe zur Tradition. Wir setzten es alle anders um. Àveline heiratete damals einfach einen Fürsten unseres Volkes den Vater niemals als "geeignet" angesehen hätte. Madeleine verbrachte viel Zeit in Büchern und eignete sich dadurch Wissen über Medizin bis hin zu Geschichten an, durch welche sie Vater mit Argumenten schlagen konnte. Ich war damals erfolgreich Generälin in einem Krieg über eine Glaubensfrage, welchen ich nach "kurzer" Zeit beendete. Somir musste mein Vater mich zum Ritter schlagen, wodurch ich ihn mit seinem geliebten Traditionen schlug. Und Elisabeth ging in die Politik und sorgte somit dafür, dass die Persöhnlichkeit eines Engels über die Traditionen gestellt werden, wodurch Vater heute garnichts mehr hat um gegen uns zu argumentieren. Schließlich hörten die Drei wie das Schiff den Hyperraum verließ und blickten zu einem Fenster heraus. Anstatt des zu erwartendem Alls sahen sie Wolken und fliegende Inseln....
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    Elsa atmete einmal tief durch und fragte dann: Was hast du eben gesagt? Wir werden dich vermählen mein Liebling!!! Im selben Moment begann ihr Schwert zu brennen und ein Heilligen Schein aus Feuer erscheinte über ihr. Im gesammten Rathaus wurde es darauf furchtbar heiß. Das muss ein schlechter Witz sein. Du kannst mich nicht verheiraten. Zuerst sind sind meine Schwestern dran. Kurz darauf verließ Elsa das Rathaus und flog in zu ihrem Anwesen. Sie landete auf der Dachterasse. Ihr Feuer war inzwischen erloschen und sie starrte von ihrem Dach aus über ihr riesiges Grundstück richtung Spielburg, über welchem sich inzwischen die Sonne legte. Sie starrte mit ernstem Blick und ab und zu zuckten ihre Mundwinkel, als wöllte sie etwas zu sich selber sagen. Nach kurzer Zeit stand Minka hinter ihr. Elsa? Was ist denn los? Warum will dich dein Vater verheiraten? Und warum sollte er es angeblich nicht können? Ich erklär es dir. Ich habe insgesammt drei Schwestern. In der Altesreinfolge sind wir Àveline, Madeleine, Elsa und Elisabeth. In unserer Tradition wird im Adelshaus nach Alterreinfolge geheiratet. Also ich kann nicht heiraten bevor meine älteren Schwestern nicht verheiratet sind. Deshalb machte ich mir auch nie sorgen, weil wir alle früher dachten Madeleine würde niemals jemanden heiraten. Warum denn das? Also: Wir als vier Schwestern unterscheiden uns alle irgendwie durch unsere Fähigkeiten, Charakter, Aussehen etc. Àveline ist stehts pflichtbewusst, selbstständig und hat die Gabe ganze Landschaften zu verändern z.B. Wälder wachsen zu lassen oder neue Ozeane zu erschaffen. Elisabeth ist sehr aufgeschlossen, wild und lustig. Ihre Gabe ist es jenen die fehlende Einsicht zu geben, sei es einem alten Mann oder gar einem kleinen Kind. Meinen Charakter möchte ich nur ungern selber beschreiben aber meine Gabe ist es immer gerecht zu handeln bzw. zu urteilen. Madeleine hingegen... sagen wir es gibt in jedem Dorf nen Trottel, es gibt in jeder Familie ein Schwarzen Schaaf. Madeleine ist dieses Schwarze Schaaf. Sie war im Alten Spielburg die Einzige mit schwarzen Haaren und Federn. Einige glauben sie bis heute noch als Missgeburt. Das hängt vermutlich damit zusammen, dass sie selber nicht fliegen kann. Sie zeichnet sich dadurch aus zu lügen, stehts über das Unglück anderer zu lachen und niemandem zu vertrauen. Ihre Gabe wissen wir bis heute nicht. Jedenfalls glaubten alle, dass sie niemals heiraten würde weil sie niemand zur Frau haben wöllte. Daher habe ich mir nie Gedanken über einen Ehemann gemacht. Warum verweigerst du die Vermählung nicht einfach? Dann würde ich enterbt werden und wäre vogelfrei. Inzwischen wurde es Nacht und Elsa und Minka beschlossen schlafen zu gehen und auf den nächsten Tag zu warten. Elsa sagte ihren Wachen, sie sollen Erwin herholen und ihm ein freies Zimmer geben. Elsa konnte die ganze Nacht nicht schlafen. Sie dachte viel über ihre Zwangsheirat nach aber auch über das Wiedersehen mit ihrer Familie und über das Königreich Ätheria. Schließlich erkannte sie, dass es vllt. garnicht so furchtbar wäre zu heiraten. Sie müsste es nur schaffen sich selber inerhalb kürzester Zeit einen Mann zu suchen mit dem sie es aushalten könne und umgekehrt. Im Wissen ihres möglichen Vorteils aus die Zukunft schließ sie schließlich ein.
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    Was in den letzten 5 Jahren geschah. Terragon war immer noch verstört wegen der Geschehnisse, die auf der Erde passiert sind. "Was nun Sail?!" "Nun, ich würde sagen wir fliehen" Dabei aktivierte Sail den FLT Drive. "HALT SAIL, wohin warpst du uns willst du uns etwa umbringen?!", sagte Terragon panisch. "Nein ich bringe uns nur in Sicherheit." "VERDAMMT SAIL ICH BIN DOCH NICHT GESICH......" Terragon ist gegen eine Wand geflogen und dabei ohnmächtig geworden Ca 20 Minuten später Terragon wacht auf:"Verdammt....Sail ich habe gesagt du sollst warten.!" "Entschuldigung, aber es musste sein." "Ja, das du mich fast umbringst oder was?." Terragon schaute aus dem Fenster. "Naja immerhin ist, da ein Planet Sail mache bitte ein Scan, ich will nicht da unten ohne Luft auskommen." "Okay.... Meine Scans ergeben das auf dem Planeten Luft ist sie können da also beruhigt sich zum Planeten telepotieren." "Und was ist wegen den Unbekannten Aliens da?" "Die meisten sind friedlich, aber einige sind höchst aggressiv." "Na toll...Na ja, mir bleibt doch eh nichts anderes übrig" Terragon ging zum Teleporter und aktivierte ihn. Terragon landete auf dem Planeten, auf den ersten Blick sah alles okay aus grüne Wiesen,Wälder und Seen. "So schlimm ist das doch gar nicht hier Sail." "Ich schätze mal, das ist unsere neue Heimat...oder zumindest meine." So Leute das Wars schon bitte kommentiert hier nicht drunter, weil ich noch weitere Geschichten machen werde.
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    Ein von Elsa geplantes Fest mit (fast) komplett kultiviert gekleideten Besuchern. Ich darf anmerken, dass ich alles heimlich aufgenommen habe ^.^ Ort: Spielburg Die Anwesenden: Olaxis Rereto Jaci Wamditanka (leider nicht auf Bild) Den Ryu Fabs Jimmy (und seine Rustlebande) Lilietta Elsa612 Kishi (leider nicht auf Bild) Terragon (leider nicht auf Bild) Minka Zwergengraf
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    Kapitel 4 Das Eigentum des Abenteurers Nekra stand direkt vor ihr und schaute zu ihr nach unten. Erst jetzt wurde Lilietta bewusst, wie viel größer Nekra war als sie selbst. "Ähm… ich… hatte mich umgeschaut… und ich war so neugierig… das ich…", stotterte Lilietta vor sich hin, aus Angst, das sie vielleicht nicht hier sein dürfte. "Es tut mir leid, dass ich in dein Arbeitszimmer gegangen bin!", entschuldigte sie sich aufrichtig. Nekra musterte sie erst fragend und lachte dann. "Du hast nichts falsch gemacht. Ich sagte dir doch, dass du dich hier wie zuhause fühlen sollst. Du musst dich also nicht entschuldigen dafür, dass du nach hier oben gegangen bist. Keine Sorge.", sagte er in seiner sanften Stimme. "Du darfst dich ruhig hier oben umsehen. Ich bin nur gekommen um etwas zu holen." Er ging zu seinem Schreibtisch, wo einige Bücher und Schriftrollen lagen, und suchte unter eben diesen nach irgendetwas. Lilietta atmete auf. Sie war erleichtert nichts falsch gemacht zu haben Sie schaute wieder zu der anderen Seite des Raumes, wohin sie vorhin noch hingeschaut hatte. Dort stand ein Rüstungsständer mit einer erstaunlichen Rüstung darauf. Sie war schwarz und violett. Auf der Stirn von dem Helm war ein Roter Edelstein. Zudem war die Rückseite des Helmes mit lila Federn bestückt, sowie mit zwei großen Hörnern. Auch an den Händen und Füßen waren kleine Hörner angebracht. Neben der Rüstung stand an der Wand ein Schwert. Sie wusste zwar, was Schwerter sind, hatte aber noch nie eins gesehen gehabt. Es hatte einen schwarzen Griff mit einem lila leuchtenden Juwel darauf. Die Klinge selber war weiß und glänzend. Beides, Schwert und Rüstung, strahlten förmlich und wirkten wie frisch poliert. "Interessierst du dich für diese Rüstung und das Schwert?", hörte sie Nekra fragen, und als sie zu ihm schaute lächelte er ihr entgegen. "Mhm… sie sehen wirklich wunderschön aus.", sagte sie und schaute wieder zurück zu den beiden Sachen. "Die Rüstung besteht größtenteils aus Impervium, ein Metall, welches nur auf wenigen Planeten zu finden ist, und selbst da nur verhältnismäßig selten ist. Ich habe sie selber hergestellt, als ich noch herumgereist bin. Damals bin ich umhergereist und habe verschiedene Planeten besucht und erkundet. Dabei habe ich so einiges kennengelernt und gefunden. Und dieses Schwert hatte ich immer bei mir, egal wo ich war. Es heißt Glacies.", sagte er freudig zu ihr. Verschiedene Planeten bereisen? Lilietta war verwirrt. "Ähm… wie meinst du das mit umherreisen? Warst du nicht schon immer hier und bist hier auch immer geblieben?", fragte sie verunsichert. "Nein. Ob du es glaubst oder nicht, ich komme nicht einmal von diesem Planeten. Als ich hier jedoch gelandet bin, konnte ich nicht anders als zu bleiben. Ich war schon zu alt um wie damals weiterhin umherzureisen. Und deshalb habe ich mich hier niedergelassen und der Stamm hat mich zum Greenfinger ernannt. Das ist jedoch schon lange her…", sagte er während er weiter auf seinem Schreibtisch etwas suchte. "Du kommst von einem anderen Planeten?" Lilietta war sprachlos. "Aber wie bist du dann hierhergekommen?" "Mit meinem Raumschiff.", sagte er ruhig. "Ich bin hier hergeflogen." "Du hast ein Raumschiff?", fragte sie unglaubwürdig. Sie kannte Raumschiffe. Sie waren riesig. Sie konnte sich nicht vorstellen, wo so ein Raumschiff stehen sollte im Umkreis des Dorfes. Zudem konnte sie sich nicht vorstellen, das auch nur einer aus dem Dorf ein besitzen würde. "Ja, habe ich. Es steht jedoch nicht hier in der Nähe des Dorfes. Man bräuchte ungefähr einen Tag bis dahin. Es müsste auch noch vollkommen funktionstüchtig sein und sollte sogar noch Treibstoff haben. Würdest du es dir anschauen wollen? Ich könnte dich mal hinführen, wenn du möchtest.", sagte er, und lächelte ihr entgegen als er sich zu ihr umdrehte. "Gerne! Ich wollte schon immer mal ein Raumschiff aus der Nähe sehen.", sagte sie schon aufgeregt von der Vorfreude darauf. "Ich würde es auch gern mal wiedersehen, schauen ob noch alles heile ist, und das wäre eine gute Gelegenheit. Es ist lange her, seit ich das letzte Mal dort war. Ich werde dann alles vorbereiten dafür.", sagte er und schaute wieder zu seinem Schreibtisch. "Ah! Da ist es ja.", sagte er zufrieden und nahm eine Schriftrolle in die Hand, welche auf dem Schreibtisch lag. "So, ich muss dann wieder los. Was den Ausflug betrifft, werde ich wohl in drei Tagen alles zusammen haben. Wenn bis dahin deine Verletzungen wieder gut verheilt sind, können wir uns dann auf den Weg machen." Als er das sagte, kletterte er die Leiter schon wieder runter. "Ok, ich werde mich bis dahin gut ausruhen!", rief Lilietta ihm noch hinterher. Und dann war Nekra auch schon wieder weg. Den Rest des Tages verbrachte Lilietta damit, in den Büchern zu lesen, welche in den Regalen standen. Zwischendurch kam Tiana sie besuchen und sie unterhielten sich über den Ausflug, den Lilietta mit Nekra vorhatte. Tiana meinte, dass sie auch gerne mitkommen würde, jedoch beschäftigt wäre mit anderen Sachen. Nachdem es draußen dann schon komplett dunkel war und sie müde vom ganzen lesen war, entschied sie sich zu schlafen. Sie hoffte, dass die drei Tage schnell vorübergehen werden und freute sich schon auf den bevorstehenden Ausflug.
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    Kapitel 2 Die Flucht Sie kam vielleicht 10 Meter weit. Dann überrumpelte sie ein stechender Schmerz und sie bemerkte wie sie den Boden unter den Füßen verlor, als sie etwas von der Seite traf und wegschleuderte. Sie wollte aufschreien, aber der schlag presste alle Luft, die sie hatte zum Schreien, aus ihr heraus. Sie flog mehrere Meter knapp über den Boden und landete dann wieder hart. Der Schmerz war betäubend, doch sie konnte sich damit nicht beschäftigen. Sie musste hier weg! Schnell!! Es blitzte erneut. Sie sah kurz, wie das Wesen zu ihr kommen wollte, jedoch von zwischen den beiden stehenden Bäumen aufgehalten wurde. Sie versuchte aufzustehen, um weiter zu rennen. Sie kam langsam auf die Beine und lief los so schnell es ihr Körper erlaubte, während die Schmerzen durch ihren ganzen Körper strömten. Sie wusste nicht wirklich, wohin sie laufen sollte. Sie erinnerte sich nur wage an die Richtung aus der sie kam und ohne sich genau umzuschauen würde sie die genaue Richtung zum Dorf nie finden. Verdammt! Was soll ich tun!?!, dachte Lilietta, während sie weiterlief. Dann hörte sie ein lautes Krachen hinter sich und darauffolgend etwas Schweres auf den Boden fallen. Sie drehte sich um und sah, dass das riesige Etwas die Bäume einfach umgestoßen hat. Dann hörte sie auch schon das Knurren von dem Wesen und seine schweren Schritte, während es sie verfolgte. Sie lief immer weiter, ohne anzuhalten. Sie versuchte zu überlegen was sie tun soll, während sie rannte. Sie kam zu dem Schluss, dass sie das Wesen auf keinen Fall zum Dorf führen darf... was, wenn es das ganze Dorf zerstören wird? Das darf ich nicht zulassen! Was bedeutet… entweder sie muss sterben... oder das Wesen. Sie wollte nicht sterben, ihr fiel jedoch nichts ein, wie sie dieses Riesending töten soll und es schien auch nicht so, dass dieses Monster von ihr ablassen wollen würde. Ihre Augen hatten sich glücklicherweise inzwischen leicht an die Dunkelheit gewöhnt und sie konnte sich etwas umschauen. Dabei sah sie etwas Spitzes in einiger Entfernung... ein Fels! Wenn ich es schaffe dieses Viech damit aufzuspießen, dann habe ich es geschafft!, dachte sie, korrigierte ihre Richtung und lief nun direkt auf den Felsen zu. Sie drehte sich einmal kurz um, um sich zu versichern das das Wesen ihr immer noch folgt. Dabei bemerkte sie, wie nah es ihr bereits gekommen ist. Es hatte stark aufgeholt. Sie beeilte sich um den Felsen zu erreichen, bevor das Monster sie erreicht. Sie hoffte, dass das Monster sich so sehr auf sie konzentriert, sodass es den Felsen nicht bemerkt, und direkt in ihn reinlaufen wird. Als sie direkt vor dem Felsen angekommen war, drehte sie scharf nach rechts ab. Dann gab es ein lautes Geräusch. Lilietta wurde langsamer und jubelte vor Freude auf. Als sie sich umdrehte, blieb sie jedoch fassungslos stehen. Die Freude in ihrem Gesicht von grade eben wurde ersetzt durch tiefe Verzweiflung. Anstatt das, wie sie es sich überlegt hatte, das Wesen von dem Felsen aufgespießt wird, wurde der Felsen fast komplett zertrümmert. Das Wesen hingegen stand einfach nur da, vermutlich durch den harten Aufprall paralysiert, jedoch fast komplett unverletzt. Beim Nachschauen konnte sie die schemenhaften Umrisse ihres Verfolgers sehen. Er stand auf zwei Beinen, aufgerichtet, und hatte einen abgerundeten Kopf, der beinahe wie ein Schild aussah. Er hatte große Pranken mit Stacheln auf der Außenseite. Sie fragte sich, wie so ein riesiges und massives Monstrum überhaupt noch so schnell rennen konnte. "Nein... das darf nicht.… wie…?!", stammelte Lilietta langsam und leise vor sich her. Dann aber sammelte sie sich wieder, ergriff die Chance und lief wieder los. Nun war ihre einzige Hoffnung, vor dem Wesen zu entkommen solange es noch wie angewurzelt stehen bleibt. Sie wechselte mehrere Male scharf die Richtung, um es ihm schwer zu machen sie weiter zu verfolgen, versuchte ihre Spuren zu verstecken, damit das Wesen ihre Fährte nicht nachverfolgen kann. Sieh hörte noch oft das Krachen von umfallenden Bäumen und ein Heulen was ihr einen Schauer über den Rücken jagte, aber sie hörte keine Schritte mehr oder spürte diese beängstigende Aura, die es ausstrahlte. Nachdem sie noch sehr lange weitergelaufen war um sicher zu gehen das sie das Wesen abgehängt hatte, verringerte sie ihr Tempo langsam. Sie hatte schon länger keinen Ton mehr gehört von ihrem Verfolger. Er schien aufgegeben zu haben. In ihr breitete sich Erleichterung aus. Als sie sich wieder beruhigt hatte, kam jedoch der Schmerz stärker zurück als sie erwartet hatte. Sie hat ihren Körper überanstrengt, sie war erschöpft und hatte viele Kratzer und Schnitte, welche sie sich beim Laufen zugezogen hat. Die Schmerzen von dem Schlag des Wesens schienen auch mit der Zeit immer stärker zu werden. Sie versuchte sich langsam Richtung Dorf zu orientieren und ging weiter... Nach einer Gefühlten Ewigkeit lichtete sich der Wald langsam und sie sah das Licht von Feuer. Licht…? Feuer...? Das Dorf…! Sie war erschöpft, mit ihrer Kraft vollkommen am Ende. Während sie auf das Licht taumelnd zuging wurde ihre Sicht immer verschwommener. Ich habe es geschafft… Sie sah Schemen von Gestalten, die ihr entgegenliefen. Endlich… Als sie aus dem Wald kam und die offene Fläche betrat, wurden ihre Beine schwach und sie fiel zu Boden. Ich bin zu Hause… Sie hörte eine Stimme laut nach ihr rufen. "Lili!!"... sie hörte sich an wie die von Tiana... Ich bin… Dann wurde alles schwarz… …zu Hause…
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    Ich weiß nicht ob wir einen richtigen Ort dafür haben, aber ich habe jetzt Blueprints die ich doppelt hatte (Auch für Mechs!) einfach mal im Nebengebäude der Bibliothek auf Caelia abgeladen; es bediene sich wer will! Zusätzlich habe ich auch den Bibliotheksbestand erweitert; von den mit der 1.3 neuen Codexen ist einer bereits zweifach vorhanden (Die anderen leider noch nicht, da die erste Ausgabe die ich finde für die Bibliothek auf Memoriae reserviert werden. Aber bei Interesse einfach anfragen!)
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    Kapitel VII: Der Schatz der Alten Republik (Seite 1) Es war Hans, der die Gefährten bis in die Keller des Senats führte. Die Gewölbe aus Stahl und Kupfer, auf denen das Gebäude ruhte, existierten immer noch. Hans hatte in seinem früheren Leben als Ädil der Republik gedient und kannte daher den Zugangscode. Über eine Röhre stiegen die Abenteurer tief in den Ozean hinab, bis zum Meeresgrund, wo eine geheime Halle lag. (Seite 2) Endlich war das Ziel erreicht. In Tresorräumen reihten sich Voxelbestände aneinander, ein Vermögen ungekannten Ausmaßes – die einstige Staatskasse der alten Republik. In Nebenhallen hatten die Republikaner Kunstschätze, Schmuck, Gemälde und anderes Erbe gehortet; zuletzt schlossen sich ein Waffenarsenal und ein Historisches Archiv an. In diesem hatten die Republikaner nicht nur alte Aufzeichnungen verwahrt, sondern auch Musikdateien oder Baupläne. (Seite 3) Die Größe der Schätze erschlug die Anwesenden. Noch bevor man nur einen Ansatz davon erschließen konnte, wurden die Entdecker jedoch von ihren Heimatwelten zurückbeordert. Das Konglomerat, Ascoli und Cassis meldeten sich. Die Instabilität der Region und der Niedergang des Protektorates hatten dazu geführt, dass Weltraumpiraten, Plünderer und andere Glücksritter den Raum durchquerten. Die Schiffe von Katja und Dan wurden dringend gebraucht, um sich vor Übergriffen zu verteidigen. (Seite 4) Noch bevor die Abenteurer in ihre Welten zurückkehrten, keimte daher die Idee auf, die entdeckten Reichtümer zu nutzen, um einen Bund, ähnlich der alten Republik, wiederzubeleben. Die Gunst der Stunde schien das zu ermöglichen. Katja kehrte daher zurück, um im Konglomerat für die Idee zu werben, Dan nach Ascoli, um seinen Bruder von der Idee zu überzeugen. Kyurix machte sich auf den Weg nach Cassis, um das Volk der hawaiianischen Novakids einzustimmen. Nur Hans und Vega blieben vorerst auf Concordia zurück, um den Schatz zu bewachen und auf die Rückkehr der anderen Gefährten zu warten.
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    Kapitel VI: Die Entdeckung Concordias (Seite 1) Bald stellte sich heraus, weshalb niemand die alte Hauptstadt wiederfand: laut Aufzeichnungen hatte Concordia als Ozeanplanet zwei Satelliten besessen, nämlich den Savannenplaneten Victoria und den kleineren Ozeanplaneten Vacanza. Victoria galt als Austragungsort für Weltraumrennen, Vacanza als Urlaubsort der Concordianer, die dort Villen und Ferienhäuser besaßen. Im gesamten Sektor gab es jedoch keine Planetengruppe, die auf diese Konstellation hindeutete. (Seite 2) Seit dem Untergang der Republik hatte sich die Umgebung dramatisch gewandelt. Concordia existierte noch; aber den Ozeanplanet umkreiste nur noch ein lebensfeindlicher Mond ohne Atmosphäre. Deshalb hatte man trotz jahrhundertelanger Suche den Planeten nicht mehr wiedergefunden. Die Notizen und Akten, die Katja, Dan, Vega und Kyurix ausfindig gemacht hatten, waren jedoch eindeutig. (Seite 3) Die eigentliche Entdeckung Concordias war jedoch eher ein Schock. Von der prachtvollen Hauptstadt war so gut wie nichts übrig. 90% der Bebauung waren im Meer verschwunden. Palmen wucherten auf Ruinen, Sand verschüttete Mauerwerk und triste Wasserbögen waren letztes Zeugnis einer einst grandiosen Zivilisation. Einzig der Lorbeerkranz des Senats hatte den Zeiten getrotzt, vom Rest des monumentalen Haus zeugten nur noch die Grundmauern. (Seite 4) Die Abenteurer streiften durch die Arkadenbögen und über von Sand begrabenen Stufen. Dabei machten sie auch eine etwas verwirrte Person ausfindig. Die Gestalt, die in den Ruinen lungerte, war Hans Olo, ein Überlebender aus der Alten Republik. Wie und warum er über Jahrhunderte überleben konnte, blieb den Gefährten ein Rätsel; aber Hans erzählte Ihnen, es hätte mit einem Experiment zu tun. Obwohl immer noch etwas irritiert, sollte Hans den Abenteurern von großer Hilfe sein.
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    Kapitel II: Die Zeit des Protektorats (Seite 1) Es ist nicht völlig bekannt, wie viele Reste der Republik, ob nur einzelne Flüchtlinge, Flotten oder Kolonien sich retteten, und dem später gegründeten Protektorat anschlossen. Viele Nachkömmlinge dieser Zeiten vergaßen die Geschichte ihrer Vorfahren. Erinnerungen überlebten in geringer Zahl, Schriftstücke, Datenbanken und andere Aufzeichnungen sind eher selten, aber doch in solcher Zahl vorhanden, dass der Mythos der Republik nicht verblasste. (Seite 2) In den Zeiten des Protektorats existierte kein Anlass dazu, sich mit der Republik zu beschäftigen oder diese gar wiederzubeleben. Einige begrenzte archäologische Forschungen führten Entdeckungen zu Tage, wie das vom Sand konservierte Baz-Ar. Da die Navigationsakten verloren gingen, und das Zentrum der Republik in einem abgelegenen Teil des Universums lag (weit von der Erde entfernt), wurde der einstmals blühende Sektor zu einem eher verwahrlosten Randgebiet, das vom Protektorat nicht weiter beachtet wurde. (Seite 3) Dennoch lebten Teile des republikanischen Erbes fort. An dieser Stelle sei besonders das Konglomerat unter der Leitung der Florence-Familie hervorgehoben, welches sich auf die alt-republikanische UTR zurückführen lässt. Ähnlich konnte der Nachfahre des republikanischen Gouverneurs Hylotl Beta Teile seiner Familie und Aufzeichnungen retten, die sich heute im Besitz seines Nachkommen Den Ryu in mittlerweile 18. Generation befinden. Ascoli gilt als Gründung von Flüchtlingen aus Vacanza, einem der beiden Monde Concordias. (Seite 4) Abenteurer und Draufgänger suchten immer wieder nach dem legendären Concordia, da man sich Schätze oder technologisches Wissen versprach. Für andere wurde die Republik ein neuer Atlantis-Mythos. Die Mehrzahl der interstellaren Bewohner – geschätzte 90% - interessierte jedoch weder die Geschichte, noch das Erbe der Republik, so sie denn überhaupt davon wussten.
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    Kapitel I: Die alte Republik (auch: 1. Republik) (Seite 1) Die alte Republik existierte vor einigen Jahrhunderten als Föderation von verschiedenen Planeten, Systemen und Rassen. Aus einem Verbund der Menschen von San Leone, den Hylotl von Shiti’Saba, der United Terran Resources (UTR) und den Novakids von Cocos entwickelte sich ein über unzählige Sonnensysteme ausgebreitetes Staatswesen. Hauptstadt und zentraler Nervenpunkt der Republik war Concordia, das als einer der eindrucksvollsten Orte der Galaxis galt. Dieser Bund rührt noch aus einer Zeit vor der Existenz des Protektorats. (Seite 2) Bis heute gibt der Untergang der Republik Rätsel auf. Vermutungen bezüglich einer außerirdischen Invasion oder einer anderen Katastrophe machen immer wieder die Runde. Trotz ihrer wirtschaftlichen und militärischen Stärke und fortgeschrittenen Technologie ging die stolze Föderation vor mehr als 500 Jahren zugrunde. Die alte Republik wurde zu einem Mythos und überlebte nur noch in Legenden und Ruinen. (Seite 3) Historiker haben nicht selten angemerkt, dass das Protektorat womöglich selbst dafür zuständig war, im Nachhinein Informationen bezüglich der Republik zu löschen oder zu verbergen, um nicht den Gedanken an eine Konkurrenz im Weltall aufkommen zu lassen. Es ist verbürgt, dass einige Kolonien der Republik nach deren Zerstörung zum Protektorat überwechselten, um Schutz zu suchen. (Seite 4) Der Wissenschaftler Dr. Kayne Shima stellte die These auf, dass die Zerstörung der Republik von einem Ereignis großer Bedeutung ausgegangen sein muss, das in seiner Verheerung kaum vorstellbar sei. Das führte nach der Zerstörung der Erde zu Spekulationen, dass RUIN für die Vernichtung Concordias und anderer Republikplaneten vor 500 Jahren verantwortlich war. Diese Thesen sind nicht verifiziert. Weitere Theorien kursieren bezüglich der Invasion einer fremden Spezies, astronomischen Ereignissen (Gamma-Strahlen, Schwarze Löcher, etc.) oder einem internen Bürgerkrieg, der die Föderation auseinander riss. (Seite 5) Immer wieder tauchen Relikte, Berichte oder Hinweise auf, die das Leben in der alten Republik oder ihren Untergang betrifft. So bietet das Tagebuch des einstigen Großädils Samuel einen Einblick.
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    Regeländerung: Singleplayer-Items / Bauprojekte Der Besitz von Items, die im Singleplayer-Modus per /spawn...-Befehl erstellt wurden, ist verboten. Für die Regelung gibt es folgende Ausnahme: Der Besitz von (gespawnten) Items aus dem Singleplayer-Modus ist erlaubt, wenn die Items für Bauprojekte genutzt werden. Ein Bauprojekt kann einen oder mehrere Planeten umfassen, die Items dürfen dann nur auf diesen Planeten genutzt werden. Für Bauprojekte sind Items nur zum Zweck der Dekoration erlaubt, Ausnahme sind Sitzgelegenheiten / Betten / Türen. Andere Objekte, mit denen interagiert werden kann, sind nicht erlaubt. Zur Beantragung eines Bauprojektes eine PN mit folgendem Inhalt an mich senden: - Name des Projekts - Mitglieder - Name/n des/der Homeplanets, auf denen das Projekt gebaut wird - Beschreibung des Projekts Falls ein Bauprojekt auf weitere Planeten ausgeweitet werden soll, bitte vorher per PN an mich ankündigen.