All Activity

This stream auto-updates     

  1. Last week
  2. Earlier
  3. Wäre es wohl eh nie dazu gekommen. Tiy hatte nur Dollarzeichen in den Augen. Dass das Spiel überhaupt auf Early Access, Preorder etc. kam, hatte wohl mit einer internen Revolte zu tun, weil diejenigen, denen wenigstens ein kleines Gehalt in Aussicht gestellt wurde, wegen der Nichtbezahlung über mehrere Monate revoltierten. Gemäß Rhopunzel, die wohl dazu gehörte, wurden bezahlte und nicht-bezahlte Entwickler gegeneinander ausgespielt; Rho musste sich dann Sprüche anhören wie "ach, beschwer dich nicht, du wirst doch wenigstens (irgendwann) bezahlt; wenn du keinen Bock hast, geh doch, es warten Unmengen von unbezahlten Entwicklern, um deinen Job zu übernehmen". Der ganze lausige Entwicklungsprozess des Spiels wird durch diese Bombe erklärbar. Tiy hat nur das schnelle Geld gewittert. Die schlimmsten Unterstellungen werden plötzlich wahr. Das waren nicht nur Dilettanten; zumindest bei Tiy paarte sich kriminelle Energie mit menschlichen Abgründen. Deswegen war ihm auch das Endprodukt komplett egal. Das muss man sich mal reinziehen. Eine einzelne Person hat das ganze Hylotl-Amour, große Teile der Hylotl-Möbel und Avian-Armour, sowie über 350 Monsterteile gemacht - und hat als Kompensation einen Computer mit Sprite-Programm bekommen.
  4. Ich möchte mir nicht erträumen wie sb wohl aussehen würde wenn CF mit der Originalcrew weitergearbeitet und die Leute zumindest für ihre arbeit bezahlt hätte...
  5. Chucklefishs Leichen im Keller: Schon sehr früh habe ich mal thematisiert, das mit Rhopunzel eines der ersten und wichtigsten Entwicklerteam-Mitglieder das Boot verließ - gleich nach Veröffentlichung von Starbound. Wir alle haben gesehen, wie Team-Mitgleider ausgetauscht wurden, Ressorts rotierten, kurz gesagt: dass kaum jemand nach einem Jahr von der Originalcrew übrig war. Und ein Jahr später auch so gut wie kein Gesicht von der Ersatzcrew. Der quälend langsame Entwicklungsprozess von Starbound war nicht nur langsam hinsichtlich der Erweiterung - er war auch deswegen langsam, weil es bei vielen Schritten ein "vor und Zurück" gab. Mit jedem neuen Mitarbeiter und jedem gegangenen Ex-Mitarbeiter fing alles wieder bei Null an. Ein Hauptproblem bei der Entwicklung des Spiels war die Fluktuation, es gab kaum wen, der durchgängig am Spiel arbeitete. Einer der Gründe, warum das heutige SB kaum was mit dem von vor Jahren zu tun hatte, und auch, warum es so viele Verschlimmbesserungen gab. Nun also die Bombe: CF hat ganz offensichtlich seine Mitarbeiter unentgeltlich arbeiten lassen. Unter miesesten Arbeitsbedingungen wurden die Entwickler von Tiy ausgebeutet, ohne bezahlt zu werden; ja, nicht einmal deren Mitarbeit wurde erwähnt. Was selbst in der Modderszene A und O ist, spielte im Londoner Studio keine Rolle. Gerne hat Tiy oder Molly die "Tolle Atmosphäre" dort betont. In WIkrlichkeit wurden die neuen Team-Mitglieder gnadenlos ausgebeutet. Auf Twitter hat "damon" die Schweigespirale gebrochen; Damon war u. a. für das alte Lore zuständig. Kurze Zeit darauf bestätigte Rhopunzel, dass es genau diese Zustände waren, die sie zum Verlassen brachte: einige wenige steckten den Kuchen ein, für den Rest gab es nur Krümel. Wo der ganze Zaster von MIllionen verkauften Kopien hin ist - keine Ahnung. Auf Twitter brach eine Kettenreaktion los, wo sich immer mehr Ex-CFler meldeten, die dieselbe Erfahrung gemacht hatten: fetalstar, samanthuel und andere, darunter auch der Komponist Clark Powell, der twitterte, dass er fast für Starbound die Musik gemacht hätte, wenn ihm Tiy nicht sehr deutlich gemacht hätte, dass er keine Bezahlung zu erwarten habe. Viele junge Talente haben sich für Starbound aufgeopfert, in der hoffnung, dadurch den Durchbruch zu schaffen; gnadenlos wurden sie von Tiy abgezockt, der genau wusste, dass diese "No-Names" nichts anderes zu erwarten hatten. Ein paar Zusammenfassungen gibt es hier: https://www.derstandard.de/story/2000108225279/keinen-cent-fuer-hunderte-stunden-arbeit-schwere-vorwuerfe-gegen-bekanntes https://www.gamerzunite.com/chucklefish-founder-called-out-for-exploiting-unpaid-workers#.XYPaJmZCSUk https://www.polygon.com/2019/9/2/20839830/starbound-developers-chucklefish-game-industry-exploitation?utm_campaign=polygon&utm_content=chorus&utm_medium=social&utm_source=twitter Dass aber Tiy nicht nur bei monetären Fragen den "Arsch vom Dienst" spielte, sondern auch im persönlichen Bereich, zeigen Zitate wie dieses: " Eine weitere Entwicklerin berichtet ferner davon, dass sie zwischen 2011 und 2014 für Chucklefish gearbeitet hat und in den ersten Monaten ebenso keinen Cent erhalten habe. Erst durch einige Mühen konnte sie einen Vertrag mit Bezahlung aushandeln. Trotz der laut der Ex-Mitarbeiterin "fairen Bezahlung", soll die Arbeit aufgrund Brice wirklich mühsam gewesen sein. "Es war ein schrecklicher Arbeitsplatz. Man wurde regelmäßig von Brice gemobbt und musste seine grauslichen Scherze hinnehmen. Ich musste beispielsweise beantworten, ob ich mit einem Arbeitskollegen schlafen würde", schildert die Frau. " Und: "Finn was great at letting people assume things so he could pull the rug out from under them,” Watson said. “He’d play favorites. He’d be enamored with whoever was the newest contributor and they’d assume that meant they’d get an offer for a contract, but it’d just never come. And then after they got sick of it and they stopped producing assets he’d move on to the next person. " ConcernedApe von Stardew Valley hat bereits eine Stellungnahme hinterlassen, dass er CF nur als Publisher genutzt hätte, demnach nichts von den Vorgängen gewusst hätte und sich von CF distanziert. CF selbst hat bisher keine Stellungnahme auf seiner Seite veröffentlicht, es blieb bei einem kurzen (ungenügendem) Statement gegenüber der Presse. Es wird - wie immer - alles totgeschwiegen.
  6. Привет, welcome and have fun!
  7. I apologize in advance for not speaking German and know little English. I write all messages through a translator. However, in the chat of the game I strain all the convolutions of the brain to respond immediately. My nickname is Kupers, but my main character is Isha. "Isha lovesss to eat" (c) Isha. I am an ordinary student from Russia. I love to build. I love making electrical circuits a little less, but so far this skill has not been useful to me in the game. I have been playing Starbound for several years with long interruptions. Nice to meet you. From Russia with love.
  8. Umbenennen geht nicht, der Char muss neu erstellt werden (:
  9. Super danke dir hab jetzt aber schon meinen charakter umbenannt xD konnte einfach nicht länger warten trotzdem vielen dank! hab gerade versucht noch mal wieder auf Codiac um zu benennen, allerdings kommt die meldung noch immer das dieser charaktername schon vorhanden ist. aber macht jetzt auch nichts, bin ich halt mit Codiax unterwegs
  10. Moin zusammen, könnten die alten Char-Daten von meinem alten Charakter Codiac gelöscht werden? War mal kurz zu Besuch mit einem alten Charakter mit dem selben Namen, hab allerdings nichts gemacht. Zwischenzeitlich woanders gespielt mit nem neuen Codiac und nun komme ich nicht mehr bei euch rauf ... Wäre super wenn das klappen könnte Vielen Dank
  11. Protocol update for Starbound v1.4.
  12. Normally, you should get also some fuel from the start when you start the game via multiplayer.
  13. hello, i did the erchius-quest. now my ship works. i checked the moons. some very smart person thought its great idea to protect a moon. now other ppl cant mine fuel and wont leave the system... any other ways of obtaining said fuel ? EDIT: you can buy fuel in the outpost, very cheap.
  14. Durch den kalten Wind der Nacht flog Elsa mit ihrer Eskorte. Obwohl es eine Weile dauerte verging die Zeit für Elsa wie im flug. Lichter kamen ihr immer näher. Dann konnte sie Rahmen von Gebäuden erkennen. Dazu gigante Wasserfälle die aus den Inseln heraus flossen. Ätheria, im kalten Licht der Monde. Zwischen Anwesen, Brunnen und bunten Bäumen stand ein gewaltiges Schloss. Es hatte riesige Fenster, Balköne, Türen, Türme und alles aus weißem Stein oder Silber und Gold. Elsa staunte vor all dem Prunk der ihr hier entgegen kam. Die Eskorte landete im Innenhof der Schlosses und Erana wünschte Elsa eine gute Nacht. Man brachte sie dann durch weiße Korridore in ihr Schlafzimmer. Im Licht des Mondes, welcher durch den Balkon und Fenster herein schien erkannte Elsa ein federweiches weißes Bett. Auf dem Nachttisch daneben standen Früchte und ein Krug Milch. Den Rest des Zimmers konnte sie in der Nacht garnicht mehr ansehen, da sie totmüde vom Flug auf das Bett fiel und einschlief. Auch am nächsten Morgen bekam sie nicht fiel mit vom Geschehen generell. Sie wurde früh geweckt und noch halb im Schlaf von einer Dienerin angezogen. Erst als sie sich am Milchkrug bediente und das eisig kalte Getränk runterschluckte wachte sie richtig auf und erkannte sich in einem Spiegel. Sie trug ein wunderschönes weißes Kleid mit goldenem Federmuster drauf. Dazu passende Schuhe und eine Perlenkette. Die Kammerzofe schminkte Elsa noch schnell mit goldenem Lippenstift und Liedschatten und schon klopfte es an der Tür. Eine der Wachen wurde geschickt um Elsa abzuholen und in den Thronsaal zu führen. Dort angekommen bestaunte Elsa den Saal. Er war riesengroß. Die Decke war nahezu komplett in Gold getaucht. Der Boden bestand ebenfalls aus einem gold-weißen Schachbrettmuster. Die riesigen Fenster zeigten Engel bei verschiedenen Taten. Einer zum Beispiel stand im Fenster heroisch auf einem weißen Drachen. Am anderen Ende des Saals befand sich der Thron. Er war riesig und aus weißen Marmor. Davor standen drei Engel. Eine der Engel hatte rotes Haar, eine Schwarzes und die dritte weißes Haar. Bewertend musterten sie Elsa und stellten sich dann vor. Willkommen in Ätheria Elsa. Wir sind deine drei Schwester. Ich bin Aveline. Ich bin Madeleine Und ich bin Elizabeth Mutter hat uns schon alles von der Berichtet. Was sie uns nicht sagen konnte war, was für Kräfte du hast! Kräfte? Naja ich kann gut mit einem Schwert umgehen. Doch nicht solche Kräfte. Magische Kräfte! Jeder von unserem Blut kann etwas Übernatürliches! Ich kann beispielsweise mit Donner und Gewitter kämpfen. Ich kontrolliere Erde. Ich schlichte Dunkelheit. Was ist mit dir? Welchen Dingen im Leben fühlst du dich hingezogen? Naja ich... hatte immer Ehrfurcht vor Flammen. Könnte hinkommen. Mutter hat uns gebeten dir deine Fähigkeiten beizubringen, damit du würdig bist im Palast zu bleiben. Komm, versuch mal was mit Feuer zu machen. Stell dir einfach vor wie die Flammen dich zumgeben, wie sie in deiner Hand liegen ohne dich zu verbrennen. Elsa schloss ihre Augen und konzentrierte sich so gut sie konnte. Verschiedene Bilder rannten durch ihren Kopf. Kerzen, Kamin, Sonnenuntergänge, Lagerfeuer, Öfen. Plötzlich fingen ihre weißen Flügel an im Feuer zu glühen. Gleichzeitig fühlte Elsa selber wie eine unnatürliche aber angenehme Hitze ihr Blut durchdrang und es zum kochen brachte. Elizabeth flüsterte leise: Jetzt gieb der Flamme eine Struktur. Form sie zu etwas.... dass du dir gut vorstellen kannst. Elsa hob ihren rechten Arm und bewegte ihre Finger, als ob sie etwas festhalten wöllte. Dann erschien in einer gigantischen Stichflamme ein ein Schwert in Elsas Hand. Als es dort auch rasch abkühlte leuchtete es dennoch weiter im gleichen Gold, dass auch ihre Augen zum leuchten brachte. Nicht schlecht für den ersten Versuch. Mit deinem Feuer kannst du bestimmt auch noch mehr. Ich hab mir damals zwei dunkle Armreife hergestellt. Aveline hat einen Hammer und Elizabeth einen Bogen. Elsa war wie noch immer erstaunt von dem Schwert was sie eben erschaffen hatte. Es war das Schwert, dass sie sich immer im Traum ausgemalt hatte. Nun hielt sie es in der Hand. Sie holte auch direkt aus und wollte es etwas herum schwingen. Gleich beim ersten Schwung jedoch trat ein goldener Funke aus der Klinge aus und traff das Fenster mit dem Drachen, ohne es zu zerstören. Pass da besser auf Elsa. Feuer ist keine leichte aber eine vielseitige Gabe. Ohne die magische Barrier im und um das Schloss wären wir vermutlich schon unter Trümmern begraben! Vorsichtig senkte Elsa wieder ihr Schwert. Komm wir gehen in den Garten. Dort ist unser Mentor grade. Er kann dir mehr über deine Kräfte beibringen als wir.
  15. Von oben herab fallen habe ich noch nicht beobachtet, aber die sind da in der Tat zu finden. Das war schon vor dem Spielupdate so, ich glaube sogar schon kurz nach Einführung der Mods auf dem Server.
  16. Ich weiß nicht, ob es sich um einen Vanilla-Fehler handelt, oder um einen, der von Mods verursacht wird. Fakt ist jedenfalls: wenn man den Meeresgrund eines Ozeanplaneten (Ozean, Gift, Arktisch) betritt, fallen plötzlich riesige Skorpione von oben herab. Die Teile sind grob gepixelt, sehen demnach nicht so aus, als wären die so ins Spiel eingebaut worden. Hat jemand anderes damit Erfahrung?
  17. Kapitel 10: Ein kleiner Irrtum Beide standen nun auf dem mysteriösen Berg und schauten sich um. Ein leichter eiskalter Wind herrschte hier oben, aber durch die Kleidung, die Minka von Tatzaru bekommen hatte, machte ihr das kaum etwas aus. So weit das Auge sehen konnte war hier nur dunkelblaues, fast schwarzes Gestein. Es erstreckte sich über mehrere hunderte Meter wie eine dunkle Wüste. Keine Vegetation, keine Felsformatierungen, nichts. "Uh... ob das ein riesiger Meteorit ist?!", fragte Tatzaru plötzlich. Sie hatte sich hingehockt um das Gestein genauer zu untersuchen. Minka verschränkte nachdenklich die Arme. "Bei dieser Größe würde es mich dann aber wundern, dass der Planet noch existiert. Außerdem wäre die Form viel zu... perfekt. Meteore sind eigentlich immer unförmig und nicht so glatt." "Stimmt auffallend..." Minka sah sich wieder um. In dieser Gegend schien es wirklich nichts Besonders zu geben. Wahrscheinlich müssten sie einen Weg ins Innere dieses Giganten finden. Aber Moment, was war das? Minka hätte schwören können gerade etwas Großes in der Luft aufflimmern gesehen zu haben, als sie aber erneut hinschaute, war dort nichts. "Heee, Minka!", rief Tatzaru von weit weg. Minka ignorierte ihre Geistersichtung und ging zu Tatzaru, bei der der Berg sehr weit nach unten abfiel. Unten am Fuß des Berges begann die weite Schneelandschaft, die merkwürdig flach aussah und ebenso ohne jegliche Vegetation war. "Schau mal!", sagte Tatzaru und zeigte in die Ferne. Schon fast am Horizont erst konnte Minka die einzelnen kargen Bäume und Hügellandschaft ausmachen. "Das sieht aus als hätte hier etwas die ganze Gegend um den Berg plattgewalzt...", grübelte sie. "Jep und das reicht tatsächlich biiiiis an diesen Berg heran", sagte Tatzaru, wobei sie sich etwas zu weit über den Abhang beugte, um es zu verdeutlichen. Sie verlor das Gleichgewicht, ruderte kurz panisch mit den Armen und griff mit einem kurzen Aufschrei instinktiv nach Halt, was in dem Falle Minka war. Diese versuchte sich und ihre Begleitung zu halten, schaffte es aber nur für einen Moment, dann fielen beide und rutschten regelrecht den kompletten Berg hinunter, bis sie schlussendlich unten im tiefen Schnee versanken. Minka befreite sich zuerst aus den Schneemassen. "TATZU!!", rief sie erzürnt. Tatzaru brach mit Kopf und Armen aus der Schneedecke. "Das... war doch ganz witzig! Außer dass... unsere Kleidung jetzt wohl etwas ramponiert ist...", schmunzelte sie peinlich berührt. Minka murrte und versuchte sich weiter aus dem Schnee zu befreien, da pikste sie etwas am Bein. Sie tastete vorsichtig danach und griff etwas wie einen Stock. Verwirrt zog sie ihn aus dem Schnee und war erstaunt: Es war kein Stock, sondern ein Bogen in lila und gold mit silbern leuchtender Sehne. Ein Bogen? Hier einfach unter dem Schnee? Was könnte... Ihr Gedanke wurde von einem lauten Schrei von Tatzaru unterbrochen. "Was ist?!", fragte Minka erschrocken, obwohl sie nichts Gefährliches in der Nähe sah. Tatzaru zeigte nur verstört auf einen halb im Schnee begrabenen Schädel vor sich, der aussah wie von einem Menschen. Ein plötzliches starkes Erdbeben setzte ein und mit einem Mal wurde alles pechschwarz. "Oh Gott, ich bin blind! Ich bin blind!!!", rief Tatzaru. "Jetzt beruhige dich mal! Ich kann auch nichts mehr sehen..." Das Erdbeben hörte genauso schnell auf wie es begonnen hatte und die Dunkelheit verzog sich ebenso. "Siehst du? Alles bestens", meinte Minka. "Wir sind immer noch im Schnee, der Berg ist da und... ähm..." Als sie zu Tatzaru schaute, stand diese wie erstarrt und zitternd da, Arme und Hände ängstlich an den Oberkörper gepresst und starrte an Minka vorbei den Berg entlang. Mit dem gleichen mulmigen Gefühl, das Minka schon auf dem Hinweg zum Planeten hatte, drehte sie den Kopf in die Richtung und bekam einen Riesenschreck. Ein gigantisches rotes Auge schaute vom dunkelblauen Berg, der wohl doch kein Berg war, mit schwarzer Schlitzpupille den beiden entgegen und Minka sah vor ihrem geistige Auge kurz eine Rückblende von Ruin. "Können wir bitte SOFORT gehen?", fragte Tatzaru mit gesenkter Stimme. Wie auf Signal fing das Beben wieder an und der Kopf des Giganten erhob sich langsam in die Höhe. Er schien erwacht zu sein. "Sofort sofort sofort sofooort!!!" Das wurde auch Minka zu gefährlich und sie teleportierte sich und Tatzaru aufs Raumschiff. "Uff... was war das?!", rief Tatzaru immer noch entsetzt und flitzte zum Fenster. Minka stellte den Bogen vorerst an die Wand. "Wenn ich das wüsste... aber es hat mich an ein anderes schreckliches Monster erinnert", sagte sie mit einem Bild von Ruin im Gedächtnis. "Und das Ding würde den Menschenschädel erklären. Ich wette, das war nicht der einzige dort unten." Sie grübelte. Seit Ruin besiegt war, hatte sie von keiner ähnlichen neuen Gefahr gehört. Wäre dieser Gigant wohl eine neue Bedrohung für das ganze Universum? "Minka... Minka! Es kommt!! ES KOMMT!!!" Tatzarus Rufe rissen Minka aus den Gedanken und sie rannte zum Fenster nur um zu sehen, dass sich der Gigant erhoben hatte und langsam Richtung Raumschiff drehte. Sofort sprintete sie ans Steuer und nahm eine Route durch den Hyperraum zu einem anderen Sternensystem. Dieser Riese könnte mit einem Schlag ihr Raumschiff zermalmen und das wollte sie keinesfalls riskieren. Tatzaru ließ sich zu Boden sinken und atmete tief aus, als sie in den Hyperraum eintraten. "Vergiss Schnee... ich mag Grün viel lieber..." "Ich denke, wir sollten erstmal schlafen und Energie tanken. Was auch immer das war, wird uns so schnell nicht folgen können", meinte Minka mit prüfendem Rundblick nach draußen. "Klingt nach einer guten Idee", seufzte Tatzaru und kämpfte sich hoch um sich zu den Schiffsbetten zu begeben. Das Schiff verließ den Hyperraum, Minka stellte auf Autopilot und folgte Tatzaru. Doch das mulmige Gefühl wollte nicht vergehen. Ob sie überhaupt Schlaf finden würde?
  18. Während ich noch an einer Fortsetzung arbeite bzw. solange mir keine Fortsetzung einfällt dachte ich es ist vielleicht eine gute Idee ein paar Fillers zu schreiben, in denen Chars, Orte usw. etwas durchleuchtet werden um allem ein bisschen mehr Kontext und Inhalt zu geben. Minka war wieder mal ein Schatz und hat alles fleissig lektoriert. An dieser Stelle wieder ein großes Lob! <3 Spin Off I: Der alte Man und das All Der alte Mann starrt aus dem großen Panoramafenster. Vor ihm die Untiefen des unendlichen Weltraums, mit seinen Sternenbildern die schon damals reisenden Seefahrern beim Navigieren in unbekannten Gewässern halfen den rechten Weg zu finden. Mit seinen rauen Fingern streift er sich gedankenverloren den weißen Bart glatt. Nicht einen wie ihn weise Männer tragen. Eher wie ein in die Jahre gekommener Krieger. Nein, eher wie der Bart eines alten Kapitäns. Denn das ist er ja auch. Nun, gewissermaßen. Oberst Leutnant Edvard Mosken ist ein alter Offizier und hat das Kommando über das Dritte Armee Korp oder vielmehr über das was von der einst so starken Armee seiner Heimat übrig geblieben ist. Edvard ist ein alter, erfahrener Offizier der sich, im Gegensatz zu so manch anderen Schreibtischhelden, seine Orden redlich verdient hat. Ein harter Hund, würde so mancher sagen. Trotz seines fortgeschrittenen Alters ist seine Statur immer noch beeindruckend, gehärtet durch etliche Einsätze und blutigen Feldzügen in denen er Mut und Kampfgeist -und bewies. Aber vor allem zeichnete er sich durch seine Kaltblütigkeit aus. Edvard war kein Soldat der Gefangene machte. Er war ein Krieger und mit dem Feind kennt ein wahrer Krieger keine Gnade. Er war ein eiskalter Killer, skrupellos und durchtrieben aber er war auch ein berechnender Stratege. Das fiel auf und so arbeitete er sich die Karriereleiter hinauf, erntete sowohl Beifall als auch Misfallen bei seinen Vorgesetzen. Edvard Mosken, mehrfach dekorierter Kriegsheld war das Ebenbild eines perfekten Soldaten. Aber die Fassade bekam bald Risse. Denn vielmehr als seine eiskalte Art war seine Gier ein Laster was Kratzer auf der Medaille hinterließ. Bei Feldzügen kam es wiederholterweise zu Plünderung und Brandschatzungen, willkürlicher Gewalt und Schlimmerem. Er befehligte sein Armeekorp wie ein Freibeuter und ließ seine Soldaten wie die Soldateska wüten und plündern und bald war das respektierte Dritte Armeekorp zu einem gefürchtetem Haufen gewandelt. Das einzige was die Tätigkeiten des Generals von der Piraterie unterschied war die Uniform und der Freibrief alles in seiner Macht stehende zu tun um die Interessen seiner Heimatwelt zu schützen und zu wahren. Es war ein skrupeloser Feldzug unter dem Deckmantel der heiligen Pflicht seinem Land zu dienen. Er hob die Mundwinkel zu einem schiefen Grinsen. Edvard Mosken war niemand den man sich zum Feind machen will. Und so blickte er weiter stur ins endlose Weltall wie einst Kapitän Ahab auf die Weiten der Meere, argwöhnisch nach seinem weißen Wal Ausschau haltend. Nur gab es in seiner Geschichte keinen Mobby Dick den es zu jagen galt. Sicher, man hatte ihm eine neue Aufgabe zugeteilt. Nach der Zerstörung seiner Heimat war das dritte Armeekorp tatsächlich zu sowas wie einer Piratenbande geworden. Eine durchaus mächtige, wohlgemerkt. Aber ohne Heimat in die man zurückkehren kann, keinem Land dem man dienen kann waren er und die knapp 620 000 Soldaten und Soldatinnen ohne Aufgaben und vor allem ohne Versorgung. Durch die etlichen Raubzüge war die kleine Streitmacht durchaus gut versorgt. Aber es würde nicht lange dauern und sie müssten bald auf Kapperfahrt. Das Blatt wendete sich jedoch -als durch einen seiner Majore, einen merkwürdigen Sonderling namens James Rustleton, der Kontakt zur neuen Republik hergestellt hatte. Die Republik war ein großer Zusammenbund aus teils föderierten, teils autonomen Welten der durch einen Senat regiert wurde. Politik waren nie Edvard's Stärken aber da die noch recht junge Republik einen starken Arm benötigte kam man recht schnell ins Gespräch. Das dritte Armee Korp hatte nun endlich wieder eine Aufgabe die einer Streitkraft würdig war und wurde damit zur republikanischen Garde. Das hieß selbst redend vorerst keine Kapperfahrten, aber konnte man einem opportunistischen alten Soldaten wie Edvard die unternehmerische Ader so ausschlagen? Aber der General hatte andere Sorgen. Ein Planet am Rande des republikanischen Sektor beanspruchte Welten die sich im Hoheitsgebiet der Republik befanden und attackierte und bedrohte regelmäßig Handelsschiffe und Transporter. Kurzerhand entschied sich Edvard dies auf seine Art zu regeln und entsandte, natürlich mit Befugnissen des Senats, die Garde in den weit entfernten Sektor. Doch die Kampagne entpuppte sich als Debakel. Mehrere Jahre nun lieferte er sich heftige Gefechte auf dieser kargen Felswüste von einem Planeten und hatte sich in einem trägen und mühseligen Stellungskrieg verbissen. Rückzug war keine Option. Die Garde stirbt, aber sie ergibt sich nicht! Jedoch schien jedes Vorankommen letztendlich an der besonders harten Witterung zu scheitern. Wie konnte man diese trostlose Welt eine Heimat nennen? Er selbst hatte natürlich nie die Heimat der Menschen besuchen können, die lange vor seiner Geburt zerstört wurde aber verbissen und hartnäckig wie die Einwohner es taten würde er niemals um diesen leblosen Felsbrocken kämpfen. Was der Planet aber durchaus zu bieten hatte waren Bodenschätze und davon gab es reichlich. Das war der Teil der für den alten Piraten besonders interessant war. Es war immer schon schwer die Beweggründe des Generals zu verstehen, er selbst gab sich recht verschlossen aber stille Wasser sind tief. Ein sanftes, melodisches Läuten kündigte einen Besucher an. Edvard gelang es sich aus seiner Starre zu lösen und sprach, jedoch ohne den Blick von der Aussicht abzuwenden mit rauer, tiefer Stimme. "Was gibt es?" "General Mosken, es...Es tut mir leid Sie zu stören aber..." sagte eine unsichere Stimme aus den in der Decke versenkten Lautsprechern blechern. "Jetzt sprechen Sie schon." Er sprach ruhig, aber die Stimme war befehlend und der dunkle heisere Timbre könnt so manch schüchternen Kadetten das Blut in den Adern gefrieren lassen. Und wenn es eine Sache gab die Mosken hasste dann waren es eingeschüchterte, junge Kadeten. "Wir... Wir haben ein Problem." Edvard seufzte resigniert und wandte sich an einen still in der Ecke stehenden Mann. Da er im Schatten stand erkannte man sein Gesicht nicht gut aber er trug die Uniform eines Offiziers. "Sagen Sie das Dinner für heute Abend ab. Und geben sie den Offizieren Bescheid dass ich in zwei Minuten auf der Brücke bin."
  19. Der Abend brach an. Elsa hatte den ganzen Tag mit ihrem Vater gefeiert. Ihr Magen war voll und und ihr Kopf drehte sich leicht vom Bier. Die Sonne setzte sich langsam am Horizont nieder während Elsa mit ihrem Vater, gefolgt von sämtlichen Gästen die Gärten durchstreifte. Schließlich sollte heute Abend hier noch ein Feuerwerk stattfinden. Mit ihren 17 Jahren war Elsa nun auch endlich Erwachsen laut den Gesetzen von Spielburg. Sie konnte nun theoretisch tun und lassen was sie wollte. Während des Spaziergangs dachte sie auch viel darüber nach was sie nun tun wollte. Ihr erster Gedanke war ein Besuch in Ätheria. Sie müsste einfach nur nach oben fliegen und sich das wunderschäne Königreich im Himmel ansehen. Ein weiterer Gedanke war es zu heiraten. Zwar hatte sie keinen direkten Verehrer in Spielburg, jedoch hatte sie wie jedes Mädchen den ein oder anderen Schwarm in der Jugend gehabt. Im Anschluss viel ihr ein, dass sie eines Tages Königin sein könnte. Wie würde sie regieren? Verträumt schaute Elsa in richtung Sonnenuntergang, welcher sich auf dem Wasser eines Brunnens spiegelte. Plötzlich hörten alle im Garten gewaltiges Flügelschlagen. Alle schauten nach oben und sahen unzählige geflügelte Geschöpfe in den Gärten landen. Es waren Engel aus Ätheria. Die Meisten von ihnen trugen dicke Rüstungen aus Gold, verziert mit einem roten Wappenrock. Sie waren bewaffnet mit gigantischen Breitschwertern und Schilden so groß wie eine Tür. Ein einziger Engel stach aus der Masse heraus. Sie trug ein weißes Gewand, eine weiße Krone und hatte vier Flügel, welche gleichmäßig und sanft ihren Körper in der Luft hielten. Langsam schwebte sie in Richtung Boden, ohne zu Landen. Ihre Haare waren lang, weiß und reichten bis zu ihrer Hüfte. Ihre Iris war ebenfalls nahezu komplett weiß. Ihr Gesicht strahlte einen perfekten neutralen Ausdruck aus. Als Elsa sich weiter umschaute bemerkte sie, dass alle aus Spielburg außer ihrem Vater und ihr sich verneigten. Schließlich fing sie an zu sprechen, wobei ihre Stimme in drei verschiedenen Stimmenlagen hallten. Es ist eine Ewigkeit her Kortas. Ich sehe du hast unsere Tochter zu einem echten Menschen aufgezogen. Welch weltliche Kleidung sie doch trägt. Es freut mich auch dich wieder zu sehen Erana. Doch welcher Anlass lässt dich in diese sterbliche Welt hinabgleiten? Ich bin gekommen um meine Tochter zu holen. Sie ist nun schließlich 17 und gehört sowohl zum Adel Ätherias als auch zu ihren Schwestern. Vater? Ich habe Schwestern? Ich sehe dein Vater hat dir kaum etwas über deine Abstammung erzählt mein Kind? Ich bin Königin Erana aus Ätheria, ich bin deine Mutter. Und du Elsa.. du warst von Geburt an zu höherem bestimmt. Sowohl dein Vater als auch deine Mutter haben heillige Fähigkeiten. Ebenso sind deine Schwestern gesegnet. Nun sollst auch du diese Vollkommenheit erfahren. Streck deine Flügel und erhebe dich mit uns in den Himmel. Inzwischen war die Sonne untergegangen. Bis auf ein paar Fackeln war es dunkel im Garten. Nur Erana selber strahlte in einem hellen Licht, welches sie wie eine Aura umgab. Aber was ist mit meinem Vater? Meinen Sachen? Dein Vater entschied sich vor 17 Jahren dazu den Himmel zu verlassen. Und deine Sachen nicht nichts wert im Vergleich zu den Dingen wie der Himmel für dich bereit hält. Elsa... geh mit ihr. Es wäre unfair dich hier zu behalten. Du bist ein Engel und sollst wissen woher du kommst. Dann ist es alles war? Ja. Solltest du mich vermissen brauchst du nur wieder runterfliegen... ich sorge dafür, dass deine Lieblingssachen dir nachgeschickt werden. Nun flieg mein Kind. Erfahre alles was der Himmel für dich bereit hält. Erana streckte Elsa mit einem leichten Lächeln eine Hand aus. Elsa selber umarmte ihren Vater noch einmal, blickte zurück auf Spielburg und nahm dann die Hand ihrer Mutter. Sie streckte ihre Flügel und flog mit Erana an der Hand und sämtlichen Wachen als Eskorte richtung Ätheria. Bereits wenige Meter über den Wolken umgab sie ein Gefühl der Ruhe. Unter ihr erkannte sie nur weiße Wolken. Um sie herum sah die einen klaren Sternenhimmel sowie die drei Monde, welche den Planeten umgaben. Niemand sagte ein Wort auf dem Flug nach oben. Elsa löste sich selber von Eranas Hand und flog frei durch den Himmel. Sie drehte ein paar Loopings, schnellte nach unten und dann wieder nach oben. Dann glitt sie friedlich mit ausgestreckten Flügeln sanft richtung Wolkenboden. Erana selber beobachte Elsa dabei und ein zartes Lächeln setzte sich ihr auf. Sie hatte selber vergessen wie schön es doch war fliegen zu können, frei zu sein, die Luft zu genießen... Nach gut zwei Stunden wurden dann Punkte im Himmel größer und größer. Dann waren Lichter und Gebäude auf den Inseln zu erkennen. Dann konnte Elsa auch Wasserfälle, Pflanzen und Vögel erkennen. Im weißen Licht der Monde erkannte sie Ätheria
  20. Vorwort: Nach über einem Jahr Abwesenheit und Funkstille kommt endlich die Fortsetzung zur Lore des 77sten Infanteriebataillon. Ich hoffe ihr habt, trotz einiger Form- und Rechtschreibfehler, Spaß beim Lesen (korrigierte Version kommt hoffentlich bald! Teil I: Grabenratten Kapitel 2: Feuertaufe Zuerst konnte er nur ein Pfeifen wahrnehmen. Nicht etwa ein Pfeifen wie von einem Teekessel oder einer Trillerpfeife. Es war in etwa wie ein sehr hoher Sinuston: durchgehend, eintönig und auf hoher Frequenz. Seine Sicht war verschwommen und er musste blinzeln um die Schärfe wieder herzustellen. Doch vergebens. Es war dunkel um ihn herum und er bekam Panik beim Gedanken eventuell erblindet zu sein. Sein Puls ging dennoch langsam, alles schien in Zeitlupe zu geschehen. Sein Gehör schien beschädigt zu sein, denn alles drang nur gedämpft in seine Ohren, als wäre er unter Wasser. Er schnappte nach Luft und sog diese gierig ein. Sie brannte in seinem Hals und seinen Nasenhöhlen. Scheinbar war er doch nicht unter Wasser. Aber wo dann? Alle seine Sinne schienen durcheinander geraten zu sein. Er versuchte sich zu rühren, aber seine Gelenke und Glieder, seine Muskeln und Sehnen schienen nicht zu reagieren. Der Befehl war klar aus seinem Hirn in sein Nervensystem gedrungen, schien aber unterwegs verloren gegangen zu sein, als ob seine Gedanken selbst nicht mehr wüssten wohin. Was war geschehen? Verwirrung und Unbehagen machte sich in seinen Gedanken breit. Benommen tastete er die Umgebung ab. Er lag auf harten Boden, auf dem Rücken wie ein Käfer und konnte sich nicht bewegen. "Verdammt!" Entfuhr es ihm. Er musste schwer keuchen und husten. Die stickige warme Luft drang brennend in seine Lungen durch seinen Mund und seine Nase und hinterließ einen eisenhaltigen Geschmack auf der Zunge. Er taste sich selbst ab. Langsam fing sein Körper wieder an ihm zu gehorchen und er spührte seine Zehen und Fingerspitzen. Scheinbar war noch alles dran. Er blinzelte erneut um etwas zu erkennen und erkannte irgendetwas wie leuchtende Streifen die sich in langen Parabeln am pech schwarzen Himmel abzeichneten. Offenbar war er auch nicht blind. Er winkelte die Knie an und versuchte sich zur Seite zu wenden um sich irgendwie aufzurappeln, doch ihm war noch zu schwindelig so dass er beim Versuch sich aufzurichten umkippte wie ein Besoffener und liegen blieb. Er ächzte auf und wand sich wieder auf dem Rücken wie zuvor und versuchte seine unregelmässige Atmung zu regulieren. Er schaute zu den Leuchtstreifen am Himmel und verfolgte deren Bahn. Sie erschienen im vorderen Rand seines Blickfeldes und verschwandet, gefolgt von mehreren Erschütterungen die die Erde beben liessen. Irgendwas rieselte aus seinen Ohren. Er entfernte die ledernen Handschuhe und tastete mit der Fingerspitze die Innenseite seines Ohres ab und hielt sich diese anschliessend vor die Augen. Er konnte immer noch nicht viel erkennen denn die Schärfe hatte sich nicht eingestellt aber er konnte erkennen dass seine Fingerkupe feucht war. War das Blut? Anscheinend ist sein Trommelfell geplatzt. Er verzieht sein Gesicht zu einer Grimasse und schaute, keuchend und hustend am Boden liegend, dem Feuerwerk über ihm zu. Ihm war schlecht von dem Schwindelgefühl. Alles drehte sich in seinem Kopf und er hatte ernsthafte Schwierigkeiten damit einen klaren Gedanken zu fassen. Er versuchte sich zu erinnern. Wer war er? Wie hieß er, wo war er und warum? Er wendete den Blick nach rechts und betrachtete den Boden. Der Boden war teils mit Bretten und Holzplatten ausgekleidet. Er erkannte Seitenwände die ebenfalls mit Bretten und Holz verkleidet und verstärkt waren. Es war aber kein Dach über ihm und er war im Freien. Er suchte weiter die Umgebung ab und erkannte an einer seiner eine Kiste mit einer Beschriftung. Große weiße Buchstaben erklärten ihm dass es sich um eine Munitionskiste handelte. Ein Siegelprankte auf der Seite, eine Art Lorbeerenkranz. Er runzelte die Stirn und kniff die Augen zusammen. Auf der Kiste lag eine Waffe. Ein langes Gewehr aus Carbon, mit aufgesetztem Zielfernrohr, ganz in schwarz. Er konnte das erkennen da die Leuchtstreifen am Himmel die Umgebung kurzfristig erhellten ehe alles wieder in Dunkelheit getaucht wurde. Er drehte den Kopf in die andere Richtung. Er erkannte einen ebenfalls unbedachten, mit Holzplatten und Brettern verkleideten Korridor der sich in der Finsternis verirrte. An dessen Anfang erkannte er ebenfalls zwei Stiefelsohlen. Ein lebloser Körper lag dahinter, spannungslos und erschlafft. Die Übelkeit überkam ihn und er musste würgen. Und wand sich wieder gen Himmel und dachte konzentriert nach. Langsam fügten sich die Eindrücke wie von selbst zusammen und ergaben ein Muster. Er lag auf dem Boden eines Schützengrabens und die Leuchtstreifen über ihm waren kein frohes Feuerwerk, sondern Artilleriegranaten die von der anderen Seite aus geschossen kamen. Die andere Seite.. Der Feind. Der Krieg! 'Verdammt, die beschiessen uns!' sagte er zu sich selbst, die Panik und Hilflosigkeit schlugen ein und er begann sich nervös zu winden. Er musste hier sofort weg! Die Einschläge kamen immer näher und auch die Erschütterungen wurden heftiger. Plötzlich erschien ein Gesicht in seinem Blickfeld. Direkt vor ihm. Es war auf einmal da, wie aus dem Nichts. Es war das Gesicht einer jungen Frau, etwas blass und von Sommersprossen gespickt. Ihre Augen, unter denen schwere, dunkle Tränensecke hingen blickten ihn flehend an. Einzelnde Haarstränen hingen ihr wild im Gesicht und ihr Mund formt Worte, aber sie drangen nicht zu ihm durch. Verwunderung machte sich in seinem Gesicht breit und er blinzelte sie verdutzt an. "Was zum-.. Wer..?" stammelte er benommen. Seine Stimme klang rau und heißer. Er brauchte dringend Wasser. Wasser war auf einmal das Wichtigste. "Major!" schrie die junge Dame ihn fast schon bettelnd an. "Wir.." Ihr Satz wurde von einer starken Erschütterung unterbrochen. Sie sah sich nervös um bevor sie wieder ansetzen und weiter eindringlich auf ihn einredete. "Major! Kommen Sie zu sich! Wir müssen sofort hier weg! Unsere Stellungen werden auf allen Fronten gleichzeitig angegriffen. Uns bleibt nicht viel Zeit wir...!" Ein erneuter Anschlag ließ die Erde erneut deutlich stärker zittern. Das schien ziemlich nahe gewesen zu sein. Doch er schaute sie weiter völlig verwundert an ehe sich die Synapsen in seinem Gehirn in Gang setzen. Alles kehrte auf einmal zurück, seine Sinne und seine Wahrnehmung. Er wußte wieder wo er war und was er hier tat. Er war Major James Rustleton. Soldat im dritten Infanterie Korp der republikanischen Garde und steckte in verdammt großen Schwierigkeiten. Die Erschütterung intensivierten. Er blickte die junge Frau erneut an. Er erholte sich recht schnell von dem Granatschock. Er. Der Soldat. Elwood. Der Schuss. Die Schüsse... Das Blut. 'Fuck' dachte er und zog eine schiefe Grimasse. "Elwood... Er... Wir können nicht ohne ihn..." sagte er, nach Luft ringend. Immer noch hustend und keuchend. "Verdammt, Major! Wir haben keine Zeit für sowas. Wir müssen hier verflucht nochmal verschwinden und zur Basis zurück!" Sagte sie mit drängendem Ton, während sie sich immer unruhiger und nervöser umblickte. In ihrer Stimme schwang Angst und Entsetzen mit. Sie hatte den Major mittlerweile an seinen Lederriemen hochgehieft und in eine bequeme Position gebracht. "Hier geht gerade die Hölle ab. Sowas.." sie wurde wieder von heftigen Einschlägen unterbrochen. Diesmal waren sie bedrohlich nahe. Erde und Gesteinsbrocken wurden aufgewirbelt und regneten über ihren Köpfen nieder. Die junge Frau hielt sich schützend ihre Hände über den Kopf und kniff die Augen fest zusammen. Wer war sie nur, was machte sie hier? Sie schien noch ein halbes Kind zu sein, kaum alt genug um in einer Bar ein Bier bestellen zu können und trotzdem war sie hier mit ihm. Und sie trug eine Uniform. Er musterte die dunkelblaue Kampfweste die unter dem Kevlar hervorragte. Auf der oberen rechten Seite der Schutzweste war ein Namensschild befestigt. Leutnant S. Jarih. Der Name. Er kannte ihn. Er dachte angestrengt nach ehe es ihm wieder einfiel. Er befehligte das 77ste Infanterie Bataillon und Shura Jarih war Leutnant unter seinem Befehl. "Shura!" Er fixiert sie mit festen Blick, schaute ihr tief in die Augen. "W-was?" Erwiderte sie und zuckte dabei leicht zusammen. Sie schien völlig aus dem Konzept gebracht worden zu sein. "Wir müssen hier sofort weg!" Perplex starrte sie ihn an und schüttelte den Kopf ehe sie sich neben ihn hockte und seinen rechten Arm packte und um ihre schmale Schulter legte. Das Mädchen schien keine 60kg auf die Wage zu bringen dennoch schaffte sie es, mit einigen Mühen den benommen Major, der ja nun auch nicht mehr der jüngste war, hoch zu stämmen so dass er sich aufrichten konnte. Gestützt von seinem Leutnant wollte er in den Gang humpeln den er schon vorher ausgemacht hatte, wurde aber gestoppt. "Den können wir nicht mehr nehmen." warf sie kopfschüttelnd ein und wand sich in die entgegengesetze Richtung in der sich ebenfalls ein Korridor befand. Der Frontabschnitt RR1 und RR2 sind überrannt worden und der Kontakt zum Hauptquartier ist auf sämtlichen Posten zusammengebrochen. Er gillt ein allgemeiner Rückzugbefehl. Alle Soldaten in den vordersten Frontabschnitten sollen sich in die hinteren Linien zurückziehen und mit den Reservetruppen den Gegenangriff vorbereiten." erklärte sie ihm, ohne ihn dabei anzusehen. Shura's Blick ging entweder starr gerade aus oder nervös über ihre Schulter nach hinten. Man könnte meinen sie wäre verfolgt und irgendwie war dieses Gefühl ja auch recht. Die Granaten kamen immer näher an sie ran, versuchten sie aus der Luft auszumachen nur um sie knapp zu verfehlen. Und mit jedem Mal schien sich ihre Zielsicherheit zu verbessern. Sie waren nur knapp dreißig Meter gegangen als eine weitere Granate genau an der Stelle einschlug an der sich sich eben befanden. Shurah und der Major schauten sich darauf hin kurz an ehe sie weiter hetzten ehe sie das Ende des Grabens erreichten. An dessen Kopfseite war eine wackelige Metalleiter montiert. Oben auf der Leiter stand ein nervöser Infanterist der sich, wie Shura eben, nervös umschaute, als könnte er es nicht erwarten hier endlich wegzukommen. Er richtete den Lauf des Gewehrs mal hier hin, mal dort hin und als der Leutnant und der Major hickend und schnaufend in seinem unteren Blickfeld erschienen richtete er instinktiv und aufgekratzt wie er war das Gewehr in ihre Richtung. "He, He! Sullivan, Ich bin's, Ich bin's... Leutnant Jarih!" Sie hob beschwiftigend den freien Arm hoch und winkte ihm zu. "Nicht schiessen Ich.. Ich hab' den Major gefunden!" "Major, sind Sie das?" Der Blick des Infanteristen Namens Sullivan wirkte skeptisch und unruhig. Er kniff die Augen zusammen und musterte den Mann vor sich. Dieser hatte eine normale Größe und trug die Uniform eines höheren Offiziers. Die goldenen Schulterklappen und die aufgenähten Rangabzeichen an seiner Schulter wiesen ihn in der Tat als Major der Infanterie aus. Das war auch alles was an ihm den Anschein eines Offiziers machte. Seine Haare waren zerwühlt und sauber an der Schläfen rasiert wie es eigentlich nur die Mannschaften machten. Seine bernsteinfarbenen Augen funkelten wild aus ihren Höhlen. Ein ungepflegter Bart zierte sein -Gesicht- markantes Gesicht. Zur Krönung zog sich eine breite, rosa Narbe von seinem Jochbein bis zum Nasenrücken quer durch seine linke Gesichtshälfte. Rote Äderchen in den Augenrändern zeugten von wenig Schlaf und starken Alkoholkonsum. All das gab ihm durchaus eine verwegene Allüre und ließ ihn so garnicht wie einen Offizier wirken. Im Grunde wirkt er nicht mal wie ein Soldat. Eher wie Söldner oder wie ein Vagabund... "Scheiße, Major.." kam es krächzend aus Sullivans Hals. "Ich hab'se fast über'n Hauf'n geballert, man!" Er lachte heißer in sich rein und schulterte das Gewehr. "Jetzt aber nichts wie weg hier! Diese Bastarde machen uns verdammt nochmal die Hölle heiß. Scheiße..." Er spuckte aus und wischt sich mit den Handrücken den Mund ab. "Ich wußte garnicht dass die Penner sowas können..." Der andere Soldat, der bisher regungslos mit verschränkten Armen, an die Wand gelehnt, unter halb der Treppe stand, gab ein bestätigendes Grunzen vor sich. Sein Gesicht konnte man nicht erkennen da er eine schwarze Gasmaske trug. Gekleidet war er mit einem verschmutzten, weißen Unterhemd unter dem sich ein trainierter Körper spannte. Seine Arme waren lang und muskulös und seine dunkle Haut mit etlichen Tätovierungen und Narben verziert. Er trug eine dunkelblaue Kampfhose der Infanterie und seine Kampfjacke hatte er sich mit den Ärmeln um die Hüften gebunden. Er wirkte bedrohlich und durch seine hühnenhafte Statur überragte er die meisten anderen Soldaten. "Wir sollten verschwinden, Wie Sully gesagt hat" Gab der Riese ruhig von sich. "Hier wird es langsam eng und heiß." Jimmy antwortete mit einem knappen Nicken und die kleine Gruppe setzte sich in Bewegung. Der Himmel über ihnen war mittlerweile von Suchlichtern und umherschwirrenden Leuchtspurgeschossen hell erleuchtet so dass es ihnen leicht gelang ihren Weg in der vernarbten Landschaft zu finden. Sie hechteten über Stacheldrähte und Trümmerteile, umgingen tiefe Granattrichter in denen sich Treibstoff und giftiges Gas sammelte. Tote und Verletzte lagen gleichermassen verteilt auf dem Schlachtfeld und feindliche Granaten schlugen weiterhin um sie herum ein. Heftige Explosionen rissen tiefe Krater in den felsigen Boden und schleuderten sowohl Erde, Gesteins- und Granatesplitter also auch Körper wirbelnd durch die Gegend. Die Luft war erfüllt von dem Geruch von verbranntem Fleisch, Schießpulver und geschmolzenem Metal gemischt mit brennenden Treibstoff und Giftgas. Eine chaotische Kakophonie aus Detonationen, Schreien und heulenden Mörsergranate erfüllte die Umgebung während der Boden dermaßen zitterte dass manche glaubten die Erde würde sich jeden Moment unter ihren Füßen auftun und sie alle verschlucken. Als sie vollkommen mit Dreck bedeckt und außer Atem den hinteren Teil der Frontlinie erreichten bot sich ein Bild der Verzweiflung: Überall war Material verteilt, Soldaten irrten verloren umher, jede bis jetzt aufrecht erhaltene Ordnung schien zusammenzubrechen. Verwundete schleppten sich humpelten und stolpernd mit letzten Kräften von überall heran, tote lagen wahllos am Boden verteilt. Einige Offiziere versuchten vergebens Befehle zu erteilen jedoch schien sich in der allgemeinen Panik keiner dafür zu interessieren: Jeder war damit beschäftigt seine eigene Haut zu retten und den Arsch aus dem Schussfeld zu schaffen. "Verfluchte Scheiße" brachte der Major hustend hervor. "Wir müssen schleunigst zum Landeplatz ehe dieser Abschnitt auch verloren geht!" Sein Blick schweifte über den rotglühenden Horizont von dem die Großoffensive gleich einer Feuerwalze heran rollte. Was war hier bloß los? Klar, in der Zeit in der das 77ste Bataillon hier stationiert war gab es einige harte Gefechte aber dies war mit keiner vorhergehenden Schlacht zu vergleichen. Die Gewalt, die sich plötzlich über und um ihn herum entfesselte versetzte auch hartgesottene Frontschweine wie den Major in eine besorgte Unruhe. Keiner hatte mit einer Offensive dieser Härte gerechnet und die Kampferprobten Soldaten des Dritten Armeekorps liefen wie aufgescheuchte Hühner herum, verzweifelt auf der Suche nach Deckung und einem Ausweg aus dieser Hölle. Jimmy betrachtete eine Weile die Szenerie und ihm wurde klar: Diese Schlacht war definitiv verloren, die Front brach an sämtlichen Abschnitten zusammen, die Armee befand sich auf einem ungeordneten Rückzug ohne Chance darauf sich in den hinteren Teilen neu zu formieren. Dies schien der Anfang vom Ende zu sein. Oder das Ende vom Anfang... (Fortsetzung folgt)
  21. 17 Jahre vergingen und Elsa von Spielburg, wie ihr Titel nun lauten sollte war inzwischen zu einer wunderschönen Engelsdame herangewachsen. Neben ihren zwei reinweißen Flügeln verrieten nur noch ihre goldenen Augen ihre Abstammung. Über die Jahre hatte sie viel Privatunterricht bei ihrem Mentor Arnhold erhalten. Dieser Historiker, Künstler, Philosoph und Physiker hatte Elsa neben den Grundlagen einiger Wissenschaften auch Schwertkampf sowie das Fliegen beigebracht. Da Elsas Vater flugunfähig war und es sonst keine Engel in Spielburg gab kreierte Arnhold zu ihrem 16. Geburtstag eine Flugrampe am Rande der Stadt. Damit Elsa nichts passieren konnte wurden die nächsten zehn Meter hinter der Rampe mit Heuballen gesichert. An diesem Tag erklärte er Elsa wie Vögel sich in der Luft halten. Das Wichtigste wär immer die Flügel weit auszustrecken und den Körper waagerecht wie möglich zu halten. Als Elsa dann ihre Flügel, mit einer Spannweite von gut sechs Metern ausstreckte und so schnell sie konnte die Rampe hochrannte schaffte sie es bereits langsam und elegant zurück zum Boden zugleiten. Bis heute ist es eine ihrer freudigsten Erinnerungen die sie und ihren Mentor eng miteinander verband. Heute jedoch an ihrem 17. Geburtstag sollte Elsa ein noch ungewöhnlicheres Geschenk als das Fliegen erhalten. Ihre Kammerzofe Serah kamm an diesem morgen erfreut in Elsas Zimmer. Sie selber lag noch im Bett und schlief. Fräulein Elsa!!! Fräulein Elsa!!! Aufstehen! Es ist euer 17. Geburtstag. Alle haben sich bereits im Thronsaal versammelt um euch zu gratulieren! Ein haufen Geschenke ist eingetroffen! Außerdem hat euer Vater euch das hier besorgt! Sie hielt ein elegantes azurblaues Kleid in den Händen. Es war weich wie Seide und hatte ein tiefschwarzes Korsett eingenäht. Dazu kamen kleine Blumenmuster, passende Schuhe, ein goldener Kamm und ein eleganter Pelzumhang. Serah... nicht so laut... ich steh ja schon auf... Serah öffnete alle Vorhänge und Fenster in Elsas Zimmer. Es war sowohl geräumig als auch gemütlich. Ein kleines Feuer prasselte verspielt im Kamin. An den Wänden hingen ein paar Felle und Gemälde von Elsa oder ihrem Vater. An der Kommode, welche direkt neben Elsas Bett stand lehnte sich ihr Holzschwert an welches ihr Vater ihr zu ihrem 4. Geburtstag schenkte. Es war abgenutzt und verstaubt. Dennoch wollte sich Elsa nie davon trennen. Schließlich stand Elsa auf und legte sich in die kleine Holzwanne für ein Bad, welches Serah schon vorbereitet hatte. Danach zog Serah Elsa in ihrem neuen prachtvollen Kleid an und steckte eine kleine Mohnblume in Elsas Haare. Elsa betrachtete sich selber im Spiegel und versuchte ihre Flügel anzulegen. Wunderbar. Das wär dann alles Serah. Fräulein Elsa. Ich wollte euch noch das hier schenken. Serah reichte Elsa eine Halskette mit einem Amulett aus Ebenholz und einer Goldverzieherung. Es ist wunderschön. Hab vielen dank Serah. Mit diesen Worten ließ sich Elsa von Serah die Kette anlegen. Die Beziehung der beiden Frauen war sehr eng. Serah war 30, unverheiratet und aus gutem Hause. Relativ früh kam sie in das Haus des Königs als Dienstmädchen. Als Elsa damals nach Spielburg kam wurde Serah erst ihr Kindermädchen und dann ihre Kammerzofe. Da Elsa selber kaum Kontakt zu anderen Mädchen hatte übernahm Serah ein Stück weit ihre Mutter- und Freundesrolle. Sie war die beste Freundin für Elsa mit der sie Kleider oder Männer bewundern konnte. Dennoch wagte es Serah nie Elsa wie eine unadlige Freundin anzusprechen. Diese Distanz sollte stehts aufrecht erhalten werden. Nachdem Serah gegangen war atmete Elsa noch einmal tief durch. Dann öffnete sie die Tür und ging die Treppe aus ihrem Turm hinunter. Die Holzdielen knarten unter Elsas Schritten. Die Korridore waren genau so gemütlich wie Elsas Zimmer. Überall roch es nach Holz und Bier. Schließlich ging Elsa durch die Bibliothek ihres Vaters, eine weitere Treppe hinunter und ließ sich dann von zwei Wachen die große Tür zum Thronsaal öffnen. Nun war es soweit und Elsa präsentierte sich im Thronsaal. Alle außer ihrem Vater verbeugten sich so, dass ein Gang von Elsa bis hin zum Thron und ihrem Vater enstand. Elegant aber dennoch fröhlich ging sie langsam, und dann immer schneller auf ihren Vater Kortas zu, welcher sie in die Arme nahm und ihre gratulierte. Hier ist mein Geschenk für dich Elsa. Ich hoffe es gefällt dir! Kortas zeigte auf einen Rüstungständer welcher eine Eisenrüstung trug. Die Rüstung selber bestand zum großteil aus Leder oder Stoff. Es war ein einfaches dunkelblaues Stoffhemd mit einem Lederharnisch drauf, dazu Leder Arm- und Beinschützer, Lederstiefel, eine Stoffhose und verzierte Metalschulterplatten sowie kleine Metalplatten auf der Lederrüstung. Auf einem Podest neben der Rüstung lag ein rotes Kissen mit einer Eisenkrone drauf. Die Krone selber ähnelte dem Kopfschmuck einer Walküre mit Goldverzieherungen. Es ist eine Spezialanfertigung für dich allein. Die Rüstung ist sehr leicht, damit du mit ihr auch fliegen kannst. Dennoch wirst du merken, dass du sehr gut gepanzert bist. Als Krönung des ganzen brauchst du natürlich noch eine Waffe! Hier meine Tochter! Diese Schwert sollte sich dir würdig erweisen! Kortas reichte Elsa ein großes Breitschwert. Die Klinge selber war aus purem Eisen. Der Knauf war elegant aus Leder eingearbeitet. Und als Höhepunkt des ganzen schmückte ein großer Smaragd das Schwert an der goldenen Parierstange. Pass aber auf Elsa. Es ist kein gewöhnliches Schwert. Es ist ein magisches Schwert aus Ätheria. Du bist nun 17 Jahre alt und es wird Zeit, dass du deiner heilligen Abstammung Ehre zuwendest. Mit diesem Geschenk wirst du die Großgenerälin von Spielburg! Oh Vater! Es ist ein wundervolles Geschenk. Nie habe ich ein schöneres Schwert gesehen. Bist du jedoch sicher, dass ich es als Großgenerälin schaffe? Ich habe noch nie in einer Schlacht gekämpft. Ich weiß nichts über Strategien oder wie man Soldaten befehligt. Das wird du alles lernen wenn du willst. Mach dir darum keine Sorgen. Heute sollst du von uns gefeiert werden!!! Lasst uns alle auf meine Tochter anstoßen! Im ganzen Saal wurde unter den vielen Gästen Bier ausgeteilt. Alle zusammen hebten sie ihre Becher und riefen "Dreimal Hoch auf Elsa! Hoch! Hoch! Hoch!"
  22. etwas Wichtiges vergessen - Gerburtstage
  23. Viele Jahre vor der Zerstörung der Erde existierten, wenige Sterne von der Erde entfernt zwei Welten. Die obere hieß Ätheria. Eine Welt aus perfekten geflügelten Geschöpfen, gesegnet mit unendlichem Leben, ewiger Jugend und teils magischen Kräften. Letzteres war jedoch eher die Ausnahme und wurde als Privileg unter den Engeln angesehen. So waren es König Kortas und Königin Erana welche als Stärkste ihrer Rasse gekrönt wurden. Der König selber war ein ehrenvoller gerechter Anführer, welche sich in Zeiten der Krieges mit seiner mächtigen Rüstung in den Kampf stürzte und mit einem heilligen verzauberten Diamanthammer sein Reich beschützte. Königin Erana war ebenfalls eine starke Kämpferin und stand mit ihrem Mann oft Rücken an Rücken im Gefecht. Mit ihrem verzauberten Diamantschwert enthauptete sie Unwürdige und gab ihnen gleichzeitig einen barmherzigen schnellen Tod. Jedoch waren selbst Kortas und Erana nicht so perfekt wie sie schienen. Kortas selber hat nicht einmal richtige Flügel sondern nur zwei Federschweife, welche auch das Wappen Ätherias schmückte. Zudem hatte er unzählige Maitressen, auch außerhalb Ätherias. Erana hingegen hielt an ihrem Mann fest und war ihm nie untreu. Dafür erschien sie generell kalt und gefühlslos. Sie strebte nach einem perfekten Reich ohne Sünde, ohne Leid. Sie verabscheute Engel ohne magische Kräfte und lied diese gezielt nicht zu Festen ein oder sprach extra von "heilligen Engeln" in ihren Reden und Ansprachen. Die Welt unter Ätheria, der eigentliche Planet war eine eher mittelalterliche Welt. Gigantische Burgen zwischen Bergen und Tälern, über Bäche und Flüsse, von Höhlen bis zur Küste erstreckten sich in dieser Welt. Alle waren harmonisch unter König Kortas vereint. Da dieser jedoch kaum den sterblichen Menschen dieser Welt einen Besuch abstattete war der Adel in Spielburg fast vergessen. Ein jeder trug in diesem Reich bei was er konnte. Zwischen Bauern, Schmieden, Jägern und Wachen konnte jeder seinen Platz finden, egal ob Mann oder Frau. Jedes mal wenn Kortas Spielburg besuchte wurde die große Stadt Spielburg in der Mitte des Reichs extra hergerichtet. Zwischen weißen Blumen, bunten Bannern und jubelnden Untertanen begrüßte man den König von den fliegenden Inseln. Er brachte den Leuten stehts das Geschenk der Hoffnung. In Spielburg würde man mit dem Tod erlöst und anschließend in Ätheria als Engel wiedergeboren werden. So baten viele den König nach Verstorbenen in Ätheria zu suchen und verschiedene Nachrichten zu überbringen. Kortas selber überbrachte auch hin und wieder die ein oder andere Nachricht. Damit die Menschen Hoffnung hätten. Schließlich wollte er auch, dass es ihnen gut geht. Erana hingegen sah dies anders. Für sie waren die Bewohner Spielburgs nur Bauern, Kanonenfutter, Sterbliche. Kortas selber stritt hin und wieder mit Erana über ihre Ansichten. Dennoch geschah es, dass Erana und Kortas bald adligen Nachwuchs bekommen würden, vier Kinder sagte eine Gesegnete von Ätheria vorraus. Während der Schwangerschaft stritten sich Erana und Kortas immer mehr. Schließlich schlossen sie eine Wette ab: Kortas würde eines der Kinder mit nach Spielburg nehmen und dort als Mensch aufziehen während Erana die anderen Kinder bei sich in Ätheria behält. In 100 Jahren würden sich alle Kinder dem Volk offen präsentieren und das Volk dürfte abstimmen wer als Kronprinz oder Kronprinzessin folgen sollte. Schließlich kam der Tag und die vier Kinder wurden geboren. Alles Mädchen. Erana fand schnell namen für ihre Kinder. Das kind mit blutrotem Haar nannte sie Aveline. Das Nächste mit rabenschwarzen Haaren Madeleine. Ihr drittes Kind mit Haaren weiß wie Sternenlicht Elizabeth. Kortas bekam die Tochter die überig blieb. Sie hatte hellblonde Haare, wie das Licht des Mondes im Konflikt mit Sonnenstrahlen. Er nannte seine Tochter Elsa und verließ Ätheria. In der Stadt Spielburg war bereits alles vorbereitet. Mit Freuden feierte man die Geburt von Elsa und die ewige Heimkehr ihres Königs. So hieß es bald im Reich König Kortas von Spielburg und Königin Erana von Ätheria.
  24. Alle Kapitel meiner Lore über einen tapferen Engel wurden gelöscht und werden bald in neuer Form erscheinen. Es wird viele Änderungen und Neuerungen geben. Jedoch wird auch viel Altes erhalten bleibnen. Generell wird es eine bessere Storyline mit schlüssigerer Handlung als zuvor.

  25. Schockmomente - etwas Wichtiges vergessen
  26. Horrorspiele - Schockmomente
  1. Load more activity
  • Newsletter

    Want to keep up to date with all our latest news and information?
    Sign Up